Sind die heutigen Lampen schon zu hell?

Dischn

Premium Mitglied
hell, heller am hellsten

Diese Steigerung kommt in den Kaufberatungen immer wieder vor.
Natürlich ist es toll wenn eine Lampe sauhell ist, aber gilt das immer?

Inzwischen bleiben meine superhellen Lampen eher zu Hause da sie schlichtweg blenden.

Klar braucht man für bestimmte Anwendungen Lampen mit mehr als 500 Lumen, nur halt nicht oft.

Ich habe mir letztens eine Surefire E2E mit einem Towerdropin susammengestellt, in dem die XP-G R4 nw mit 350 mA :staun: bestromt wird (danke Frank;)). Die ist für 80% meiner Leuchtaufgaben hell genug.

Wie geht es euch bei diesem Thema, gerade wenn man mehrere Taschenlampen hat. :rolleyes:

Stefan
 
Solange meine Lampe einer Sonne nicht ebenwürdig ist, bleibt meine Antwort immer gleich, Lampen haben noch lange nicht ihre Grenzen erreicht.

Wenn man bedenkt wie schnell die Technik voran geht, kann ich mir vorstellen das es noch paar Jahrzehnte dauern wird, und wir dann ne kleine Sonne in der Tasche tragen können.
 

grinsefalle

Premium Mitglied
"Viel hilft viel" gilt schon noch - in Gegenden mit viel light pollution, also Lichtverschmutzung, für uns Lampenfreaks oder für spezielle Anwendungen.

Dennoch stimme ich zu, dass die immer steigende Leistung der Lampen in immer mehr Fällen einfach Overkill ist (auch im dienstlichen Gebrauch deutlich spürbar). Ist keine weitere Leuchtstufe vorhanden, so sind die Dinger oft einfach zu hell. Somit gewinnt zumindest eine weitere Stufe mit mittlerer Helligkeit immer mehr an Bedeutung - und folglich auch die Bedienung der Lampe. Einstufige Lampen mit ~450 Lumen werden zum Nischenprodukt.

Mein Fazit: Je heller, desto UI. Oder anders formuliert: Je mehr Leistung vorhanden ist, desto besser muss das Bedienkonzept sein.
 

Profi58

Mitglied
Die Helligkeit allein macht es doch nicht. Es kommt auch auf den Beam an, also ob man einen Flooder oder Thrower in der Hand hält. Gerade die Flooder können eigentlich nie genug Leistung haben, weil ja bauartbedingt (breiter Abstrahlwinkel) die Reichweite begrenzt ist.

Wie Genna und grinsefalle bereits geschrieben haben, brauchen gerade die hellen Lampen ein ordentliches UI, um sie sinnvoll einsetzen zu können. Da immer mehr Lampen mit stufenloser Regelung per Selektorring auftauchen, haben das auch die Hersteller erkannt.

Der Einsatzzweck ist wie immer entscheidend. Meine EDC-Jackentaschenlampen haben alle so um die 130 - 200 Lumen und sind mindestens zwei-, meistens dreistufig. Zur nächtlichen Krötensuche (es ist wieder soweit) kam bzw. kommt voriges Jahr eine P7, in diesem Jahr aber eine hellere KD-XML zum Einsatz. Zum Abends-im-Bett-Lesen nehme ich die Zebralight H30 in der mittleren Stufe, und so könnte ich weitermachen.

Viel Leistung ist niemals ein Fehler. Man muß sie ja nicht immer abrufen, aber wenn man sie braucht und dann auch hat, ist das einfach nur :p:lach::p::lach::p
 

Dischn

Premium Mitglied
Um beides zu vermeiden haben alle meine Lampen einen dreistufigen Treiber ;)

Alle? :staun:


"Viel hilft viel" gilt schon noch - in Gegenden mit viel light pollution, also Lichtverschmutzung, für uns Lampenfreaks oder für spezielle Anwendungen. Ja, hier braucht es wirklich mehr.

Mein Fazit: Je heller, desto UI. Oder anders formuliert: Je mehr Leistung vorhanden ist, desto besser muss das Bedienkonzept sein.

Sehr gut, hier liegt der Hase im Pfeffer. Den unterstrichenen Satz muss ich konservieren. :super:

Die Helligkeit allein macht es doch nicht. Es kommt auch auf den Beam an, also ob man einen Flooder oder Thrower in der Hand hält. Gerade die Flooder können eigentlich nie genug Leistung haben, weil ja bauartbedingt (breiter Abstrahlwinkel) die Reichweite begrenzt ist.
Klar, breitere Ausleuchtung kostet Leuchtstärke.


Wie Genna und grinsefalle bereits geschrieben haben, brauchen gerade die hellen Lampen ein ordentliches UI, um sie sinnvoll einsetzen zu können. Da immer mehr Lampen mit stufenloser Regelung per Selektorring auftauchen, haben das auch die Hersteller erkannt.


Viel Leistung ist niemals ein Fehler. Man muß sie ja nicht immer abrufen, aber wenn man sie braucht und dann auch hat, ist das einfach nur :p:lach::p::lach::p
Wenn man viel Leistung hat , benutzt man viel zu oft eine unnötig helle Leuchtstufe. Beim Spaziergang sieht man nur noch den Wald im Spillbeam, die Stimmung z.B. bei einem Waldspaziergang geht flöten. Ein leichter Lichtstrahl vor die Füße kann da viel schöner sein.

Meiner Meinung nach wird viel zu viel Wert auf die Lumenzahl gelegt.
Meine EDC (außer meiner Q mini CR2) ist eine Novatac , die im Start auf ca. 80 Lumen programmiert wurde. Dies ist hell genug für fast alle Situationen und eine CR123a hält dabei fast ewig.
Ein Selektorring ist eine prima Sache, wenn er richtig belegt ist.
Meine EagleTac M2SC4 musste ich umbauen, damit man nicht beim Aufdrehen im Strobe landet, die M3C4 kann das serienmäßig.


Stefan
 

-Gast-

Mitglied
Letztens hab ich in einem Steinbruch anhand eines am Tag geschossenen Fotos 3 Filmdosen gesucht, da war mir zur orientierung eine XM-L fast zu dunkel, oder der Steinbruch zu groß...


Jaja, verrückt, ich weiß
 

Oneill

Mitglied
Meine Lampen haben alle mehr als eine Stufe, alles andere wäre für mich nicht alltagstauglich. Eine Lowstufe ist für alle meine Lampen Pflicht, sonst blendet man sich immer irgendwie selber.
 
Nein. Ich komme immer wieder in Situationen wo mehr Licht nicht schaden könnte. Wenn ich hinter meinem Haus in die Ebene leuchte, dann bringt selbst die POB HID nicht genug Licht um mich richtig glücklich zu machen.
Mir sind eher die Lampen mit hohem Output viel zu groß. Hier ist Potenzial, aber das war nicht das Thema.
Ansonsten schließe ich mich der Meinung an, viele Lumen brauchen ein vernünftiges UI.
Andreas
 

Sven123

Mitglied
Also sind wir mal ehrlich:

Für die meisten Sachen, z.B. im Keller in eine Ecke Leuchten, von der Kneipe bis zum Auto finden, etc.
sind 10 Lumen meist schon overkill.

Um einen Waldspaziergang zu machen, oder den verlorenen Handschuh im Garten zu suchen,
da reichen 100 Lumen mehr als aus, sonst blendet man sich nur selber.

Aber es gibt halt Situationen, da sind auch 500 Lumen zu wenig. Da dürften es dann auch gerne 5000 Lumen sein.

Kommt halt immer drauf an, wofür man eine Lampe braucht.
Eine EDC-Lampe muss in meinen Augen keine 500 Lumen haben.
Wann braucht man die denn schon?
Viel wichtiger ist ein niedriger Low-Modus, mit 1-3 Lumen.

Gruß

Sven
 

colifat

Mitglied
Hallo erst mal..

Mein Sortiment hat nun einige Lampen zur Auswahl, auch einige recht helle Lampen.

Man muss nun erwähnen das ich die Lampen so zu sagen zum Hausgebrauch nutze oder um mal bischen zu leuchten bei Partys ect.

Mit all zu hellen Lampen macht man sich nicht immer unbedíngt Freunde. Auch kann es wie schon erwähnt die Lagerfeuerromantik zerstören. Kommt dann jemand mit einer superhellen Lampe an und meint hell machen zu müssen verlässt einer nach dem Anderen die Feuerstelle und grummelt sich was in den Bart.
Angepasste Helligkeit ist hier eher geboten und Rücksicht auf Andere.

Bei meinen Lampen nutze ich "die richtig hellen" recht wenig. Eher in Spezialfällen wo ich mal wirklich viel Licht gebrauchen kann.
Wobei ich auch 2 oder 3 der anderen Lampen zusammen leuchten lassen könnte. Wäre dann auch hell genug.:super:

Schaue ich einmal auf die Lumen die ich nutze so pendelt das meist sogar unter 100 Lumen. Bin ich mal draußen reichen Lampen wie der Klassiker Fenix LD20 schon aus für fast 80% der Fälle.
Auch ist es recht selten wo ich eine Lampe mit maximaler Helligkeit nutze.

Geht man im Wald spazieren braucht es keine 500 Lumen :mad: das man seinen Weg findet.:rolleyes:
Ich nutze dort zum Beispiel meine Fenix TK30 oder Olight M30 im LOW... das genügt von der Catapult ganz zu schweigen. Die ist mir hier schon im LOW zu hell.
Auch andere Lampen mit einer P7 oder MCE LED nutze ich meist nur im LOW.

Was ich bei den Flutern so mag ist ihr Beam. Sie leuchten halt schön aus vor den Füßen und produzieren nicht nur einen hellen Lichtpunkt.

Der "Run" auf möglichst viele Lumen kommt mir manchmal etwas übertrieben vor.
Es ist egal ob eine Lampe 700 oder 800 Lumen hat. Man wird kaum einen Unterschied sehen. In diesem geringen Unterschied ist eher der Beam maßgebend welche Lampe heller erscheint.
Bündelt die Lampe mit 700 Lumen ihr licht etwas mehr, erscheint sie heller ais die Lampe mit 800 Lumen.

Daher hatte ich schon oft das Leute meine Olight M20 für heller hielten als die Olight M30 obwohl die deutlich mehr Lumen hat.

Ich lege mehr wert auf längere Laufzeiten. Das bieten die neuen LED die mehr Licht-Leistung bringen bei gleichem Strom. Auch hat es mal Vorteile wenn mehr Licht bei gleicher Fläche produziert wird ect...

Für den normalen Hausgebrauch bringen einem Lampen mit über 300 Lumen kaum mehr Nutzen.
Um doppelt so hell zu erscheinen braucht man schon eine Lampe mit 1200 Lumen bei gleichem Beam!
Hat man nun sogar schon eine gute Lampe die bereits 500 Lumen hat so bräuchte man 2000 Lumen!!!

Wohin soll das führen? In den oberen Bereichen ist es fast egal ob die Lampe 800 oder 900 Lumen hat, man wird es nicht wirklich sehen :steirer: Also wozu der Stress um 50 oder 100 Lumen mehr?

Klar macht es Spaß mal eine Lampe zu haben die richtig Hell macht. Sonst hätte ich mir auch keine solchen Lampen gekauft :super:
Doch kann ich nun aus meiner persönlichen Erfahrung sagen:
Man braucht es zum normalen Gebrauch nicht wirklich.

Fazit:
Wer keine Spezielle Anwendung hat braucht, meiner Meinung nach, nicht wirklich eine Lampe über 300 Lumen um sich den Weg vor den Füßen zu erhellen oder auch mal bischen heller machen zu wollen.
Da genügen dann schon die 300 Lumen die oft unterschätzt werden.
 
Nein, meiner Meinung nach sind Lampen keineswegs zu hell.

Wobei ich bei den 'Lagerfeuer-Anwendungen' zustimmen muss:
Hier versammelt man sich am Feuer und da hat eine Taschenlampe eben nur zum Gang hinter den Busch oder zum Müllaufsammeln hinterher in den Vordergrund zu treten.
Normalerweise sind Kerzen, Fackeln und Öllampen vollkommen ausreichend und stören nicht mit hellem Kaltlicht.

Beim Waldspaziergang ist das anders.
Weil ich da nicht wegen des 'Gruselfaktors' rumstapfe, sondern weil ich spazieren und meine Lampen ausführen möchte, kommt selbstverfreilich die Lichtwand mit!
Auch zwei leckere Rehe können den Puls hochtreiben, wenn man sie nur 3m vorher erspäht.
Und Wildschweine hätte ich doch gerne auf 50m+, für den Scheiß bin ich nämlich zu alt. :ahaa:

Das Userinterface ist allerdings noch ein Manko. Die Drehringe sind ganz nett, aber überflüssige Mechanik.
Ein stufenloses Touchpad hinter dem Lampenkopf, einmal drüberwischen und hell - das wünsch ich mir.

Guts Nächtle!
 

Cyber

Mitglied
Zu viel Licht gibt es nicht!

Wichtig sind einfach nur mehrere Helligkeitsstufen.
Mindestens zwei (high / low).

Aber es kommt natürlich auch auf die Anwendung an.
Um in völliger Dunkelheit den Weg zu finden reichen schon 10 Lumen.
Also geht dafür das kleinste Lämpchen.
Hat man allerdings etwas zur Hand im Bereich der 1000 Lumen Klasse (oder noch mehr) und stellt diese auf low kann man auch ohne Blendung nachts den Sicherungskasten finden.
 
G

gast

Gast
Um ein bisschen in der dunklen Wohnung rum zuleuchten, z.B. Gang zum Klo oder Kühlschrank, oder einfach nur aus Spielerei reichen die Low Stufen der meisten Lampen aus. Selbst die 0,4 Lumen des SC30 Zebras reichen mir aus, um mich zurecht zu finden und das ich mir keine Zehen am Bettpfosten stoße. :D

Für drinnen oder rund ums Haus finde ich 200 bis 300 Lumen ausreichend.

In der freien Natur wiederum sehe ich mich mit zwei Situationen konfrontiert, die unterschiedliche Lampentypen erfordern: Flood oder Throw.

Dabei ist mir vorhin ein Fluter mit XM-L negativ aufgefallen. Im Bereich bis 20m war alles gleißend hell erleuchtet. :super:
Über ca 20m hinaus reflektierte die feuchte Luft das Licht. Dabei wars noch nicht mal neblig, hatte vorher kurz geregnet. Ich wurde nur durch die Luft geblendet und das Objekt erschien milchig und wenig kontrastreich.
Extremes Beispiel: Autofahren bei Nebel mit eingeschalteten Fernleuchten.

Hätte ich nur die Spear eingepackt... :rolleyes:
Ein Thrower jedoch kann nicht genug Lumen haben, je mehr desto größer die Reichweite. Für den finde ich zwei Stufen ausreichend, 100% und eine Notstufe mit wenig Leistung, falls nix anderes zur Hand.
 

colifat

Mitglied
Hi,
Von LiquorAluminii

Beim Waldspaziergang ist das anders.
Weil ich da nicht wegen des 'Gruselfaktors' rumstapfe, sondern weil ich spazieren und meine Lampen ausführen möchte, kommt selbstverfreilich die Lichtwand mit!
Auch zwei leckere Rehe können den Puls hochtreiben, wenn man sie nur 3m vorher erspäht.
Und Wildschweine hätte ich doch gerne auf 50m+, für den Scheiß bin ich nämlich zu alt.

Ich bin ja nun öfter im Wald um Beamshots anzufertigen.
Aso mit einer simpelen Fenix LD20 sehe ich locker 70m weit und ich bin Brillenträger.

Tiere die sich im Wald in ca. 70m verstecken sehe ich auch nicht mit etwas mehr Licht.
Zudem ich dann auch schon langsam ein Fernglas brauche um genauer zu sehen was da herumkreucht.

Lampen wie die Olight M20-S oder andere Lampen zwischen 200 und 300 Lumen erhellen locker über 50m+ bis 100m+ um dort etwas zu erkennen.
Dazu war ich zu oft mit sehr vielen verschiedenen Lampen im Wald um das mit Sicherheit sagen zu können.
Jede halbwegs gute Lampe mit um die 200 Lumen bringt heute locker flockig 50m+ ??

Selbst wenn man am Tag herumwandert sieht man nicht unbedingt alle Tiere in seiner Nähe. Das ist mir auch schon am Tag passiert das wenige Meter von mir ein Tier auftauchte das ich nicht gesehen hatte.

Ich persönlich sehe keinen Sinn darin mit meiner Catapult oder TK30 ect. auf MAX im Wald zu spazieren ausser mich selbst zu blenden von der Rückstrahlung an den Bäumen.
Wobei sich meine Augen dann entsprechend anpassen und ich dann in der Ferne erst recht weniger erkennen kann.

Wie gesagt ich war zu Testzwecken schon oft am Wald und habe viel ausprobiert mit vielen verschiedenen Lampen.

Wer in einer mega Lichtkugel durch den Wald wandern möchte kann das gerne tun. Ich sehe nur keinen Sinn darin, weil ausserhalb der Lichtkugel wird er NICHTS sehen!!
Da gehe ich doch lieber gleich am Tag.:steirer:
 

Chris Lange

Mitglied
hell, heller am hellsten

Diese Steigerung kommt in den Kaufberatungen immer wieder vor.
Natürlich ist es toll wenn eine Lampe sauhell ist, aber gilt das immer?

Wie geht es euch bei diesem Thema, gerade wenn man mehrere Taschenlampen hat. :rolleyes:

Stefan

Hey Stefan,

ob das immer gilt, also ich bin schon ganz gespannt auf die neueste Gen an Emitter die angeblich ein größeres Farbspektrum schaffen und somit bei der Erkennbarkeit im LED Licht Quantensprünge erzeugen. Wenn man bald 100 lumen Lampen bekommen kann in denen man mehr erkennt wie in 500lumen Lampen die aber dazu nicht blenden und wenig Strom benötigen dann ist das etwas sehr erstrebenswertes, denn ich möchte in den wenigstens Fällen mit meiner Lampe Lichtzeichen geben sondern meistens was im Beam erkennen können.
 

colifat

Mitglied
Hallo,
...die neueste Gen an Emitter die angeblich ein größeres Farbspektrum schaffen und somit bei der Erkennbarkeit im LED Licht ...

Genau das ist wesentlich besser :super:
Irgendwann nach etlichen Lampen änderte sich meine Ansicht über helle Lampen.
Ich verzichtete gerne auf einige Lumen wenn ich eine Lampe mit "outdoor White" oder "neutral White" bekam und besser sehen konnte.
Also besser im Sinne das ich mehr erkennen konnte.

Hierzu hatte ich mit einem Bekannten auch schon verschiedene Test´s gemacht und wir besprachen dann wo man mehr erkennen kann.

Was wollte ich anfangs:
1. Viele viele Lumen
2. Viel Throw
3. meist "cool White" weil angeblich heller

Was will ich nun
nach etlichen gekauften Lampen und mehr Erfahrung:
1. Angepasste Lumen wobei mir bis zu 300 Lumen meist schon genügen
2. Eher einen ausgewogenen Beam, denn mit 300 Lumen sehe ich auch 100m weit ohne das die Lampe nur im Pünktchen leuchtet
3. "outdoor White" oder "neutral White" weil ich hier irgendwie mehr erkennen kann.

OK fürs Hobby kauft man sich auch mal die eine oder andere Lampe zum Spaß *gg* dann muss es auch keinen Sinn machen.
Doch wer seine Lampe auch nutzen möchte wird merken das er früher oder später andere Kriterien bevorzugt als er zunächst dachte.

Lampen die ich zuvor unbedingt haben musste, weil hell und viel Throw, werden heute in der Praxis eher wenig genutzt.
Hat man irgandwann einmal 20 und mehr Lampen zur Auswahl zeigt sich doch wonach man greift wenn man mal Licht benötigt :super:
Man stellt dann mit Erstaunen fest das man nun Lampen nimmt die zunächst nicht unter den Favoriten waren und auch nicht unbedingt die Hellsten sind :hmpf:.

Erfahrung ist der Beste Lehrer, wurde mir einmal gesagt.

Von Dischn
Inzwischen bleiben meine superhellen Lampen eher zu Hause da sie schlichtweg blenden.

Genau das lehrte mich auch der häufige Gebrauch meiner Lampen.
Leider haben sie oft zwar 2 oder 3 Stufen wobei diese meist eher in Richtung hell gehen.

Bei der Fenix TK30 ist es zwar etwas fummelig die Modigruppen umzuschalten doch hat z.B. der Camping Mode für mich die bruchbarste Abstufung und eine angenehme Lichtfarbe.

Es mag gut sein das eine Lampe mal "sehr hell" kann doch wird der Normalanwender es kaum wirklich brauchen.
Beim Kauf einer Lampe nur auf maximale Lumen zu achten die eine Lampe bringt halte ich für Unsinn.
Es wird sehr oft unterschätzt wie weit eine Lampe mit 150 bis 200 Lumen schon leuchtet.

Ich brauche auch kein LKW mit 500 PS um 2 Sack Zement zum Nachbarort zu fahren, das kann ich auch im Kofferraum eines VW Golf.:hmpf:
Ist zwar schön die 500 PS zu haben aber ob sie dafür nötig sind?

Dieser Vergleich drängt sich mir oft auf wenn ich in der Kaufberatung lese.:steirer:
 

Grabowski

Mitglied
Nein. Zum Anpassen an die jeweilige Situation sollten aber verschiedene Leuchtstufen vorhanden sein. Der Beam spielt natürlich auch eine Rolle. Was der "Normalanwender" braucht oder nicht braucht sollte man imho auch nicht so pauschalisieren.