Sharp Fusion Klingen

mactheknife

Mitglied
Finde die zu Zeit laufenden Experimente, bei den 440C und Stellite bzw. Talonite bei Foldern von Brad Duncan und Titan plus Stellite von Rob Simonich gefusioned werden sehr interessant. Was mir beim Talonite nicht gefällt, hohes Gewicht und mangelde Flexibilität und Härte, könnte bei diesem San Mai Verfahren ja positiv gelöst werden. Der Preis dürfte zwar locker Damastniveau erreichen, aber unter Umständen eine geniale Arbeitsklinge bringen. Also Freiwillige vor: wer holt sich so ein Teil und berichtet? Oder eure Meinung?
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Also was der Duncan da macht, kapier ich überhapt nicht. Vorausgesetzt, die Verbindung hält, wo ist der Sinn? Hinten kanns rosten und die Schneide ist relativ weich. Aha. Also weder rostfrei, noch besonders feines Gefuege, noch besondere Schnitthaltigkeit. Nix gegen Materialmix, aber IMO ist bei eine Messer die Entscheidung fuer einen Werkstoff je nach Anwendung sinnvoller. BTW, ist nix neues. IIRC gabs da mal was vom Walker, in seiner Patentschrift zum Liner Lock, der hat auch schon Schneide an die Kinge gesetzt.

Gruesse
Pitter
 

mactheknife

Mitglied
Na also die Zipperblades vom Walker sind ja wohl ein rein ästhetisches Ding. Als Arbeitsmesser eher ein Witz.
Wenn ich mir ein reines Talonite Messer hole, dann doch wegen der sagenumwobenen Schnitthaltigkeit, denn das rostfrei Argument spielt bei ordentlicher Pflege für mich nicht so die Rolle.
Mit 440c hat man wegen Rost eh kaum Probleme. Ich denke einfach eine Schneide mit hoher Standzeit gepaart mit der Stabilität/Elastizität von gut getempertem Stahl, vorausgesetz das freigelgte Talonite ist an der Schneide nur 1 bis 2 mm breit, ergibt ein stabileres und schnitthaltigeres Messer. Wenn man natürlich eine 1cm breite Taloniteschicht als Schneide hat, macht das gegenüber einem vollständig aus Tal gemachtem Teil wenig Sinn.