Wenn der Berglöwe kommt...

Tobse

Mitglied
Den folgenden Bericht fand ich eben bei den Tactical Forums:
Man Kills Cougar With Pocket Knife

VICTORIA, British Columbia (AP) —
A 61-year-old man was seriously slashed in a battle with a cougar in British Columbia, but managed to kill the animal with his pocket knife, officials said Friday. The 100-pound cat leaped on Dave Parker from behind Thursday evening as he walked down a road a mile south of Port Alice, a village on Vancouver Island about 230 miles north of Victoria.
Conservation officer Ken Fujino said Parker was being mauled by the adult male but was able to reach his 3-inch knife. Port Alice Mayor Larry Pepper added Parker then slit its throat.
Despite extensive wounds, Parker managed to walk about a mile for help.
He underwent surgery Friday at Victoria's Royal Jubilee Hospital and was listed in stable condition, said spokeswoman Lianne Peterson.
Royal Canadian Mounted Police officer Jeff Flindall said police found Parker's knife next to the dead cougar.
Vancouver Island has the highest concentration of cougars in British Columbia. Officials said there have been 16 cougar attacks on Vancouver Island since 1970, including three deaths.
The last fatal attack occurred in August 1996 when a 36-year-old woman died while fighting off a cougar that mauled her son.

Ein Grund mehr, ein Taschenmesser zu tragen: die große böse Miezekatze !
Ich wünsche dem Verletzten jedenfalls gute Besserung und hoffe, daß er das Fell als Andenken behalten darf.

Munter bleiben,
Tobse!
 

Flaming-Moe

Mitglied
:angst: Ich frage mich gerade, ob 2-3 Messer wirklich genug sind, um gegen den Angriff eines Pumas gewappnet zu sein...

In Zukunft werd ich wohl besser 3-4 mitnehmen; sicher ist sicher!
 

Nidan

Mitglied
Respekt, Respekt nen Puma mit nem kleinen Folder abwehren, das ist echt ne Leistung !! Ich wär auch dafür, daß er das Fell bekommt :super: !!

@ Deckard : Jo Saufeder wär günstig, bei uns gibts ja keine Pumas aber Wildsäue. Und ein Bekannter meiner Frau hat letztes Jahr tatsächlich einen Luchs gesehen, da hab ich dann meiner Frau erklärt, daß ich deshalb unbedingt ein Busse brauch, und sie hat`s eingesehen !
:lach2:
 

ineluki

Mitglied
Original geschrieben von Tobse Ein Grund mehr, ein Taschenmesser zu tragen: die große böse Miezekatze !
Ich wünsche dem Verletzten jedenfalls gute Besserung und hoffe, daß er das Fell als Andenken behalten darf. [/B]

Na wahrscheinlich hängt dem armen Kerl als nächstes noch irgendeine Tierschutzorg. am Hals...

Nebenbei, in Hamburg gibt's doch nichtmal Berge, woher sollen da die Berglöwen kommen
<eg>
 
Vor n paar Jahren gingen innerhalb von 2 Wochen gleich zwo Nachrichten ähnlichen Inhalts durch die Presse:
Jedesmal wurde ein japanischer Bauer von einem Kragenbären angegriffen. Beim ersten Angriff war es ein 70jähriger Bauer, der angefallen wurde.
Und beides Mal hatten die Bären Pech. Japaner eben, konnten Judo und ham die Angreifer sachgerecht auf die Matte geklopft.

Und in beiden Fällen war der Bär dann so überrascht daß er die Flucht ergriff.
Wär doch was für das Selbstverteidigungsforum hier...

Becks
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Re: Re: Wenn der Berglöwe kommt...

Original geschrieben von ineluki
Nebenbei, in Hamburg gibt's doch nichtmal Berge, woher sollen da die Berglöwen kommen

Naja, in Nürnberg gibts auch kein Eis. Nachdem aber irgendso ein Depp das Gitter aufgebrochen hat, sind letzes Jahr die Eisbären frei im Zoo rumgelaufen. Und der Tiergarten hier ist verdammt gross. Das wäre mit dem Taschenmesser wohl eher nix geworden ;) Auch nicht mit nem Busse ;). Weils dunkel wurde und die Viecher wegen der Dicke der Fettschicht nicht auf die Betäubungsspritzen ansprachen, mussten sie erschossen werden :(. Ich hätt die im Halbdunkel nicht suchen wollen, auweia, Knarre hin oder her. Höchstens im stählernen Ganzkörperkondom.
Jedenfalls, ich geh mit unserem Kleinen ziemlich oft in den Tiergarten, bin ich seitdem etwas vorsichtiger. Eigentlich wurscht, wenn die Viecher dich fressen wollen, fressen sie dich.

Bären: Na ich weiss ja nedd wie gross die Bären waren. Die kleinsten die ich in Natura oefters sehe, sind Brillenbären. So circa 1.50 hoch. Wenn man denen beim lustigen Spielen ;) zuschaut, das ist nix mit Werfen. Die sind zu schwer, zu schnell und zu unhandlich. Dass die auch noch ein paar scharfe Krallen haben, macht das ganze noch ein bisserl kribbeliger ;) Vielleicht sinds ja kitzlig, hab ich noch nicht probiert.


Gruesse
Pitter
 

Canavaro

Mitglied
Nur mal nebenbei, wieviel Kilos bringt denn so ein Puma auf die Waage? Weiß das wer? Gehört ja meines Wissens noch zu den Kleinkatzen.
 

Moppekopp

Mitglied
Im Text stand irgendwas von 100 lbs also 45 Kg. Wenn die gesprungen kommen möcht ich lieber nicht im Weg stehen!!!!:D

Gruß Moppekopp
 

Matthias

Mitglied
Und da war dann noch die Geschichte, erschienen in Knife Illustr. (hab die Ausgabe noch) von dem über 70-jährigen, den beim Aufbrechen seiner Jagdbeute ein Grizzly anfiel.
Er hat ihn abgemurkst mit einem Buck 110! Da wäre selbst Old Shatterhand blass geworden.
Der Geschichte nach überlebte der Mann schwerverletzt.
Das Messer hat er ungereinigt, mit Fell- und Blutresten eingerahmt.
(Ich hab das hier vor einiger Zeit schon mal geschrieben und meine leise Skepsis hierzu geäussert, erhielt aber keinen Komm. dazu. Vielleicht jetzt?)

Grüße, Matthias.
 

ozelot

Mitglied
Hier ist noch so ein Geschichtchen:

Here's the story of the farmer who killed the Himalayan Black Bear with his khukuri:
The incident took place in the Solu District of Nepal, about 30 miles SW of Mt. Everest, on the farm of a neighbor of my father-in-laws'.

The farmer went out to tend to his corn patch in the morning. He arrived to find a Himalayan black bear having his breakfast in the corn patch. The bear did not take kindly to having his breakfast interrupted and charged the farmer.

The farmer had only his khukuri to defend himself against the attack. He knew that he could not outrun the bear so his only choice was to hold his ground. When the bear came to within striking distance the famer struck the bear in the head with a single blow from his khukuri. The bear fell dead right at the farmers' feet.

Since there are no supermarkets or refrigeration in this part of the world the farmer took advantage of the situation and butchered the bear on the spot. He then sent his several children to the homes of his neighbors with 30 or 40 pounds of fresh bear meat each. The neighbors, all curious as to the gift of bear meat, asked how the bear had been killed. The children related the story which became famous throughout the district.

From that day forward the farmer got a new nickname, "Bhalu," which means bear in Nepali.
 

Nidan

Mitglied
Naja Bären rumschmeißen würd ich auch nicht, ich glaub die mögen das net ;)

@ Deckard : Wie du hast gar keinen Wald in der Nähe ??? Armer Kerl.

Aber ihr habt ja nen Fluß und ein AKW, daß seinen Dreck reinleitet und dann kann es doch mal gaaaanz eklige, mutierte Killer-Waller geben. Das wär doch auch schon wieder ein Grund für ein neues Messer.
:steirer:
 
Zuletzt bearbeitet:

Haudegen

Mitglied
Original geschrieben von Nidan
Naja Bären rumschmeißen würd ich auch nicht, ich glaub die mögen das net ;)

vor ein paar jahren war ich mal zum fliegenfischen in canada. beim erwerb der angellizenz wurde mir ein merkblatt mit tips für die wildnis in die hand gedrückt, hauptpunkt: verhalten bei bärenangriffen.
grizzly: hinlegen u. den nacken mit den händen schützen. kann man durchaus überleben, wenn auch schwer verletzt.
schwarzbär: fight back! (kein witz)

hab mich doch lieber auf meine trillerpfeife verlassen. :glgl:
 
@haudegen
Echt? hast du davon noch eine Kopie?

@Nidan

Naja zwischendrin mal ein bisschen Ärger mit den Flußpiraten das AKW hat nen eigenen Stausee...
 

Schleifalot

Mitglied
Neulich im Urlaub hatte ich auch ein Erlebnis der dritten Art. Ein Freund und ich waren im Yosemity National Park in einem abgelegenen Campground. An einem Nachmitag gingen wir am Bach entlang zum Angeln/Entspannen/Beobachten. Etwa 300 Meter vom Camp entfernt wollten wir den Bach auf einem Baumstamm überqueren. Als wir uns näherten war etwas knackendes zu hören, ich dachte es wäre ein anderer Camper. Auf dem Stamm über dem Bach sahen wir 70m abwärts eine Hirschkuh stehen, die sehr nervös war. Üblicherweise sind dort Wildtiere relativ zutraulich da sie nicht bejagt werden dürfen.
Nach ein paar Sekunden flüchtete die Hirschkuh, wir wunderten uns kurz und gingen weiter. Als mein Spezl am Ufer ankam sah er nach links, machte ein dummes Gesicht und sagte:,, Ui, zwoa kloane Bärn!"
Ich machte auch ein dummes Gesicht und sagte wir sollten uns sofort verp..., und zwar leise.
Nach etwa 20m hat es plötzlich gerumpelt und die kleinen Bären sind auf einen Baum raufgesprintet. Anscheinend hat uns die Alte gewittert und die Kleinen in Sicherheit gebracht. Wir sind dann langsam zurück zum Zelt und haben uns eine Dose Bier genehmigt.
Das Ganze war wie gesagt 300 Meter vom Camp weg, die Kleinen waren ca. 15 Meter von uns entfernt. Im Lager selbst war Ruhe und es gab lange keine Probleme mehr. Die Bärin haben wir nie gesehen, darauf war ich in der Situation auch nicht scharf. Ich hatte zwar mein Busse dabei, aber da verlasse ich mich lieber auf den gesunden Menschenverstand. Das Messer hätte es sicher überstanden, aber ich?



:steirer: