Achtung!! Ultrafire Batterie explodierte

Paul Tummers

Mitglied
Erstmal gute besserung..............
Das ist ja mal heftig!

Wenn man sich die Kaffemaschine so anschaut, dann könnte man meinen da wären Randalierer am Werk gewesen......
Hab ja vor einiger Zeit schonmal was im CPF gelesen über ne explodierende Lampe aber das was ich ich jetzt sehe topt das ganze.
Für mich persönlich sind die 18650er sowiso schon immer ein Tabu aber jetzt erst recht! Da stopf ich lieber 6 Eneloops in meine Mag und es kommen auch 1100 Lumen raus........... und wenn mal eine platzt isses lange nicht so heftig wie bei den 18650ern

Wuerde ich aber nicht sagen; durch das platzen von eine Batterie sind die andere die drunter sass mit in die Luft gegangen!
Werde morgen mal einen befreundeten Anwalt aufsuchen, mal sehen was der dazu sagt, habe alles ordentlich gesammelt und aufgehoben.
 

PingPinguin

Mitglied
Erstmal:
Gute Genesung Paul!

..... Die morgens geladene Zelle hast Du wahrscheinlich direkt nach umschalten auf voll dem Ladegerät entnommen und hatte damit eine geringere Spannung als die anderen beiden, Ergebnis ist bekannt.

Das kann aber nicht der Fehler gewesen sein der zum Brand führte, es muß unbedingt ein
Fehler in der Schutzschaltung einer Zelle vorhanden gewesen sein.

(ich schreibe Brand, da die Zellen nicht explodieren - der Druckkörper aka Taschenlampe
platzt, wenn der Berstdruck erreicht ist)

Selbst ohne jedwede Schutzschaltung, (2 Zellen auf 4,2V - eine auf z.B. 3,5V) bekommt man die
3,5V Zelle nicht direkt beim einschalten der Lampe zum Brand (die muß ja erstmal unter 2V
bzw. gar umgepolt werden)

Eventuell hat eine Schutzschaltung beim vorhergehenden benutzen der Lampe die Zelle
nicht beim unterschreiten der 2,5V abgetrennt - im Lader wurde nicht geladen und beim
einschalten der Lampe hat die Zelle Strom von hinten bekommen.. (also verpolt)
-ein solches Szenario könnte zu einem Zellenbrand beim einschalten führen-


Welche Ursachen sind noch denkbar?
Es ist immer sinnvoll zu wissen wieso etwas schiefgegangen ist..

Mo (mit jeder Menge Lion Akku's)
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Ultrafire - ULTRA FIRE - warum haben die eigentlich so 'nen komischen Namen?
 
Zuletzt bearbeitet:

cugar

Premium Mitglied
So bedauerlich das für Paul ist, sollte es doch mal wieder zum Anlass dienen über die Sinnhaftigkeit von Billigladern nachzudenken,
und ob 3 Zellen in einer Lampe sein müssen, wenn man sich nicht wirklich mit der Sache auseinander setzen möchte. Sprich,
Akkus mit Messgerät prüfen, entsprechendes Ladegerät anschaffen usw.


Das soll bitte auch nicht als Kritik an Paul verstanden werden, sondern nur mal zum nachdenken anregen ob es immer Sinnvoll ist "ottonormal"
solche Lampen und Akkus/Ladegeräte in der Kaufberatung zu empfehlen, nach dem Motto "es hät noch immer jutgegangen".

Der ganze Kladeradatsch ist bisher eigentlich nur was für Enthusiasten, die sich auch damit auseinander setzen.


Gute Besserung.

Alex
 

Creep

Mitglied
Ich denke, dass schlechte Fertigungsqualität bei billigen Akkus gerade bei schon minimaler Überladung zur Dauerhaften Ionenwanderung, damit zum viel zu schnellen Potentialausgleich und somit zu einer massiven Überhitzung führen kann.

Gerade die bei den Dünschichttechniken für die Kohlenstoffschichten im LiIon Akku gehört ne Menge Know How dazu. Wenn hier alte Techniken angewendet werden, kann es sicher eher zu Problemen führen, die dann in solchen Explosionen enden,

An den Themenersteller: Gute Besserung. Ich sehe es fast positiv: sei froh, dass du noch beide Augenlichter hast!
 
G

gast

Gast
Man, da kann man ja noch froh sein wenn irgendein Gewinde nachgibt und die Lampe sich nach vorne und hinten verabschiedet. Möchte nicht wissen wie es aussieht wenn die Gewinde halten und der Lampenkörper platzt. Das dürfte dann ner kleinen Rohrbombe gleich kommen. :staun:
 

Hiltihome

MF Ehrenmitglied
"Rums, da geht die Pfeife los. Mit Getöse, schrecklich groß! Kaffeetopf und Wasserglas, Tabaksdose, Tintenfaß, Ofen, Tisch und Sorgensitz ..."

Warum ist mir nur dies als erstes durch den Kopf gegangen...


Dieser Vorfall ist wirklich erschreckend und ich bin froh, dass nicht (noch) mehr passiert ist.


Was nun genau die Zelle zum bersten gebracht hat, wird sich wohl nicht mehr ergründen lassen.

Ich würde allerdings gerne das Ladegerät und die zwei verblieben Akkus untersuchen, um heraus zu finden, ob der Lader Schuld hatte.



Beste Genesungswünsche an Paul.



Heinz
 

colifat

Mitglied
Erst mal gute Genesung von meiner Seite.

Die Bilder waren wirklich heftig wenn ich mir das so ansehe.
Ich hatte auch ein 2 Schacht Lader, oder habe ihn immer noch, der mich dann doch nicht überzeugt hat.

Nach diesem Bericht und den Bildern bin ich froh mir den Lipoly 300 Lader angeschafft zu haben.
Kann angepasst werden an unterschiedliche Kapazitäten und läd zuverlässig. Außerdem auch mir 12V von der Autobatterie.

Weiter sehe ich nun das mir das durchlesen der Beiträge über Akkus und Ladegeräte doch einiges an Wissen gebracht hat.
Nicht das mir kein Fehler passiert doch versuche ich dies zu minimieren.

Nun werde ich sicher noch etwas aufmersamer sein, sowas sensibilisiert.
 

Paul Tummers

Mitglied
Das ich da glueck gehabt habe steht ausser zweifel!!
Ich war heute ins Hospital um die Wunde kontrollieren zu lassen-keine Infektion und am naechtsten Mittwoch koennen die schoene kleine Draethe raus.

Eine Frage;
Ich habe fuer meine Arbeit als security Officer eine kleine Olight die ich mit genau so eine Batterie betreibe, moechte nicht immer die teuere LI batterien kaufen weil ich diese Lampe viel benuetze.
Wass soll ich kaufen, welche Batterien und welcher Lader?
 

colifat

Mitglied
Hallo,
persönlich nutze ich den Lipoly 300 von robbe.

Der Lader ist auch hier im Forum schon erwähnt worden und als recht sicher beschrieben.
Er benötigt 12 Volt Eingangsspannung. Ist zumindest bei mir kein Problem da ich für die Funkgeräte eh einige 12V Netzteile habe die bis 10 Ampere gehen.

Der Lipoly piept recht laut wenn der Akku voll ist und zeigt an wenn der Akku 4,2V erreicht hat und dann noch etwas mit konstanter Spannung nachläd.

Die Akkus spanne ich dann leicht in eine Art Kunststoff Schraubzwinge mit Kontakten an die ich den Lader anschließe.
Vertauscht man die Pole warnt der Lader!!
So kann ich viele unterschiedliche Akkus laden.

Mein Lader ist einstellbar von 300 mAh bis 3000 mAh. Kann auch Zellen mit mehr mAh laden dauert dann aber länger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha...

Also erstmal gute Besserung! Sieht ja echt übel aus.

Jetzt hab ich mir gerade überlegt, für meine Olight M30 zwei 18650er anzuschaffen und diese mit dem HXY 2-Schacht Lader zu laden.
Ich würde die Zellen natürlich nur laden wenn ich zuhause bin
Aber wenn ich das so sehe...
Ich hab mich durch viele Threads zu dem Thema gelesen und das der HXY Lader zu empfehlen ist, hab ich mittlerweile raus. Aber welche Zellen sollte ich dazu nehmen? Oder sollte man es lieber ganz lassen? :confused:
 

Hiltihome

MF Ehrenmitglied
Hallo,

wenn der Pulverdampf verflogen ist...(nur die Pfeife hat ihr Teil...),

eine klare Ansage:

Budget:
Trustfire true 2400mAh mit HXY Lader

HighEnd:
AW mit Pila Charger


Alles zu finden über die SuFu



Heinz
 
G

gast

Gast
Also 18650er Akkus sind mir hier diese empfohlen worden.
TrustFire 18650 3.7V Li-ion 2400mAh Batterie With PCB
http://www.kaidomain.com/ProductDetails.aspx?ProductId=6840

Hab viel gestöbert und nach vielen Vergleichen im Internet, vielen Meinungen und Erfahrungen von anderen Usern, scheinen die wirklich gut und günstig zu sein.
Ich jedenfalls werde mich erstmal an denen halten. Nun muss nur noch ein anständiges Ladegerät her.
 

Palladin

Mitglied
Au Backe, gerade noch mal verhältnismäßig Glück gehabt, das hatte noch verdammt viel übler ausgehen können... gute Besserung!

Ich hätte auch nicht gedacht, daß ich mit dem Post jemals so nah an der Realität sein würde.
Es ging zwar damals um den DSD Lader, aber zweifelhafte Ladegeräte gibt es ja genug...

Ich für meinen Teil würde mir unbedingt wünschen, daß möglichst exakt nach der Ursache für dieses Desaster gesucht wird.
Ansonsten endet dieser Thread wie die meisten anderen dieser Art in einer Ansammlung von Beileidsbekundungen, wilden Spekulationen und Panikmache.

Daher meine eindringliche Bitte: Schicke die Überreste bitte Hilti.
So kann der Ursache sachlich auf den Grund gegangen werden und es wird hoffentlich vermieden, daß der Fehler sich wiederholt.

Edit:
Da die L1200 ja eine Halogenlampe ist, kommt mir noch ein Verdacht:


Hast Du die Möglichkeit, die Birne mit einem Durchgangsprüfer mal durchzumessen (oder Du Ärmster besser durchmessen zu lassen) ob das Teil noch funktioniert?
Mich deucht, daß just im Moment des Einschaltens der Brenner durchgebrannt ist und die unsägliche Kettenreaktion ausgelöst hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

gast

Gast
Ich sitz gerade wie gebannt vor dem Bildschirm und kann es nicht fassen. Zuerst hab ich gedacht, da will wer Akkus im Allgemeinen madig reden, aber die eingefügten Bilder sorgten bei mir für eine aufgeklappte Kinnlade.
Ich hab früher schon mal gehört/gelesen, dass soetwas passieren KANN und hab es seither immer im Hinterkopf behalten. Als Konsequenz daraus, benutze ich AUSSCHLIESSLICH Taschenlampen mit Batterien. Ich denke, dass mein Vorsatz durch diesen Vorfall (für mich, will niemanden überzeuge o.Ä.) bestärkt wurde.
Ich wünsche dem Threadstarter gute Besserung *schulterklopf*
"Oh Mann, du hast echt mal Schwein gehabt!"

mfg
Chris
 
G

gast

Gast
Hast Du die Möglichkeit, die Birne mit einem Durchgangsprüfer mal durchzumessen (oder Du Ärmster besser durchmessen zu lassen) ob das Teil noch funktioniert?
Hat jetzt aber irgendwie was humoriges. Muß zugeben das mir gerade ein kurzer Lacher über die Lippen kam. :steirer: ;)
 

Paul Tummers

Mitglied
Hat jetzt aber irgendwie was humoriges. Muß zugeben das mir gerade ein kurzer Lacher über die Lippen kam. :steirer: ;)
Habe ich noch nicht, aber das Glas der Lampe ist nicht zerbrochen und der Glühdraht sieht noch intakt aus.
Wenn der Daumen wieder mittmacht werde ich sie demontieren falls sie nicht schon in ein Untersuchungslabor ist.
Denke doch hier etwas mehr machen zu müssen.
 

Paul Tummers

Mitglied
Ist das wirklich möglich?
Das Gehäuse müsste ja dann bis zum Berstdruck absolut gasdicht sein. Selbst bei Alugewinden müssen da einige bar zusammenkommen.

Die 2 O-Ringe haben da gute Arbeit geleistet- uber Wasserdicht braucht man sich wass der Batterierohr betrifft keine sorgen zu machen:hmpf:
Aber um eine Antwort auf deine Frage zu geben; Ja, leider ist das moeglich!
 

Zwick2

Super Moderator
Hallo,
zuerst einmal wünsche ich Dir gute Besserung!

Nachdem die allgemeine Betroffenheit abgeklungen ist sollte Ursachenforschung an erster Stelle stehen.

Konkretes kann nur sagen,wer die Lampe samt den Überresten der Akkus sichten kann.
Ebenso interessant wäre das Ladegerät samt der noch vorhandenen Akkus,beispielsweise um festzustellen,ob das Teil denn nun überlädt und was das für Auswirkungen auf die Akkus hatte.

Wichtig wäre zu ergründen was diese Zwischenfälle auslöste,schon um weiteres dieser Art zu verhindern.

Heinz (Hiltihome) hat Dir ja ein Angebot gemacht,ich würde es an Deiner Stelle annehmen und nicht selbst versuchen an der Lampe herumzubasteln.
Es gibt nur sehr wenig Leute im Forum,denen man eine genaue zutreffende Analyse der Lampe und der Akku samt Lader zutrauen könnte,Heinz ist hier sicher die beste Wahl!


Grüße Jens
 
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Paul Tummers

Mitglied
Moechte gerne von das Angebot gebrauch machen, nur weiss ich jetzt noch nicht wie die Sache weitergeht; wenn die Reste als Beweismaterial dienen sollen, wird von mir sicher gefragd sie auszuhaendigen
 
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