(Survival-) Reise-Literatur-Favoriten

achlais

Mitglied
Was sind denn eure (Survival-) Reise-Literatur-Favoriten?

Meine Favoriten haben alle den SirVival Rüdiger Nehberg als Autoren.
Wie sieht es denn bei Euch aus?

Servus sgian achlais
 

Tiddy

Mitglied
Hallo,
kann dir "In die Wildnis" von Jon Krakauer empfehlen.Handelt von einem Jungen , der alles aufgibt und sich nach Alaska durchschlägt um ein freies Leben als Trapper zuführen.Will sich von dem ganzen vorbestimmten Leben ausklinken und seine eigene Freiheit leben.Ein paar Monate später wird seine verweste Leiche gefunden.In dem Buch wird darüber berichtet, was den jungen Mann dazu trieb in die Wildniss zugehen und warum er schließlich darin um kam.Ist nett geschrieben und letztlich wünscht man sich auch ein Stückchen Wildnis.
Tschö Micha
 

Haudegen

Mitglied
"wassermusik" von t.c.boyle
der schotte mungo park um 1800 auf der suche nach dem niger in westafrika.
allerdigs mit dem typisch heftigen humor von boyle erzählt. eines meiner lieblingsbücher. isbn:3-499-12580-3

auch nicht schlecht:
"ins innere von borneo" redmond 0´hanlon
- zwei briten im dschungel, englischer humor. isbn:3-423-20220-3

grüsse,..
 

porcupine

Super Moderator
Ich hab u.a. schon einige Bücher aus der "Sierra"-Reihe verschlungen.(Frederking&Thaler Verlag, glaube ich) Alle sehr empfehlenswert. Am meisten interessieren mich natürlich Kajak-Expeditionen.
 

Tierlieb

Mitglied
Walden, Or, Life in the Woods: And, "On the Duty of Civil Disobedience" von Peter Miller, ist ja quasi ein Klassiker.
 

Andreas D

Mitglied
Hi Tierlieb, ein "heimlicher" Thoreau Fan?
Habe Walden erst vor einem halben Jahr wieder verschlungen, starke Persönlichkeit dieser Thoreau.
:cool:
 
Krakauer - In die Wildnis
Krakauer - In eisige Höhen
und ganz wichtig als Ausgleich:
Anatoli Boukreev - Der Gipfel
sowie
Göran Kropp - Allein auf den Everest

Alex
 
Hi sgian achlais!

Habe auch fast alle Bücher von Nehberg verschlungen. Ausserdem noch das U.S. Army-Survivalhandbuch etc. In Buchläden schau ich hin und wieder mal in andere Bücher zum Thema, aber ich stelle immer wieder fest, das ihre Inhalte sich alle ähneln, als wenn ein Autor beim anderen abschreibt. Will mir deshalb demnächst mal ein paar Romane (Erlebnisberichte) holen. Meine Survivalbücher nutze ich hauptsächlich als Anregung (dafür sind sie ja auch da), ansonsten lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Wenn Du allerdings noch ein paar nette Tips hast, mein Ohr steht offen.

Gruß Daniel :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

Fugazi

Mitglied
Ein sehr gutes Survivalhandbuch ist das Buch von Emile J. Niklas : "Überlebensbuch" sowie der grosse Buzek: "Das grosse Buch der Überlebenstechniken".

Ein guter Roman, wurde auch mal vom ZDF mehr schlecht als recht verfilmt, ist "Der Wald" von Wener Kopacka. Da wird einer als vermeintlicher Mörder gesucht und flüchtet ohne Ausrüstung in eine Wildnis in Österreich. Da kommt sehr die Psyche zum Tragen, an Techniken wird da nur was angerissen.

Fugazi
 
T

Tinolito

Gast
Den Buzek habe ich auch. Steht viel drin, aber eben auch viel Mist (versuch mal einen Bogen gemäss der vorgeschlagenen Art und Weise zu machen; bevor das Ding auch nur halb fertig ist, bist Du verottet).
empfelen kann ich: Participating in nature von Thomas J. Elpel.

Zur Unterhaltung ist Krakauer immer gut.

Tinolito
 

Fugazi

Mitglied
@Tinolito: Ja, im Buzek steht sehr viel drin, auch Sachen, die nicht so hopplahopp durchzuführen sind, genauso wie im Boswell.
Einen Bogen nach der Anleitung zu bauen, habe ich noch nicht versucht , es steht aber auch drin, dass dies einige Tage benötigt. (Trocknen, feuerhärten...)

In dem von mir genannten Roman ist erkennbar, dass viele Versuche (Feuer zu machen, Gefäße zu formen, Unterschlupf zu bauen) anfänglich scheitern. Aber in einer Überlebenssituation ist dies ja auch ein nicht zu unterschätzender psychischer Faktor. Es muss halt von dem Überlebenswilligen eine Prioriät - auch zeitlich - gesetzt werden. Da kann das Bauen von Waffen und/oder Jagdgeräten durchaus schon mal länger dauern.

Empfehlen würde ich halt den Niklas, der die Sache eher ganzheitlich betrachtet. (So in der Richtung Tom Brown).

Fugazi
 
Reisebücher? alles über Wüsten, Urwald und Berge:
z.B.
M. Asher: Impossible Journey
W. Thesiger: Arabian Sands

alles von O'Hanlon...

die Bücher von Hillary und Herzog...

und viele weitere mehr!!!
Am liebesten historische Reiseberichte (oder vor 1960), als das Reisen an sich noch ein Abenteuer war.

Jens.
 
G

gast221108

Gast
Hallo!

Ein Buch das ich empfehlen würde ist: "Auf Wunder ist kein Verlass" von Cord-Christian Troebst. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich um eine Sammlung authentischer Fälle aus allen Klimazonen handelt. Es wird beschrieben warum Menschen in extremen Situationen überlebt haben bzw. warum sie es nicht geschafft habe, d.h. welche Fehler sie gemacht oder nicht gemacht haben. Es ist allerdings schon älter, dh. ich besitze es seit vielen Jahren und weiss nicht, ob es noch erhältlich ist.

Gruss

dino
 

batteur

Mitglied
Warnung für Thread-Nekrophobiker: Ich bin neu hier und grabe mich gerade durch dieses Unterforum. :steirer:

Sachbücher:
  • „Die überlistete Wildnis“ von Hans-Otto Meissner (Bertelsmann) war mein erstes Buch zu diesem Thema. Das hab ich damals als Kind mehrfach gelesen und sehr gut gefunden. Laut Wikipedia „eines der ersten umfassenden Werke zum Thema Survival in deutscher Sprache“.
  • „US Army Survival Handbuch. Die Hohe Schule des Überlebens“ (Pietsch) hab ich auch noch als Kind gelesen, wobei ich gerade gesehen hab, dass da die Bewertungen bei Amazon eher durchwachsen sind.

Romane bzw. Erlebnisberichte hab ich auch noch ein paar aus den Neunzigern, die heute vermutlich eher vergriffen sind:
  • „Husky-Trail. Mit Schlittenhunden durch Alaska“ von Dieter Kreutzkamp (Goldmann)
  • „Auf den Spuren der Wikinger. Zu den letzten Paradiesen der Erde“ von Lawrence Milan (Goldmann)
  • „Sarimanok. Eine Seereise wie vor 2000 Jahren“ von Albrecht G. Schaefer (Goldmann)
 

Geonohl

Mitglied
Kingsley, Mary: Die grünen Mauern meiner Flüsse.
Aufzeichnungen aus Westafrika. Auszug aus "Travels in West Africa", erstmalig erschienen 1897 in London.
Fand ich sehr beiendruckend, es befasst sich weniger mit speziellen Techniken, eher mit dem Umgang, mit Eingeborenen und deren Bräuchen (Wollen die mich zu Essen einladen? Bin ich das Essen?:argw:), und wilden Tieren. Auch etwas zu den Wertvorstellungen dieser Zeit und allein reisenden Frauen.