Welches Elektrolyt ?

hundehirn

Mitglied
Moin Moin
Ich will selber einen Schriftzug auf eine Klinge ätzen und hab auch schon SUCHEN bemüht ,aber die chemische Bezeichnung für Elektrolytflüssigkeit nicht gefunden
Wer kann mir sagen welche Chemikalie elektrolyt für Stahl ist.
Thx
Hh
 

spyderbug

Mitglied
Hallo Hundehirn!

Besorg Dir einfach zB bei Fa. Schilling das Elektrolyt AE1. Das ist für rostfreie Stähle und Beryllium. Für einen 1/4 Liter von dem Zeug hab ich ca. € 7,-- bezahlt. das ist nicht so schlimm, finde ich. Bei Schilling kannst Du übrigens auch die Schblone fertigen lassen. Ist auch nicht so teuer...

Auf dem Sicherheitsdatenblatt von meinem AE1 findet sich bei der Zusammensetzung nur der Hinweis, daß alle Einzelkomponenten unter der Kennzeichnungsgrenze liegen.

Grüße, Robert
 

Darkforce

Mitglied
Elektrolyt für 12842

Hallo,

was für Elektrolyt kann ich da verwenden? Geht auch das AE1 von fa. Schilling(ist ja eigentlich für Rostfreien Stahl) oder macht das Probleme?

Mfg Johannes
 

MaNUellUM

Mitglied
Elektrolyt Was ist als einfachstes Elektrolyt zum Logo ätzen zu bekommen?

Hallo Axel

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube deine Frage lässt sich so nicht beantworten...

Elektrolyt ist imo kein "Ding" welches man so im Laden kaufen gehen kann, sondern ein Verfahren, um mit Hilfe von Strom und einer/(zwei) Flüssigkeiten die Oberfläche des Stahls zu verändern (verbrennen oder wie auch immer ;o) ... oder lieg ich da komplett daneben ?? 'tschuldige wenn ja ! :hmpf:

Ich weiss leider auch nicht wirklich mehr darüber, nur was man uns mal im Chemieunterricht verklickert hatte :rolleyes:
Aber es gibt sicher auch irgendwelche "Aparaturen" :irre: um damit was auf die Klingen zu brennen
Da müsste aber schon einer der Erfahrenen Messermacher was dazu verraten, ich bin dir da leider keine Hilfe mehr :confused:

Suchfunktion schon mal "kontaktiert" ?

Ich habe, nachdem die Suchfunktion mit meinem Opera nun funktioniert :irre: , etwas zum Thema gefunden :)
Schau dir mal den Tread an! Da findest glaub ich was du gesucht hast.
Logos ätzen

Grüzzchen aus der Schweiz
Manuel
 
Zuletzt bearbeitet:

sidro

Mitglied
Elektrolyt:
"Ionentransporter" der zwischen zwei Elektroden einen Stromfluss / Ionenaustausch möglich macht, meist flüssig.



Falls Du das Logo nicht elektrolytisch aufbringen willst sondern einfach reinätzen brauchst Du nur eine entspechende Säure dafür. Da gibts in der Suchfunktion einiges zu finden.

Weihnachtliche Grüsse

Sidro
 

Wolfgang Dell

Mitglied
Schablonen der Oberklasse und das entsprechende Zubehör (Elektrolyt) kaufe ich bei:
WHB Beschriftungstechnik GmbH
Ringstrasse 23
78532 Tuttlingen
Tel.: 0 74 61 - 96 77 0

Gruß
Wolfgang
 

AxelKleitz

Mitglied
Logo elektrolytisch aufbringen

Habe doch entsprechende Folie bekommen.
Und Hier im Forum nachgeschaut wie es geht:

Edelstahlstempel
Klemme
Tuch
Ladegerät

Elektrolyt

Ich möchte mir nächste Woche einen Edelstahlstempel bauen
und möchte mir ein Elektrolyt besorgen. Ich denke ich gehe in die Apotheke dafür, aber welchen Stoff verlange ich????

Danke für die Hilfe im Voraus,

AXEL
 

freagle

Mitglied
Ich hab mein Elektrolyt auch von der Fa Schilling. Ist für rostfreie Stähle, funktioniert aber auch bei C Stählen.

freagle
 

spyderbug

Mitglied
Hallo Axel!

Was für eine Lösung das genau ist, kann ich Dir zwar auch nicht sagen, aber ich kann mich Freagle's Tip nur anschließen.

Die Leute von www.marking-systems.de sind sehr kompetent und hilfsbereit.
Meine Schablone und mein Elektrolyt sind auch von da.

Soweit ich mich erinnern kann, hat damals eine Flasche mit 250 ml Elektrolyt für rostfreie Stähle ca. 10 Euro gekostet.
Genau weiss ich es aber leider nicht mehr. Es steht übrigens auch nicht auf der Flasche, was das genau für ein Zeug ist...

Wird wohl die einfachste Möglichkeit sein, um an Elektrolyt zu kommen.

HTH, Robert
 

freagle

Mitglied
Ist eigentlich Unsinn da rum zu tüfteln was das jetzt sein könnte (versch. Elektrolyte gibts warsch. wie Sand am Meer), wenn ich für 10 Euro 250ml bekomme und die Menge reicht für 3 Messermacherleben.

Hab übrigens zuvor schon ein anderes Elektrolyt probiert, das war nicht so gut, das von Schilling ist hervorragend.

freagle
 

Kevin Wilkins

Moderator Forum Kevin Wilkins
Die Leute sagen nicht genau was in der Flasche ist, das ist Betriebsgeheimnis. Ist auch wurscht. Wie Freagle sagte: kauf doch ein Paar Flaschen von Schilling - gibts unterschiedlich zum probieren! - und damit hat sich der Sache.

Sonst brauchst du ein Chemiker mit Elektrochemische Erfahrung und ein Labor. Und das um 3 euro zu sparen?
 

sanjuro

Mitglied
Elektrolyte sind alle anorganischen Salze, die in Wasser dissoziieren (als Ionen/elektrisch geladene Molekülbestandteile vorliegen). Aus Kochsalz z.B. wird in wässriger Lösung Na+ und Cl-; beim Eindampfen vereinigen sich die Ionen wieder zu der Grundsubstanz. Es gibt also keine isolierten Elektrolyte, sondern nur gelöste Salze. Manche sind - wie Eisen-III-Chlorid - aggressiv gegen Metalle und daher zum Ätzen geeignet.

Gruß

sanjuro
 

freagle

Mitglied
Auf meiner Flasche von Schilling ist ein Warnhinweis drauf, dass das Zeug leicht ätzend ist.

Beim gewerblichen Anodisieren, kommen häufig sogar verdünnte Schwefel-oder Phosporsäuren als Elektrolyte zum Einsatz.

freagle
 

dunedain

Mitglied
Elektro Aetzgerät... Welches Elektrolyt??

Momentan bau' ich mir gerade einen kleinen elektroätzer... und bald geht's ans ausprobieren...
so was die elektronik und so betrifft bin ich sehr zuversichtlich...

aber was genau für ein Elektrolyt soll ich nehmen????

Ich weiss dass es verschiedene gibt für diverse materialien...

daher:
-welches für PM Stähle & Co. (ATS34, RWL, CPM...)?
-welches für Kohlenstoffstähle (1.2510, 1,1645,...)?

Dankbar für jeden tip :D

Wie auch immer, wenn möglich sollte es irgendeine mischung sein welche ich leicht bekomme...


Werde natürlich bauplan, testbilder etc. zur freien verfügung stellen wenn's funktioniert...
Ich hatte noch einige teile rumliegen... neumaterial bis jetzt: ca. 20€...
wenn ich alles hätte kaufen müssen wäre das vielleicht etwa 100€ gewesen... mal schauen ob's gut wird.

Gruss


Daniel

[luftauge: alle threads mit Titel "Elektrolyt" zusammengelegt, sollte eigentlich helfen ;) ]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

dunedain

Mitglied
Ich hab' mir von der Firma schilling (wirklich schnell...) (markiesysteme)
da Elektrolyt "AE10" bestellt...
funktioniert prima... zumindest mit ATS34 und 1.2510...

ich hab' mit diversen elektrolyten (von reinem NaCl bis hin zu vefdünntem Fe3Cl rumexperimentiert), aber das beste ergebnis hat das AE10 (wüsste gerne die chem. zusammensetzung) erbracht.
 

lazedress

Mitglied
sorry, wenn ich den thread hier wieder aufwärm :rolleyes:
...aber ich hab da mal ne idee! wie wäre es wenn man mit so ner glasritzbohrmaschine ein logo in die klinge ritzt, dass dann mit Fe3Cl ausfüllt und ...... fertig. hab ich jetzt irgendeinen Fehler gemacht, oder könnte das funktionieren :confused:
 

luftauge

Mitglied
Das könnte funktionieren, wenn Du den Stahl um das Logo vorher sorgfältig maskierst, mit Wachs oder säurefestem Lack. Wenn Du mit sehr hoher Drehzahl ein Logo einschleifen willst, sollte die Maske drumherum weder wegschmelzen (Wachs), noch weg"reißen" (Lack).

Guenter hat den Tip mit dem Wachs anders erklärt:
Klinge sehr sauber entfetten, Wachs auftragen, dann mit einer warmen (heißen ?) Nadel die zu ätzenden Stellen vorsichtig freilegen (schaben, ritzen - so in dieser Art), dann ätzen.

Ausprobieren, was besser funzt.

Gruß Andreas
 

sanjuro

Mitglied
Ätzen mit Maske

luftauge schrieb:
Das könnte funktionieren, wenn Du den Stahl um das Logo vorher sorgfältig maskierst, mit Wachs oder säurefestem Lack. ...Klinge sehr sauber entfetten, Wachs auftragen, dann mit einer warmen (heißen ?) Nadel die zu ätzenden Stellen vorsichtig freilegen (schaben, ritzen - so in dieser Art), dann ätzen.

Es gibt speziellen (schwarzen) Asphaltlack im Künstlerbedarfshandel, der zum Maskieren gut geeignet ist und resistent gegen Eisen-III-Chlorid-Lösung. Allerdings ist das Ergebnis sicher immer ein Zeichnerisches, d.h. das Bild ist deutlich weniger präzise als ein per Fototechnik angefertigter Stempel. Für einen Schriftzug in der Art einer Hand-Signatur kann das aber o.k. sein.

Nach dem Maskieren mit Wachs arbeitet man beim Ausschaben/Ritzen besser mit einem kalten Werkzeug, damit sich in den freizulegenden Stellen nicht etwa wieder eine dünne Wachsschicht bildet. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.

Gruß

sanjuro