Survivalmesser

Allmendinger

Mitglied
Hallo Leute!

Was sind eure Idealvorstellungen eines Survivalmessers?
Gemeint ist damit eher Wildnissurvival (no urban survival).
Habt Ihr eines das Ihr bevorzugt und wenn ja, warum?

Gruß Allmi :super:
 

HankEr

Super Moderator
Die Beantwortung so einer Frage, setzt Kenntnis über das in Frage kommende Gebiet vorraus. Arktis? Mitteleuropa? Trop. Regenwald? Wüste? Meer? Eines für alle Regionen? Zweitmesser ja/nein? Zusätzlich Axt/Spaten ja/nein? ...
 

Allmendinger

Mitglied
HankEr hat Recht. Also: Region - Mittel- und Nordeuropa, kein Klappspaten, Messerkombinationen erlaubt (höchstens 2 Messer), keine Axt oder Beil, MiniSurvivalkit in der Hosentasche, sonst kein Gepäck.
Gruß Allmi
 

HankEr

Super Moderator
Ja dann würde ich zu meinem Busse Basic #9 greifen, weil es ein genialer Chopper ist, mit dem man schnell Holz für Unterschlupf und Feuer zubereitet hat, weil es robust und leicht zu schärfen ist und einen angenehmen Griff hat. Als Zweitmesser würde ich entweder zu meinem 3. Selbstbau oder zu einem vergleichbaren Messer greifen (Klingelänge < 10cm, -stärke <= 3mm, durchgehender Schliff (flach oder konvex), ergonomischer Griff) weil man sowas besser für die meisten Schneidearbeiten einsetzen kann als das Riesendrum Basic#9.
 
Zuletzt bearbeitet:

fria

Mitglied
meine vorstellung: messerkombination mit großem und kleinem fixed blade, mikartagriffe, nicht zu schwer aber robust
- klar kann ich mit einem großen messer auch kartoffelschälen aber leicht isses nicht deshalb ein kleines für die feinarbeiten:D
 

Leonardo75

Mitglied
Hallo Allmendinger!

Wie wäre es denn mit dem einen Messer, das Thomas Künzi und ein Survivaltrainer zusammen entwickelt haben. Auf der Messermesse in Lindenstruth durfte ich es mal in die Hand nehmen. Die unterschiedlichen Griffpositionen sind schon eine gute Idee. Der Stahl gefällt mir nicht so gut, aber vielleicht kann man sich auch ähnliches aus besserem Stahl machen lassen. Andererseits ist 1.4034'er Stahl einfach zu schärfen und für große Haumesser nicht das schlechteste.

Dazu würde ich mir einen kleinen nicht rostfreien Nicker (Günther's netten Damastnicker zum Beispiel) mitnehmen, für feine Schneidarbeiten und natürlich mein kleines Schleifsteintäschchen (hab ich aber sowieso immer dabei).

Die Werbung von dem Künzimesser hänge ich mal an.

wakonda.jpg

wakonda2.jpg


Gruß Leo
 
"Ron Hood"... sorry, cato, hast du da nicht ein "bi", Ro"bi"n Hood, vergessen???:confused: :D :steirer: :D

sorry, mußte raus... jetzt aber wieder ernst:
das Wakonda habe ich mir auch in lindenstruth angeschaut. ganz erstaunlich für ein doch recht kleines messer.
Künzi hatte an seinem stand auch noch eine version bzw. weiterentwicklung dieses messer mit einer wirklich sehr durchdachten tragevorrichtung. das trug seinen namen und hat direkt mal 50% mehr gekostet...
das Armageddon hatte ich auch schon einige male ins auge gefaßt. das hat auch in einem älteren TK test sehr gut dagestanden. das gibt es übrigens auch ohne beimesser, falls man da persönlich ein anderes bevorzugt.
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Bei allem, was recht ist, ich würde die gaaaanz kleine Gränfors Axt mitnehmen, ein F1 und meinen neuen Nicker, der nur noch an den Griffschalen fertig werden muß, nee, im Ernst, sowas wie Leonardo empfohlen hat, oder HankEr, sowas in der Art, immer aber ein kleines Victorinox, zählt aber bei mir nicht zu den Messern, sondern zu den Dingen, die man ohnehin in der Hosentasche hat, oder man hat die falsche Hose erwischt.
Wenn man übrigens ein Victorinox mit Säge einsteckt, dann hat man allles im Sack.
 

Leonardo75

Mitglied
Schweizer Messer

Hallo!

Ein grosses Schweizer Messer mit Säge, kleiner Zange wäre auch nicht schlecht als Zusatz, da ist, wie Herbert schon sagt, fast alles drin was man braucht. Schon oft habe ich die Pinzette Outdoors gewürdigt, indem ich eine Zecke oder einen Holzsplitter entfernt habe. Das an Stelle des Nickers und ich wäre noch besser gerüstet.

Gruß Leo
 

Flaming-Moe

Mitglied
Grundsätzlich ist jedes Messer, daß man in einer Überlebenssituation dabei hat ein Survivalmesser.

Idealkombination wäre in meinen Augen:

großes (!) Fixed (je nach Geldbeutel, oder eben selbstgemacht :D ), kleines Fixed ("""), Folder ("""), Victorinox oder Multitool (oder beides, wenn man schleppen will).
 

neo

Mitglied
@ Flaming-Moe: geb dir grundsätzlich recht, von daher gibt es DAS survivalmesser garnicht.

Was jedoch glaube ich die meisten unter einem Survivalmesser verstehen, ist ein Messer, welches man outdoor benutzen kann, zum groben Lagerbau (Hacken /Graben) und zur Feinarbeit (Schneiden). Gleichzeitig sollte es noich als Waffe zum Jagen eingesetzt werden können!
Oder was meint ihr?

Neo
 

Saschaman

Mitglied
Ich hatte bei einem Survivaltrainig ein Glock Feldmesser mit Rückensäge und ein kleines Victorinox ( 2Klingen, Schere usw.) dabei.

Die Rückensäge beim Glock hat echt versagt, kauft euch lieber eins ohne Säge.
Es hat ansonsten alle anfallenden Arbeiten wunderbar erledigt.
Die Beiden sind auch noch sehr günstig, dann kann man Verlust oder
Bruch gut verschmerzen.
Ein schönes und günstiges Geschenk ist dann auch immer dabei.:D

Bei einem nächsten "Wildnissaufenthalt wird wahrscheinlich ein Linder Rocky Mountain und ein Wenger Ranger mitkommen.

Ich kann Flaming-Moe nur Recht geben:
In einer Notsituation ist jedes Messer ein Survivalmesser!!!

Alex
 

Hocker

Mitglied
Im Prinzip reicht mir mein F1...., so für unsere Beiten.
Wenn aber kein Beil mit sollte/konnte mußte der Borger Semi-Skinner herhalten...., und hacken geht damit erstaunlich gut, immerhin hat er nur 'ne Klingenlänge von 13cm.
Seit ich mir von Werner eine Kydex-Scheide für das Borger Survivalmesser hab machen lassen, und man das Teil endlich vernünftig tragen kann darf das mit.... :D :super:
(meins hat aber keine Anreißschneide...;))
 

Mike

Mitglied
Ein Victorinox Modell Outrider,
und ein A1 oder noch besser das Messer was Herr Dell mir letztes Jahr gemacht hat.

Mfg Mike
 

Allmendinger

Mitglied
Original geschrieben von Hocker
Im Prinzip reicht mir mein F1...., so für unsere Beiten.
Wenn aber kein Beil mit sollte/konnte mußte der Borger Semi-Skinner herhalten...., und hacken geht damit erstaunlich gut, immerhin hat er nur 'ne Klingenlänge von 13cm.
Seit ich mir von Werner eine Kydex-Scheide für das Borger Survivalmesser hab machen lassen, und man das Teil endlich vernünftig tragen kann darf das mit.... :D :super:
(meins hat aber keine Anreißschneide...;))

Hallo Hocker!

Das Survivalmesser von Borger hab ich auch. Die Originalscheide is wirklich nicht so doll. Haste mal ein Foto von der Wernerscheide?
Gruß Allmi:confused:
 
L

Lüttecken

Gast
Da Hocker anscheinend mehr Messer als Digitalkameras hat:fack: ,

bitte schön!
 

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