Suche robustes Outdoormesser

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Hallo Leute,

so ich bin noch recht neu hier im Messerforum, deshalb weiß ich nicht ob ich das hier jetzt im richtigen Forenbereich gepostet habe.:rolleyes:

So auf jeden Fall hab ich folgendes Anliegen.
Mittlerweile schieße ich seit ca. einem Jahr traditionell Bogen. Kurz man läuft im Wald oder auf einem anderen Gelände mit dem Bogen rum und schießt nicht auf normale Scheiben sondern auf sogenannte 3D Tiere (Lebensgroße Tierattrappen). Problem bei der ganzen Sache ist, dass diese oft vor, neben Bäumen oder anderen Geholz stehen.
Nun kommt es eben oft vor, dass man das Tier verfehlt und der Pfeil im Holz stecken bleibt. Im Moment schieße ich mit 35lbs und da kann es durchaus vorkommen dass der Pfeil 3-5cm im Holz stecken bleibt. :glgl:
Meistens leihe ich mir ein Messer von Vereinskollegen aus um den Pfeil wieder raus zubekommen. Nur werde ich mit der Methode nicht sehr glücklich.
1. weil es langsam leicht peinlich wird immer wieder zu fragen...
2. weil die Messer keinen recht guten Eindruck auf mich machen
3. weil ich nicht immer in Gesellschaft zum Bogenschießen gehe

So jetzt endlich zum Hauptanliegen. Ich brauch ein Messer! :super:
Eigenschaften sollte es wenn möglich folgende haben:

  • mind. 15cm lange Klinge
  • Recht dicke Klinge
  • Feststehend, wobei ein Klappmesser auch nicht schlimm wäre

So ich hoffe ihr wisst einigermaßen nach welchem Messer ich suche und könnt mir vll ein paar Vorschläge geben...:rolleyes:


Gruß

HenriSchlitzohr
 
Hast Du Dich über die aktuelle Gesetzgebung zu Messern informiert?
Habe ich.

Geht es um ein feststehendes Messer oder ein Klappmesser?
Nach Möglichkeit feststehend.

Wofür soll das Messer verwendet werden?
Wurde oben erwähnt.


Von welcher Preisspanne reden wir?
<80€

Wie groß soll das Messer sein? (Klingen-/Gesamtlänge)
15cm <

Welche Materialien und welchen Stil soll das Messer aufweisen?
Spielt keine Rolle

Bei feststehenden Messern stellt sich hier auch die Frage nach der Scheide: Leder, Kydex oder ein anderes Material?
Ebenfalls egal

Welcher Stahl darf es sein?
Rostträge Postträger

Klinge und Schliff
sollte einen normalen Bauch haben.
Die Spitze sollte recht robust sein. siehe oben.
Die Klingen sollte recht dick ausfallen.



Linkshänder?
Ich bin Rechtshänder, jedoch würde ich es auch in die Linke nehmen.
Also wie ein Stemmeisen.
 

Sineater

Mitglied
Ich würde dir das Glock Feldmesser 78 empfehlen.
Hat zwar eine etwas längere Klinge als du haben wolltest (16,5cm) aber ist als "scharfe Brechstange" ganz gut geeignet.
Der Stahl ist nicht Rostträge,aber Beschichtet.
Ich benutze das Ding selbst um meine Pfeile aus Bäumen zu Schnitzen.
Es Kostet ca. 30 Euronen,da macht man wenig falsch find ich.
Gruß Flo
 
Hey Danke Flo,

geht auf jeden Fall schon in die richtige Richtung! :super:
Nur gefällt mir der Look nicht gaaanz so gut... :rolleyes:
aber wäre eine Option!

Gruß Simon
 

snatcher

Mitglied
Nabend,

auch wenn es mich als Messerfreund schmerzt, so würde ich dir zu einem anderen Werkzeug raten. Ich erkenne keinen Sinn darin, eine Klinge nur zum bohren, porkeln und rumstochern zu empfehlen. Die Eigenschaft des Schneidens scheint also nur eine Nebenrolle zu spielen. Ich an deiner Stelle würde mir einen Beitel oder Schraubendreher mit auf den Schießplatz nehmen und ggf. umschleifen.

Aber gut wenn es denn ein Messer zum schweren Gebrauch sein soll:

Vom Vorredner Glock 81 oder 78.

Linton Hunting Knife 7mm Klingenstärke

Buck Nighthawk allerdings mit (US) Tantoklinge, sehr robuste Spitze

Gruß

Snatcher
 
Hey Snatcher,

ebenfalls Danke für deinen Beitrag.

also Linton Hunting wird wohl eher nicht in Frage kommen, da das Ende vom Griff zu spitz ist und ich ja das Messer gegebenenfalls eben als eine Art "Stemmeisen" oder einfach etwas mit dem ich eben etwas Holz weck spalten kann benutzen werde.
Und Buck Nighthawk gefällt mir recht gut nur hab ich als unwissender bedenken wegen der Spitze. Die sieht so sensibel im Vergleich zum Feldmesser 78 aus. :rolleyes:
Gruß Simon
 
leider selbes Problem
also Linton Hunting wird wohl eher nicht in Frage kommen, da das Ende vom Griff zu spitz ist und ich ja das Messer gegebenenfalls eben als eine Art "Stemmeisen" oder einfach etwas mit dem ich eben etwas Holz weck spalten kann benutzen werde.
des ist leider bei denen der gleiche Fall

Gruß Simon
 

E.B.

Mitglied
Servus,

schließe mich snatcher an!
geh selber gelegentlich Bogenschießen, und wenn das mal einer daneben fliegt (was sogut wie nie vorkommt :glgl:) dann nehm ich zum rauswerkeln einen speziell geschliffnenen Schraubendreher.

Aber das ich auch was vorschlag Sissipuukko M07
 

Hoss

Mitglied
Hallo,
wie wär´s denn mit einem Klassiker, dem 7"-Kabar Standard oder mit US-Tantospitze. Wenn´s sein muß, auch in rostfrei, aber die Beschichtung bei den 1095ern sollte das Gröbste verhindern, wenn man nicht gerade tauchen will. Denn bei dem Verwendungszweck ist m.M. der 1095 dem 440A vorzuziehen.

Aber wäre nicht eine etwas kürzere Klinge - so 9-12 cm - sinnvoller für den angedachten Zweck?

Grüße
Hoss
 

equest

Mitglied
Hatte selbst eine Weile geschossen und ebenfalls gerne einen angeschliffenen Schraubenzieher zum Rauspulen verwendet.

Warum soll deine Klinge mindestens 15 cm lang werden? Hebelkraft? Du musst ja nicht gleich den ganzen Baum fällen. Nimm eins unter 12 cm, dann kannst du es auch anderweitig problemlos mal mitnehmen.

Ich würde dir für dein Einsatzgebiet zu einem ESEE raten, allein schon wegen der No Questions Asked Warranty: "If you break it, we will replace it."
 
Hallo,

also zur der Kingenlänge.
Es ist ja leider nicht immer so, dass der Pfeil in einem Baum steckt. Noch dazu einem an dem man leicht hinkommt. :glgl:
In unserem Parcour haben wir oft einfach älteres Holz hinter den Tieren aufgeschichtet, dass dann als Pfeilfang dienen soll.:rolleyes:
So ist es eben auch keine seltenheit, dass der Pfeil dann mal recht weit zwischen den Hölzern steckt und mit einem kleine Messer kommt man da häufig nicht gescheit ran.

Gruß Simon
 

[Nick]

Premium Mitglied
Mich irritiert die Aussage "mit abgezogener Fehlschärfe", da würde ich bei Böker mal nachhaken.
Sollte die Fehlschärfe nämlich nicht fehl, sondern scharf sein, hat sich das Thema Führen in der Öffentlichkeit wohl erledigt...
 
hi nick,

was ist den eine abgezogene Fehlschärfe und worin liegt der unterschied zu einer nicht abgezogenen Fehlschärfe??? :confused:

Und warum dürfte ich es dann nicht in der Öffentlichkeit führen????

Gruß Simon
 

Rhino

Mitglied
Bin auch Bogenschütze. Zum lockern des Pfeils nehme ich einen etwas geschärften Schraubendreher.

Wenn ich aber manchmal einige mit Klingen im Baum bohren sehe dann sind es fast immer skandinavische Messerformen.

Wenn es ein Messer sein Muss dann sieht für mich das schon genannte Magnum Survivor mit dem Ledergriff am tauglichsten aus.
 

[Nick]

Premium Mitglied
Die Fehlschärfe ist am Klingenrücken, und darf nicht scharf sein, da es sich sonst um Hieb- und Stoßwaffe handelt, die dem Führungsverbot unterliegt (wie Dolche).

Ich habe aber überlesen, dass Du eh eine Klinge größer als 12 cm haben möchtest, die fällt ja sowieso unter das Führungsverbot, was in Deinem Fall wohl praktisch bedeutet, dass Du es ausschließlich beim Bogenschiessen tragen dürftest...
 

Hias

Mitglied
Ich habe auch schon des öfteren auf 3D Bogenturnieren Schützen gesehen, die ein Stemmeisen dabei hatten.
Als ich nachgefragt habe zu was sie denn ein Stemmeisen brauchen, kam die Antwort, das es das billigste Werkzeug ist um einen verirrten Pfeil aus einem Baum zu popeln.

Das mag wohl stimmen, aber ich persönlich finde, dass es nicht besonders Stilecht zum Bogenschießen ist.

Ich hab auch schon welche gesehen, die hatten kleine Fiskars Beile dabei um die Pfeile aus den Bäume rauszuhacken.
 
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