Unausgereiftes Messerdesign!

rolynd

Mitglied
Hallo Leute!!

Ich bin ganz neu hier und sag erstmal schönen gruß an alle!!
Find ich dufte, daß es jetzt auch ein Forum auf Deutsch gibt.

Ich muß auch gleich mal 'nen bischen Dampf ablassen: War heute in der Stadt gewesen um mir mal wieder ein paar Messer anzuschaun (Neuanschaffung ist fällig
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) Dabei fiel mir, wie schon öfter auf, daß es doch eine ganze Menge unausgereiftes Messerdesign gibt! Ich bin nämlich LINKSHÄNDER und merke immer wieder ,daß sich manche Modelle auch namhafter Hersteller nicht oder nur schwer mit links öffnen lassen!
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Entweder fehlt der Knopf,Scheibe,etc. ganz oder im Liner ist keine Aussparung vorhanden.(z.B. Gerber"Walker" oder Camillus "Cuda"- welches in den USA sogar irgendeinen Innovations od. Designpreis gewann)
Als zweite Hürde ist dann der Clip zu nennen, der oft so angebracht ist, daß man nur schwer(er) an den "Knopf" kommt und rumfummeln muß bis man das Teil endlich aufhat. Was ,wenn man das Messer mal schnell brauchen sollte, ganz schön nerven kann!(Als Beispiel sei hier das kleine AFCK von Benchmade genannt, welches sich trotz Klingenloch von links schwerer öffnen läßt als andersrum.(jetzt nix falsches Denken - Ich hab KEINE Riesendaumen
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)
Der Clip sollte sich auch auf jeden Fall verstellen lassen, so daß man das Messer beim rausnehmen aus der Tasche gleich richtig zum öffnen in der Hand hat! Positives Beispiel gibt hier das BM 730 Ares, welches eines der wenigen Messer ist, die in allen diesen Punkten Linkshändertauglich ist. Abgesehen vom Clip mag ich da auch noch Chris Reeves "Sebenza" und das Microtech "Socom Elite" (die Sprengen aber (noch) leider mein Budget
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).

Ich finde jedenfalls, daß sich alle guten Messer mit beiden Händen gleichgut öffnen und schließen lassen sollten und auch in der Trageweise(Clip) variabel sein sollten.
Schließlich kannes ja auch einem Rechtshänder mal passieren, daß er sein Messer mit der Linken öffnen muß, gell?
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oder nicht??
Puuuuuhhhh,jetzt gehts besser.Ich sag tschüß und warte mal was ihr so dazu zu sagen habt.
Ralph.
 

rolynd

Mitglied
Neeeeeee Lockback ohne Clip, dachte da eher an ein nettes Framelock wie z.b. das Pinnacle. Hab aber noch keins in der Hand gehabt.
Der Öffnungsknopf soll sich Problemlos auf die andere Seite schrauben lassen. Stimmt das??

Was das Linerlock angeht, ist mir natürlich klar daß das nur auf einer seite sein kann. Der Griff sollte beidseitig eine Aussparung haben, der clip an ebendieser Stelle am besten auch(oder versetzbar sein), damit man den hoffentlich beidseitig vorhandenen Öffner gut mit dem Daumen erreichen kann.
Wäre halt ne nette Sache und wenn ich mir da die letzten Neuerscheinungen so anschau, dann machen das ja auch immer mehr. Für mich ist das eben ein Zeichen von durchdachtem Design, wenn durch kleine Änderungen ein Messer universeller einsetzbar ist. Ich will keine Linkshändermesser sondern gute Messer.
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Ralph.
 

rolynd

Mitglied
Das mit dem Pinnacle hört sich ja gut an...
Gibt es momentan nen günstigeren Anbieter als Wolfster??
Bist du zufrieden mit dem Messer?

und zu dem anderen nochmal..
Sorry ,aber direkt vor mir liegt mein BM AFCK das hat im Griff beidseitig ne Aussparung, Fingermulde oder wie man das sonst nennen mag und funktioniert,wenn man den Clip an der stelle auch ein bischen abschleift ganz prima beidseitig.
Vielleicht drücke ich mich ja blöd aus oder wir reden aneinander vorbei?
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Ralph
 

rolynd

Mitglied
OK. Alles klar
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Ich hab beide Sorten :Beim BM steht der Liner nur ganz gering vor und beim Spydie Military hab ich nur auf der einen seite ne aussparung um den liner zu entriegeln.
Danke.

Ralph
 

judge

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Die Benchmade Axis Messer sind ziemlich gut für Linkshänder geeignet. Von beiden Seiten gleich gut (schnell!) zu öffnen, Clip läßt sich auf die andere Seit schrauben (zumindset bei meinem Ares), sehr stabile Verriegelung. Allerdings die üblichen BM-Probleme beim Klingenschliff.

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"Every tool is a weapon if you hold it right"
 

jangs

Mitglied
Hallo judge,

Auch wenn OT wird:
Was sind denn die üblichen BM-Probleme beim Klingenschliff ?

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0-) jangs
 

judge

Mitglied
Es gibt offensichtlich einige Benchmade-Messer, die das Haus mit asymmetrisch angeschliffen Klingen verlassen (es gab da schon einige threads auf bladeforums.com). Die Klingen sollte man bei BM immer genau unter die Lupe nehmen, bei meinem Ares sind die Klingenwinkel auf beiden Seiten deutlich unterschiedlich (trotzdem rasiert das Messerchen ohne Anstrengung!). Werde mich in einer Mußestunde darum kümmern und die Klingenwinkel neu (und ein bißchen steiler) draufschleifen. Schade, daß die Benchmade-Qualitätskontrolle da öfter patzt. Außerdem meinen ein paar Leute, das die Klinge zu hoch gehärtet und daher eher auf der spröderen Seit sind, hatte da aber noch keine Probleme. Ansonsten halte ich die Axis-Modelle für ausgezeichnete Messer, der einzige Schwachpunkt am Verschluß sind die Federn.

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judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
 

Dussel

Mitglied
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Noch steiler?! Bei den meisten BM's ist der Winkel eh schon viel zu steil. Das erste, was ich bei meinem 710 und 910 gemacht habe, war den Schneidenwinkel abzuflachen (20° mit dem Lansky, sollen angeblich eher noch ein paar Grad weniger sein), damit die Dinger vernünftig schneiden
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Uli

[Dieser Beitrag wurde von Dussel am 09.09.2000 editiert.]
 

judge

Mitglied
Ups, danke Dussel, das war genau das, was ich eigentlich gemeint habe. Weniger Schneidwinkel, ich finde die Benchmade-Schneiden ab Fabrik ein bißchen zu dick. [Eigene Notiz: Weniger=flach, mehr=steil
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]

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judge
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