Wellenschliff???

sbulazel

Mitglied
Hallo,
kann mir jemand sagen, wie ich einen (partiellen) Wellenschliff auf meine Klinge bekomme? Macht man dies vor oder nach dem Härten? Gibt es eine Form des Wellenschliffs, die besonders gut (langhaltig, scharf etc.) ist?

Danke und Grüße,
Sascha
 

zorro_43

Mitglied
Hi,
ich würde es nach dem härten machen.
Mit einer kleinen runden Diamant-Nadelfeile.
Es soll doch auch spezielle Formsteine von Spyderco geben. Vielleicht geht das auch!
Oder sind die zu fein?

Zorro
 

sbulazel

Mitglied
Noch was anderes

Hallo zorro_43,
gibt es evtl. noch eine andere Lösung? Ich meine irgendwann einmal einen speziellen Schärfer für so etwas gesehen zu haben... Mit dem Feilen von gehärtetem Stahl habe ich so meine (negativen) Erfahrungen gemacht - und gerade bei einem Wellenschliff, der ja sehr genau sein sollte, habe ich da so meine Bedenken?!

Grüße, Sascha
 

zorro_43

Mitglied
Ja, so ganz einfach ist das bestimmt nicht.
Das ist eben die Methode die ich probieren würde.
Was einfacheres fällt mir nicht ein.
Es gibt wohl Leute die das mit einer speziell abgerichteten Schleifbockscheibe machen. Da müßte man sich aber eine Vorrichtung bauen.
Freihändig würde ich das jedenfalls nicht hinkriegen.

Zorro

P.S.: Vielleicht kann man ja mal mit nem Dremel rumprobieren?
 
Zuletzt bearbeitet:

luftauge

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Kombinieren der Schritte !

Warum arbeitest Du die Welle nicht am weichen Stahl mit Aufmaß vor, und arbeitest den Rest mit Diamantfeile nach ?

Vorteil:
Am weichen Stahl kannst du verrutschte Anrisse/Winkel korrigieren, die am harten Stahl schon schwierig anzubringen sind,
Schleifscheiben würde ich nicht selbst profilieren, weil es zu ungleichmässig wird - diese Fehler sind später nicht mehr zu korrigieren, es sei denn, die Scheibe ist Diaform-profiliert (Das Profil wird mit Diamantabrichtern in die Scheiben reingearbeitet = geformt.

Gruß Andreas
 

Norbert

Mitglied
Ich habe mal ein Brotmesser gebaut.
den gezahnten Schliff habe ich nach dem Härten mit
einem kleinen Korund-Schleifrädchen Dm 5mm gemacht. Der Korundschleifkörper wird dabei schräg gehalten, im gewünschten Schneidwinkel. Einseitig angewandt ergibt sich eine Art Chisel Grind in den Zacken. Die Klinge war an der Schneide noch 0,3 mm stark.
Das ging sehr gut. Schwierig ist eben nur den Abstand zwischen den Zacken gleichmäßig hinzukriegen, ist aber vor allem eine ästhetische Frage. Anschließend habe ich die gesamte Klinge konventionell mit dem Lanksy Set geschärft. Das ergab einen scharfen, gezackten Schliff- ideal für Brot.
Möchte man eine Sinusförmige Welle schleifen wirds
natürlich schon schwieriger.

Norbert
 

freagle

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Geht ganz bestimmt auch mit Diamantfeilen, ich hab da ein Set von Pferd, die hab ich schon regelrecht missbraucht und die sind immer noch wie neu, damit erstell ich z.B. die Schneide nach dem Härten (geht sehr schnell), erst dann wenn die Schneide steht geh ich auf feinere Steine.

Wer mit Feilen umgehn kann, macht so nen Wellenschliff ohne Probleme, ich würd auch vor dem Härten schon etwas vorarbeiten.

freagle