Was würdet ihr mitnehmen ?

Hannibal 8

Mitglied
Auf nach Kanada

Folgende Situation: Ihr wollt nach Kanada in die Wildnis und zwar für den rest eures Lebens.
Als Gepäck habt ihr nur einen großen Rucksack.
Was wäre alles in diesem Rucksack drinn, damit ihr ca. 40 Jahre dort leben könnt :confused:

FREUE MICH AUF EURE ANTWORTEN :D
 
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TacHead

Mitglied
Gar nicht so viel, da ich mal davon ausgehe, dass ich die meisten Ausrüstungsgegenstände in Kanada selbst billiger kriege als hier ;)

Von hier? Außer ein paar Klamotten die für die Umgebung taugen gar nix. Alles versilbern, kleines Bündel packen, alles Geld und Reisepass mitnehmen. Ein Stück Handgepäck müsste reichen.

Was ich mir vor Ort zulegen würde hinge natürlich vom beabsichtigten "Wohnort", den Versorgungswegen und der beabsichtigten Lebensweise ab.
 

Hannibal 8

Mitglied
Wohnort?
In der Natur!
Nur mit Zelt usw. und vielleicht ein paar Jahre später (wenn man den Winter überlebt :D ) mal ne kleine Blockhütte :p
 

Schleifalot

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Aus dem Rucksack in der Wildnis von Kanada für "immer" kannst Du vergessen. Zum Überwintern brauchst Du entweder seeehr viel Erfahrung oder eine feste Unterkunft. Von Vorräten ganz zu schweigen.
Als akademische Frage ganz interessant, in der Praxis rate ich dringend von so einem Vorhaben ab. In der US Literatur gibt es einige Beispiele bei denen Greenhorns bei solchen Versuchen umgekommen sind.:staun:

Das ist kein persönlicher Angriff, nur ein wohlgemeinter Rat.
:steirer:
 
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HeroHamster

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Flugticket nach Quebec und einen Rucksack voll Geld!
Mal im Ernst: ist doch völlig unmöglich dort in der Wildnis mit nur einem Rucksack voll Gepäck zu überleben!
Da kannst du schreiben : für die nächste Woche - länger hast du da wohl nicht....

thorsten
 

le.freak

Premium Mitglied
schon wieder sowas .... hatten wir nicht schonmal die frage mit den 3 messern fuer die einsame insel? und hatte sich nicht rausgestellt, dass da eher eine inselgruppe vonnoeten ist? jede insel mit 3 anderen messern .... :D

also das ist echt mal ne frage; welches messer haelt schon 40 jahre? und dann bei so einem schussel wie mir, ich lass ja schon meine SCHLUESSEL ueberall liegen :steirer:

neeee, was denn, darf ich auch ein beil in den rucksack stopfen? dann faellt das messer etwas kleiner aus.....
 

rfindigo

Mitglied
@ Hannibal 8

Also eigentlich bin ich ja immer für Rollenspiele bzw. "was wäre wenn Szenarien" zu haben, aber mal ehrlich, Deine Frage müßtest Du schon ein wenig mehr präzisieren...

Also, wenn die Frage wirklich sein sollte, was würdet ihr bei max. 40kg mitnehmen, wenn ihr keinen weiteren Kontakt zur Zivilisation haben könnt und auf sehr lange Zeit überleben wollt...

...ne 45er um dem Drama ein Ende zubereiten, wenns zuviel wird! :irre:

rfindigo
 

Grizzly

Mitglied
Da rate ich Dir mal "In die Wildnis" von Jon Krakauer zu lesen...handelt eben von einem Jüngling, dessen verhungerte Leiche in Alaska gefunden wurde. Hatte nur einen Rucksack, wollte sich aus der Natur ernähren, sein letztes Geld hat er verbrannt....naja, wenigsten die Maden hatten noch was davon.

Viele Grüsse

Grizzly
 

Rage

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Ein Buch.
Und zwar das neue von Rüdiger Nehberg: "Überleben ums Verrecken":D

Oder hier mal als Vorgeschmack: outdoor-magazin.com (Jürgens Bärentagebuch)
 

Rowdy_One

Mitglied
Leben in der Wildniss Nordamerikas? In einer Blockhütte? Das hat doch 1845 schon mal jemand versucht - mit Erfolg. Der begnadete Schriftsteller hieß Henry David Thoreau ud sein Werk nannte sich 'Walden'...

Lies es ruhig mal, ein schöner Klassiker, wenn auch kein Survival-Buch. Trotzdem sehr interessant, vor allem das WARUM bezüglich eines Lebens in der zivilisationslosen Wildness...

Gruss R1
 

Hannibal 8

Mitglied
@ Crashlander

Was ist ne Stihl - ne Kettensäge?


@ Rage

Ich habe schon folgende Bücher von Nehberg gelesen: Survival die Kunst zu Überleben, Survival Training, Survival Lexicon, Survival vor der Haustür :D , Mit dem Baum über dem Atlantik, Survival Faustregeln, Über den Atlantik und durch den Dschungel, Yanonami Überleben im Urwald, Drei Mann, ein Boot zum Rudolfsee, Abenteuer am Blauen Nil :)
Andere Bücher: Das Survival Handbuch der Eliteeinheiten, Das Survival Handbuch der US Army.
Von Rainer Höh: Wildnis Ausrüstung, Floßfahrt nach Alaska, Blockhütten-Tagebuch, Rucksack-Küche, Survival Handbuch für die Wildnis :super:
Sonstige Bücher: Überleben in der Wildnis (Geschichten von Jack London usw.), Fahrten Ferne Abenteuer von Hans von Gottberg.
 

Aleena

Mitglied
Hi Hannibal,

hast du außer Bücher lesen auch schon andere Erfahrungen mit "Survival".
Ich kenn Temperaturen bis - 30°C, dabei war ich weder auf mich selbst noch auf Zelt oder Hütte angewiesen.:D Aber bei der Kälte wird selbst der Weg über den Hof in ein anderes Haus oder in den LKW zum Erlebnis und ohne Erfahrung genügt das um sich echten Ärger einzufangen.:staun:
 

Hannibal 8

Mitglied
Nur ein bisschen !
Laut Rainer Höh ist dort aber eine andere Kälte als hier. Der konnte dort bei minus 15 Grad noch im T-Shirt rumlaufen. Denn bei der Arbeit die man machen muss um zu überleben wird ein recht warm.
Und das wichtigste: niemals schwitzen :D
 

Aleena

Mitglied
Nee Hannibal,

das stimmt so nicht.:confused:
Es kommt sehr auf die Luftfeuchigkeit an und auf den Wind.
Je trockener es ist desto weniger stört der Frost. Ich bin schon mit dicken Stiefeln, Shorts und T-shirt über Eis und Schnee gelaufen.:D
Sibirien im März ca. 6 Wochen vor Ende des Schnees. Wenn´s dann heftiger taut, geht sowas plötzlich nicht mehr. Alle Gewohnheiten und "Gefühle" die du aus Mitteleuropa mitbringst sind grundfalsch.:staaun: