Victorinox Messer reparieren...

Ich hab in den letzen tagen mal meine Wg durchwühlt und dabei noch ein altes Victorinox Ranger gefunen, dass schon einieges mitgemacht haben muss.... u.a ist der Dosenöffner etwas verbogen und die Schalen sind total hin.

Kan man soetwas bei Victorinox reparieren lassen? Oder ist es da günstiger das Messer neu zu kaufen? Wen müsste man kontaktieren?

Wäre es möglich neue schalen zu bekommen und sich eine neue Farbe ( schwarz oder weiß ) auszusuchen? Oder geht sowas gar nicht?

Wäre schade das Messer wegzuwerfen.

Vielen dank für eure Antworten in den anderen Threads! Ist ja ne ware Goldgrube für inofrmationen hier!

SilverSurfer
 

Rorrepieler

Mitglied
Hallo Silver Surfer,

Du kannst das Messer zu Victorinox direkt schicken, es gibt in Deutschland eine zentrale Stelle in
Waldshut, von wo aus die Messer dann in die Schweiz geschickt werden.

Dadurch kannst Du Dir die Zollgebühren sparen.
Hier die Adresse: Auslieferungslager Victorinox, Döttingerstrasse 12, 79761 Waldshut

In der Schweiz wird das Messer dann kostenlos überholt, Tools und Griffschalen ausgetauscht.
Man hat ja schließlich ein Leben lang Garantie auf die Messer.

Auf www.schweizer-messer.eu kannst Du Dir im Unterpunkt Pflegemittel auch die verschiedenen Farben an Griffschalen an schauen, vielleicht ist ja da ja die richtige für Dich auch dabei.


Gruß
Rorrepieler
 
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buba911

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Hallo,

ja das kann schon ein paar Wochen dauern bis sie zurück sind.


Grüßle

buba911
 
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:rolleyes: Also ich hätte kein Problem damit die Rearatur zu bezahlen.... allerdings habe ich auch kein Problem damit wenn victorinox das Messer auf Kulanz repariert... Die werden sich schon überlegt haben ob sich das für ihr Unternehmen rechnet...

Ich mag es einfach nur generell nicht Dinge wegzuwerfen die sich auch reparieren lassen. Selbst wenn das messer neu nur 40 EUR kostet....
 

Xacto

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[...]Bei dem lächerlich günstigen Preis der VICs ... sollte sich eigentlich jeder Käufer und Liebhaber der kleinen Schweizer (auch Schüler und Studenten), alle paar Jahre mal ein Neues anschaffen können...[...]

"Verbraucht" habe ich bis dato noch keines meiner Victorinox Taschenmesser, nur meine paar Herbertz Einhandfolder (+/-20 Euro Dinger) haben sich alle zwei Jahre verabschiedet.

In meinem Fall geht es um den Austausch des Korkenziehers an einem frisch gekauften Dual Pro gegen den Philips Schraubendreher, wie er z.B. im Trailmaster drinnen ist.

Danke für die Infos bzgl. der Wartezeit. Das werden harte 3-5 Wochen.

Gruß
Thorsten
 

Xacto

Mitglied
[...]Bei dem lächerlich günstigen Preis der VICs ... sollte sich eigentlich jeder Käufer und Liebhaber der kleinen Schweizer (auch Schüler und Studenten), alle paar Jahre mal ein Neues anschaffen können...[...]

Was noch dafür spricht - wenn nur ein Tool verbraucht ist (nur die Klinge, nur der Kapselheber) und/oder man mit dem Messer persönliche Erinnerungen verbindet. Mein erstes Vic habe ich heute noch.... und auch die Erinnerung, wie ich mich gleich am ersten Tag daran geschnitten habe. :D

Gruß
Thorsten
 
Und wie genau geht man vor? ich hatte victorinox direkt geschrieben und keinne Antwort erhalten.

Schickt man die Messer einfach an die obige Adresse? Gibt es auch in Deutschland einen Ansprechpartner? Muss man eine Fehlerbeschreibung beifügen? Muss man einen Rückumschlag dazugeben?

Gruß

SilverSurfer
 

buba911

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Hallo SilverSurfer,


das Messer an die angegebene Adresse in Waldshut schicken.

Dazu ein Anschreiben mit dem Problem, was gemacht werden soll und deinen Wünschen.
Dies wird sehr genau gelesen!

Für Rückfragen wäre wohl eine Telefonnr. oder auch eine Emailadresse von dir sehr hilfreich. Dein Adresse braucht Victorinox natürlich auch.

Ist das Messer dann überholt kommt es nach einiger Zeit (Wochen) per UPS. Anbei dürfte dann auch die Rechnung sein.

Kein Rückumschlag von Dir nötig.


Grüßle

buba911
 
Super danke, das werd ich dann machen.... Also ist die Reparatur doch nicht kostenlos?

gibt es auch eine Telefonummer zur obigen Adresse. Ich würde dann halt gerne vorher anrufen um einen kostenvoranschlag zu bekommen.
Ich hab wie gesagt kein problem etwas dafür zu bezahlen, aber wie schon weiter oben von jmd. erwähnt wurde könnte es ja im einzelfall dazu kommen das eine neuanschaffung günstiger ist. Das würde ich dann nur gerne vorher abschätzen.

vielen dank für eure Infos!
 

buba911

Mitglied
@ SilverSurfer:

Deine rotes Taschenmesser Ranger wird wohl kostenlos überholt werden.

Sonderwünsche oder Umbauten kosten unter Umständen extra.

Für die normale Überholung ist kein Kostenvoranschlag nötig, da es nichts kostet für dich außer das Hin-Porto nach Waldshut.

Schicke es einfach hin, egal was irgendwelche Leuten sagen die diesen besonderen Service von Victorinox noch nie in Anspruch genommen haben und dadurch nicht kennen.

Victorinox hat sich schon was dabei gedacht die lebenslange Garantie anzubieten: Kundenbindung.

Und ihre Rechnung geht auf bei 60.000 produzierten Messern pro Tag.




Grüßle

buba911
 
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H.Waii

Mitglied
Ich habe auch gerade zwei Messer (Cybertool 41 und Compact) an Victorinox geschickt. Beide hatten schon ziemlich starke Gebrauchsspuren.

Nach zwei Wochen habe ich die Messer in fabrikneuem Zustand zurückbekommen. Bei dem Cybertool ist definitiv jedes einzelne Werkzeug erneuert worden. Lediglich die Zwischenplatinen könnten eventuell die alten sein.

Also einfach ein nettes Begleitschreiben aufsetzen und das Messer hinschicken. Wenn das Messer für dich eine besondere Bedeutung hat, schreib das dazu, dann werden sie sicherlich alles was nicht Schrott ist erhalten. Ich hatte sogar schon mal das Glück, das ein Sonderwunsch (Hartholzschalen) kostenlos erfüllt wurde! :)

Auch ich habe ein leicht schlechtes Gewissen, diesen Service in Anspruch zu nehmen, da ich mir nach gut 10 Jahren Dauernutzung eigentlich auch ein neues Schweizer kaufen könnte. Aber was spricht dagegen, den Service in Anspruch zu nehmen und sich dann trotzdem ein neues zu kaufen? :D

Holger
 

Rorrepieler

Mitglied
Hallo,

habe mal eine Frage an die Bastler in diesem Forum:

Vor kurzem habe ich ein gebrauchtes Victorinox Mountaineer ersteigert, bei welchem der Korkenzieher in der geschlossenen Stellung leicht ausgeleiert ist.
Er springt auch beim Schließen nicht von alleine in die Endstellung zurück, sondern muss in diese hinein gedrückt werden.

Hat jemand bei seinem SAK dieses Problem schon mal beheben können und wenn ja, wie?
Ist die Feder unter dem Korkenzieher defekt?

MfG
Rorrepieler
 

G-H-L

Mitglied
Unter laufendem Wasserhan mit warmen Wasser einige Minuten alle Tools mehrfach auf und zu klappen.
Anschließend Wasser ausschlagen und kräftig auspusten, oder mit Föhn trocknenlegen (Vorteil eines noch warmen Messers, das Öl wird "flüssiger".)

Alternativ geht auch ein Ultraschallbad in das man etwas Spüli gibt. Da kann man wunderbar sehen, wie die Schmutzwolken zwischen den Tools, Federn und Scharnieren hervorquellen. Danach gut abtrocknen und ölen. Dazu nehm ich immer Ballistol.

By the way...
man sollte KEIN Messer "zuschnacken" lassen... du hast doch Zeit, das sorgsam zu machen, oder?
Warum also immer diese verschleißfördernden "Quickies"? :)

Bei den Klingen mag dies sinnvoll sein. Bei den übrigen Tools ist das egal.

Gruß
Gerhard
 

Rorrepieler

Mitglied
Mir war ja bewusst, dass man die Klingen von Laguioles nicht zuschnappen lässt, da die Feder sehr empfindlich ist.

Bei einem SAK wusste ich davon jetzt nichts, die sind doch eigentlich wesentlich robuster.

Dennoch hast Du recht, man kann ja materialschonend mit einem Schweizer Messer umgehen, die Zeit werde ich mir von nun an auch nehmen. :super:

Der erste Reinigungsversuch, wie mir empfohlen wurde, ist noch nicht erfolgsversprechend.
Der Korkenzieher geht immer noch nicht in die Endstellung zurück, man muss ihn in diese richtig rein drücken.
Starte nachher einen zweiten, intensiveren Waschkurs, mal schauen, ob das was bringt.

In die geöffnete Stellung springt der einwandfrei, das heißt: weiter basteln !!!:haemisch:
 

Faltradl

Mitglied
Mir war ja bewusst, dass man die Klingen von Laguioles nicht zuschnappen lässt, da die Feder sehr empfindlich ist.

Bei einem SAK wusste ich davon jetzt nichts, die sind doch eigentlich wesentlich robuster.
Es geht nicht um die Feder, sondern das beim Zuschnappen lassen die Klinge aufschlägt. Dann hast du in der mühsam feinst geschärften Schneide eine Macke.

Für die Feder problematisch ist es, wenn man das Messer auf beiden Seiten aufklappt. (Natürlich nur wenn es dieselbe Lage ist.) OK, beide Seiten ganz auf sollten für die SAK kein Problem sein, aber beide Seiten nur halb aufklappen ist Federstreß.
 

torel

Mitglied
Es geht nicht um die Feder, sondern das beim Zuschnappen lassen die Klinge aufschlägt. Dann hast du in der mühsam feinst geschärften Schneide eine Macke.

Wenn das Taschenmesser vernünftig konstruiert und präzise zusammengebaut ist, schlägt nur der Klingenanschlag und nicht die Klinge auf die Feder.

7182490yyi.jpg


Einfacher Test: Die Klinge im geschlossenen Zustand horizontal/seitlich etwas hin und her bewegen. Wenn das problemlos geht, dann liegt die Klinge frei, wie es sein sollte. Würde sie auf der Feder (mglw. auch auf dem Zwischenstück aufliegen) würde man den schabenden Widerstand merken.

Einige Lagiole haben den Klingenanschlag nicht, deshalb muss man die auch vorsichtig schließen. Ansonsten kann man alle vernünftigen Taschenmesser mit Rückenfeder mit Schmackes zuschnappen lassen.

Was man nicht tun sollte, ist, die Klinge im geschlossenenen Zustand mutwillig und mit Gewalt auf die Feder zu drücken. Das geht schon, wenn man fest genug drückt. Das erreicht man aber nicht beim Zuschnappen lassen.