Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

Hardy007

Mitglied
Ok ich sag dann wie's mir so mit'n Brenner geht. An sich finde ich den "Oliver Upwind Burner" ziemlich toll, mal sehn ob in der Zukunft auch so ist!
Kann man hier Bilder einfügen?

Gruß Lukas
 

Hardy007

Mitglied
Bei der Typischen Gasesse ist der Brenner in der Mitte oder?
Habt ihr schon mal so ne art Stopfen in Verwendung gehabt? Um ein kleines Loch öffnen oder schließen zu können. Am Besten geeignet währe wohl Feuerzement oder?

Gruß Lukas
 

Gutvoran

Mitglied
Problem mit der Düse

Ich habe vor einigen Jahren eine Gasesse bei einem Mitglied gekauft, bin aber erst jetzt dazu gekommen sie in Betrieb zu nehmen. Leider ist sie an Düse nicht dicht. Das heisst es tritt am Gewinde Gas aus das sich entzündet. Ich kann keine Dichtung entdecken, wüste auch nicht wogegen sie dichten sollte da keine Flächen vorhanden sind. Dass Düsengewinde geht in eine angeschweisste Mutter. Auf der anderen Seite ist das Gasrohr angelötet. Hat jemand eine Lösungsmöglichkeit?
Kann leider kein Foto beifügen
Gruss. Manfred
 

felix49

Mitglied
Hallo Manfred,
Bei der von Dir beschriebenen Sachlage würde ich versuchen, das letzte Drittel des Düsengewindes ringsum mit Lötzinn zu benetzen. Danach würde ich ein- bis zwei Gewindegänge des Düsengewindes nachschneiden. Anschliessend würde ich das Düsenaufnahmegewinde leicht konisch ansenken. Danach müsste das Düsengewinde wieder gasdicht zu bekommen sein!
Gruss
Felix
 

daenou

Mitglied
Gewinde an Wasser- und Gasleitungen werden traditionell mit Flachs oder Hanf abgedichtet. Dazu füllt man das Gewinde des Bolzen mit Fasern und schraubt die Mutter drauf. Die Fasern müssen dabei in den Rillen liegen und dürfen nicht über die Flanken hinaus überkreuzen, sonst werden sie beim Einschrauben abgeschnitten und verhindern ene gute Dichtung. Heute werden dafür auch Schnüre oder Bänder aus Kunststoffen verwendet.

Da Dein Problem aber in der heissen Zone liegt, benötigst Du eben feuerfeste Fasern. Natürlich nicht Asbest, obwohl das wohl die technisch beste Lösung wäre. Aber im Ofenbau werden Glasschnüre oder Keramikschnüre zum Dichten von Türen und Rauchrohren verwendet, versuch es doch mal damit. Bekommst Du auch im Versandhandel, falls kein Ofenbauer in Deiner Nähe ist.

Es gibt auch hitzefeste Dichtmassen (z.B. von Uhu) aus der Tube, welche ca. 1200 Grad aushalten. Ob damit auch ein Gewinde dicht wird, kann ich nicht sagen.

Alle Angaben ohne Gewähr, ich habe selber keine Gasesse und bisher nur gewöhnliche Gas- und Wasserleitungen zusammengeschraubt.
 

Gutvoran

Mitglied
Ich würde ja liebend gerne die Esse von Torsten in Betrieb nehmen, die ich schon vor einigen Jahren erworben aber noch nicht ausprobiert hatte. Aber die Düse lässt Gas am Gewinde durch. Hat auch keine Dichtung?! Wer hat einen Rat zur Abhilfe?
Danke!
 

Gutvoran

Mitglied
Danke für die Antworten. Hatte diese nicht gesehen und meine Frage nochmal formuliert. Also Keramikfaser scheint einleuchtend. Felix meinte Lötzinn um das Gewinde. Weichlot scheidet aber aus ( Temperatur) Hartlot zu hart?

Gewinde an Wasser- und Gasleitungen werden traditionell mit Flachs oder Hanf abgedichtet. Dazu füllt man das Gewinde des Bolzen mit Fasern und schraubt die Mutter drauf. Die Fasern müssen dabei in den Rillen liegen und dürfen nicht über die Flanken hinaus überkreuzen, sonst werden sie beim Einschrauben abgeschnitten und verhindern ene gute Dichtung. Heute werden dafür auch Schnüre oder Bänder aus Kunststoffen verwendet.

Da Dein Problem aber in der heissen Zone liegt, benötigst Du eben feuerfeste Fasern. Natürlich nicht Asbest, obwohl das wohl die technisch beste Lösung wäre. Aber im Ofenbau werden Glasschnüre oder Keramikschnüre zum Dichten von Türen und Rauchrohren verwendet, versuch es doch mal damit. Bekommst Du auch im Versandhandel, falls kein Ofenbauer in Deiner Nähe ist.

Es gibt auch hitzefeste Dichtmassen (z.B. von Uhu) aus der Tube, welche ca. 1200 Grad aushalten. Ob damit auch ein Gewinde dicht wird, kann ich nicht sagen.

Alle Angaben ohne Gewähr, ich habe selber keine Gasesse und bisher nur gewöhnliche Gas- und Wasserleitungen zusammengeschraubt.
 

Gutvoran

Mitglied
Ich würde ja liebend gerne die Esse von Torsten in Betrieb nehmen, die ich schon vor einigen Jahren erworben aber noch nicht ausprobiert hatte. Aber die Düse lässt Gas am Gewinde durch. Hat auch keine Dichtung?! Wer hat einen Rat zur Abhilfe?
Danke!

Danke für Eure Antworten. Habe jetzt Teflonband genommen und den überschüssigen Rest abgeschnitten. Düsenverschraubung ist derzeit dicht. Nehme aber auch den Gasanschluss nach dem Nutzen der Esse ab um die Wärme nicht übertragen zu lassen. Ofendichtband ist leider auf dem Versandweg abhanden gekommen. Mal sehen, vielleicht hält es ja dicht so.
 

Geonohl

Mitglied
Hallo noch mal.
Nach langer Zeit eine Fragestellung die hier hineinpasst.

Funktioniert das irgendwie besser?

Ich habe eine neue Gasesse aus einer standard Propan/Butan Gasflasche gebaut.
Ich habe sie liegend und auf den Langen Seiten mit einem Loch von jeweils 30x4cm versehen.
Rahmen aus Flachstahl um die Öffnungen, die in den Innenraum reichen (wie die Innenauskleidung).
Zwei Lagen Keramikwolle als Isolierung und Innenauskleidung aus Hochtemperaturmörtel.
Ein Brennerloch oben, etwa 5cm aus der Mitte von der Schweißnaht, die die Flaschenherstellung mit sich bringt.
Ich habe Halter vor den Öffnungen angebracht die Ziegelsteine halten.

Anzünden und warmwerden lassen ist kein Problem.
Ich stelle so viele Steine vor die Öffnungen das überall kleine Flammen herauslecken.

Wenn ich nun die Innenraumtemperatur steigern will (es wird hellorange):

Brächte mehr Isolierung etwas?(Ich dachte bei solchen Öffnungen währ das nicht sinnvoll)
Soll ich noch einen zweiten Brenner vorsehen?
Ich will die großen Löcher haben um breite, flache Teile durchstecken und nur teilweise erwärmen zu können.
(Oder wird das nichts und ich muss das Ding in einen größeren Behälter stellen?)
Den auch Isolieren, um einfach einen größeren Brennraum zu bekommen und im Verhältnis dazu kleinere Öffnungen?
(Ich hoffte das, so kein wie möglich, zu realisieren)

Oder direkt neu bauen mit ?? als Behälter.:glgl:
 

Bernhard1984

Mitglied
Ein Brenner mit 0,6mm Düse reicht sowohl für eine Esse die aus einer 5kg oder 11kg Gasflache gebaut wurde.

Schätze 95% alle Schmiede betrieben Ihre Gasflaschenessen mit nur einem Brenner.
 
Zuletzt bearbeitet:

daenou

Mitglied
Wenn ich nun die Innenraumtemperatur steigern will (es wird hellorange):

Brächte mehr Isolierung etwas?(Ich dachte bei solchen Öffnungen währ das nicht sinnvoll)
Soll ich noch einen zweiten Brenner vorsehen?
Grundsätzlich gibt es nur zwei Parameter, welche die Temperatur des Innenraumes beeinflussen: Die Wärmemenge und die Temperatur.

Die Wärememenge im Brennerraum erhöhen kannst Du entweder mit besserer Isolation (kleinere Löcher, dickere Isolierschicht) oder mit mehr Gas, also einer grösseren Düse oder einem zweiten Brenner.

Die Temperatur der Flamme kannst Du erhöhen mit anderem Gas (z.B. Azetylen) oder mehr Luft (grössere Ansauglöcher, mehr Gasdruck). Oder direkt reinen Sauerstoff einblasen, wie es beim Autogenschweissen gemacht wird.

Ich würde zuerst einmal mit der Luft experimentieren, das ist am billigsten. Das Verhältnis von Gasdruck und Düsengrösse muss passen und das Gas muss möglichst viel Frischluft mitreissen, also eine möglichst hohe Strömungsgeschwindigkeit haben.
 

Geonohl

Mitglied
Luft ist garantiert genug ich bekomme eine oxidierende Flamme (auch ohne Gebläse).
Es sollen bis 30cm breite Teile hinenpassen.
Also ein Bild.
 

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