Sebenza "New" oder Classic

Noodle

Mitglied
Wie schon im anderen Beitrag erwähnt, steh ich auf's Classic. Wie ist's bei Euch??
Ich finde das Classic einfach schlichter und irgendwie auch "originaler". Von der Verarbeitung her sollten sie ja ungefähr gleich sein. Classic ist halt eckiger als das neue. Schön finde ich aber beide. Kann wer noch mehr darüber berichten, jemand der vielleicht sogar beide hat?

Noodle
 

Schütze BUM

Mitglied
Ich finde das Classic auch schöner.
Es ist schlicht, klar und puristisch.
Und es hat eine deutlich bessere Handlage, als die neue Form.
Außerdem sieht es bei der neuen Form so aus, als wenn einer ein Stück herausgebissen hätte.
Von der Neuen Form mag ich eigentlich nur die N.I.C.A. Variante mit der Tantoklinge.
 
Zuletzt bearbeitet:

Andreas

Mitglied
da ich für das sebenza classic eine ledertasche gebaut habe, selber aber ein "neues" sebenza habe, hier mal meine meinung:
vom "neuen" sebenza gefällt mir die klingenform etwas besser, beim "classic" der griff.
von der verarbeitung und von der funktion: kein unterschied zwischen den beiden.
 

dcjs

Mitglied
ho,
ich hatte eine kurze zeit ein neues sebenza, ist nicht so mein ding als user (zu klein, griffform), hab's wieder verkauft.
socom rulz :steirer:
aber beides zusammen, socom in zizan mit integral lock... hmmmmmm!
 
L

Lüttecken

Gast
Ich finde das neue Classic besser als die ursprüngliche alte Form und auch besser als die neue Form.
Die Kanten sind jetzt doppelt gefast, früher nur einmal, der Griff liegt viel satter in der Hand als der neue .
Die Qualität ist unangefochten das beste, was ich jemals in der Hand hatte, und das war schon einiges, z.B Crawford,Terzuola,Microtech, Spyderco, Benchmade.......
Natürlich waren unter all den anderen auch gute Stücke dabei, aber das Classic topt alles dagewesene um Längen.

Kydex-Werner:super:
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Lüttecken
Die Qualität ist unangefochten das beste, was ich jemals in der Hand hatte, und das war schon einiges, z.B Crawford,Terzuola,Microtech, Spyderco, Benchmade.......
Natürlich waren unter all den anderen auch gute Stücke dabei, aber das Classic topt alles dagewesene um Längen.

Aehh huestel. Kenne ja die Crawfords nicht, die Du hattest. Aber mein neu erworbenes Pointguard (ATS/Titan) ist sicher keinen Deut schlechter als mein Sebenza. Gut, das eine ist ein Integral, das Pointguard ein Linerlock, aber Du meintest doch alleine das Finsih, oder?
Und das Crawford liegt mit 375USD von den 345USD fuers Reeve nicht weit weg. Mal so zum ueberlegen.

Gruesse
Pitter

Nachtrag: Du sagts, Qualitaet ist die beste. Qualitaet in welchem Sinne? Ein IKOMA gibts fast fuers gleiche Geld mit S-60V. Das ist zwar wieder ein Linerlock, nur hat der die Dimension mancher Framelocks. Und man sollte Interessenten auch darauf hinweisen, dass die Klinge beim Sebenza einen extrem Hohlschliff hat - muss man moegen.

Mir gefaellts ja auch. Aber das generelle Nonplusultra ist es sicher nicht. Vom zu hohen Preisniveau fuer ein Serienteil red ich gar nedd.
 
L

Lüttecken

Gast
Ääääääähemmmmm! ;-))

Für mich sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale:

-Handlage
-Funktion, Klingengang
-Finish
-Verriegelung
-Klingeschliff
-nachrangig Klingenmaterial
-verwendete Materialien
-Schneidleistung

Ich hatte z.B. von Crawford ein Shark und ein Point-Guard! Die haben im verriegelten Zustand gewackelt wie ein Lämmerschwanz, die Liner haben sich beim zupacken weiter gelockert. Die Verarbeitung war 2-3.
Das Terzuola war von der Verarbeitung 2, aber Klinge im geöffneten Zustand schief.

Ein Freund von mir ( DIE KLINGE, Messerfachgeschäft in Dortmund)
hat einiges von Crawford neu bekommen; EDELSCHROTT!!!!!!!!!!!)

Ich will Reeve nicht über den grünen Klee loben, aber was die o.g. Qualitätsaspekte angeht, so erteile ich persönlich durchweg die Note 1+!!!!!!!!!!!!

Egal, ob Custom, Semi-Custom, oder sonst was... einfach perfekt!!:hehe: :angry: :super:
 

Schütze BUM

Mitglied
Erstmal: stimmt Werner, das Sebenza classic 2000 ist wirklich richtig gut. Da gibt es nix zu maulen. Es ist mein EDC und macht bis heute eine tadellose Figur.
Bei dem Crawford von Osterguentermann, welchselbiges jetzt Pitter besitzt, gibt es auch nichts zu kritisieren. Ich hatte es mal in der Hand, als ich Günter in der Mottenburg getroffen habe.
Es war, soweit ich das so schnell beurteilen konnte, tacko.
Wie sich der Lock verschlechtern wird, kann ich nicht beurteilen. Eines ist sicherlich richtig, der Framelock des Sebenzas ist die solidere Verriegelung.
Ein Terzuola hatte ich vor einer Weile allerdings mal in der Hand, da muß ich Dir recht geben, das war nicht wirklich doll.
Der Lock schlug durch und die Klinge hatte Spiel.
Diese hätte man noch als "natürlichen Verschleiß" abtun können, jedoch war die gesamte Verarbeitung reichlich schlampig.
Customs sind wohl immer nur so gut, wie die Tagesform des Makers. :D
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Lüttecken
Ich will Reeve nicht über den grünen Klee loben, aber was die o.g. Qualitätsaspekte angeht, so erteile ich persönlich durchweg die Note 1+!!!!!!!!!!!!

ACK, ich sach ja nix dagegen. Die Verarbeitung ist sicher perfekt, wer das mit der Hand nachmacht, braucht schon ein paar Stunden ;) Nur dass man perfekte Verarbeitung beim Reeve fuer ein 345USD Messer aus ner CNC auch erwarten kann.
Und es hat einfach einen Designfehler, da muss ich leider auch Ray immer Recht geben. Der extreme Hohlschliff passt nedd. Da haste ein Messer mit superdicken Lock, ne eigentlich dicke, stabile Klinge aus BG42, die sich dann aber sofort extrem verduennt. Was soll der Krampf? Flachschliff wäre als one-fits-all sicher eine bessere Wahl.
Insoweit ist von der Funktion als Messer ein Pinnacle konsequenter designed.
Ich wuerde eher bei Reeve fragen, ob er Flachschliff liefert, IMO viel wichtiger als alte oder neue Form.

Das Crawford hier ist perfekt, ohne jede Einschränkung. Handlage ist subjektiv, aber von der Verarbeitung perfekt. Das andere schlechtere Erfahrungen machten, da kann ich nix zu sagen.

Gruesse
Pitter
 

Schütze BUM

Mitglied
mit dem Hohlschliff hast Du recht Pitter, ein Flachschliff würde dem Namen "Sebenza" , der in der Zulusprache "Arbeit" heißen soll, eher gerecht werden und wäre für einen Heavy-Duty-User sicher die bessere Wahl.
Als extrem möchte ich diesen Hohlschliff aber nicht bezeichnen, der Radius ist schon recht ordentlich.
Richtig wacker zu Werke gehen tue ich auch nicht mit diesem Teil .
Hacken und Hebeln laße ich bleiben damit.
Ich habe es extrem scharf geschliffen, hierfür ist der Hohlschliff gut geeignet und er sieht elegant aus.
Es dient mir in erster Linie als Brotzeit-Messer und für die Aufgaben des täglichen City-Survival.

Na ja es gibt viele nette Messer, ob CNC-, oder von Hand gefertigt, und das Sebenza ist ohne Zweifel noch zu toppen.
Ich habe das Dinge jedenfalls gerne dabei, und schätze, daß ich es mir als Grabbeigabe mitgeben lasse, wenn es so weit ist, damit ich auch im Jenseits was solides dabei habe. :D :D :D