Wärmeableitung bei Kunststofflampen

busso73

Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Wärmeableitung von LED Drop In`s. Bekanntermaßen ist ja die Abführung der entstehenden Wärme bei Drop In Lampen generell schlechter als bei einem fest eingepreßten LED-Modul. Von daher ist die Nutzung bei Kunststofflampen ja auch stark eingeschränkt. Meine Frage ist, ob ein Alukopf in Kombination mit einem Kunststoffbody (z.B. SureFire Z44 Kopf + G2 Nitrolon Body) genügend Wärme bei einem hoch angesteuerten LED Drop In ( z.B. Oveready Triple, oder diverse XM-L, SST 90, MCE, usw.) abführen kann, oder doch ein komplettes Alugehäuse von Nöten ist, um die LED, bzw. den Treiber nicht zu zerstören.

Gruß

Marko
 

grinsefalle

Premium Mitglied
Ich habe auch im CPF ein wenig gesucht, aber keine aussagekräftigen Zahlen zu deiner Frage gefunden.

Aber:
Für Plastiklampen (Kopf und Gehäuse aus Nitrolon) wird empfohlen (auch von Gene Malkoff), die starken Module nur in kurzen Intervallen zu betreiben, also zB nur 1-5 Minuten am Stück. Allerdings ging es da um ein M60 oder M61 Modul, das nur eine LED inne hat. Das Triple Dropin oder sehr starke XML produzieren da viel mehr Wärme.

Auch wenn du nun den Alu-Kopf auf den Nitrolon-Körper schraubst, verbessert sich die Wärmeabfuhr in dieser Leistungsklasse nicht viel. Das Dropin sitzt ja im Lampenkörper und ist umgeben von Nitrolon, mit dem Alukopf kommt es relativ wenig in Berührung. Ein Großteil der Hitze wird sich noch immer in der Lampe und somit im Dropin stauen und es mit Zeit beschädigen.

Gerade bei dieser Power ist ein Vollmetallkörper Pflicht.