Tomahawk Fotos

Elmar Roth

Mitglied
Das schöne Teil ist ein Hayes Hawk.
Entworfen von Wally Hayes, einem Messermacher aus den USA.Der Mann ist unter anderem ein Spezialist in Sachen Traditioneller Japanischer Schwertgriffwicklungen!
Der Hawk ist aus einer Zusammenarbeit zwischen American Tomahawk Company und Wally Hayes entstanden.Leider ist das Modell mit der Katanawicklung eine Limitierte Sonderauflage gewesen und nicht mehr zu ordern. Bei www.modisknivesandgear.de war einer in der Fundgrube! Weiß aber nicht,ob der noch da ist! Kannst ja mal schauen.Als der Hawk noch zu kriegen war, kostete er so um die 600 Euro!

Gruß Elmar
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Also, Dino, habe eben erst diesen Thread gesehen. Ich bin spontan in den Keller gelaufen, bewaffnet mit Edding und Zirkel. Ein Beil weniger, aber einen zukünftigen tomahawk mehr. Die ersten Feilversuche zeigen es deutlich, mein Beil war offenbar richtig gehärtet. Hart an der Schneide, und zäh im rest.
MIt ein bisschen Vorsicht krieg ich den Ausschnitt hin, ohne dass ich weichglühen und neu härten muß. Obwohl.....
Es gibt da sone DIN über Äxte, und wenn ich mir den Stahl so ansehe, da kann man mehr herausholen.....
Differentiell härten auf jeden Fall. Klar.
 

Bene686

Mitglied
ich hab schon ein paar alte äxte ausgeschmiedet und neu gehärtet , meine erfahrung ist , um so älter das beil , um so besser der stahl .
der wird auch über 60hrc an der schnei und mann kann damit rasieren .
wie das bei den baumarkt dingern ausieht weiß ich nich ,die die ich noch da hab sind min 50 jahre alt
 

Murat

Mitglied
Jo dino super Idee
Ich hab mir auch so ein uhraltes verrostetes Teil besorgt da werde ich mich die nachste woche mal dran machen
Wie hast du den Griff befestigt ?
was is da besser geeignet für ne Wurfaxt von oben einen Splint ins Holz oder das ganze wie beim Messer vernieten?

P.s. Danke für die Inspiration :hehe:
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Erste Erfahrungen mit dem Umarbeiten a la Dino:
ich habe eine alte 600 g Axt von Adler genommen. Die Schneiden ist auf einer Breite von ca. 25 mm so hart, dass man nicht sägen kann. Die Teile, auf die es ankommt beim Umbau, lassen sich aber gut mit Säge und Feile herausarbeiten. Demnächst mal ein Bild.
Beim Stahl handelt es sich nach der DIN bei Äxten der Güteklasse A um einen Stahl ca. Ck 60. Eine gute Sache, zäh wos drauf ankommt, und Hart an der Schneide. Ich denke mal, Bene 686 hat da recht. Ich überlege wirklich, ob ich nicht das Ding weichglühen soll. Denn die echte Härte betragt bei meiner Axt 58 HRC. Andererseits ist das für das einfache Nachschärfen besser als zu hohe Härten.
Interessant wäre es, eine verstählte Axt selbst herzustellen. Das ist eine Aufgabe für Schmiede. Schneidlage aus einer alten Feile, oder aus 2552, 2562 oder ähnlichem....(da hab ich doch noch was aus 2 Forumaktionen!)
 

herbert

MF Ehrenmitglied
So, mal ein bisschen herumgewütet mit Feile und Säge. Erst mal die blöde Goldfarbe runter, teilweise jedenfalls, der Stiel war schon lose, der mußte eh runter (war schon gefährlich). Jetzt kriege ich also erst einen Tomahawk (bald) und zwangsläufig eine neue Axt.
Klar, ich hab mit dem Edding herumgemalt. Mal sehen, wie es weitergeht. Jedenfalls ist die Schneide in einer Tiefe von ca. 25 mm sauhart. Egal. Bald geht es weiter.
 

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dibau

Mitglied
@ heiko häß & @ Elmar Roth : euren Antworten entnehme ich, daß man diese Werkzeuge gerne in der Gegend rumwirft, macht dies wirklich so viel mehr Spaß, als damit tatsächlich Holz zu schlagen / spalten ? Irgendwie verstehe ich dies nicht ganz, allerdings muß ich schon auch zugeben, daß alleine die Optik der bis jetzt dargestellten Hawks auch seinen Reiz hat ! :confused:

...ja, ist ein schon etwas älterer thread, aber von solchen Teilen wußte ich bisher nichts ! :ahaa:
 
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merlin

Mitglied
Hallo, ich bin der Neue :p Ich habe mir Hier einen gebrauchten (nee...eigentlich war der nagelneu :super: ) Hawk (Vietnamtomahawk) der Firma A.T.C gekauft (war eine Zeit lang in Euerem Gebrauchtmarktforum) und da ich Ihn auch "dienstlich" führen will gleich mal ausführlich zu zerstören versucht :haemisch:
Fazit: geht nicht :argw: ...bei einem befreundeten Schmied habe ich mal mit dem Dorn auf auf paar Blechen rumgehackt, also, 5 mm brauchts schon damits nur ne dicke Beule gibt. Dem Schliff hat das aber rein gar nix ausgemacht, nur die Beschichtung hat arg gelitten.
Aufgrund des geringen Gewichtes und der kleinen Klinge ist der Hawk zum Holzschlagen eher ungeeignet, Hier ist eine Machete wohl eher geeignet.
Alles in Allem eine sehr leichte "Waffe" die wohl unkaputtbar ist!
 

Beisser

Mitglied
Stilleben

stilleben mit den "kollegen" :steirer:
is aber ne sch**** qualität geworden :mad:
 

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The Great

Mitglied
Der Next Gen , der Tactical und der Brend mit meinen selbergebauten Shoulder Rigs sind im Kydexbastlerforum zu sehen!
Also Outet Euch!:D


Hallo Elmar,

was ist denn das "Kydexbastlerforum" :confused: ????????

Grüße

Sascha
 

bern

Mitglied
dibau schrieb:
euren Antworten entnehme ich, daß man diese Werkzeuge gerne in der Gegend rumwirft, macht dies wirklich so viel mehr Spaß, als damit tatsächlich Holz zu schlagen / spalten ?
Werfen tut man, wenn und solange man Spaß hat, holzen muß man (wenn man eine Brennstelle damit füttern und nicht etwa Griffschalen fabrizieren will) ... :p
(Und um wenigstens eine halbwegs ernsthafte Antwort zu geben: Spaltkraft hat auch mit der bewegten Masse zu tun, vom Kopf einer "Nutzaxt" 'was wegzuraspeln, dürfte in der Mehrzahl der Fälle kontraproduktiv sein.)
 

Wotan

Premium Mitglied
Zitat von Bern
Spaltkraft hat auch mit der bewegten Masse zu tun, vom Kopf einer "Nutzaxt" 'was wegzuraspeln, dürfte in der Mehrzahl der Fälle kontraproduktiv sein.

Das Stimmt so nur zum Teil. Hawk´s haben in der Regel zwar einen leichtern Kopf, dafür aber einen längeren Stiel als ein Beil (Axt).
Die dadurch erreichte höhere Geschwindigkeit geicht das niedrigere Gewicht des Kopfes wieder weitgehent aus.
Auserdem muß man weniger gewicht schleppen.