Tragetest SOG Duo

effect100

Mitglied
Hallo,

auch auf die Gefahr hin, daß ich mich oute oder als seltsam gelte wollte ich mal ein unkonventionelles Werkzeug beleuchten:)

Wer das Sog Duo schon einmal gesehen hat, hat sich sicher gefragt, "was ist das überhaupt?" Und so gings mir auch. Also schnell das Ding besorgt (hat mich irgendwie fasziniert so Doppelklinge) und am 1. Mai einen ersten Tragetest und Schneidtest im Freien unternommen.:)

Nun muss ich schon zugeben, daß man mit dem Teil kein Holz hacken kann. Auch die einzige Schraube an dem die Klinge mit dem Griff verbunden ist macht nicht den robustesten Eindruck. Zudem kommt mir das Zytel doch eher wie gewöhnliches Plastik vor. :boes:
Die Idee ansich ist aber überlegenswert.

Zuerst habe ich mich gefragt, wie man es ordentlich mit sich führen kann. In der Hosentasche habe ich Angst, dass das Plastik kaputt geht, für die Jackentasche wars zu groß, nur mit dem runden Clip am Gürtel eingehängt sah mir zu blöd aus. Irgendwie ist mir dann die Idee gekommen, das Teil von innen her unter die Achsel an meine Weste zu hängen (vielleicht haben die zuvor getrunkenen Biers kreativ mitgeholfen). Hat wunderbar geklappt. War zum Glück nicht so heiß, dass ich mir das ganze Messer vollgeschwitzt hätte.:D

nun zu den Vorteilen des Messers. Es ist extrem leicht (unter 60g), ich habe es kaum gespürt und die Lage ist auch ideal (die zu benützende Klinge hängt nach unten, es wird also höchstens der Griff geruchstechnisch beeinträchtigt). Gut zu erreichen, unauffällig zu tragen und stört nicht immer wenn man sich vorbeugt (wie ein Neck-Knife wenn man Würsten über den Grill legt:D ). Schneiden ist auch gut. Würstchen, Schnitzel, Brötchen, Zwiebel, Karotten und Kartoffeln, und das alles an einem Tag (sogar Wurststecken habe ich geschnitzt).
Das Messer liegt gut in der Hand, da das Vorderteil seitlich runtergeklappt wird und ein Teil vom Griff wird.

Fazit: Das Teil kann man groszügig als Messer durchgehen lassen, da es die Eigenschaft des Schneidens sein eigen nennt. Ansonsten nettes Spielzeug das für meine Begriffe zu unrobust gebaut ist. Man kriegt das Gefühl nicht los, die Klinge könnte sich doch lösen oder so.:angst: Die Trageweise finde ich super. Seit 1.5. trage ich also mehr Westen. Obs die 89,90 (wie im neuen herbertz angegeben ist) wert ist, möchte ich doch etwas bezweifeln, aber so viel muss man ja nicht dafür bezahlen:hehe: Mal was anderes und man lernt leicht andere (neugierige) Leute kennen:D
duo.jpg
von sogknives
Duo1_small.JPG


Gruß

A. :cool:
 

WalterH

Mitglied
Hmmm ... komisches Teil.

Sinn seh ich ehrlich gesagt keinen drin. Hoechstens, wenn ein Klinge plain und die andere serrated waer ...

-Walter
 

Noodle

Mitglied
Ich hab (trotz eingehender Bild-Studie) einfach immer noch nicht ganz begriffenb wiedas Ding funktioniert.... Bin ich so doof:irre: , oder ist's etwas kompliziert, wenn man's nicht in der Hand hatte?
 

cearbhallain

Mitglied
Wenn ich die Bilder richtig interpretiere, dann ist das eine Wechselkinge, die mit einer(!) Schraube in dem durchsichtigen Kunststoffteil befestigt ist. Solange das Messer es nicht gebraucht wird, wird das schwarze Teil zum Schutz über die freie Klinge geklappt, der ungenutzte Teil der Klinge liegt in dem durchsichtigen Teil verwahrt. Will man das Messer benutzen, wird das schwarze Teil auf das durchsichtige zurückgeklappt, wo es in entsprechende Vertiefungen einrastet und so zum Teil des Griffes des Messers wird. Die Klinge kann durch lösen der schraube herausgenommen und gedreht werden, wodurch einmal eine glatte, einmal eine gewellte Schneide zur Verfügung steht.
Ein lustiges Prinzip, an dem mich hauptsächlich die dürftige Kingenbefestigung stört - und das zweifelhafte Material aus dem der Griff ist. Ansonsten nicht schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

bigbore

Mitglied
Ich rate mal daß das einfacher geht:
Drehen des schwarzen Griffteiles nach "links"
= eine Klinge frei.
drehen des schwarzen Griffteils mit Klinge nach "rechts"
= andere Klinge frei.

???
 

cearbhallain

Mitglied
Original geschrieben von bigbore
Ich rate mal daß das einfacher geht:
Drehen des schwarzen Griffteiles nach "links"
= eine Klinge frei.
drehen des schwarzen Griffteils mit Klinge nach "rechts"
= andere Klinge frei.

???

Das trifft sich aber nicht mit der Achse, die auf dem großen Bild deutlich zu sehen ist. Außerdem ist die Klinge offenbahr mit der Schraube im durchsichtigen Teil fixiert.
 

bigbore

Mitglied
OK - Ok - rat ich nochmal:

Wie wäre folgendes:

"Schwarzes Teil" nach links = erste Klinge.

"Schwarzes Teil" bleibt wo es ist, (nach dem drehen nach links!)
aber schwarzer Ring am Ende des durchsichtigen Griffteiles
gibt die Klinge frei und diese kann gedreht werden.

Ifgendwie glaub ich der Umbau mittels Werkzeug wäre zu kompliziert :(

Die "Schraube" in der Klinge, vermute ich, ist eher zur fixierung
der im Griff befindlichen Klingenhälfte ??




:staun:
 
Zuletzt bearbeitet:

cearbhallain

Mitglied
Re: OK - Ok - rat ich nochmal:

Original geschrieben von bigbore
Wie wäre folgendes:

"Schwarzes Teil" nach links = erste Klinge.
Dazu müßte man sich nun einigen, wo hier 'Links' ist. Das Gelenk auf dem ersten Foto funktioniert ganz deutlich nur in der Quart-Ebene der Klinge, und läßt sich konstruktionsbeding nur um 180° schwenken. Eben bis es in den entsprechenden Vertiefungen des durchsichtigen Teils einrasten kann.
"Schwarzes Teil" bleibt wo es ist, (nach dem drehen nach links!)
aber schwarzer Ring am Ende des durchsichtigen Griffteiles
gibt die Klinge frei und diese kann gedreht werden.
Der schwarze Ring stellt wohl eher den Clip dar, von dem berichtet wurde, daß er geeignet ist, das Gerät in der Weste zu befestigen.
Ifgendwie glaub ich der Umbau mittels Werkzeug wäre zu kompliziert :(
D`accord. Ich kann nauch nicht erkennen, daß es irgendwo mit einer Rändelschraube einfacher gemacht würde. Vielleicht IST es eine Suboptimale Lösung?
Die "Schraube" in der Klinge, vermute ich, ist eher zur fixierung
der im Griff befindlichen Klingenhälfte ??
Davon gehe ich aus. Die ganze Klinge wird durch diese Schraube mit der nicht benutzten Seite im Griff fixiert. So sieht es für mich aus.

Wäre noch der kleine schwarze Schieber in der Nähe des Gelenkes, über den wir noch nicht disputiert haben - was hältst Du von der Idee, daß der den schwarzen Teil gegen unbeabsichtigtes Öffnen und Freilegen der Klinge schützen soll? Eine Sperre.

So - und WAS SAGT DER URHEBER DIESES GELEHRTEN DISPUTES ZU UNSEREN VERMUTUNGEN? ... anstatt sich fröhlich feixend zurückzulehnen und uns zususehen, wie wir hier wilde Theorien aufstellen...
pcheerleader.gif
 
Zuletzt bearbeitet:

effect100

Mitglied
Hallo,

es ist nicht so einfach, zu erklären wies geht, da es eigentlich ganz einfach ist, wenn man das Teil in der Hand hat:D Da gibts dann keine Auswahl mehr.
Daß es nicht die optimalste Lösung ist, ist wohl allen klar. Eher eine Idee einfach mal etwas anders zu machen.

Auf jeden Fall 100 Punkte für cearbhallain.

Das durchsichtige Teil ist bei mir zwar grün und die Messingschraube Edelstahl, aber gut kombiniert.

Wenn man das Duo mit dem schwarzen Teil (also am durchsichtigen festhaltn) nach oben in seiner Hand hält, kann man das Schwarze nach links wegklappen.

Der Schieber ist zur Verriegelung, wird aber eigentlich nicht benötigt, da man das Schwarze sowieso mit dem Daumen nach vorne scheiben muß um es wegklappen zu können.

Die Klinge wird mit nur einer Schraube am Griff fixiert. Die sieht zwar stabil aus, macht aber insgesamt doch einen waagemutigen Eindruck (wenn die Schraube soch nicht so stabil ist ? wenn das Plastik ausbricht?:angst: )

Die runde schwarze Öse ist der Clip.:super:

Ich sag ja, da ist schon viel schönes dran, Potential ist vorhanden

Gruß

A. :cool: 100 Punkte für cearbhallain
 

bigbore

Mitglied
Alle Klarheiten beseitigt :staun:

und um die Klingen zu tauschen braucht es einen Schraubendreher??:confused:

Dann lieber zwei Messer :cool: