Vorstellung Sunwayman V60C

Lampentroll

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allo Forum,

heute möchte ich euch die Sunwayman V60C vorstellen.




Die Bezeichnung „V“ steht bei Sunwayman für die stufenlose Auswahl der Helligkeit mittels Drehring.

Bereits in einigen Modellen konnte Sunwayman hier sehr zuverlässig punkten.
Nun aber nicht genug. Sunwayman kündigt auch ein Internes Ladesystem bei der V60C an. Schauen wir mal was diese Kombination hält…


Technische Daten:
-Cree XM-L T6 LED
-Stufenlose Leuchtstufeneinstellung mittels Magnetischen Drehring von 5-728 ANSI Lumen
-Smooth Reflektor für höchste Beamreichweite
-Sonderblinkfunktion Strobe und SOS
-Beamreichweite 395 Meter
-Stromversorgung: 3x18650 oder 6xCR123, Verwendung von 6x16340 auch möglich, jedoch nicht mit dem Sunwayman Ladesystem kompatibel
-Spannungsbereich: 5,5-25,2V
-Leuchtdauer: 728 Lumen für 2 Stunden, 5 Lumen für 150 Stunden
-Hochdurchlässige Frontglasscheibe für höchste Lichtdurchlässigkeit
-Gewicht: 354,6g
-Länge: 16,5cm
-Durchmesser: 5,7cm am Lampenkopf, 4,5cm am Lampenbody
-Lampenmaterial: Flugzeugaluminium
-HAIII Hartanodisierte Oberfläche
-IPX-8 Wasserdicht
-Tailstand möglich, kann als Kerze verwendet werden


Verarbeitung:
Sunwayman hat bereits bei den anderen Modellen bewiesen, dass die Fertigungsqualität mehr als zufriedenstellend ist. Nicht nur dies, auch die Optik und das Design ist mehr als ansprechend. Eine Kombination von edlem Erscheinungsbild gepaart mit technischen Design und einer fehlerfreien Oberflächen Anodisierung macht was her!






Die Farbe geht ins Olivgrünliche, nicht immer Schwarz heißt das Motto. Farbenvielfalt ist bei Sunwayman bekannt und beliebt beim User! Der Reflektor ist fehlerfrei, der Edelstahlring am Lampenkopf ist sehr fein und sauber gedreht. Die Beschriftung ist sauber und gleichmäßig aufgebracht. Die Gewinde sind exzellent geschnitten und lassen sich sanft und passgenau Drehen. Die Innenseite des Batterierohres zeigt keine Oberflächenfehler.




Bedienung und Lichtbild:
Die Bedienung ist sehr einfach konzeptionell umgesetzt worden. Mittels Drehring wird von links nach rechts gedreht. So wie man es bei der Eagletac M3 bereits kennt. Die Leuchtstufen sind jedoch stufenlos einstellbar. Beginnt man mit dem Drehen des Selektorring, muss man einen kleinen Widerstand überwinden, es macht kurz „klick“ und die Lampe beginnt mit 5 Lumen zu leuchten. Die Stufenlosigkeit ist vorhanden! Perfekt gemacht Sunwayman! Denn, die Ansteuerung erfolgt direkt ohne jede Verzögerung oder „Verspätung“ bei der Bedienung des Selektorrings. Wirklich schön gelöst! War das doch mein größtes Bedenken bei dieser Lampe. Kommt man am rechten Ende der Leuchtskala an, kommt wieder ein kleiner Widerstand. Es macht „Klick“ und die maximale Leuchtstufe von 728 Lumen steht zur Verfügung. Dreht man nun weiter steht das Strobe vor der Tür. Hier kann man einen verstecken Modus „SOS“ aktivieren. Durch schnelles Drehen von Strobe auf die höchste Leuchtstufe binnen 2 Sekunden.

Ein Blick auf den Lampenkopf und den Selektorring:



Die LED sitzt schön Mittig im Reflektor.


Von dieser Seite aus ist alles im Lot! Nun lassen wir mal die Lumen raus… und es entsteht… ein enger, kreisrunder Spot! Die Korona ist sauber abgetrennt, als Lumenwinde erkennt man an allen Seiten synchrone Abstrahlungen. Im Kampf gegen die Weiße Wand erkennt man einen Saturnring, bei Smooth Reflektoren kaum zu verhindern. Im Außeneinsatz ist dieser nicht zu erkennen. Die Abstrahlungen sorgen für ein leicht beleuchtetes Umfeld. Der Spot ist Eng, hart und leistungsstark. Er erinnert mich sehr stark an den von der Fenix TK41. Die Reichweite ist sehr gut! Erwartet man eigentlich nicht von so einer kleinen Lampe.




Stromversorgung:
Sunwayman gibt einen Arbeitsbereich von 5,5-25,2V an. Im sehr massiven und spiegelgleichen Batteriemagazin das nicht verkehrtherum sondern immer richtig eingeschoben wird finden 6xCR123 Batterien Platz, oder 6x16340er Li-Ion Akkus.
Eher zu empfehlen sind 3x18650er Li-Ion Akkus.




Durch die Bauweise des Batteriemagazins können Flattopakkus genauso wie normale Akkus verwendet werden. Sie passen sehr gut!




So, bisher war das alles schon mal bekannt und eigentlich „Standart“
Sunwayman hat nun ein spezielles Ladekonzept angekündigt und auch umgesetzt. Ziel: Laden der 3x18650 Li-Ion Akkus ohne diese aus dem Lampenkörper rauszunehmen. Dies wurde auch Patentiert…
Am Ende der V60C sieht man die Ladekontakte aus einem Edelstahlring der mit vier Torxschrauben gehalten wird.



Die Ladeeinheit ist für 220V und für 12V vorgesehen. Ein Autoadapter wird mitgeliefert.


Das mitgelieferte Holster:



3x18650Li-Ion Akkus eingelegt, die Lampe zugedreht und in die Ladeeinheit gestellt. Schneller geht es dadurch nicht, es ermöglicht jedoch das Laden der Akkus im Auto und erspart einem das Aufschrauben der Lampe, alles etwas einfacher.
Werden nun auch alle drei Li-Ion Akkus gleich geladen? Nach drei Ladezyklen mit verschiedenen Akkus kann ich sagen, ja.
Ich habe Eagletac, AW und Enerpower Akkus verwendet. Alle wurden gleich „Voll“ geladen und die Ladeanzeige „sprang“ von Rot auf Grün. Klar ist auch, dass dies nur ein Ergebniss eines Tages ist. Die Zellen werden sich auseinander „Laden“ und sollten nach einiger Zeit in einem Normalen Li-Ion Ladegerät zb. Xtar WP6 II oder das Jetbeam i4 nachgeladen und auf gleiche „Wellenlänge“ gebracht werden. Beide sind beim Lampentroll erhältlich.
Auch nach dem Betrieb konnte ich Messen, dass alle drei Li-Ion Akkus von Enerpower gleich auf 3,90V standen. Bevor hier nun Unruhe entsteht. Ich empfehle jedem der sich unsicher ist, die Akkus mit einem Multimeter regelmäßig zu kontrollieren. Oder aber gleich in einem Mehrfachlader zu Laden. Dann spart man sich das Ladegerät von Sunwayman. Weiter sollten nur drei neue und gleiche Li-Ion Akkus verwendet werden. Niemals bereits vorhandene Li-Ion Akkus mit anderen vermischen.




Zusammenfassung:
Die Sunwayman V60C macht eine Serie von Stufenlos einstellbaren Lichtstärken im Regal von Sunwayman komplett. Ein richtig guter Thrower mit einer einem sehr schön funktionierendem Selektorring. Die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen offen!
Die Dunkelheit kann kommen!

VG

Marcus
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Werden nun auch alle drei Li-Ion Akkus gleich geladen? Nach drei Ladezyklen mit verschiedenen Akkus kann ich sagen, ja.

Alle Akkus mit gleichem oder unterschiedlichem Ladezustand?

Ich empfehle jedem der sich unsicher ist, die Akkus mit einem Multimeter regelmäßig zu kontrollieren.

Nicht Dein Ernst, oder? Ich sollte mir für eine Taschenlampe - Hint, das ist ein Ding, in dem man hinten drückt, und vorne Licht rauskommt - ein Multimeter kaufen und sicherheitshalber mal nachmessen, was der Lader so tut?

Oder aber gleich in einem Mehrfachlader zu Laden. Dann spart man sich das Ladegerät von Sunwayman.

Ja. Blöd nur, dass die Sunwayman Lösung mit dem Ladegerät eine schmucke Sache ist. Bloss was hilft mir das, wenn ich sicherheitshalber mal nachmessen oder die Akkus mit nem anderen Lader laden muss.

Mannmann, das ist so ne hübsche Lampe. Und wie schon bei der Nitecore TM11 und vergleichbaren Funzeln nicht konsequent gemacht. Mir gefällt das Ding. Die Bedienung ist meins. Aber wann gibts für solche und ähnliche Mehrzellen-Lampen eine fire-and-forget Lösung.

Pitter
 

Lampentroll

Mitglied
Hi Pitter,

habe jeweils neue Akkus für den Ladetest verwendet, mit gleichem Ladezustand.

Mit der fire und forget Lösung stimme ich dir zu. Keine Frage.

Sunwayman hat hier nur das Ladekonzept patentieren lassen. Sprich Laden in der Lampe...

Ein gleichmäßiges Laden auf Ewigkeit kann wohl nur mit einem sog. Balancer durchgeführt werden.
Bis dahin sollte man schon mal die Akkus messen und auch mal in einem Ladegerät, zb. Xtar WP6 laden um alle auf ein "Level" zu bekommen wenn es Abweichungen durch den Sunwaymanlader geben sollte....

Ansonsten, haste Recht! Eine Coole Lampe!

VG

Marcus
 
Zitat vom Lampentroll: "Sunwayman gibt einen Arbeitsbereich von 5,5-25,2V an. Im sehr massiven und spiegelgleichen Batteriemagazin das nicht verkehrtherum sondern immer richtig eingeschoben wird..."

Du meinst damit, dass es so konstruiert ist, dass man das Magazin nicht verkehrt herum einsetzen KANN, oder?

Ich spiele jetzt seit 2 Stunden mit dem Teil herum, und kann fast alles bestätigen was du (be)schreibst. Mir ist aufgefallen, dass beim Drehen des Rings von dunkel nach hell auf dem ersten Drittel gefühlt nicht viel pasiert, erst dann wird sie merklich heller. Aber dann richtig hell! Ein schickes Teil! Und was "fire and forget" angeht: ich mach das einfach so!

PP
 
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Oneill

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Ich liebe ja die Lampen von Sunwayman. Und das wegen ihres Drehrings.
Aber eine Lampe mit 3x18650igern zu bestücken.... Ok, der was vorne auf high rauskommt ist ja ganz nett und die Laufzeit passt auch, aber was bitte machen die das die Laufzeiten auf low so derbe daneben sind?
Warum müssen sie sich immer die stufenlose Regelung auf Kosten der Laufzeiten im unteren Bereich erkaufen? Bei jeder Lampe aus der V Reihe sind die Laufzeiten auf dem Minimum wirklich soetwas von schlecht, das muss doch auch anders gehen.
Meine V10A schafft grade mal 4 Nächte auf low, das sind in etwa die 40h die mit1 Lumen angegeben sind.

Die Stufenlose Regelung ist ja eine nette Sache, und ein tolles Spielzeug, aber ich tendiere immer mehr in Richtung 3-x Stufen, die sinnvoll liegen, und dafür ordetlich mit der Energie haushalten.

Sehr schade, das Sunwayman sich von der gut funktionierenden Stufung zu einer stufenlosen Regelung entschieden hat, bei der man auf ca. 100%-200% der Möglichen Laufzeit verzichten muss, wenn man nicht immer die volle Leistung will.
 
Hat außer mir noch jemand das Teil gekauft? Ist das von mir beschriebenen Problem im ersten Drittel des Drehrings nur bei meiner Lampe so oder ist es konstruktionsbedingt?

PP
 
Zuletzt bearbeitet:

cph

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@Oneil: wie ist das mit der geringen Laufzeit bei kleineren Stufen zu verstehen? Verbruacht die Lampe da im augeschalteten Zustand Strom oder ist sie bei geringerer Leuchtstärke einfach nicht so effizient wie z.B. eine Fenis Ld10?

cph
 

Oneill

Mitglied
Also Strom zieht sie keinen, wenn sie aus ist. Oder nur so wenig, dass man es nicht bemerkt.
Aber wenn man mal die V10a mit der M10A vergleicht, stellt man fest das die Laufzeiten der stufenlosen Version deutlich geringer bei niedriger Leistung ausfallen.
V10A 1 Lumen 40h
M10A 3 Lumen 100h

Zumindest bei der V10A stimmen die 40h etwa, bei mir waren es ca 35h bis der Akku leer war(Eneloop, die alten).
Ich habe keine M10A, aber meine Fenix LD10(Q5 LED) schafft ihre 60h.

Daher gehe ich davon aus, dass die Regelung einfach auf Kosten der Stufenlosigkeit geht.
Muss man sich halt entscheiden, was man will.
 
Hat außer mir noch jemand das Teil gekauft? Ist das von mir beschriebenen Problem im ersten Drittel des Drehrings nur bei meiner Lampe so oder ist es konstruktionsbedingt?

Das "Problem" ist nicht wirklich eines, Marcus hat mir bestätigt, das es bei allen Lampen dieses Typs so ist. Ich bin anscheinend durch den extremen lowlow meiner V10R Ti verwöhnt.
Es sollte sich niemand durch meine Fragerei davon abhalten lassen, diese ebenso schöne wie beeindruckende Lampe zu kaufen! Wer auf einen echten Spotter steht, ist mit dieser Lampe perfekt bedient.
Wir hatten das Vergnügen, am vergangenen Wochende in Westerland auf Sylt die Lampe ausgiebig zu testen. Man kann wirklich hervorragen vom Balkon aus in weit entfernte Hochhäuser reinleuchten, der Spot ist auch auf große Entfernugen noch sehr klar begrenzt.

:D

Und wenn man bei diesiger Luft damit völlig sinnfrei in den Himmel leuchtet, fühlt man sich ein wenig wie Luke Skywalker. Manchmal hat man sogar Angst, die Jungs von der SSI zu blenden...

Also von mir eine ganz klares "Buy!"