was ist euere ausrüstung für eine 3-wochen tour durch die wälder?

M

mushotoku

Gast
Als ein Mensch, der von der Zivilisazion die Nase voll hat, überlege ich mir eien längener Aufenthalt in den Wäldern dieser Erde zu starten (kein Jungel). Jetzt wüsst ich hal nur gern, was man so dafür braucht. Schlafsack, Zelt, Kocher, ein paar Dosen Bohnen :):) natürlich ein grosses Messer, Eine Axt, aber das sind nur Gedanken, denn der Tripp wär mein erster. Also was würdet ihr mitnehmen ??? -oder auf keinen Fall vergessen?
 

BanzaiBany

Mitglied
Also als minimum einen Nehbergschen Überlebensgürtel. Dann noch je nach HARDCORE Grad Essen, Zelt, Schlafsack....
Das ganze Natürlich auf die Region Jahreszeit zugeschnitten.
Grüße Bany
 
S

Scarab

Gast
Also ich hab vor ca. einem Jahr einen Survivalkurs absolviert
Thema des Kurses:
:haemisch: Only a Knive :haemisch:

Frei nach dieser Devise; meine Ausrüstung

1 Stk. Swamprat Battle Rat, :haemisch:
und als Luxus
1 Stk. Stahlstreichholz :haemisch:

Das ganze mag jetzt überheblich klingen, aber das wissen das ich durch
oben genannten Kurs erlangt habe ist ECHT DER HAMMER, und macht
mich absolut unabhängig, egal welche Witterung gerade herrscht
:super: :super: :super:


Gruß Scarab
 

Tierlieb

Mitglied
@mushotoku

Wenn es Dein erster wäre, würde ich drei Wochen mal auf fünf bis sechs Tage reduzieren und dann schauen, ob es Dir wirklich soviel Spaß macht. Ist ganz ernst gemeint, spart Kosten und Energie.

Ansonsten hat BanzaiBany schon das wichtigste gesagt: Nehberg. An die Situation anpassen: Rüdiger Nehberg als unser aller Held paßt sich mit Training und Planung exakt an seine zu erwartende Umgebung an. Das Selbe solltest Du auch machen. Beschließe, wo Du hinwillst und frag dann noch mal genauer, dann wird Dir eine passendere (=sicherere und leichtere) Ausrüstung beschrieben werden.

MfG, Tierlieb
*der mal zwei Wochen in einer viel zu regnerischen und viel warmen Gegend auf Ablösung warten mußte und dem seitdem das Lesen von Nehberg-Büchern und ein wenig Larp-Camping völlig reicht*
 

Musashi

Mitglied
Also - meine erste Wahl in Bezug auf Überleben in der Wildnis wäre ein voll ausgestatteter Winnebago Ultimate Freedom.

Winnebago_Ultimate_Freedom.jpg


Damit käme ich schon ein paar Wochen in der Wildnis zurecht. :irre: :glgl: :lechz:

Technische Daten und weitere Eindrücke vom Innenleben findet ihr hier

[Jetzt haut mich nicht, ich habe bloss wahrheitsgemäß auf die Frage von Mushotoku geantwortet. Ich bin halt kein Nehberg-Typ.]

Gruss
Andreas
 

Tierlieb

Mitglied
Ach so, etwas, das ich auf jeden Fall mitnehmen würde: Handy (falls Funkverbindung besteht). Zum um-Hilfe-rufen, falls was schief geht. Ist besser. Hilft nicht immer, aber meistens.
Wobei mich Musashis Auswahl auch beruhigen würde ;-)

MfG, Tierlieb
 

rfindigo

Mitglied
Mal langsam...
So einfach ist diese Frage nun wirklich nicht zu beantworten!
Das erste, was mir in den Sinn kam... 'ne Rückfahrkarte in die Zivilisation! Soll heissen, geh es gemäßigt an! Nicht gleich mit nem Heli in die abgeschiedenste Ecke des Kanadischen Busches, sondern eine Region, in der Du im Notfall recht schnell wieder rauskommen kannst... Dann informier uns doch mal über Deinen Kenntnisstand (praktisch und theoretisch) und vorallem das Gebiet (z.B. Süd-Norwegen oder Winter-Alaska) und dann kann man hier vielleicht auch halbwegs hilfreiche Tips geben...

rfindigo
 
M

mushotoku

Gast
@tierlieb musashis auswahl ? , wenn du den grossartigen samurai meinst, dann musst du mir das näher erklären - kann mir nichts drunter vortellen ausser seinem katana


also ich hab nicht vor gleich in die schwierigsten bedingungen einzutauchen, es geht mir eher um ein doch abseits liegendes gebiet (wald), im dem man jedenfalls nicht eine schpur von zivilisation erkennt. mit dem auto könnte man im notfall (schnell) wieder raus.
das gebiet könnte z.b. in den karpaten liegen, das wär in rumänien, ein land in dem sich die natur bzw. das ökosystem so erhalten hat wie sonst nirgends, was unter anderem mit der kommunistischen führung zu tun hatte, denn nur die ranghöchsten politiker durften z.b. bären jagen. was mich zu einem punkt bringt, den ich fast vergessen hätte: was soll ich machen, wenn sichs ein bär in meinem zelt gemütlich machen will. im ernst! oder gegen wildscheine oder wölfe, davon gibt es dort wirklich mehr als reichlich. in hermanstadt(brasov)kommen die bären sogar in die stadt (stadtrand) und essen aus den mülltonen!
also mein praktischer und theoretischer kenntnissstand(neue rechtschreibung oder) ist verschieden, wie ich schon sagte, kann mir schon vorstellen, was hilfreich wär, aber praktisch hab ich noch keine erfahrungen...


@tierlieb du meinst wahrscheinlich die auswahl von mushotoku, dann kann ich den "vergleich" mit musashi als kompliment aufnehmen ?!
 

Tierlieb

Mitglied
@mushotoku:
Mit Musashi meinte ich unseren Poster gleichen Namens, dessen Tipp der Winnebago Ultimate Freedom war. Kalauer über den Namen Musashi bzw. Herkunft und Attitüde von jemanden, der diese Namen benutzt, hab' ich mir extra verkniffen, ich mag "unseren" Musashi nämlich (nebenbei mag ich auch Musashi von mu.ranter.net und mit beiden habe ich zumindest öfter zu tun als mit Shinmen Takezo himself)

Ansonsten habe ich es ja schon gesagt, ich denke rfindigo und ich haben da ebenfalls gleiche Ansichten: Rückfahrkarte ist wichtig.

Damit ist jegliche Sicherheit gemeint -- ausgeraubt zu werden ist afaik in Bulgarien heute wohl wahrscheinlicher als von einem Wolf gefressen zu werden. Ich persönlich bin sehr unsicher, was Staaten Richtung ehemaliger Ostblock angeht.
Dann lieber Richtung Schweden, da hat es Vielfraße und Elche und als Dreingabe ein paar Mücken, mehr nicht. Und man ist dort sehr viel mehr auf Trekking eingestellt.

Einzelne Reisetipps wirst Du vor allem hier im "Wildnis und Überleben" Forum oder im allgemeinen Forum finden. Schnapp' Dir einfach mal die Suchfunktion (oben rechts), ein Großteil deiner Fragen wird wohl schon abgehakt sein.
Ansonsten werden Dir Dir üblichen Verdächtigen dieses Forumsbereich wohl weiterhelfen können (dazu: präzise Fragen stellen nachdem die Suchfunktion keinen passenden Thread aufgezeigt hat), von den Webseiten der Mitglieder fällt mir auf Anhieb nur Dirk Linnemeyers shindendojo.de ein, der hat auch ein wenig was zum Survival geschrieben und bietet vor allem auch Kurse an, wenn ich mich recht entsinne.

Ansonsten, auch wenn ich diese Freude an Regen, Wanzen, Wiesenflöhen und filzigen Haaren nicht (mehr) verstehen kann, schon mal viel Spaß von meiner Seite aus. Und nicht übertreiben.
Schlafsack, Laubhütte, Käfergetrappel und 6 Tage im hiesigen Forst (nach Absprache mit dem Förster) reichen imho für den Anfang.
Und gegen Wiesenflöhe gibt es Puder. In großen Dosen.
So, genug gelästert.

MfG, Tierlieb

EDIT: Genitiv muß ich noch benutzen lernen. Ist bestimmt nicht schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

rfindigo

Mitglied
@Mushotoku
Ein wichtiges Kriterium dürfte schonmal die frage sein, wie weit sich Dein Lagerplatz von Deinem Auto befindet und wie mobil Du sein willst.
Soll heißen, hast Du vor alles mit dem Rucksack zu schleppen? Soll die Nahrung die Du am Anfang mitführst, für die gesamten 3 Wochen reichen? Dann kommst Du locker auf 21 x 0.8kg Lebensmittel = ca. 17kg (+Reserve), dann noch Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher und Sprit (ausser Du machst ein Campfire), Klamotten, Erste Hilfe Set und Ziemlich schnell landest Du schon bei ca. 35kg und mehr trägt man im Normalfall nicht. Das kann man z.T. durch Improvisation ausgleichen, z.B. Laubhütte, aber wenn Du mobil sein willst ist das jeden Tag neubauen ein ziemlichlicher Aufwand... Ausserdem brauchst Du natürlich dann auch wieder andere Ausrüstungsteile. Soll heißen, Laubhütte oder anderes Biwak braucht Beil/Haumesser und evtl. Kunstfaser-Schlafsack (beim Zelt bevorzuge ich Daune)... Campfire eine Säge... Im Sommer ist es recht warm und hell, also leichter Schlafsack und wenig Lampenequipment... Winter braucht mehr Nahrung, Licht, Wärme etc.
Um die von Dir angesprochen Wildtierbegenungen möglichst harmlos ausgehen zu lassen, helfen in der Regel Verhaltenstips, z.B. Zelt nicht auf Wildwechsel aufstellen, vom Campplatz entfernt kochen und Nahrung aufbewahren etc. Die Bären in den zivilisationsnahen Gebieten in den Karpaten könnten an den Menschen gewöhnt sein, also ist unter Umständen doch mit Schwierigkeiten zu rechnen...

Spezifiziere Deine Frage mehr und Du kriegst bessere Antworten...
Ansonsten viel Spaß,
rfindigo

P.S. Sorry für die lausige Rechtschreibung am frühen Morgen! Allerdings schreibt man Kenntnisstand imho immer noch mit 2s da Kenntnis auch nur mit einem geschrieben wird...
 
Zuletzt bearbeitet:

kanji

Super Moderator
Hi

wenn das dein erster Tripp wird, dann geh doch nicht gleich in die tiefste wildnis,

pack deinen Kram und geh mal ne Woche durch die Eifel, stellenweise sehr menschenleer, aber zur ist doch ne Ortschaft in der Nähe
 
T

Tinolito

Gast
langsam machen

"Schlafsack, Laubhütte, Käfergetrappel und 6 Tage im hiesigen Forst (nach Absprache mit dem Förster) reichen imho für den Anfang."
Da kann ich Tierlieb nur zustimmen. Wenn es dann mal 3 Tage nacheinander regnet vergeht die Abenteuerromantik schnell. Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Geh in den heimischen Wald und probier es aus.

Ansonsten könnte man ja auch mal ein Forumstreffen im Wald veranstalten und ein bischen Survival trainieren.

Gruss Tinolito
 
Hallooo

Das ist mal was ganz nach meinem Geschmack.
Also icht tät ja irgendwo nach schweden, An die Seenplatte über Stockholm(Mora:hehe: :hehe: ) fahren, oder höher in den Norden, und dort ein bisschen rumwandern, dort kommt man auch ab und zu an nem Supermarkt vorbei, und in den Parks hast du dann völlig deine Ruhe.
Außerdem giebt es dort oben überall wanderhütten, die jeder benutzen kann, mit bollerofen und Plumsklo, sehr gemütlich.
1. Nimm jemanden Mit, wird sonst sehr einsam.
2.Am allerwichtigsten guten schlafsack, der wiederum in Ortlieb sack verstaut ist. Obendrein noch einen Poncho, mlitär mit gummierung etc..
Damit kann man auch ein Zelt bauen.
Ich bin Pfadfinder, und bin letzen Sommer mal so eben 1 woche (Kindergarten) durch Holland gelaufen, und ich sage dir, wenn es drei tage am Stück nur Regnet und das aus Kübeln(Du wirst gar nicht erst richtig trocken), so dass du Die 2 Nächte nicht gescheit schlafen kannst, weil dein Schlafsack durchnässt ist, und es in der Nacht bitterkalt wird, Fuck!
Dannn kann dir die Lust an einem echten Survival echt vergehen.
Und noch ein weiter Tipp, pack alls wichtige in einen Großen Ortlieb Sack und den wiederum in den Rucksack. (Muss nicht Ortlieb sein, hauptsache Wasserdicht!)
Mittel-kleines Feststehendes Messer+Taschenmesser+ein gescheites Beil.
Gruß Christoph
 

Fugazi

Mitglied
erster Tripp - survial 3 Wochen lang ? - vergiß es.

Hi,

kann mich nur meinen Vorrednern anschließen; es stellt sich für mich aber die Frage, ob wir Dich richtig verstanden haben.
Alle springen auf den Zug des Survival, abseits der Zivilisation auf, aber wenn das wirklich Dein erster Trip in die Natur sein soll, nimm Dir nicht zuviel vor. Wenn Du überhaupt keine Camping oder Survivalerfahrung hast, würde ich einen lockeren Trekkingurlaub, eventuell mit einem Anteil an Survivalelementen, empfehlen.

Der von Dir genannte Ostblock ist von der Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen, weniger die Gefahr von Tieren, als die von Menschen ausgehende!
Ich hatte schon das "Vergnügen" in Bulgarien abgezockt und in Rumänien mit "Waffengewalt" um ein wenig Bares erleichtert zu werden, die Tatsache, daß nicht alles genommen worden ist, ist nur der "großen Gruppe mit Kindern" zu verdanken - und das ist nicht in der Wildnis, sondern abends zwischen zwei Dörfern auf der Straße passiert. Bei den wirtschaftlichen Verhältnissen dort gelten halt andere Regeln des Überlebens.

Die von Dir genannte Gefahr von an Menschen gewöhnte Bären würde ich nicht unterschätzen. Verhaltensregeln aus eigener Erfahrung kann ich Dir nicht geben, in der Literatur wird gesagt, bei Bärenkontakt ruhig zurückgehen oder im schlimmsten Fall flach auf den Boden legen. Aber wer hat dazu die Nerven? Ich würde glaube ich jegliche nach Nahrung riechende Gegenstände ablegen und langsam zurückgehen. Aber wer weiß, zum Glück hatte ich noch nicht die Erfahrung machen müssen.

Fahr doch nach Schweden oder nach Norwegen oder wenn es der Ostblock sein muß, in die CSSR (Böhmerwald)oder nach Polen. Da kann ich Dir die Masuren empfehlen, Natur genug, soweit fern der Zivilisation, dass Du alleine bist, aber schnell Hilfe bekommen kannst.

Guten Trip wünscht

Fugazi
 

Assel

Mitglied
Survival

Tach auch...

hey Scarab, könntest du mir bitte mailen, bei wem du das Survival gemacht hast...merci.

Apropos Survival, ein paar Tage in der Eifel (am besten Grenzgebiet Luxemburg/Belgien/Deutschland) können für die erste Erfahrung schon ganz gut sein, ansonsten schließ ich mich der allgemeinen Meinung hier an: NICHT gleich übertreiben.

Liste: Tarp, Penntüte, Messer, wasserfeste Streichhölzer, ein Stahlbehältnis(großer Becher oder ähnliches als Topfersatz)

Gruß Assel :super: Viel Spaß!! :super: