Welches Öl/Fett für Gewinde + O-Ringe?

Joo

Mitglied
Kurze Frage: Eignet sich so genanntes Wälzlagerfett für die Gewinde einer Taschenlampe, oder ist dass zu wenig leitend?

So, hab jetzt besagtes Fett aus dem Keller geholt und die Quarks "abgeschmiert".

Ich verwende das imho sehr gute PLASTILUBE für dauerhafte Schmierung, eigentlich bei allem was so im Allgemeinen anfällt - und jetzt auch für Taschenlampen. ;)
Das Plastilube wird auch für Batteriepole empfohlen, von daher ist der Einsatz bei Taschenlampen sicherlich nicht der verkehrteste.

Alternativ von ATE und nicht von Loctite/Henkel.
 

Investigator

Mitglied
Hallo,

eine absolute Nebensächlichkeit scheint ja ein Dauerbrenner zu sein.

Irgendein gutes Fett, wass die Gewinde leicht laufen lässt...

Je höher die Viskosität und je satter das Fett aufgetragen wird, desto mehr "Walkarbeit" geht beim Betätigen des Gewindes im Fett flöten.
Das ist nunmal so.

Physik lässt sich nicht durch Marketing ersetzen...

Leute die regelmäßig mit Waffenfetten hantieren und in TaLa-Foren nach für Taschenlampengewinde geeigneten Fetten fragen verstehe ich nicht. Da muss irgendwie Langeweile hinter stecken...

mfg,
Investigator
 

schrenz

Super Moderator
Naja, bei den Lampen kommt immer noch die Frage der (Nicht-) Leitfähigkeit hinzu, was bei Kanonen eine eher untergeordnete Rolle spielt :steirer:.
Die Frage der Verträglichkeit mit Plaste und Elaste ja leider schon.

Aber ich kann wie immer in diesem Thread nur wieder die tibetanische Gebetsmühle anwerfen:
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, muss man aber nicht.
Meine 20g Tube Silikonfett reicht schon seit Jahren für Herden von Lampen.

Grüße
Jens
 

Investigator

Mitglied
Hi Jens,

die elektrische Leitfähigkeit kann man getrost außen vor lassen. Das hat schon weiter oben ein für Logik zugänglicher user geschrieben.

Meine 20g Tube Silikonfett reicht schon seit Jahren für Herden von Lampen.
Na eben. So stark belastet sind TaLa-Gewinde im Übrigen nun auch wieder nicht...

mfg,
Investigator
 

fshamburg

Premium Mitglied
Alter Thread, neuer Gedanke:
2005 Peak Matterhorn gekauft. 6 Jahre jeden Tag am Schlüsselbund getragen, auch in nicht wasserdichter Motorradjackentasche. Immer für frische Batterien gesorgt, alle paar Tage für kurze Aufgaben benutzt. NIE UM SCHMIERUNG ODER REINIGUNG GEKÜMMERT. Zuletzt ging sie etwas schwer und die Leistung schien mir etwas nachzulassen. O-Ring entfernt, trocken mit Klopapier und Q-Tips geputzt: ALLES GUT.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Gruß Frank
 

Jay-Kay

Mitglied
Ich hänge meine Frage mal an diesen Thread an.
Ich habe das Schaltergewinde an meiner Surefire L1 mit Silikonfett geschmiert.
Der Schalter dreht sich allerdings recht "kratzig" (kein Vergleich zu meinen Messern), und nach einigen "Umdrehungen" sammelt sich im Gewinde etwas an was wie Abrieb von der Anodisierung aussieht. Ist das normal, oder muss ich mir Sorgen machen, das Gewinde zu ruinieren?

Gruß
Martin


Moin,

ich habe dasselbe Problem nachdem ich meine Surefire Aviator mit Liqui Moly Silikonfett geschmiert habe. Vorher noch gereinigt, also mit einem Lappen das alte Fett abgemacht. Auch das mit dem grauen Abrieb ist bei mir. Ich habe mehrfach das Fett wieder entfernt und neu aufgetragen, aber ohne Erfolg, das Gewinde läuft sehr kratzig. Es betrift vorallem das Gewinde der Tailcap und nicht am Lampenkopf.
Eigentlich wäre eine Schmierung des Gewindes nicht nötig gewesen. Ich wollte meinen Lampen nur mal was gutes tun, hatte das Fett mitbestellt und wollte mal reinigen und neu schmieren. Also vorher lief das Gewinde wunderbar leichtgängig.

Ich habe alle Beiträge in diesem Thread dazu gelesen leider hat Martin nicht geschrieben ob er das Problem lösen konnte und bisher hat niemand außer ihm und mir davon berichtet, aber vielleicht finden sich ja trotzdem Ideen was man noch probieren kann. Und Lampen mit twisties gibt es ja auch einige. Andere Fette habe ich gerade nicht zur Hand.
 

hdo

Mitglied
Lupus Waffenfett (mit Teflon).
Benutze ich seit vielen Jahren für alles was einen hochviskösen Schmierfilm verträgt und gut geschmiert werden soll (also keine Laufbohrungen und keine Patronenlager). Sehr sparsam anwenden.
Bei Lampengewinden gibt es imho nicht besseres. Eine ausreichende Kontaktierung kann auch das Lupus nicht verhindern... :steirer:

PS: Die Walkarbeit ist tatsächlich schädlich für den „ultra-Leichtlauf“, aber ich will es eher „schmatzend“, als „kratzend“...
Prinzipiell zieht das Fett Sand und Schluff an- muss man ggf. ab un zu mal reinigen und neu schmieren (oder man passt ein bisschen auf, dass das Gewinde nicht so verdreckt beim Batteriewechsel).
 
Zuletzt bearbeitet:

Bertel

Mitglied
Hallo,
ich benutze das alte Wählerfett.
Im Fernmeldebereich war das Zeug früher überall zu finden. Nachdem die Elektronik hier Einzug gehalten hat hab ich mir rechtzeitig eine Tube gesichert.

Schmiert sehr gut, ist absolut säurefrei und greift keine Gummiteile an, gute elektrische Eigenschaften.

Bertel
 

kwakster

Mitglied
Have been using Nano-Oil for years on my flashlights (and folding knives), and i don't feel the need for anything else.
I have the 3 types of oil and the red grease.
 
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