Sonntagsfrage

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, wem würdest du deine Stimme geben?

  • SPD

    Stimmen: 22 27,8%
  • CDU/CSU

    Stimmen: 17 21,5%
  • Grüne

    Stimmen: 10 12,7%
  • FDP

    Stimmen: 20 25,3%
  • PDS

    Stimmen: 3 3,8%
  • andere Partei

    Stimmen: 2 2,5%
  • Nichtwähler

    Stimmen: 5 6,3%

  • Umfrageteilnehmer
    79
Status
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pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Das Problem ist, dass man aus einer Masse machtgeiler, opportunistischer und teilweise gemeingefährlich dämlichen Dumpfbacken das geringere Uebel wählen muss. Wählt man nicht, wählt man das allergroesste Uebel. :( Zum Glueck und als Hilfe fuer eine leichtere Entscheidung, hat die Opposition mit Stoiber und Beckstein den sicheren Garant dafuer, meine Stimme nicht zu bekommen. Ausserhalb jeder parteipolitischer Diskusssion ist das Kompetenzteam, bis auf eine Ausnahme, absout unwählbar, da peinlich. Schlimm genug, dass man die hier in Bayern vor der Nase hat.

Gruesse
Pitter
 

hagrid

Mitglied
´Du kannst Fragen stellen

Hallo Tim,
keine Ahnung was ich wählen würde. Nichtwählen würde ich aber auf keinen Fall. So wie sich die politische Landschaft darstellt, wird es immer schwieriger die richtige, oder vermeintlich richtige Wahl zu treffen. Hinterher, wenn die ganzen Wahlversprechen wieder mal nicht eingehalten werden, sind wir sicherlich alle klüger. Was ich aber sagen kann ist, das meine Wahl auf keinen Fall ins rechte Lager geht.

Gruß

Hagrid
 

madalex

Mitglied
Wir in Bayern

Hi folks,

was mir wirklich Angst macht ist, dass wir in Bayern auf den Rest der Republik vertrauen müssen dass es nicht Stoiber wird... den hier bei uns gilt noch immer 50+x :angst:
 

sharky

Mitglied
Fällt mir auch schwer, da abzustimmen. Das ist wie wenn man sich zwischen mehreren verdorbenen Mahlzeiten entscheiden muss :irre: :

Du weißt nicht welche mehr verdorben ist ... am Schlimmsten ist es nichts zu essen ... und eines weißt Du ganz genau!: Schlecht wir Dir auf jeden Fall, Du weißt nur nicht wie schlimm es wird :glgl:

sharky
 
Zuletzt bearbeitet:

Nidan

Mitglied
Verda..., ich weiß es auch nicht :mad:

CSU/Stoiber : Nope, ich weiß wie arrogant die Säcke (ups) in Bayern mit ihrer Macht umgehen und das reicht mir. Ausserdem gibt es sehr wenige Politiker, die ich weniger mag als Stoiber, dieser eiskalte Bürokrat ist mir sowas von zuwider.

SPD : Ist ja auch net das wahre, gebracht haben die in den 4 Jahren wirklich nicht viel. Und mir als Waffenbesitzer und Rottweiler-Herrchen machen die das Leben auch nicht leichter. Und Schily ist so ein reaktionärer Kotzbrocken (nochmal ups)

Grüne : Soll ich eine Partei wählen, die ich mal sehr gemocht hab, weil sie sich aktiv für Bürgerrechte und Umweltschutz eingestzt haben, die mir aber jetzt am liebesten sofort meine Messer, Pistolen, und meinen Hund wegnehmen würden ?

FDP : da weiß ich dann ja wieder nicht was ich gewählt hab, die stimmen heut so und morgen anders und vertreten eine Klientel zu der ich nicht gehör.

PDS : Bundesweite DDR ? Nein Danke !

Rechtes Zeugs : Nö danke, muß ich wohl nix zu sagen ;)

Also ich weiß es wirklich noch nicht, was wir bräuchten wär eine klassische liberale Partei, die sich für Bürgerrechte einsetzt und den Staat an die Leine nimmt, ohne die soziale Komponente in Wirtschaftsfragen aussen vor zu lassen.

P.S. Obwohl ich mir nicht sicher bin, was ich wähl, hab ich trotzdem abgestimmt, sonst seh ich ja das Ergebnis nicht, oder ? ;)
 

.50 A.E.

Mitglied
Schwere Frage. Früher habe ich eigentlich immer für SPD oder Grüne gestimmt. Fühlte mich da eigentlich immer noch am besten aufgehoben.

Aber dieses mal?

SPD und Grüne:
Haben den Arbeitsmarkt mit immer mehr Vorschriften und Regelungen (Scheinselbstständigkeit, geringfügige Jobs, Betriebsverfassungsgesetz) überreguliert und damit die Konjunktur vollends abgewürgt. Einziger Verdienst: Jetzt Peter Hartz aus dem Hut gezaubert (Und wenn man mal nicht weiterweiss, dann macht man einen Arbeitskreis). Immer neuen Mist aus dem Gesundheitsministerium (Arzneimittelbudget weg :teuflisch daher Kassenbeiträge auf Rekordniveau, Disease Management Programm -> Kassen dürfen, dafür dass sie gerade ins blaue schaffen, viel Geld ausgeben, Aut idem Regelung -> Guter Ansatz, Nutzen bisher dürftig usw). Und meiner Freiheitsrechte bin ich mir spätestens seit der Waffenrechtsnovelle auch nicht mehr sicher. Abgrenzen kann ich beide Parteien so einfach nicht. Und eine Perspektive sehe ich da nicht mehr. Zumindest in dieser Kombi.

CDU/CSU:
Stoiber ist absolut unsympathisch :hehe: . Wie er seine ganzen neuen Ausgaben finanzieren will hat er nicht gesagt. Wahrscheinlich mit dem Aufschwung, wie toll das geht hat uns ja George W. gezeigt :fack: . Und wie er zu unseren Freiheitsrechten steht hat er uns nach Erfurt ja gezeigt. Sollten wir nicht vergessen.

FDP:
Hätte ich vor Erfurt noch gesagt. Kommt mir wirtschaftspolitisch am vernünftigsten vor. Beim Waffenrecht auch ok (nur dass man die 18 % vor Augen da gerade auf Tauchstation zu sein scheint). Nur Guidos Führungsschwäche ist nicht so doll, seinen Chefsprücheklopfer Mölli hat er ja "toll" im Griff. Und die Partei scheint mir allgemein arg unberechenbar.

PDS:
Da schliesse ich mich Nidan an.

Schill:
hat in Hamburg bisher ja nicht arg viel bewirkt. Ausserdem möchte ich ein paar Freiheiten mehr geniessen als etwa in Singapur.

Reps, DVU, NPD:
Hab ich nie gewählt und werde das nie tun!
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von .50 A.E.
CDU/CSU:
Stoiber ist absolut unsympathisch :hehe: . Wie er seine ganzen neuen Ausgaben finanzieren will hat er nicht gesagt.

Das ist der Punkt. Obwohl ich von der CSU weit weg stehe, ist mir Stoiber gar nicht mal so unsympathisch. Inwieweit man jemanden einschätzen kann, den man nur aus den Medien kennt.
Und egal, wie viel ich an der Regierung der jetzigen Koalition rumkritteln mag, ich kann nur beim besten Willen niemanden wählen, der seit einem halben Jahr nur dumm daherredet, Versprechen macht, von denen jetzt schon klar ist das er sie nie wird halten koennen. Das ist keine Realpolitik, das ist Volksverdummung. Und das gabs schonmal 89. Lafontaine wollte damals auch keiner zuhoeren ;)Ich bekomm langsam nen dicken Hals, wenn man Leuten, die Fakten und schwer lösbare Probleme auf den Tisch legen, das noch ankrittelt und jedem erzählt, man machts besser, ohne zu sagen wie.

Und die Leute glaubens noch. Da gehen Firmen kaputt, klar das liegt an der Politik. Logisch. Obwohl keiner die letztjährigen Bilanzen kennt, keiner Einblick hat, wie da gewirtschaftet wurde, egal, die Politik ist schuld. Dass es auch schlicht unfähige Unternehmer gibt, deren Betriebe sich in guten Zeiten halten, in der ersten Krise aber untergehen, das gibts wohl nicht mehr? Noe. Und dass die ganzen Startups vom neuen Markt, alle oberwichtig, mit windigen Konzepten und dicke Risikokapital anch drei Jahren untergehen, weil das Kapital vom Fuhrpark, den Immokosten und den Gehältern aufgefressen wurde, ja das liegt auch an der Wirtschaftspolitik. Sicher. Morgen kommt der Weihnachstmann.


Gruesse
Pitter
 

Geist

Mitglied
sharky, hast du schön auf den Punkt gebracht :super: eine im wahrsten Sinne des Wortes übele Situation, da keine der Parteien auf mich den Eindruck macht, das sie auch nur annähernd dazu fähig sind die wichtigen Probleme zulösen :irre:
 

stephan

Mitglied
moin
habe gestern einen catoon zu der frage:was würden sie am sonntag wählen? in der tageszeitung gelesen
antwort: sauerbraten mit klössen:fack: :fack:
ist nicht meine meinung aber es würd mich interessieren wieviel
leut das so sehen?
ich weiss allerdings auch nicht recht was ich wählen soll,
wird wohl rot/grün werden weil ich das für das kleinere übel halte
 
Zuletzt bearbeitet:

Rage

Mitglied
Wahrscheinlich werde ich mich für die SPD entscheiden, das kleinere Übel. FDP?? Spasspartei?? Selten so gelacht.
PDS? Käm auf nen Versuch an. Über denen hängt halt noch der Schatten
der SED. Die Grünen haben mich leider sehr enttäuscht, denen traue ich momentan gar nix zu. @mund und die CSU/CDU??? Diese Sprücheklopfer
mit rechtsradikalem Gedankengut? Niemals:angry:
16 Jahre CDU waren genug.
 
Nur eine Nebenbemerkung zum Thema "nichtwählen":
Wer NICHT zur Wahl geht, tut den Herren da oben einen Gefallen. Die Parteien bekommen Geld für jede Stimme, und das wird für die Nichtwähler mit hochgerechnet, rein finanziell wäre es den Parteien zB egal, ob 50% von 20 Mio. Wählern Partei A und 50% der Wähler Partei B wählen, oder ob nur zwei Leute zur Wahl gehen und jeder eine Partei wählt. Gibt das gleiche Geld.
Wer WIRKLICH seine Ablehnung demonstrieren möchte, muss UNGÜLTIG wählen. DH, zur Wahl gehen, seinen Wahlzettel holen, und alles ankreuzen, durchstreichen oder sonstwas, und in die Urne werfen. Für diese Stimme kriegt keiner Geld.

Im Übrigen schliesse ich mich den Vorrednern an, man kann wirklich nur noch das kleinere Übel wählen. :(
Aber Stoiber, weia.. der hat noch mit Amigo Strauss am Stammtisch gesessen, DER soll der große Erneuerer sein? Dass ich nicht lache.

Wirklich Angst habe ich aber nur vor einer grossen Koalition.. :angst:
Da passiert dann 4 Jahre gar nix mehr ausser Posten verteilen, und die Wahlbeteiligung sinkt dann endgültig auf 0%. :(
 
Hmmm....

CDU/CSU statt SPD....

Die anderen Parteien gewinnen ja eh nicht...

Am "besten" wäre wohl eine schwarz gelbe Koalition...

Rot/Grün war jedenfalls eine derartige Pleite...
 

vector0168

Premium Mitglied
Original geschrieben von Maik Amelmann
Wer WIRKLICH seine Ablehnung demonstrieren möchte, muss UNGÜLTIG wählen. DH, zur Wahl gehen, seinen Wahlzettel holen, und alles ankreuzen, durchstreichen oder sonstwas, und in die Urne werfen. Für diese Stimme kriegt keiner Geld.
DAS IST DIE LÖSUNG !
 

TimM.

Mitglied
Das mit dem ungültig wählen meint ihr doch nicht ernst, oder?
Ist im Prinzip das gleiche wie gar nicht zu wählen. Damit werden indirekt nur radikale Parteien, die ihre Wählerschicht ohnehin immer zum Wählen bringen, unterstützt.
 

HankEr

Super Moderator
TimM, das ist meiner Ansicht nach so nicht richtig. Die Stimmen zählen schon, nur halt für niemanden, in die Gesamtwahlbeteiligung gehen sie mit ein. Da kann ich mich aber auch irren, wer weiß es genau?
 

Moppekopp

Mitglied
Das Dumme ist nur, dass wenn manungültig wählt, man sich nicht über die dann gewählte Regierung und deren Politik beschweren darf.
Also doch besser gültig wählen, dann kann man über die Regierung meckern!

Gruß Moppekopp
 
Status
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