Vor einigen Tagen passiert...

Seal_6

Mitglied
Hallo zusammen!

Vor einigen Tagen bei mir ganz in der Nähe passiert (in Kurzform):

Ein Mann geht mit seinem Hund (mittelgroß) im Wald spazieren. Hund nicht angeleint.
Hund läuft auf 2 Männer (ca. 30-35 Jahre alt)zu.

Die beiden Männer treten auf den Hund ein. Der Besitzer versucht, seinem Hund zur Hilfe zu kommen und geht die zwei Männer verbal an.

Einer der beiden "Treter" zieht kommentarlos eine Faustfeuerwaffe (Pistole..) und schießt dem Hundebesitzer in die Hand.

Dieser fällt, liegt verletzt auf dem Boden.

Der Täter schießt daraufhin dem am Boden liegenden Hundebesitzer nochmal in die Brust.

Danach flüchten die zwei Männer.

Der Hundebesitzer versuchte über sein Mobiltelefon Hilfe zu holen (erfolglos-keine Verbindung) und fuhr dann schwerverletzt mit dem Auto zu seinem Haus. Danach Notarzt etc... (p.s.: er überlebte!)

Fazit:

Wahrscheinlich wird man die Schuldigen mal wieder bei den Sportschützen, Jägern oder Sammlern suchen. Denn nur die tragen ja ständig Kanonen mit sich rum..
Dann werden alle Waffenschein- und Jagdscheininhaber überprüft. Denn nur die DÜRFEN ja auch Waffen führen..
Als nächstes wird diskutiert, in welcher Kategorie bei den Hunden nachgebessert (sprich: verschärft) werden muß. Denn schließlich war der Hund Auslöser dieser Ballerei..
Danach wird man u.U. alle Hunde verbieten (die Waffen NATÜRLICH auch)
Ach ja, der Netzbetreiber fürs Mobilfunknetz kriegt auch noch einen "verbraten".
Abschließend fällt man über den Betroffenen her:
- was machen Sie alleine im dunklen Wald?
- wieso war der Hund nicht angeleint?
- wieso fahren Sie in diesem Zustand noch Auto?
- wieso legen Sie sich mit 2 Männern an, taktisch
unklug und "selber schuld.."

Die Frage, die ich mir stelle:

"Wie wäre die Sache wohl ausgegangen, wenn der Hundebesitzer auch eine Waffe gehabt hätte?"

Es ist zum K.....!!

Micha





:haemisch: