Stirnlampe für die Jagd

Stakktoking

Mitglied
Hi. Ich suche eine Stirnlampe für den rein jagdlichen Einsatz, d.h. nächtlicher Ansitz inkl. Weg, und ggf. Nachsuche/Aufbrechen im Wald.

* Für welchen Verwendungszweck ist die Lampe gedacht: EDC, Polizei, Militär, Jagd usw?
Jagd

* Mit welchen aktuellen Taschenlampen hat der Suchende bereits Erfahrungen sammeln können?
Als Stirnlampe Fenix HL25, ansonsten Olight S2R Baton II, plus diverse Fenix, Niteccore, Olight EDCs

* Wird eine bestimmte Lampengröße bevorzugt: Soll die Lampe eine bestimmte Höchst- oder auch Mindestlänge, einen bestimmten Body- oder Kopfdurchmesser haben?.
Nein

* Wie wird die vorraussichtliche Nutzungskadenz aussehen? Wird die Lampe täglich (oder besser nächtlich), wöchentlich, monatlich oder nur als Notfalllampe genutzt werden?
Sporadisch, Abhängig von der Jahreszeit und Jagdart.

* Sind dafür besondere Vorgaben zu beachten, z.B. Wasserdichtigkeit, Ex-Schutz?
Wasserdicht und robust, muss auch blutige Finger und Ablegen auf dem Waldboden verkraften.

* In welchem Preisrahmen soll sich die Taschenlampe bewegen?
50€, bei Bedarf geht aber auch drüber.

* Welcher Beschaffungsweg wird bevorzugt, da ein Ladengeschäft im Regelfall ausfällt, soll die Lampe im Inland bestellbar sein oder kommt auch ein Überseebestellung in Frage?
Online, Inland.

* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Primär Nahbereich. Wenn Ferne mit abgedeckt wird wäre das aber optimal, da ich mir die zweite Lampe für den Zweck dann sparen könnte.

* Ist bereits ein bestimmtes Leuchtmittel ins Auge gefasst worden, ein bestimmter LED-Typ, Xenonbrenner oder HID?
LED

* Welche Art der Stromversorgung wird bevorzugt, z.B. Lithiumbatterien, Alkalibatterien, NiMh-oder Lithium-Ionenakkus, welche Baugröße?
Li-Akkus, idealerweise aber auch mit Batterien als Backup.

* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht? D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

Keine Präferenz.

* Welche Anspüche werden hinsichtlich der Helligkeit und der Laufzeit gestellt?
Falls Thrower natürlich entsprechende Helligkeit. Die Laufzeit sollte sich in der Regel auf wenige Stunden beschränken.

* Soll die Lampe über verschieden Leuchtstufen verfügen? Sollen diese durch den Nutzer programmierbar sein?
Ja, besonders Rotlicht wg. der eigenen Nachtsicht und dem Verschrecken von Wild, direkt aktivierbiar (d.h. kein "Durchklicken" durch div. andere Modi). Ansonsten gerne hoher CRI-Wert für die Fleischbeschau.

* Soll die Lampe über Strobe oder SOS Modi verfügen?
Egal.

* Wie sollen die Leuchtstufen und/ oder Modi geschaltet werden, Klicken am Schalter, drehen am Kopf oder anderes?
Keine Präferenz. Ich hab von Stirnlampen gehört die sich per Bewegungsensor, d.h. kontaktlos, schalten lassen. Wäre ggf. eine schöne Sache bzgl. Hygiene.

* Wird eine bestimmte Schalterart bevorzugt: Clickie momentary/ forward/ reverse oder twisty, tailcapswitch oder sideswitch
Egal.

* Soll die Lampe einen Clip haben, wenn ja, soll er bezel-up oder bezel-down montiert sein?
Stirnlampe

* Sind die Fähigkeiten oder das Interesse vorhanden, um die Technik evtl. den eigenen Bedürfnissen anzupassen?
Nein.

Vielen Dank für eure Vorschläge, und schönes Wochenende!
 

k.hunter

Mitglied
Hi. Ich suche eine Stirnlampe für den rein jagdlichen Einsatz, d.h. nächtlicher Ansitz inkl. Weg, und ggf. Nachsuche/Aufbrechen im Wald.

* Für welchen Verwendungszweck ist die Lampe gedacht: EDC, Polizei, Militär, Jagd usw?
Jagd

* Mit welchen aktuellen Taschenlampen hat der Suchende bereits Erfahrungen sammeln können?
Als Stirnlampe Fenix HL25, ansonsten Olight S2R Baton II, plus diverse Fenix, Niteccore, Olight EDCs

* Wird eine bestimmte Lampengröße bevorzugt: Soll die Lampe eine bestimmte Höchst- oder auch Mindestlänge, einen bestimmten Body- oder Kopfdurchmesser haben?.
Nein

* Wie wird die vorraussichtliche Nutzungskadenz aussehen? Wird die Lampe täglich (oder besser nächtlich), wöchentlich, monatlich oder nur als Notfalllampe genutzt werden?
Sporadisch, Abhängig von der Jahreszeit und Jagdart.

* Sind dafür besondere Vorgaben zu beachten, z.B. Wasserdichtigkeit, Ex-Schutz?
Wasserdicht und robust, muss auch blutige Finger und Ablegen auf dem Waldboden verkraften.

* In welchem Preisrahmen soll sich die Taschenlampe bewegen?
50€, bei Bedarf geht aber auch drüber.

* Welcher Beschaffungsweg wird bevorzugt, da ein Ladengeschäft im Regelfall ausfällt, soll die Lampe im Inland bestellbar sein oder kommt auch ein Überseebestellung in Frage?
Online, Inland.

* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Primär Nahbereich. Wenn Ferne mit abgedeckt wird wäre das aber optimal, da ich mir die zweite Lampe für den Zweck dann sparen könnte.

* Ist bereits ein bestimmtes Leuchtmittel ins Auge gefasst worden, ein bestimmter LED-Typ, Xenonbrenner oder HID?
LED

* Welche Art der Stromversorgung wird bevorzugt, z.B. Lithiumbatterien, Alkalibatterien, NiMh-oder Lithium-Ionenakkus, welche Baugröße?
Li-Akkus, idealerweise aber auch mit Batterien als Backup.

* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht? D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

Keine Präferenz.

* Welche Anspüche werden hinsichtlich der Helligkeit und der Laufzeit gestellt?
Falls Thrower natürlich entsprechende Helligkeit. Die Laufzeit sollte sich in der Regel auf wenige Stunden beschränken.

* Soll die Lampe über verschieden Leuchtstufen verfügen? Sollen diese durch den Nutzer programmierbar sein?
Ja, besonders Rotlicht wg. der eigenen Nachtsicht und dem Verschrecken von Wild, direkt aktivierbiar (d.h. kein "Durchklicken" durch div. andere Modi). Ansonsten gerne hoher CRI-Wert für die Fleischbeschau.

* Soll die Lampe über Strobe oder SOS Modi verfügen?
Egal.

* Wie sollen die Leuchtstufen und/ oder Modi geschaltet werden, Klicken am Schalter, drehen am Kopf oder anderes?
Keine Präferenz. Ich hab von Stirnlampen gehört die sich per Bewegungsensor, d.h. kontaktlos, schalten lassen. Wäre ggf. eine schöne Sache bzgl. Hygiene.

* Wird eine bestimmte Schalterart bevorzugt: Clickie momentary/ forward/ reverse oder twisty, tailcapswitch oder sideswitch
Egal.

* Soll die Lampe einen Clip haben, wenn ja, soll er bezel-up oder bezel-down montiert sein?
Stirnlampe

* Sind die Fähigkeiten oder das Interesse vorhanden, um die Technik evtl. den eigenen Bedürfnissen anzupassen?
Nein.

Vielen Dank für eure Vorschläge, und schönes Wochenende!
Ich bin mit Fenix HL 30 sehr zufrieden habe alternativ Fenix so ähnlich wie HP 30 betreibe beide mir Lithium Battie keine Akku wenn ich ewtas suche habe ich dann eine Eagle tac SX 25L3 macht mächtig Licht ein Fluter da kommt keine Kopflampe mit.
 

Dachfalter

Mitglied
Die für mich derzeit günstigste robuste Stirnlampe ist die D25S aus den Hause Sofirn. Sie kostet unter 30€ und erfüllt viele Ansprüche. Die Wasserdichtigkeit ist sogar für die Ladebuchse gegeben. Hier habe ich ein Review verfasst.
 

Stakktoking

Mitglied
Danke für die Vorschläge. Bzgl. D25S und HL30: Akkubetrieb und Rotlicht sind mir schon relativ wichtig. Die Acebeam sieht schon ganz gut aus.
Ich hab selber noch ein bißchen recherchiert. Hat jemand Erfahrung mit den Nitecoremodellen NU35 oder HC65? Kann man bei der HC65 statt 18650 zur Not auch 2x CR123 verwenden?
 

kanji

Super Moderator
Kann man bei der HC65 statt 18650 zur Not auch 2x CR123 verwenden?
sind dann wenn du sie brauchst aber immer leer
würde eher zu Akkus greifen

Habe schon länger eine Fenix HL55 im Betrieb - 2x CR123 waren die Batterien immer recht flott leer
seit dem Umstieg auf 18650 Akku läuft die Lampe viel besser
 

JEPP

Mitglied
"Zur Not" sind 2xCR123, wenn die Lampe das abkann, optimal. Die haben den Vorteil eben nicht dann leer zu sein wenn Du sie erstmalig einsetzt, neue CR123 halten +10 Jahre.

Wie "schnell" die leer werden hängt davon ab wie Du die Lampe dann nutzt. 18650er sind, wenn man Selbstentladung und Lagerparameter berücksichtigt, freilich meist die bessere Wahl.

JEPP
 

uuups

Premium Mitglied
Ich habe die HC65 fast täglich draußen im Wald im Einsatz.
Die Haupt-LED finde ich gut gelungen, mit gut abgestimmten Helligkeitsstufen, die ich aufgrund der Laufzeit jedoch selten auf max. betreibe.
Die 2. LED ist so eine Sache. Das Flutlicht hätten Sie sich aus meiner Sicht auch schenken können. Ich bin kein Experte für CRI-Werte, im Vergleich zur einer Videoleuchte, der alten NU30 oder der HAUPT-LED (!) gibt es einen sehr deutlichen Unterschied in den trüb-gelben Bereich. Des weiteren ist die Leuchtdauer nicht sehr lang im Vergleich zur vergleichbaren Stufe der Haupt-LED.
Rot funktioniert, hab ich allerdings noch nicht auf Laufzeit getestet, da sie für den Hund zu dunkel ist. (und das Herrchen möchte meist auch mehr sehen ;) )

Die Halterung ist solide (im Vergleich zur NU30/32... :jammer:).
Die Kopfbänder verstellen sich beim auf- und absetzen jedoch regelmäßig.

Der Schalter sitzt gem. einiger "Experten" zwar an der falschen Stelle (seitlich, nicht oben), funktioniert jedoch gut. Er ist zweistufig, d.h. lange halb eindrücken = CRI, lange ganz eindrücken = Rotlicht, normal drücken = Haupt-LED mit Memory, usw. Ein sicheres einschalten der roten LED ist gegeben.

Akkus: Ich habe einfach immer einen 2. Akku dabei. Das laden in der Lampe über den Mikro-USB-Anschluss dauert ewig, d.h. ich lade die Akkus extern in einem Ladegerat. Der Reserveakku kommt dann in eine flexible Silikonhülle in die Manteltasche und gut ist. Die Lampe verwendet 18650'er Akkus. Wenn du nicht noch einige Akkus davon zu Hause hast würde ich mir heute eine Lampe mit 21700'er Akkus kaufen. CR123 verwende nicht mehr in Gebrauchslampen.
Letztendlich weiß man dann doch nie wie voll die Lampe/Batterie ist.
 

Stakktoking

Mitglied
Ich hab jetzt Mal die NU35 und HC65 bestellt zum Testen. Ich werde berichten.
Ich habe die HC65 fast täglich draußen im Wald im Einsatz.
Die Haupt-LED finde ich gut gelungen, mit gut abgestimmten Helligkeitsstufen, die ich aufgrund der Laufzeit jedoch selten auf max. betreibe.
Die 2. LED ist so eine Sache. Das Flutlicht hätten Sie sich aus meiner Sicht auch schenken können. Ich bin kein Experte für CRI-Werte, im Vergleich zur einer Videoleuchte, der alten NU30 oder der HAUPT-LED (!) gibt es einen sehr deutlichen Unterschied in den trüb-gelben Bereich. Des weiteren ist die Leuchtdauer nicht sehr lang im Vergleich zur vergleichbaren Stufe der Haupt-LED.
Rot funktioniert, hab ich allerdings noch nicht auf Laufzeit getestet, da sie für den Hund zu dunkel ist. (und das Herrchen möchte meist auch mehr sehen ;) )

Die Halterung ist solide (im Vergleich zur NU30/32... :jammer:).
Die Kopfbänder verstellen sich beim auf- und absetzen jedoch regelmäßig.

Der Schalter sitzt gem. einiger "Experten" zwar an der falschen Stelle (seitlich, nicht oben), funktioniert jedoch gut. Er ist zweistufig, d.h. lange halb eindrücken = CRI, lange ganz eindrücken = Rotlicht, normal drücken = Haupt-LED mit Memory, usw. Ein sicheres einschalten der roten LED ist gegeben.

Akkus: Ich habe einfach immer einen 2. Akku dabei. Das laden in der Lampe über den Mikro-USB-Anschluss dauert ewig, d.h. ich lade die Akkus extern in einem Ladegerat. Der Reserveakku kommt dann in eine flexible Silikonhülle in die Manteltasche und gut ist. Die Lampe verwendet 18650'er Akkus. Wenn du nicht noch einige Akkus davon zu Hause hast würde ich mir heute eine Lampe mit 21700'er Akkus kaufen. CR123 verwende nicht mehr in Gebrauchslampen.
Letztendlich weiß man dann doch nie wie voll die Lampe/Batterie ist.
Danke für den Erfahrungsbericht, speziell Schaltung und Ladezeit.
 

uuups

Premium Mitglied
Wenn du die NU35 da hast mach bitte mal ein paar Fotos des Gelenks in den unterschiedlichen Positionen . Das war bei den Vorgängern die Schwachstelle. Die NU sind halt auf möglichst geringes Gewicht getrimmt und hat nur einen 590mAh Akku. Die HC65 ist schwer, solide und kann mir 3500 mAh Akkus ausgestattet werden.
 

Anvil1971

Mitglied
Ich würde mir vielleicht mal die Lupine Penta anschauen.
Seit ich das Teil besitze, habe ich sie für die morgentliche/abendliche Hunderunde immer dabei. Für die Ferne in Kombination mit einer Surefire Peacemaker oder Fury Intellibeam. Die Kombo macht Spaß.

Die Penta ist klein, leicht und Lupine-typisch super verarbeitet. Ich mag das Teil sehr gerne.
 

crashlander

Mitglied
Ich habe mir vor ein paar Monaten für die Jagd die Olight Perun 2 geholt. Olight hatte da so eine Megarabattaktion und die Lampe gabs für 87 Euro statt 107 plus ein Schlüsselbundlämpchen dazu.
Die Lampe ist superhell, falls gewünscht, aber die geringeren Leuchtstufen braucht man im Wald ja auch. Aufladen per magnetischem USB-Kabel ist echt praktisch. Sie ist nicht ganz leicht, dank des Kopfriemens mit 3. Riemen obenrum kann man sie aber gut fixieren. Dazu kommt, dass man sie mit Clip auch so mitnehmen kann, für die abendliche Hunderunde oder so. Mit dem magnetischen Fuß kann man sie auch an Metallflächen fixieren, Motorhaube oder so. Oder wenn der Hochsitz aus Metall ist :steirer:
Was sie nicht hat, sind Rot- oder Grünlicht.
 

Stakktoking

Mitglied
Die Lupine Penta hab ich schon aufm Schirm gehabt, ist aber eine andere Budgetklasse :cry:

Olight mag ich gern, bei der Perun fehlen mir aber die jagdspezifischen Features.

Ich hab die beiden Nitecore ein bißchen getestet, und find beide sehr gelungen. Natürlich ist die NU35 aus Plastik und potentiell weniger robust, und hat weniger Leistung. Dafür leicht und extrem bequem von der Bedienung her. Die HC65 ist halt deutlich wertiger und hat Power. Beide haben ihre Berechtigung und decken dem Preis entspechend ihre jeweilige Nische ab, so daß ich mich mit der Entscheidung immer noch irgendwie schwer tu, es wir wohl aber die HC65.

Bilder vom Gelenk der NU35 hätt ich, hat jemand eine Empfehlung bzgl. externem Hosten?