Stabilerer Liner-Lock

zorro_43

Mitglied
Hi,
mir ist da eben so eine Idee gekommen. Was meint ihr? Ist es stabiler, wenn der federnde Teil der Platine möglichst kurz ist?

Wenn der Liner kurz ist, ist der Winkel, den er beim Verriegeln zurücklegt größer als bei einem langen Liner. Das könnte doch dazu führen, daß der Liner unter Belastung verkanntet statt zurückzurutschen.

Der Micro-Bar von Micro-Tech ist ja sowas ähnliches.
Die Frame-Locks haben meistens einen ziemlich langen Liner.

Zorro
 

dcjs

Mitglied
"linerphysik"

ho,
also, ein langer liner ist zuerst einmal bedienungsfreundlicher, weil die gleiche kraft mit einem längeren hebelweg überwunden werden kann. das ergibt sich daraus, dass man einen gleich dicken, kürzeren liner stärker biegen muss, um ihne an die gleiche stelle der klinge zu bekommen, ist ja logisch.
durch dieses stärkere biegen wird der liner stärker belastet.
andererseits hat ein langer liner den nachteil, dass der griff an sich instabiler wird. die für mich unangenehmste eigenschat eines langen liners ist aber, dass dieser - da er ja aus einem sehr elastischen material besteht- wenn er auf die klinegrampe gedrückt wird, gestaucht wird, und somit unter stärkerem handdruck bis zum gegenüberliegenden liner durchrutscht. das hatte ich bei meinem sebenza gemerkt, und gefallen hat's mir nicht...
andererseits wird hierdurch die verriegelung sehr sicher.
ich denke, hier ist wie so oft der goldenen mittelweg angebracht. zu kurz darf der liner nicht sein, weil er dann zu stark gebogen sein muss, oder aber (noch schlimmer) der gebogene teil zu dünn gefräst sein muss. zu lang ist auch wieder nix.
also: so kurz wie möglich, so lang wie nötig :lechz:

eigentlich müsste man zu dem thema mal laaaange testreihen durchfürhren, sollte ein studienfach werden :cool:
hey, wenn ich erst mal studiere, hab ich schon ein thema für meine diplomarbeit: der in allen aspekten optimierte framelock-folder :)