Schutzbrillen

Hayate

Mitglied
Hat irgendwer Erfahrung mit solchen Systemen :
http://www.ph-import.com/ess/index.html
(Ich denke, das hat auch irgendwie mit Überleben zu tun, z.B gegen Schneeblindheit Sandsturm oder Zweige beim Holzfällen.)

Das interessante ist nun, daß das Teil sich mittels Adapter mit Korrrekturgläsern kombinieren läßt, die ich leider brauche. Das wäre also günstig für Arbeiten, die etwas mehr Augenschutz erfordern als eine gewöhnliche Brille bietet. Im Labor geht es mir immer ziemlich auf die Nerven zwei Brillengestelle hinter ein paar Ohren zu quetschen.

Wie gut sind diese "Bernsteingläser"? Sieht man im Halbdunkel besser damit (z.B. bei Nachtfahrten), oder sind sie nur kleidsam?
Kann die grau getönte Scheibe eine echte Sonnenbrille ersetzen?(Ich würde sie vielleicht im Gebirge benutzen.)
 

sharky

Mitglied
Sobald Du optische Linsen einsetzen lässt ist es vorbei mit Unzerstörbarkeit und Flexibilität. Ich habe mich ewig mit dem Problem herumgeschlagen und bin nach jahrelanger Eingewöhnung (von wegen drei Wochen !) komplett auf Kontaktlinsen umgestiegen. Seither trage ich nur noch Oakleys in allen Variationen, je nach Bedarf - und ich wollte nichts anderes mehr !
 

Christoph

Mitglied
Hallo Hayate,
wenn es Dir um Schutzbrillen für den Laborbetrieb geht, sieh mal bei den gängigen Herstellern für Schutzbrillen nach. Die haben alle Brillen, in die Gläser gegen dieindividuellen Fehlsichtigkeit eingesetzt werden können. Diese tragen sich teilweise so gut, daß man die Schutzbrille morgens aufsezt und zum Feierabend wieder abnimmt.
Wenn ich mich nicht irre, übernehmen sogar die Arbeitgeber die Kosten für solche Schutzbrillen.

Gruß
Christoph
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Hayate
Wie gut sind diese "Bernsteingläser"? Sieht man im Halbdunkel besser damit (z.B. bei Nachtfahrten), oder sind sie nur kleidsam?

Sie sind unnütz bis gefährlich. Jede Tönung nimmt Dir ein wenig Sicht. Auch diese "tollen" gelben Nachtfahrgläser sind Muell.

Schutzbrille und optische Gläser. Kommt darauf an. Es gibt Anwendungen und entsprechende Schutzbrillen, wo eine gewisse Durchlagsfestigkeit erforderlich ist. Das bekommt man mit Glas nicht hin. Kunststoff muss aber bei vergleichbaren Korrekturwertten dicker sein. Darunter leidet die Flexibilität. Kommt also auf Deinen Sehfehler an und wozu Du die Brille brauchst.
Frag halt mal Deinen Optiker oder ruf mal bei Uvex Safety in Fürth an. Die sind sehr gut und preiswert. Okley ist hip und wirklich sehr gut - sagen auch die Mitbewerber :) - aber halt schweineteuer. Ich hab Uvex Schutzbrillen in diversen Varianten auch zum Radfahren etc. und bin sehr zufrieden. Allerdings bin ich seit 15 Jahren auf Kontakltlinsen umgestiegen, weils mir auch zu umständlich wurde, fuer jede Brille Korrekturgläser kaufen zu müssen.

Gruesse
Pitter
 

le.freak

Premium Mitglied
also ich find schon, dass sich die konturen bei orangen/gelben glaesern etwas besser hervorheben. aber dafuer verliert man jegliches gefuehl fuer farben .... man kann nicht nur vorteile haben.

(also radel mal mitm rad quer durch den wald; mit ner gelb getoenten brille siehste die wurzeln besser und die fussgaenger schlecheter :irre: )
 
Moin,
Schutzbrillen wie sie in oben genannter URL gezeigt werden auch von Carl Roth (www.carl-roth) für den Laborbedarf hergestellt. Wir sind zwar weder Sondereinsatzkräfte oder BGS sondern nur Chemiker, aber Schutzbrillen gehören bei uns zum täglichen Leben dazu. Die Standardbrillen dürften für Normalanwendungen (Splitter und Spritzschutz) völlig ausreichen. Ob se schußsicher sind weiß ich nicht, für sowas haben wir Sprengschutzscheiben.
Eine teure Alternative: Such mal nach der Jasper von Addidas. Die hat austauschbare Gläser, eine Vorrichtung um Brillengestelle einzuklemmen usw. Kostet halt knapp 150 Euro das Baby.

Zu den Farben:
Bislang bin ich mit braunen Gläsern am besten gefahren. Meine Gletscherbrille besitzt braune Gläser (mit leichtem grünstich), und damit sehe ich immer noch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit alle Farben korrekt. Ist insofern ganz wichtig da ich im Gebirge auch mal farbige Markierungen suche oder die Farbe von zwei Seilen unterscheiden muß.

Da Du eine Brille für Gebirge suchst noch n Tipp: für Gletschertouren unbedingt welche suchen die 95% des sichtbaren Lichts und UVA und UVB komplett rausfiltert. Ist die Brille zu hell wirst Du es dann merken wenn Du abends meinst, Du hättest Sand in den Augen. Das ist dann der Anfang einer Schneeblindheit. Für solche Fälle würde ich noch einige entwickelte Filmnegative (am Anfang und Ende jedes Films sind Bereiche wo kein Bild drauf ist) mitnehmen. Damit lassen sich zur Not zusätzliche Filter bauen um die Brillen aufzuwerten.
Für ne einfache Gletschertour hat meine Freundin ne UV-Schutzbrille millennia mit verspiegelten Gläsern sowie zwei Lagen Filmnegative verwendet.

Alex