Gasesse - Eigenbau in Bildern dokumentiert

Grover

Mitglied
Gemessen, nein. Doch anfassen werde ich die auf keinen Fall außen. Da bleibt die Hand dran kleben.

Aber: das ist bei meiner Esse so!!!
 
Die Gasesse ist nicht so das Problem,aber Borax,Zunder und Schamotte oder der gleichen was du zum verschliessen der Öffnung nimmst,aber ohne neues Bild ?.

Gruß Maik
 

maidn

Mitglied
Sooo, ich habe jetzt alles was ich brauche.

Am Montag wird die Esse in Betrieb genommen. Dabei werde ich auch nochmal Bilder machen.

Allerdings habe ich noch eine Frage zum Einbrennen.
Wie lange sollte man das im Schnitt machen?

Die Esse durfte jetzt fast 1 Monat trocknen und ich denke es ist jegliche Feuchtigkeit raus.

Gruß
 
Du kannst sie auch Jahre trocknen,das vorsichtige hochfahren mußt du trotzdem machen und das würde ich immer ohne Flamme mit einem Heißluftlötgerät machen und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer Platte davor.

Gruß Maik
 

Blacky

Mitglied
Ich würde sagen bei "niedrigster Flamme" anheizen, nachdem du mit nem Heißluftfön vorgeheizt hast. Ne Stunde durchwärmen lassen... Sollte dann eigentlich reichen. Ob der Aufwand notwendig ist oder man auch direkt mit dem Brenner anfangen kann, weiß ich nicht. Ich habe mit dem Brenner angeheizt, musste aber einige kleine Risse nachbessern.
 

Black_Anvil

Mitglied
Kommt darauf an, wass du für einen Feuerfestbeton nimmst.
Ich habe Hochofenausgleichsmasse genommen. Das Zeug wird normal nass an die Wand gespritzt und dann wird der Ofen hochgefahren. Das macht der Beton ohne Probleme mit.

Ich habe meine Esse nach 2 Tagen Trockenzeit (weil ich keine Zeit hatte, sonst hätte ich schon eher losgelegt) mit dem Brenner direkt auf Feuerschweißtemperatur geheitzt. In den ersten 5 Minuten kam die Feuchtigkeit raus und danach haben die Wände auch schon angefangen zu glühen. Die Esse habe ich dann 1,5 Stunde geheitzt und es ist weder was gerissen, noch abgeplatzt, noch ist da irgendwas in die Luft geflogen, und was ich hier sonst noch für Horrorgeschichten gelesen habe... es ist nichts passiert. Ich habe auch keine Löcher gebohrt.

Gruß
Enrico
 
Das habe ich nur bei einem selbstgemachten Schamotte in einer Kohleesse gemacht,aber wenn es schon gut trocken gewesen wäre und ich es auf diese weise probiert hätte:glgl:
Da ja Peters Mörtel so hoch gelobt wird,kann er ja wenn er Lust und Zeit hat was darüber schreiben.

Gruß Maik
 
So,Heute Morgen wollte ich es wissen,wie schnell man eine sofort gebrauchsfähige Esse bauen kann,leider hatte nicht alles gleich gepasst und so habe ich für einen Brennraum 100 x 150 x 300 lange 8 min. bis zur Zündung gebraucht:hehe:

Gruß Maik
 
Ohne DSL,Ha Ha

Außerdem ist das Material so geheim wie die Antworten auf meine Frage wegen dem "Packen" :hehe:,

Habe Heute nach 15,30 Uhr einen kleineren Brennraum zum Schweißen gebraucht,und habe sie innerhalb von 5 min. auf Brennraumgröße 100 x 100 x 200 umgebaut.
Was ich da dann gemacht habe,schreibe ich woanders hin.

Gruß Maik
 

Schiefer

Mitglied
Es wird sicherliche irgendwo eine Lösung meines Problems stehen.
Ich habe mir eine Gasesse gebaut (die 11 kg Gasflaschenvariante). Habe schön darauf geachtet, dass die beiden Eingänge tiefer liegen als der Rest des Brennraumes.
Klappt auch alles wunderbar, bis das Ding durchgeglüht ist. irgendwann schlägt mir die Flamme immer ins Mischrohr zurück. Also die Flamme enzündet sich nicht mehr in der Esse, sondern schon im Mischrohr.
Habe leichte Fehler im verschmieren der Esse gemacht. Also die ist nicht komplett glatt, sondern hier und da ist es nicht ganz Eben. Den Flair habe ich aus einer abgeschnittenen PET Flasche direkt beim verschmieren der Esse eingeformt. Aber warum schlägt die Flamme erst zurück wenn die Esse durchgeglüht ist?
Hat da jemand ne Lösung oder muss ich weiter experimentieren?

Einen schönen Abend noch,
Gruß Paule



Edit: Zur Info. Der Brenner ist von Peter Abel als komplettset bestellt.
 

Sven

Mitglied
Wenn die Temperatur im Brennraum steigt verbrennt das Gas viel reaktiver. Das ist bei Venturis immer etwas kniffelig.
Du willst ja einen Brenner haben, der sich zu Beginn im kalten Brennraum gerade noch zünden lässt und dann später im heißen Brennraum noch genug Flussgeschwindigkeit hat um einen Rückbrand zu verhindern.
Welche Größen kannst du denn verändern?
-Abstand der Düse zum Brennerrohr?
-Luftmenge?
-Gasmenge?

Ciao Sven
 

Schiefer

Mitglied
Hallo Sven,

Wie gesagt, ist es der Brenner als Komplettset von Peter Abel.

Verändern kann ich die Luftmenge, da die mit einem Schweißbrenner (oder Dachdeckerbrenner)- Becher auf das Mischrohr geschoben wird. Zum anzünden schiebe ich den Becher komplett auf das Mischrohr, sodass ich sogut wie keine Luft bekomme. Dann ziehe ich allmählich den Becher zurück um das Typische rauschen zu bekommen.
Der Becher ist an der Düse verlötet. Soll heissen, sobalt ich die luftmenge erhöhe, erweitere ich gleichsam den Abstand der Düse zum Mischrohr.
Im Lieferumfang enthalten war das Manometer. Also kann ich den Gasdruck ebenfalls Regulieren. Im Forum habe ich gelesen, dass bei ca. 0,3 Bar Schmiedetemperaturen erreicht werden. hat bei mir ebenfalls hingehauen, wenn mir nicht nach ca. einer 1/4 std. die Flamme bis zur Düse zurückschlagen würde.

Der Brenner selbst, hat wie die grösseren Hartlotgeräte nochmals Löcher hinter der Düse. Könnte sein, dass zuviel Sauerstoff mitströmt?
Bei gelegenheit mache ich mal Bilder. Im Internet finde ich keine bilder, die das Passend erklären.
 

Sven

Mitglied
Das Problem ist: Um den Rückbrand zu verhindern müsstest du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen (Düse dichter ans Brennerrohr oder dünnere Düse mit mehr Druck).
Beide Optionen scheiden aus. Kannst du die Luftlöcher hinter der Düse aufbohren?

Alternativ bliebe nur ein verändern des Flares. Wenn du den Öffnungswinkel verringerst wird das Gas nicht mehr so stark abgebremst.
Dann könntest du aber wieder Schwierigkeiten beim Zünden bekommen...

Ciao Sven
 

Torsten Pohl

Mitglied
Wenn der Brenner von Peter ist, und die Gasesse nach Peters vorgaben gestalltet ist sollte das auch hinhauen.
Vielleicht solltest du Peter mal direkt ansprechen.
Der "Becher" wird einmal eingestellt und nie wieder verändert!

Stell mal Bilder deiner Esse ein dann kann man evtl. mehr sagen so ist das stochern im Dunkeln.

0,3bar bei Peters Esse halt ich für übertrieben geizig, da wird der Wärmestrom schon stärker als der Venturiefekt des Brenners sein.

Tschau Torsten
 

MG1997

Mitglied
Ich hätte auch mal eine Frage, ich hab eine Gasesse die Temperaturen bis 900 Grad Celsius ereicht. Sie ist mit schammot isoliert und hat in etwa die Form eines Haus.

Kann ich diese Esse mit Keramikfaserwolle auskleiden und mit Feuerfestenbeton ausstreichen und dann noch den Brenner von Herrn Abel einbauen oder soll ich lieber nen ganz neuen Körper bauen. natürlich habe ich vor den Brennraum rund zu machen.

Viele haben ja das Problem mit der zurückschlagenden Flamme woran liegt das?