Für unsere am Schmieden interessierten Members

Claymore

Mitglied
Hallo ArminII,

bin heute morgen zufällig auch darübergestolpert und zwar auf der homepage von : chad benson
http://home.airswitch.net/cbenson/relatedlinks.htm

In der Tat interssante konstruktion !
funktionieren tut's wohl auch, ist für die meisten, die nicht auf einem back to the roots trip sind ( ganz to the roots ist' ja auch nicht, von wegen propan aus der Kartusche )
eher mal zum experimentieren ( meine Meinung )
Für den selbstbau interressierten gibt es noch andere Seiten, zugegeben hier braucht man mehr Werkzeug.
http://www.webpak.net/~rreil/

Peter
 

AchimW

Mitglied
Hi!

Ich finde das Ding cool. Kann man untern Arm klemmen und im Feld mit schmieden gehen. Eine Feldschmiede im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich habe auch Tim's Baupläne für das Holzkohle-Lehm-Schmiedefeuer. Wirklich gut ausgedacht. Und sowohl Tai Goo als auch die Livelys machen wundervolle Schmiedearbeiten mit diesen primitiven Geräten.

Ich schmiede schon seit einiger Zeit mit Propan und würde für den täglichen Bedarf nichts anderes mehr wollen. Sauber, schnell, wenig Raumbedarf und leise. Was will man mehr?

Gruß,
Achim
 

Armin II

Mitglied
Das Ding ist schon QL, aber ich frage mich, wieviele dieser Gaskartuschen man damit pro Stunde verbraucht
biggrin.gif
 

Claymore

Mitglied
Nicht das ich das Ding nicht gut finde.
Das Prinzip ist das gleiche, ob aus fast nichts gemacht oder für teures Geld gekauft.

Was die Kartuschen betrifft,steht
Auf den Dingern so weit ich weis, das bei voll aufgedrehtem ventil eine brenndauer von ca. 1, 5 stunden gegeben ist ?
Wenn nicht ganz geöffnet dann ca. 3 h ?


Mit einer Propangasflasche ( 5 oder 10 ltr. )
die zwar um einiges unhandlicher sind kommt man halt weiter.
Und auf die Dauer auch billiger weg.
Die Brenntemperatur der kleinen Brenner ist u.u. auch nicht so hoch.
Ich habe das mal probiert mit einer Kartusche
und einem Brenner zum Hartlöten ( Flammtemperatur bis ca. 2000 °C.
funktioniert hat das einwandfrei, nur neigen die kleinen dinger leichter zum vereisen.

auf der homepage von Ron Reil findet man Bauanleitungen für Venturibrenner aus Rohrleitungen ( schwarzrohr ), die ganz einfach Konstruiert sind.

Peter
 

AchimW

Mitglied
Das Ding ist gerade interessant wegen seiner Portabilität. Kann man überall einsetzen und ggfls. auch in den Urlaub mitnehmen. Wegen der flaschen gibt's eine Lösung. Im Gashandel gibt's sogenannte Dachdecker-Flaschen (750 g), die man selbst aus 5- oder 11-Kilo-Flaschen nachfüllen kann und die klein und leicht sind und selbst stehen. Damit wird's wirklich transportabel und billig.

Achim
 

Claymore

Mitglied
Hi Achim,
ok,

dein Tip mit dem Urlaub hat mich überzeugt.

Morgens am 5.00 am pool amboss statt Handtuch
auf die Liege ( wirft sich auch nicht so schnell runter, am besten nen großen so 200kg, nur die Frage wie krieg ich das ding in die Reisetasche ;-)) )
Dann nach dem Frühstück an den Pool zum schmieden, ganz praktisch, man braucht kein 'Tauchbecken' mitzunehmen.

Mal sehen wie lange es dauert bis man 'abgeführt' wird.

Sorry, konnte nicht ernst bleiben.
man möge mir verzeihen.

Peter
( in einer infantilen stunde )

p.s
der Tip mit den Dachdeckerflschen ist nicht schlecht, habe da einen Schuppen, den ich demnächst mal abdichten muß.
 

AchimW

Mitglied
Man muß ja nicht gleich das Material mitnehmen um CLAYMOREs zu schmieden. Kleine Gasflasche, kleines Adobe-Schmiedefeuer, Hammer, Zange, 30-kilo-Stahlblock mit gehärteter Oberfläche. Paßt auch in ein kleines Auto hinter den Fahrersitz.

Gruß,
Achim