Bluttat in Erfurt

Nidan

Mitglied
Naja mich hat`s schon ein wenig interessiert welche Waffen benutzt wurden. V.a. deshalb weil man nach den ersten Meldungen immer von einem Täter der mit seiner Pumpgun wild um sich geschoßen haben soll hörte. Wenn sich nun raus stellt daß die Schrotflinte gar nicht benutzt wurde zeigt das zumindest das die Berichterstattung auch in diesem Punkt wieder mal Mist war.

Mehrfach war übrigens auch die Forderung nach einem Verbot der Pumpen zu hören.

Zu dem ganzen hysterischen Geschrei der Jugenschützer und derer die sich schnell mal dazu machen, nach Verbot von PC-Spielen, Filmen usw spar ich mir den Kommentar.
 

crashlander

Mitglied
Huh, hier gings ja richtig zur Sache !

Ich lese (inzwischen nur noch überfliege) ja immer die ganzen Statistiken dazu, daß eine Liberalisierung der WaffG zu einer Senkung der Kriminalität führen. Ich halte es hier mit Pitter und Nidan: Ich weiß einfach nicht. Ich denke nur, es laufen so viele Idioten rum, die (auch an der Schule) mit ihren Gaspistolen angeben usw., wenn die dann echte in die Hände bekommen... auch wenn sie selber keine besitzen, es gibt dann sicher ne Menge Papis, die die S&W nicht immer supersicher wegsperren. Und schwupps hammer den Salat.

Lieber nich. Ich denke einfach, daß ein 19jähriger einfach keine Feuerwaffen daheim aufbewaren dürfen sollte. OK, von mir aus damit schießen, danach werden sie aber im Schützenheim in den Safe gesperrt und er geht so nach hause. In dem Alter ist man einfach noch nicht erwachsen, auch wenn es gesetzlich so geregelt ist.

Im übrigen finde ich auch, daß bei aller Hitze des Gefechts immer der Ton gewahrt bleiben sollte. Das ist eines der Dinge, die mir dieses Forum (soll heißen die beteiligten Leute) so sympathisch machen.
 

TheLonestar

Mitglied
@ Crashlander: Wenn Du Deine Meinung trotz emirischer Studien (Lott und Mustard, wurde hinreichend genannt)nicht durch Sachkenntnis beeinflußen lassen willst (bezeichnend fand ich, daß Du solche Studien "überfliegst", o mein Gott dann red doch bitte nicht mit) bist Du wie unsere Politiker und die Restschafe beim Glauben angekommen.

Damit erübrigt sich auch wirklich jeder argumentative Ansatz.
Meine Prognose: diese traurige und für die Antiwaffenlobby günstige Gelegenheit wird, wie in England bereits geschehen, dazu führen das die Sportschützen keine Waffen mehr besitzen dürfen.

In England stieg nach dieser Maßnahme die Gewaltkriminalität sprunghaft an und der Handel mit illegalen Waffen auch. Das ist Wissen und kein Glauben.

England wurde sukzessive zu einem Überwachungsstaat umfunktioniert in dem Dir das Recht auf Notwehr zum Teil verwehrt wird.

Willkommen im Wunderland, Alice
 

cearbhallain

Mitglied
Das Recht auf Notwehr wird einem hierzulande längst so beschnitten, daß Du nach erfolgreicher Notwehr meist selbst noch belangt wirst.. traurig aber wahr.
Vielleicht ist es nicht die Regel, hatte selbst auch noch nicht (zum Glück) die Gelegenheit das zu testen, aber zahlreiche Geschichten die Leuten passierten, die ich kenne lassen keinen anderen Schluß zu.
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von TheLonestar
@ Crashlander: Wenn Du Deine Meinung trotz emirischer Studien (Lott und Mustard, wurde hinreichend genannt)nicht durch Sachkenntnis beeinflußen lassen willst (bezeichnend fand ich, daß Du solche Studien "überfliegst", o mein Gott dann red doch bitte nicht mit) bist Du wie unsere Politiker und die Restschafe beim Glauben angekommen.

Damit erübrigt sich auch wirklich jeder argumentative Ansatz.

Eine Studie ist so maximal so gut, wie wie die Probanten repräsentativ sind. Und da es logischerweise eine vergleichbare Studie fuer D noch nicht gibt, sind Ergebnisse anderer Studien nicht uebertragbar. Man mag sie als Diskussionsgrundlage nehmen, sie sind aber sicher nicht der Weisheit letzter und einziger Schluss.
Ich frag mich, welches grosse Kriminalitaetsproblem wir hier in D eigentlich haben, verglichen z.B. mit den USA. Und das *obwohl* bei und Bürger nicht bewafnet sind.
Und natuerlich nochmal: Waffen sind keine Loesung fuer soziale Probleme. Schoen, dss man es sich und den verantwortlichen Politern so leicht machen will, indem man das Problem Kriminalitaet und konkret Amokläufer auf die Frage der Waffengesetzgebung reduziert :(

Gruesse
Pitter
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von cearbhallain
Das Recht auf Notwehr wird einem hierzulande längst so beschnitten, daß Du nach erfolgreicher Notwehr meist selbst noch belangt wirst.. traurig aber wahr.

Bei Toetung/schwerer Koerperverletzung muss der Staatsanwalt ermitteln. Ob das Notwehr war oder nicht, wird dann erst im Verfahren relevant und vom Richter entscheiden. Ist auch absolut korrekt so.

Gruesse
Pitter
 

HankEr

Super Moderator
Bei Christiansen gestern abend hat sich Schily ja recht vernünftig geäußert. Aus seinen Worten war jedoch zu entnehmen, daß er die Altersgrenze für Waffenbesitz gerne bei 21 sehen würde.

Darüber kann man in meinen Augen durchaus reden, ich bin ja auch so ein alter Konservativer in dieser Hinsicht.

Daß die Zeit kurz nach der Volljährigkeit eine besonders kritische Phase ist kann ich mir schon vorstellen, auch wenn ich selber in diesem Alter eine Vorderschaftrepetierflinte (ja es gibt auch ein dt. Wort dafür) hatte und eigentlich keine Versuchung dadurch verspürt habe.
 

Cato

Mitglied
Aufmerksamkeitsterror

Angesichts dessen, daß es Indizien gibt, daß jugendliche Amokläufer die tagelange 24/7 Medienberichterstattung fix einplanen bzw. sogar einfordern und daß diese Berichterstattung Trittbrettfahrer nicht gerade de-motiviert*, ein ganz interesseanter Artikel:

Aufmerksamkeitsterror von Florian Rötzer, Anmerkungen anlässlich des Massakers von Erfurt über die Wirkung der Medien, das Verlangen nach Prominenz und Prinzipien der Aufmerksamkeitsgesellschaft


*Kann mich noch erinnern, wie der ORF in einer "Sondersendung" die Wirkung einer Vorderschaftrepetierflinte auf einen Kürbis vorführte, die Tonkassette des Täters abspielte- und dann ganz furchtbar bestürzt war, als gleich zwei ähnliche Taten folgten... :waaah:
 
Zuletzt bearbeitet:

HankEr

Super Moderator
Waffenrecht wird weiter verschärft [...]
Nach Ansicht von Schily sollten insbesondere die Regelungen im Waffenrecht für Jugendliche im Alter von 18 bis 21 Jahren "noch einmal überdacht werden". Bei jungen Menschen dieses Alters gebe es "Entwicklungskonflikte", der Zeitraum des Schulabschusses sei "ein ungemein kritischer". Der Bundestag hatte erst am Freitag ein neues Waffenrecht beschlossen.
Quelle: N24

... zwar dürfte die Mehrheit der Deutschen mit 18 ihren Schulabschluß schon hinter sich haben, aber wie gesagt, da kann man schon darüber reden. Und wenn man gerade dabei ist werden die bald verbotenen Messer wieder von der Verbotsliste gestrichen und die Altersgrenze für Hieb-, Stich- und Schreckschußwaffen sowie alle automatischen Messer und Butterflies ebenfalls auf 21 Jahre festgelegt.
 

Thomas Wahl

Mitglied
Christiansen gestern abend

Hi Leute!

Ich habe gerade eben die Talkshow mit Christiansen angeschaut.

Teilweise wurde da (wie ich mir schon dachte) viel Blödsinn geschwafelt, teilweise kamen aber sogar gute Ansätze durch.

Es ist ein allgemein gesellschaftliches Problem. Das haben auch hier im Forum einige Leute schon gesagt. Mobbing, Psychodruck, Psychoterror, das ist heute in und weit verbreitet. Man kann jemanden fertig machen und macht sich die Fingerl nicht schmutzig. Man ist sich ja sicher, daß einem physisch nix passieren kann. Aussenseiter kriegen jeden Tag kleine Beleidigungen vor den Kopf. Die sind nur klein, aber es sind Nadelstiche. Und manche Leute haben da dann halt eine niedrigere Toleranzgrenze.
Deshalb flüchtete sich der Typ in die Gewaltvideos, und Ego-Shooter und hatte einen Knarrentick. Er hatte keinen Knall, weil er die Musik ständig hörte, sondern anders herum!

Auf der anderen Seite (und das hat Vogel bei Christiansen am Schluß gut gesagt), müssen eben Lehrer nicht nur Wissensvermittler sondern auch Erzieher sein. Das Bild des Lehrers hat sich gewandelt, zum schlechten.

Die Herren Politiker müssen sich dann von einem 19-Jährigen am Podium sagen lassen, wie es richtig gehen sollte.

Aber es ist ja leichter über Waffenrechte dann zu schimpfen, als mal gesellschaftlich was anzupacken.
 

HankEr

Super Moderator
Ja, über Videos, Musik und Spiele haben sie recht lange diskutiert. Fr. Christiansen war nur immer bemüht wenn die Sprache auch auf Gewalt im öffentlich rechtlichen TV kam schnell die Kurve zu erwischen. Da hatte der Jung-Abiturient schon recht mit seinem Einwand, daß es zu sehr um diese Themen ging, und das eigentlich Wichtige zu kurz kam.
 

crashlander

Mitglied
@ Crashlander: Wenn Du Deine Meinung trotz emirischer Studien (Lott und Mustard, wurde hinreichend genannt)nicht durch Sachkenntnis beeinflußen lassen willst (bezeichnend fand ich, daß Du solche Studien "überfliegst", o mein Gott dann red doch bitte nicht mit) bist Du wie unsere Politiker und die Restschafe beim Glauben angekommen.

Komm wieder runter. Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, daß ich geschrieben hatte: "Ich lese (inzwischen nur noch überfliege)". Es ist einfach so, daß ich die ganzen Angaben schon lese, nachdem das hier aber bereits die x-te Diskussion ist, in der seitenlange Statistiken zum Thema genannt werden mit Links und noch mehr Links, weiß ich inzwischen einfach, was der Verfasser (v. A. Cato, der sich wirklich Mühe gibt, alle Achtung) darlegen will. Mir ist die Zeit zu schade, das alles zum 10. Mal zu wiederholen. Ich weiß aber worums geht.

Im Übrigen stimme ich Pitter zu, so schlimm geht es in D nun wirklich nicht zu, obwohl so wenige Waffen im Volke sind.
In USA und GB kommen ja auch ganz andere Fakten hinzu. GB hat ne ordentliche Wirtschaftskrise in einigen Gebieten -> größere Armut -> mehr Kriminalität, das spielt sicher auch ne Rolle. Und wenn ich mir anschaue wie manche Stadtteile von Detroit ausschauen - OK, da haben wir auch die Autotüren verriegelt und geschaut, daß wir weiterkommen. Solche krassen "Notstandsgebiete" gibts in D einfach nicht. Da war in USA die Kriminalität am Anfang einfach viel höher, dann ist es auch einfacher, einen gewissen Teil abzubauen.
 

TacHead

Mitglied
@crashlander: eben.

Ich habe die Diskussion nur überflogen, weil ich eh vorher wußte, wer in etwa was schreibt :fack:

Ein "Gleichgewicht des Schreckens" wurde irgendwo gefordert - ich glaube ich muß kotzen. Genau das will ich nicht, genau das ist - über das erzeugte Klima der Angst - der Weg zu noch mehr kranken Menschen, zu noch mehr Gewalt.
Zum Thema Studien: Wahrheiten aus der Dose... :rolleyes: Warum nicht gleich die Bibel? Da steht mit Sicherheit auch irgendwo, daß Waffen die Welt sicherer machen und dazu da sind, Leben zu retten :glgl:
Und da will jemand was von Blindheit, von Ignoranz, von Wirklichkeitsverdrängung erzählen? :irre:

Übrigens mögen sich die Herren Schußwaffenverfechter bitte NIE WIEDER über die Instrumentalisierung schrecklicher Ereignisse durch Politiker echauffieren.

Erboste Grüße,
Marko
 
Zuletzt bearbeitet:

cearbhallain

Mitglied
Original geschrieben von pitter


Bei Toetung/schwerer Koerperverletzung muss der Staatsanwalt ermitteln. Ob das Notwehr war oder nicht, wird dann erst im Verfahren relevant und vom Richter entscheiden. Ist auch absolut korrekt so.

Gruesse
Pitter

Sicher. Das bestreitet auch niemand. Ich bezog mich eher auf paradoxere Fälle, aber das kam im Post nicht raus. Ohne Körperverletzung. Da wurde schon mal ein alter Mann belangt, weil er einen Einbrecher überwältigte (weiß nicht mehr wie), und den gefesselten dann in einer Karre zum Polizeirevier (war nicht weit) schaffte. Wurde wegen 'unmenschlicher Behandlung' angeklagt und verurteilt, soweit ich weiß. Ach ja der Vorfall ereignete sich in einer Gartenlaube, die hatte kein Telephon, um die Grünen herbeizurufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hayate

Mitglied
Zur Erhöhung der Altersgrenze
Wer mit 19 nicht die geistige Reife hat, verantwortungsvoll mit Waffen umzugehen, wird sie wahrscheinlich mit 21 auch nicht haben. Außerdem würde man durch eine solche Vorschrift endgültig jedem Amokläufer garantieren, daß ihm kein Schüler bewaffneten Widerstand entgegensetzt. Die Altersgrenze 18 ist schon in Ordnung. Für lebensgefährliche Fernwaffen aller Art sollte (Volljährigkeit vorausgesetzt) IMHO vor allem die charakterliche Eignung überprüft werden, was ja in Deutschland in der Regel auch funktioniert.
Im Übrigen könnte selbst dann ein Amoklauf mit etwa 20 Toten nicht verhindert werden , wenn man tatsächlich sicherstellen könnte, daß niemand eine Schußwaffe besitzt. Wer , wie in diesem Fall, seine Waffe beherrscht, kann mit einer Blankwaffe genauso viele Menschen töten. Und ein Messer wird den Menschen immer zur Verfügung stehen.

Unsere Gesetze sind gut (zumindest bis Freitag gut gewesen).Leider verfallen viele Politiker (Allen voran Edmund) in Aktionismus, statt ihren Wählern klar zu sagen, daß es den totalen Schutz nicht gibt und ca. alle zwei Dutzend Jahre ein besonders gefährlicher Mensch in Raserei verfällt.
 

TheLonestar

Mitglied
Original geschrieben von TacHead
@crashlander: eben.
Zum Thema Studien: Wahrheiten aus der Dose... :rolleyes: Warum nicht gleich die Bibel? Da steht mit Sicherheit auch irgendwo, daß Waffen die Welt sicherer machen und dazu da sind, Leben zu retten :glgl:
Und da will jemand was von Blindheit, von Ignoranz, von Wirklichkeitsverdrängung erzählen? :irre:
Marko

Ohne Dir nahe treten zu wollen, ich bin mir ziemlich sicher das Du den Unterschied zwischen einer deskriptiven und einer inferenzanalytischen "Studie" nicht kennst. Nochmal ganz kurz: Deskriptive beschreiben die Zustände, inferenzanalytische schließen auf Sachverhalte. Die von Cato und mir erwähnten Studien z.B. von Mustard und Lott phantasieren nicht, sondern sie beschreiben ziemlich wertfrei die kriminalstatistischen Zustände, z.B. von New Mexico vor und nach der Erlaubnis Waffen verdeckt zu tragen mit dem Ergebniss,
daß die Gewaltkriminalität in den Bundesstaaten wo Waffentragen erlaubt ist, signifikant sank.
Da kannst Du ideologisch glauben wie Du willst, das ist ein Faktum.

Original geschrieben von TacHead
@crashlander:
Übrigens mögen sich die Herren Schußwaffenverfechter bitte NIE WIEDER über die Instrumentalisierung schrecklicher Ereignisse durch Politiker echauffieren.Marko

Ich sehe hier langsam eine ähnliche Hexenjagd wie bei der Kampfhundeverordnung, wo sich auch hier in diesem Forum die ganzen Hundefreunde mit Recht dagegen wehrten von Einzelfällen auf die Allgemeinheit schließen zu lassen.

Ich kenne Dich nicht persönlich, Tac Head, würde mich aber freuen wenn Du diese gewisse Häme, die sich in Formulierungen wie "die Herren Schußwaffenverfechter" kristallisiert herausnehmen würdest.
 

Tobse

Mitglied
Zum Thema der geistigen Reife nur die folgende Anmerkung: Im zarten Alter von 19 Jahren bekam ich vom Vater Staat ein Sturmgewehr samt Munition in die Hand gedrückt, alles nach (zu ?) kurzer Ausbildung und Belehrung. Mit diesem Sturmgewehr und einem ebenso ausgestatteten Kameraden zog ich dann in finsterster Nacht um Kasernen und Munitionsdepots, um die Zivilisation vor dem bösen Ivan zu schützen...
Noch immer macht Vater Staat da eine feine Unterscheidung: Heranwachsende an Waffen auszubilden, ist solange in Ordnung, wie sie dabei Uniform tragen. Die Uniform sorgt schließlich dafür, daß keine Fehler passieren und niemand durchdreht. Und wenn doch mal was passiert, stehen genug andere Leute in Uniform zur Verfügung, auf die die Verantwortung abgewälzt werden kann...

Auch wenn's in diesen Tagen schwerfällt:
Munter bleiben,
Tobse!
 

Nidan

Mitglied
Leutz,
was soll denn der ganze Aufwand , es scheint ja jetzt eh klar zu sein wo`s nach Meinung unsrer Politiker lang zu gehen hat:

Die bitterbösen Gewaltvideos
und PC-Games werden verboten, die eklige Metal-Musik am besten auch (wieso verbietet nicht endlich mal einer den Technoschrott
:( ) und man soll sich erst ab 21 Jahren ne eigene Waffe kaufen dürfen wenn man Sportschütze ist und alle Kriterien erfüllt.

Warum den Jungs aber in der Bundeswehr dann das systematische Töten schon mit 18 Jahren beigebracht werden darf, kapier ich zwar nicht aber was solls ;)

P.S. Ich bin kein Radikal-Pazifist aber ich seh da halt nen
Widerspruch.

LOL, ROFL usw da hatten Tobse und ich zeitgleich den selben Gedanken :lach2:
 

Hayate

Mitglied
@Tobse
Hast vollkommen Recht. Die Militärausbildung ist nicht so schlecht, aber die größten Pfeifen werden leider auch eingezogen. Als ich mit einem Wache schieben mußte, der ständig Sonderurlaub bekam, um sich vor Gericht wegen Körperverletzung zu verantworten, und man dem Kerl auch noch eine Waffe gab, war ich schon ziemlich entsetzt.
Unser Staat produziert ständig an Waffen ausgebildete Leute, und nicht alle sind wirklich gescheit, aber wehe, einSchützenverein macht sowas..
 

HankEr

Super Moderator
Ja sehe ich auch. Wenn einmal ein Polizist Amok läuft (oder einen Unschuldigen erschießt) wird dann die Entwaffnung der Polizei gefordert?