Wie heißt dieses Holz??

AxelKleitz

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Hy,

das Holz habe ich bei Thiers gekauft.
Die Franzosen sagen: Amourette.
Kennt Ihr einen anderen Namen?

Danke für die Hilfe,

AXEL
 

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C. Raiber

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Hi AxelKleitz
Ich würd mal auf die schnelle behaupten Snakewood/Letterwood/Schlangenholz.
Ist sehr schwer, hart und läßt sich ausgezeichnet polieren.

Da waren mal wieder ein paar schneller.
 
Zuletzt bearbeitet:

Haudegen

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servus,
einer unserer forumskollegen hat mir erzählt, dass schlangenholz durch seine langfasrigkeit zu ausbrüchen neigt. kann das jemand bestädigen od. verneinen?
mir gefällt es nähmlich sehr gut, aber seid der info mach da ehr nen bogen rum.

grüsse,..
 

heiko häß

Mitglied
@Haudegen

Ich habe bisher noch keine Probleme mit Schlangenholz gehabt.Das Anglermesser ist bei mir öfters im gebrauch und der Griff hat keinerlei Risse.Auch bei älteren Messer von mir hatte ich bisher keine Probleme mit dem Holz.
 

Floppi

Mitglied
Original geschrieben von Haudegen
dass schlangenholz durch seine langfasrigkeit zu ausbrüchen neigt.

Also Schlangenholz darf man nicht zu heiß schleifen, da sich sonst feine Risse bilden können. Außerdem sollte man beim Verstiften darauf achten, daß die Nieten nicht zu eng sitzen, sonst bilden sich auch leicht Risse. Über Langzeiterfahrungen verfüge ich leider nicht.
 

darkblue

Mitglied
Also ich stehe mit freagle in Verhandlungen über die Anfertigung eines Folders und er hat mir ebenfalls davon abgeraten:

Snakewood find ich optisch auch sehr sehr schön, das ist aber wohl das problematischste Holz überhaupt, da kann sein es ist jetzt noch in Ordnung, du legst das Messer zur Seite und Knack hast du deinen ersten Riss, falls sich nicht schon beim Bearbeiten Risse bilden. Ob man das Holz stabilisieren kann weis ich nicht. Schlangenholz ist immer ein Lotteriespiel und zwar so eins wo man meistens nicht gewinnt.

Da ich freagle hier durchaus für einen Kenner der Materie halte, habe ich von diesem Material Abstand genommen.

regards

PS: @Freagle: Denkst Du nocn an die Fotos von den Giraffenknochen?
 

hardflipper

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Servus Haudegen,

Habe mal bei Frankonia Jagd in Rottendorf gearbeitet. Wir ham da öfter mal Kunden-Gewehrschäfte mit Schlangenholzabschlüssen gehabt, die auch richtig benutzt wurden. Risse konnte ich da nie entdecken. Hab das Zeug auch schon bearbeitet. Hab aber keinen großen Unterschied zu "normalen besseren" Hölzern feststellen können.

Gruß, Christian.
 

Guenter

MF Ehrenmitglied
Ich kann Floppi und Freagle nur Recht geben, das Holz ist etwas problematisch. Das größte Problem bei dem holz ist, daß man es nicht künstlich trocknen kann. Bei der Dichte des Holzes ( stabilisieren praktisch unmöglich ) trocknet es extrem langsam. Wenn es weniger als ca. 15 Jahre abgelagert ist (und wer garantiert einem das schon) teten die oben genannten Schwierigkeiten auf, plus starkem schrumpfen.
Wenn man allerdings Glück hat und das Holz vorsichtig bearbeitet, hat man einen sehr schönen Griff. Er sollte allerdings gut verrundet sein, scharfe Ecken und Kanten, besonders am Griffabschluß, können bei Stößen leicht absplittern.
 

Eukalypt

Mitglied
Hallo Axel,

hatte bis jetz mit Schlangen holz, oder wie man es noch nennt keine Probleme, man muss nur drauf achten, das man kein frisches Hölz erwischt, ich leg es deshalb vorsichtshalber noch dem Kauf immer über den Kamin, da hat es immer 26 grad, bei geringer luftfeuchtigkeit, und lasse es dort noch min. 1/2 Jahr ablagern. Beim verklegen benutze ich einen schlagabsorbierendes Epoxy, das macht auch kleie Volumen schankungen beim Holz mit, ohne zu springen, oder die Verklebung zu lösen. Zum schluss mach ich meistens eine Handpolitur, wobei ich meine Spezialmischung aus 4x gekochtem Leinöl mit Schellack und ein paar anderer geheimer Bestandteile verwende. Das ergibt dann eine griffige , relativ abriebfeste matt bis hochglänzende Oberfläche, je nach vorschliff. Vobei die mischung je nach Holzart 0.5-2.5mm in die oberfläche eindringt und verfestigt, die Politur härtet nach ca. 20St. an der Luft aus, vobei ich ca 5-10 schichten auftrage im 20 min. abstand. Dabei ist zu beachten, das das Holz einen leichten Braunroten Touch bekommt, was die besondere Note ausmacht. Seit ich diede Schritte ausgetüftelt habe, Hab ich keine Probleme mehr mit Rissen gehabt.

Messerscharfe Grüße, David

Leg dir noch ne Probe von der Politur ins Paket