Unterschied Herder Culinarium / Santoku

natto

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

In der Kaufberatung steht schon ein wenig zu dem Thema. Ansonsten fühlen sich die beiden Messer beim Schleifen vielleicht unterschiedlich an, aber wenn sie stumpf sind, werden sie hoffentlich geschärft. Hilft das weiter?

Gruß natto
 

cane

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

In der Kaufberatung steht schon ein wenig zu dem Thema.

Wo genau?
Es ist nicht so das ich mich nicht bemüht hätte zu suchen...

Ansonsten fühlen sich die beiden Messer beim Schleifen vielleicht unterschiedlich an, aber wenn sie stumpf sind, werden sie hoffentlich geschärft. Hilft das weiter?

Nein, ich erhoffe mir nicht rhetorisch gestellte Fragen aus der Praxis.


Schönen Abend,
cane
 

natto

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

Wo genau?
Es ist nicht so das ich mich nicht bemüht hätte zu suchen...

Die Suche nach Lignum bringt 68 Treffer, darin finden sich auch Vergleiche zwischen den beiden Messern. Wo genau, zeigt Dir die Ergebnisliste, in der Spalte ganz rechts.

Nein, ich erhoffe mir nicht rhetorisch gestellte Fragen aus der Praxis.


Na dann stelle ich mal eine Frage. Gebrauchs- und Schärfeeigenschaften sind im Sinne der sparsam formulierten Frage erschöpfend beantwortet. Da bleibt nur die Frage nach den unterschiedlichen "Schleif-Eigenschaften". Was ist bei dieser Frage einen eigenen Thread wert? Threads zu solchen Fragen bringen wenig Erkenntnisse und erschweren das Finden wesentlicher Informationen.
 

cane

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

Die Suche nach Lignum bringt 68 Treffer, darin finden sich auch Vergleiche zwischen den beiden Messern. Wo genau, zeigt Dir die Ergebnisliste, in der Spalte ganz rechts.]

Hmm, ich weiß recht gut wie ein vBulletin funktioniert ;) Leider habe ich aber keinen konkreten Vergleich gefunden und auch keinen Topic der mir in dem Maße hilft.

Bitte poste doch kurz die Links auf die von dir genannten Vergleiche, Danke!

Na dann stelle ich mal eine Frage. Gebrauchs- und Schärfeeigenschaften sind im Sinne der sparsam formulierten Frage erschöpfend beantwortet.

Wo genau finde ich die Antwort, in den von dir genannten Topics?

Da bleibt nur die Frage nach den unterschiedlichen "Schleif-Eigenschaften". Was ist bei dieser Frage einen eigenen Thread wert? Threads zu solchen Fragen bringen wenig Erkenntnisse und erschweren das Finden wesentlicher Informationen.

Die Schleifeigenschaften sind noch am irrelevantesten von meinen Fragen. Ich habe prinzipiell kein Problem damit bei einer härteren Klinge länger zu schleifen, so es sich lohnt :)

Relevanter sind o.g. zwei Fragen.

mfg
cane
 

natto

Mitglied
Na das wird doch. Das Lignum 3 ist ein für mich interessantes Messer, daher entsinne mich etwa des Inhaltes der Beiträge. Das Angebot in diesem Forum sind die vorhandene Beiträge, nicht die Dienstleistung des Findens.
 

cane

Mitglied
Danke, es reicht jetzt.

Tu mir und zukünftigen Lesern dieses Beitrags bitte den Gefallen und halt dich zurück.

Schönen Abend,
cane
 

akiem

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

Die Suche nach Lignum bringt 68 Treffer, darin finden sich auch Vergleiche zwischen den beiden Messern. Wo genau, zeigt Dir die Ergebnisliste, in der Spalte ganz rechts….

Ich denke Antworten im Stile eines Oberlehrers bringt dem Fragesteller nichts. Sage bzw. verlinke Ihm doch einfach wo Du in der Suche den Vergleich der beiden Herder Messer gefunden hast.

Übrigens ich habe dahingehend auch nichts gefunden. Und ja ich weiß wie die Suche hier im Forum funktioniert und habe trotzdem keinen direkten Vergleich gefunden.

Zum Vergleich der beiden Messer kann ich leider nichts sagen, da ich nur eines der beiden Messer in Gebrauch habe (Lignum3 HRC 60).
 

natto

Mitglied
AW: Unterschied Herder Colinarum / Santoku

Ich denke Antworten im Stile eines Oberlehrers bringt dem Fragesteller nichts...

Stimmt, der Oberlehrerstil ist ein Unding! Dummerweise beruht der auf einem Lesefehler von mir, ich habe das 'nicht' bei 'nicht rostfrei' überlesen:rolleyes:

Über die Messer las ich vor längerer Zeit, und möchte hier nicht meine angelesenen Kenntnisse wiedergeben. Die wesentlichen Texte müsste ich auch erstmal wiederfinden. Also:

Danke, es reicht jetzt.

Tu mir und zukünftigen Lesern dieses Beitrags bitte den Gefallen und halt dich zurück.

Schönen Abend,
cane



Gruß Holger
 

Thurse

Mitglied
Holla cane,

bin wie akiem stolzer Nutzer eines Lignum 3/ Pflaume. Es hat nicht lange gebraucht, um das Standard-Santoku aus meinem Block zu verdrängen.

Die Unterschiede belaufen sich meines Wissens nach auf den durchgehenden Erl und darauf, dass der C80 der Lignum-Messer eben höher gehärtet ist. Statt den Solingen-typischen 56-58 HRC gibt's hier eben 60. Damit sollte die Schärfe zumindest theoretisch länger halten.
Ausserdem ist die Formgebung des Griffes eine andere (der Griff des Lignum liegt massiver in der Hand), die der Klinge ebenfalls. Das Lignum besitzt eine definiertere, flachere Spitze und einen etwas flacheren Klingenschwung, ist also weniger "bauchig" als das Santoku. Die Klinge ist jedoch auch einen cm kürzer als die des Standard-Santoku.

Ich denke, das Lignum 3 soll von Werk aus ein besseres Santoku darstellen. Das Lignum wirkt auf mich auch wesentlich harmonischer als der Standard. Da hat Herder meiner Meinung nach an den richtigen Stellen gefeilt!

Hoffe etwas Konstruktivität beizutragen... :steirer:
Will ja niemanden beleeren...;)

Gruß, Thurse
 

albino

Mitglied
schon länger wollt ich zu den härteangaben mal was anmerken,
vor allem bei den herstellern die noch blaupliessen :

eine kleine überdenkens-frage oder überdenkens-wertes :ahaa:

bei beiden werden nach der wärmebehandlung die härte gemessen? ja

das eine so um die ?? das andere um die 60 hrc :hehe:

aber beim schleifen werden beide BLAU-gepliestet

woher kommt denn dieses blau? http://wikipedia/Anlassfarben

das hiesse der stahl wird mindestens 300° - 320° heiss beim schleifen :glgl:

so ein stahl "carbon mit ca 1.0% kohlenstoff wäre der 1.1545 (einer meiner lieblingsstähle) http://www.metallograf.de

nun bei der minimaltemperatur bei der die ersten bläulichen reflexe sichtbar würden (300°C) müsste die härte fallen auf ca. 56 hrc
SSeite 19

ich lass hier mal die fagen offen zur disskussion
ob nun das rostfreie, das nicht rostfreie lignum 3 60hrc oder welches herder auch immer "besser" ist oder nicht. :teuflisch
 

Sanji

Mitglied
....
Es entstehen einfach nur bläuliche Lichtreflexe wenn die Oberfläche sehr fein gearbeitet ist: ...

Na so macht man sichs etwas zu einfach, klar sind das 'nur' bläuliche Lichtreflexe, aber woher kommt die 'Farbe'.

Hmm, das ist wohl jetzt langsam OT, aber das Thema 'Blaugepliessten' beschäftigt mir auch immer mal wieder Kopfzerbrechen (evtl könnte das abtrennen da es imho ziemlich wichtige Fragen aufwirft).


So wie Albino das sieht (und auch Roman soweit ich mich erinnere), entsteht diese leicht bläuliche Verfärbung tatsächlich durch die Hitzeentwicklung beim Polieren auf der Lederscheibe. Also kann man bei solch dünnen Klingen auch vermuten, dass dies Auswirkungen auf deren Wärmebehandlung hat.

Also würde ich - um den Faden hier wieder aufzunehmen - wenn man ein dünnes blaugepliestes Messern wünscht, eher zu den rostträgen greifen. Die vertragen -wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe- auch etwas höhere 'Anlasstemperaturen' ohne Härteverlust.

Nachtrag: ich polier meine Klingen z.T. ziemlich fein - aber nass, also gekühlt; da wir nix blau, nie.
 
Zuletzt bearbeitet:

U. Gerfin

MF Ehrenmitglied
Das Blaupliesten führt n i c h t zu einem Anlaufen der Klingen auf die blaue Anlaßfarbe, sondern ist ein optisches Phänomen. Die blaugepliestete Klinge ist nicht spiegelpoliert, sondern hat feinste, gleichgerichtete Schmirgelstrichlein.

Haedicke schreibt dazu: "Dem schleifen folgt das pließen (pliesten) und polieren.
Beides geschieht auf schnell uzmlaufenden hölzernen Scheiben, auf deren hohe Kante ein mit Schmirgel oder Polierrot beleimter Riemen befestigt ist. Je nach der Feinheit des Schmirgels, der mit Öl aufgegeben wird, unterscheidet man grob- und feinpließen; die letzten beiden Stufen nennt man blau und braun. Einen noch höheren Glanz erhält man durch das polieren, welches nur bei ganz feinen Klingen Verwendung findet. Hierzu dient das Polierrot mit verdünntem Spiritus. Die hierfür bestimmten Scheiben laufen wesentlich langsamer um. Das grob- und auch noch das feinpließen gilt der Materialabnahme, das blau- und das braunpließen, sowie die eigentliche Politur, gelten lediglich der Oberfläche".

Das gibt den Stand um 1900 wieder, als diese Vorgehensweisen einfach noch Stand der Technik waren.

Wollte man rostbeständige Stähle blaupliesten und hätte dies etwas mit den Anlaßfarben zu tun, so wäre damit nichts gewonnen.
Da die korrosionsbeständigen Stähle die Anlauffarben später (Faustregel-etwa bei der doppelten Temperatur wie rostende) zeigen, wären auch sie negativ verändert, wenn sich die blaue Anlaßfarbe zeigte.
Rapatz erklärt den zunächst schlechten Ruf der rostbeständigen Messerstähle auch damit, daß sie wegen ders späteren Auftretens der Anlaßfarben sorglos und damit überhitzt geschliffen wurden (S. 605).

Freundliche Grüße

U. Gerfin
 
Zuletzt bearbeitet:

chamenos

Super Moderator
Moin

Das ist sicherlich gerade alles sehr interessant, - hat aber nichts mit der ursprünglichen Frage zu tun:rolleyes:

Wer also nichts zu den Unterschiden zwischen den beiden genannten Messern sagen kann, der hält sich bitte entweder zurück oder macht einen neuen Thread auf.

Gruß
chamenos
 

albino

Mitglied
ahh und noch ein unterschied:

das santoku
Bei dem ist der erl von unten in die griffkerbe eingelegt - bei meinem hat sich sogleich wasser ins holz eingezogen und hat hässlichste spalten verursacht (von ca. 1-2mm pro seite)
beim anderen santoku (habe ich selber nicht mehr - habe es meinem freund geschenkt) habe ich aus der vorsicht heraus und weil es zum geschenk war mit meiner (70% leinöl, 20% bienenwax, 10% carnubawax) vacuumiert (mind. 5x) poliert und dann 1woche liegen gelassen und nachpoliert - die hölzer sind heute noch tip top - fugenfrei
 

cane

Mitglied
ahh und noch ein unterschied:
(...)
mit meiner (70% leinöl, 20% bienenwax, 10% carnubawax) vacuumiert (mind. 5x) poliert und dann 1woche liegen gelassen und nachpoliert - die hölzer sind heute noch tip top - fugenfrei

Falls es keine Umstände macht freue ich mkich über einen Link zu dem Topic indem Du die Methode detaillierter schilderst, ich meine davon schon gelesen zu haben :)

mfg
cane