SOG Tomcat 3.0 oder Benchmade Mc Henry & Williams (BM710BKD2)

softdown3

Mitglied
Hallo,

wie im Titel schon gesagt wurde, schwanke ich im Moment zwischen dem SOG Tomcat 3.0 (normale Edition) und dem Benchmade BM710BKD2, da ich mich gerade für die nächsten Monate in Kanada befinde und ich da sehr günstig herankomme. Außerdem brauche ich eines für den alltäglichen Gebrauch und wollte keines meiner guten aus Deutschland mitführen.

Nun wäre zunächst natürlich die Frage, welches der beiden ihr mir empfehlen würdet und warum? Das Tomcat erscheint mir etwas schwerer zu sein, aber mit VG-10 Stahl habe ich schon gute Erfahrungen gemacht (SOG Pentagon Elite II). Das Benchmade scheint mir schlanker und leichter zu sein, allerdings kenne ich mich mit D-2 Stahl nicht wirklich aus.

Die andere Frage ist wie ich das Teil wieder nach Deutschland bringe, ohne gegen irgendwelche Regularien zu verstoßen (damit meine ich nicht die Zolldeklarierung, sondern evtl. Bestimmungen). Grundsätzlich habe ich 2 Möglichkeiten.

a) Am Ende meines Aufenthalts werde ich ein Paket auf dem Schiffsweg (günstiger) mit ein paar meiner Sachen nach DE schicken.
b) Im Flugzeug im aufgegebenen Gepäck (natürlich nicht im Handgepäck :D )

Ich gehe davon aus, dass es bei beiden Modellen in Deutschland keine Probleme gibt. Beide sind zwar einhändig zu öffnen, weshalb ich sie nicht mit mir führen darf, aber es sind keine Springmesser und die Klingenlänge beträgt entweder 9,9 cm (Benchmade) oder 9,5 (Tomcat).

Was würdet ihr mir bzgl. beider Fragen empfehlen?

Beste Grüße,
Matthias
 

Woz

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Beides sind erstklassige Serienmesser, falsch macht man da mit keinem was. Das 710 ist nicht ganz so extrem stabil gebaut wie das Tomcat, aber der Unterschied ist minimal. Ich würde subjektiv das SOG nehmen, gefällt mir noch besser als das schöne 710. Aber da kannst du ganz beruhigt nach ästhetischen Kriterien selbst entscheiden, beide sind qualitativ ebenbürtig.

Eingecheckt kannst du die Messer auch im Flieger mitnehmen, ich hatte mit einem Spyderco Police so auch aus den strengen USA kein Problem.
 

softdown3

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Hallo Woz,

vielen Dank für die Hilfe!

Ich hätte da noch eine Frage. Und zwar läuft das Tomcat auf der SOG-Herstellerseite als S95. Hier bei amazon.ca wird es jedoch (für schlappe 170 kanadische Dollar incl. Steuer) als S95-N angeboten. Von den Daten her kann ich keinen Unterschied ausmachen, aber ich wollte mal zur Sicherheit nochmal nachfragen bevor ich eine abgespeckte Version kaufe.

Vorher werd ich mir aber mal das Benchmade noch in einem Laden hier ansehen.

Ich tendiere auch zum Benchmade, weil ich mit dem Pohlforce Alpha Two sowie dem SOG Pentagon Elite II schon zwei sehr große heavy-duty Messer habe...aber der Preis des Tomcat ist schon irgendwie verlockend und es gefällt mir ja auch sehr gut..


Grüße,
Matthias
 
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softdown3

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So, nun muss ich den Thread nochmal hochholen, um nicht einen neuen zu öffnen.
Ich habe mir nun das 710 geholt und bin äußerst zufrieden damit. Allerdings hatten sie in dem Laden hier in Kanada auch noch das Benchmade 581 Barrage, was mir auch sehr gut gefiel...

http://www.benchmade.com/products/581

Nun ist das aber ein assisted knife (wie sagt man das auf deutsch? Semi-automatisch?), d.h. wenn man die Klinge nur ein bisschen anhebt, übernimmt eine Feder und lässt es aufschnappen. Gilt so etwas in Deutschland als automatisches und somit verbotenes (Klinge ist ca 9,2 cm lang) Messer?
 

Glull

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die federunterstützte öffnung des 581 ändert nichts an der einordnung laut waffengesetz - das messer wird schliesslich trotz feder nur über die klinge geöffnet (und nicht auf "knopf- oder hebeldruck").

generell gibt es drei verschiedene axis-lock-varianten: manual, assist und auto. (das 581 fällt unter axis assist) nur auto-axis lässt sich direkt über den lock öffnen und ist somit der einzige verschluss, der ein springmesser darstellen kann.