Film über Messerherstellung in Japan...

Musashi

Mitglied
Toll - verpasst! :mad: Gerade die letzten 30 Sekunden habe ich noch sehen können. Ich hoffe, es wird wiederholt. [edit] Danke, Kababear [/edit]


Zum Schluß lief mir aber ´ne Gänsehaut über den Rücken: 8.000 EUR für ein Messer. Ich glaube, da würden hier im Forum auch die meisten Loonies passen.

Gruss
Andreas
 

kababear

Mitglied
und wers verpasst hat, oder es nochmal sehen will:
wiederholung ist am samstag, 19.04. um 17:55 (abenteuer leben)


p.s.: "es würde einem normalem koch nichts nutzen, da es zu scharf ist um fleisch oder gemüse zu schneiden" *hää*?!
 

coolcat

Mitglied
Wer nicht bis zu 19.04. warten möchte:
Es gibt den Bericht als Real-Stream auf der Webseite von Kabel1. Hier ist der Link. Dann "Video zum Beitrag Japanische Messer" anklicken.

BTW, bei den Links mit weiteren Informationen steht auch www.messerforum.net :).
 

Paulus

Mitglied
Es war schon einiges seltsam im Film, besonders die Kommentare. Die alte Legende, es gibt nur in Japan wirklich scharfe Messer, wird weiter genährt. Leider werden auch Äpfel und Birnen verglichen. Handgemachte Meistermesser und automatengeschliffene Massenware. Preis laut Bericht 8000 Euro und 60 Euro.
Nicht verstanden habe ich die Stelle, in der der Meister die rohen Klingen in einer grünen Flüssigkeit aufbewahrt. Laut Bericht "Batterieflüssigkeit" sonst würden die Klingen sofort rosten. Für mich sah das mehr nach Spüli oder Farry Ultra aus.
Spannend war die Herstellung der KLingen und der Schliff in des Meisters Werkstatt. An einem Doppelschleifbock "frei Hand"!! Zum KLingenfinnish hat er einen Mitarbeiter der selbst schon ein bischen zum Wasserstein geworden ist. Sehr beeindruckend, jedenfalls natürlicher und ehrlicher als CNC Schleifautomaten.

Paulus
 

mactheknife

Mitglied
Interessant fand ich auch, dass der japanische 3-Lagen Rohling von Hand kalt gehämmert wurde um die Stahlstruktur zu optimieren. Schade auch, dass der Bericht recht kurz war.
 

spyderbug

Mitglied
Kurze zwischenfrage: Was bitte brauche ich, um mir den Bericht anzusehen? Bei mir funktionierts nämlich nicht...

Grüße, Robert
 

Musashi

Mitglied
Original geschrieben von rfruehauf
Kurze zwischenfrage: Was bitte brauche ich, um mir den Bericht anzusehen? Bei mir funktionierts nämlich nicht...

Grüße, Robert

Dazu benötigst Du eigentlich nur den Real-Player. Anklicken und die Wiedergabe startet in einem neuen Browser-Fenster.

Gruss
Andreas
 

beagleboy

Premium Mitglied
Gerade habe ich mir die Wiederholung auf Kabel 1 angeschaut. Kurz war´s wirklich ein bißchen, aber das ist bei diesen Magazinen ja eigentlich immer so.
Zur genannten "Batterieflüssigkeit": ist ja eigentlich (im Kfz.-Bereich) Schwefelsäure, würde also wenig Sinn machen. Ich bin mir sicher, daß diese grüne Flüssigkeit Kühlflüssigkeit aus dem Kfz.-Bereich ist. Da macht auch die Geschichte mit dem Korrosionsschutz Sinn, denn Kühlmittel ist leicht "schleimig" und haftet auch auf Oberflächen bzw. erzeugt einen leichten Film. Und Korrosionsschutz ist ja eine der Aufgaben dieser Flüssigkeit. Sah jedenfalls genau so aus.
 

AchimW

Mitglied
Wie üblich bei dieser Art Berichten auf Kabel 1 strotzte der nur so vor Fehlern und falschem Halbwissen. Dennoch schöne Bilder und interessante Aufnahmen. Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass der japanische Schmied ganz offenbar mit Koks arbeitete und nicht mit Holzkohle wie wirklich traditionelle japanische Schmiede.

Achim
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Man hätte den Ton abstellen müssen.

Der Japaner macht angeblich jeden Tag 10-15 Messer.
Jedes Messer kostet angeblich 8000.- EUR. Aha. Ned schlecht der Verdienst.

Japanische Messer sind so scharf, dass ein Europäer damit keine Tomaten schneiden kann. Und wenn, wärs ungemein gefährlich. Soso.

Das Dengeln mit dem Hammer verändert das Gefuege im Stahl (naja, ok), so dass eine ganz neue Legierung draus wird (na das nun ganz bestimmt nicht). Nebenbei, entgegen dem Bericht hat der Messermacher wohl eher die Klingen gerichtet, als das Gefuege verbessert. Die kamen ja krumm wie Bananen aus dem Feuer.

Und das ganze "die schärfsten Messer der Welt aus Japan blabla". Mannmann, jedes damische einigermassen dünne Kohlenstoffstahl messer bekommt man so scharf. Da brauchts keine 8000.- EUR fuer.

Interessant fand ich die Produktionsmethoden von Dreizack. Da rappeln die Automaten und Roboter vor sich hin. Vor allem der Roboter fuer den Schliff hats mir angetan, ging ja recht zackig und alles in einem Arbeitsgang. Da hätte ich gerne mehr von gesehen, besser das als das Vodoogeschwafel ueber den Messermacher. Wenn der wueste, was fuer ein Krampf ueber ihn verzapft wird ;)

Gruesse
Pitter