spannungen in 2842

kababear

Mitglied
nach den zahlreichen eigenbauten hier im forum habe ich mir gedacht, was die können...:)
also dann mal papier & bleistift raus, ein paar entwürfe gemacht und mir a weng stahl (besagten 2842er) besorgt.
jetzt stellt sich mir allerdings, durch den entwurf bedingt, die frage ob ich die grundform auch ausflexen kann... (habe in anderen themen gelesen, dass sich in stahl durch erwärmungen spannungen aufbauen können die eine wärmebahandlung vor dem härten erfordern) kann ich also meine heissgeliebte flex benutzen, wenn ich schön vorsichtig zu werke gehe und/oder ab welchen temperaturen bauen sich die verspannungen auf?
kaba
 

Nidan

Mitglied
Hi kaba,

also zu den Verspannungen kann ich dir nix sagen, aber sei ja vorsichtig. Ich hab mal versucht nen Rohling auszuflexen und hab es gleich wieder sein lassen. Das hat gefunkt wie der Teufel !!

1.2842er kann man wirklich prima mit ner Metallsäge ausschneiden,muß sich dann keine Gedanken wegen der Hitze machen und Funken fliegen dir auch net um die Ohren :D
 

kanji

Super Moderator
hi

mein erstes (und bis jetzt auch einziges) Küchenmesser ist aus 1.2848.
Beim Härten kam es wohl zum Verzug wurde aber von der Härterei wieder grade gebogen, waren nur ein paar unschöne Kratzer am Griff
 

zorro_43

Mitglied
Mach doch nicht so viel aufhebens um das Ausarbeiten der Grundform!;)
Das ist doch bei der ganzen Messermacherei das was am schnellsten von der Hand geht. Auch mit Hand-Bügelsäge und Feile hat man doch spätestens nach 1h aus einem Stück Flachstahl etwas gemacht das schon nach Messer aussieht.
Alle anderen Arbeitsgänge sind wesentlich langweiliger und bringen weniger Vortschritt pro Stunde.
Jedenfalls wenn man komplett von Hand arbeitet.

Das das Messermacher die davon Leben wollen anders machen müssen ist klar. Aber wir machens ja zum Vergnügen, oder?:)

Also mein Tip: Nimm dir Zeit und genieße!
Aber wenn du deine Flex so lieb hast nimm halt die. Viel schlimmer als ein leistungsstarker Bandschleifer kann die doch auch nicht sein.

Viel Spaß noch!!!

Zorro
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Zorro hat Recht. Und das mit dem Sägen geht bei 2842 ratzfatz. Flexen wäre mir zu brutal. Und was die Spannungen angeht, so ist das bei solchen Methoden nicht von der Hand zu weisen. Muß man dann vor dem Wärmebehandeln auf Härte spannungsarm glühen. Dauert lang, kann aber die Härterei auch machen. Kostet aber, da Temperatur mal Zeit immer teuer ist.
Ich würds sägen, habs auch schon gemacht, geht echt gut.
 

Buddy

Mitglied
also mit dem verzihen wegen dem erwährmen würde ich mir keine sorgen machen. mit dem flexen geht das bestimmt auch sehr schnell, besoders weil man auch in kleinen ekchen schneiden und schruppen kann. ich würde mir aber durch die große hitze um das stahlgefüge sorgen machen. hier sollten sich mal die meatllurgen was schreiben.

mein tipp zum schnellen aussägen, ist ne stichsäge mit verstelbarer geschwindigkeit auf mittlere gescwindigkeit stellen und dann ein mit videabesatz ausgestatetes blat sägen. bei mir haben sich die bosch T118AHM als sehr empfindlich auf auf schläge aber super lange haltbar erwiesen. ich habe mit einem blatt 4 klingen aus 1.2842 ausgesägt und war danach noch zu gebrauchen.

Grüße Buddy
 

AchimW

Mitglied
Winkelschleifer

Den Winkelschleifer nur zum Konturenschneiden nehmen ist gar kein Problem. Auch wegen des Gefüges würde ich mir da keinerlei Sorgen machen. Erstens wird das gar nicht besonders warm an der Oberfläche, zumindest nicht wenn man es mit dem bei manchen Messermachern so beliebten Laserschneiden oder Funkenerodieren vergleicht. Und zweitens kann man mit der Flex ohnehin nur recht grob arbeiten, so daß danach noch reichlich Material abgetragen wird. Ich kenne auch nicht wenige Klingenschmiede, die nach dem groben Vorschmieden die Zunderschicht vorsichtig herunterschruppen. Da gilt die gleiche Aussage. Vorsichtig würde ich mit den schnell laufenden Maschinen erst nach der Wärmebehandlung, da man dann wirklich sehr schnell alles "versauen" kann.

Achim
 

AxelKleitz

Mitglied
Hy,

habe ein kleines Beil aus 6mm Stahl gebaut.
Erstmal: so schnell nicht mehr so starken Stahl.
Ich kam dann auch zur Flex. Allerdings mit meinem
Leistungsregler den ich auch für den Bandschleifer nehme.
Also recht langsamer Lauf der Flex. Nehme ich auch für
den Schleifbock.

Ging echt Super. ==> Viel Spass.....

AXEL
 

kababear

Mitglied
thx für dei schnellen antworten... etzt hab ich die qual der wahl: nehme ich die gute alte bügelsäge, die stichsäge von b&d, die flex oder will ich sehen was hinter tor 4 steht :D:D:D hmmm...mal nen kaba drüber trinken:steirer: :lach2:
 

Armin II

Mitglied
Hinter Tor 4, da steht die Tischbohrmaschine mit nem 4 mm HSSCo Bohrer.....Konturen mit der Bohrmaschine Bohren, Stege mit Meisel ankerben, inn Schraubstoch einspannen und weg mit dem Rest.....
 

Buddy

Mitglied
oder die blechschere....aber nur richtige männergeräte, nicht son kleines baumarktteil!!

Grüße Buddy

(das da oben ist als spaß und nicht gegen frauen gerichtet)
 

Buddy

Mitglied
Original geschrieben von kababear
hmmm...:eek:blechschere? wenn du eine rumstehen hast die du nimmer brauchst... :D:D:D:D

warum selber eine kaufen, wenn man mit hilfe von vitamin B eine große schlgschere gratis benutzen kann:D :D :D

frag doch mal in einer schloßerei um die ecke ob du mal ebend ran kannst fürn pfund kaffee odersowas. Korn oder bacardi wird auch gerne genommen.

Grüße Buddy
 

Buddy

Mitglied
die methode mit der stichsäge geht, finde ich am besten und schnelsten.nur das mir keiner auf die idee kommt das mit normalen stahl blättern zu versuchen! bei mir hat keines länger als 5cm gehalten. die mit dem viedeabesatz sind zwar teuer(14dm pro blatt) aber halten dafür auch mega lange. nur halt langsame un vorsichtig, sonst brechen da ganz schnell die zähne ab. mit dem bohren und meißeln dauert mir zu lange. außerdem sind die HSSCO tin bohrer A**** teuer. hab aber nur gute erfahrungen mit denen gemacht. gehen durch den stahl wie butter und das richtig lange. man sollte aber schon die gute qualität von hartner oder hummel nehmen und nicht die von qvc oder teleshop:fack: !!

hab die bohrer leider nicht privat, weiß jemand was die genau kosten, die von hartner 1 bis 13mm???

Grüße Buddy
 

luftauge

Mitglied
@ Buddy :
Und nich vergessen,
dass die Bohrmaschine mit WIDIA möglichst spiel- und ruckfrei läuft,
sonst krrchss-krreeägg-Bohrer wech ;)

Gruß Andreas/L
 

cearbhallain

Mitglied
Original geschrieben von Buddy
die methode mit der stichsäge geht, finde ich am besten und schnelsten. ... mit dem bohren und meißeln dauert mir zu lange. ...

mag sein - aber ich hatte schon Stähle unter('rostfreie'), wo ich auch mit den (ultateuren)Spezialsägeblättern nicht weit kam - megaschnell heiß gelaufen, trotz langsam und ohne Druck etc... da half nur bohren mit viel, viel Bohrwasser.
Frage: weiter oben wurde erwähnt,
Original geschrieben von Armin II
Stege mit Meisel ankerben, inn Schraubstoch einspannen und weg mit dem Rest.....
- hast Du einen besonderen Grund es so zu machen? Warum nicht, wie allgemein üblich, mit den Trennstemmer? (hat bei mir immer gut geklappt)
 

Claymore

Mitglied
mit der Flex arbeiten muss ja nicht zwingend
schruppen bedeuten.
Zur groben Konturierung kann man ja auch mit Trennscheiden arbeiten, ich denke da an die ca, 1mm dünnen Trennscheiben für Stahl.
Gibt ganz feine SChnitte, die Wärmeentwicklung ist auch nicht sehr groß, die Schnittleistung ist sher gut. Die Teile gehen durch wie ein heißes Messer durch Butter.
Mit ein bischen Übung kommt man auf 1 mm oder weniger an die fertige kontur ran, ohne eine große Erwärmung des Stahls (keine Anlassfarben erkennbar)
Hab damit schon aus 8mm Material rohlinge rausgeschnitten, der Rohling war ohne Kühlung nach dem schneiden noch mit der bloßen hand zu halten.
kosten pro stück so 2-3 Euro

gruß

peter
 

kababear

Mitglied
@claymore
thx für den tipp:super: haste n paar infos mehr dazu? (hersteller, bestellnummer, anschrift, telefonnummer, faxnummer, trennscheibenmaterial, stromverbrauch, etc reichen vorerst:steirer: )
solche dinger wollt ich auch mal kaufen, hab aber nur die diamantscheiben für fliesen gezeigt bekommen mit der bemerkung "mir ham nur die..." :(
kaba
 

cearbhallain

Mitglied
Flex: ich benutze am liebsten die Lamellenschleifscheiben für Winkelschleifer - gibts in verschiedenen Körnungen, haben gute Abtragseigenschaften, lassen sich sauber kontrollieren, ergeben eine saubere und glatte Oberfläche und Wärmeentwicklung ist absolut im grünen Bereich.