Sägezahnung! Wie?

sbulazel

Mitglied
Hallo,
ich möchte mein nächstes Messer mit einer Sägezahnung (kein Wellenschliff, sondern eine "richtige" Säge) versehen. Wer kann mir sagen, welches "Design" hier am besten ist? Wie stellt man die Sägezahnung am besten her?

Ich hatte mit überlegt zuerst Bohrungen Durchmesser 5mm zu machen und die Bohrungen dann zu "halbieren". Ich habe mri mittlerweile jedoch einige verschiedene Sägezahnungen angeschaut und weiß nun nicht, welche wirklich praktikabel ist...

Grüße, Sascha Bulazel
 

Flaming-Moe

Mitglied
Ich weiß nicht, ob das viel Sinn macht. Ist wohl nur was für die Optik. Ob es die Mühe wert ist???

Im allgemeinen Forum ging es vor kurzem um Sägen/Hacken mit entsprechend großen Outdoor-Messern. Wurden ein paar gute Punkte vorgetragen...
 

sbulazel

Mitglied
Danke

Hallo Flaming-Moe,
ich hab mir gerade den Thread durchgelesen - na ja, eine Säge muß es dann ja wohl doch nicht sein, doch ein agressiver Wellenschliff wäre ja nicht schlecht...

Nur ist die Frage: ist auf dem Klingenrücken wirklich zu gefährlich?

Grüße, Sascha
 

Flaming-Moe

Mitglied
Das kommt wohl auf die persönlichen Vorlieben bzw. darauf an, wie genau du dein Messer benutzt.

Ich hatte mal ein CRKT Sealtac (groß) das hatte auf dem Klingenrücken nen ca. 10 cm langen Wellenschliff.
Mich persönlich hat das bei manchen Arbeiten schon gestört. Druck auf den Klingenrücken auszuüben kannst du eben voll vergessen...
 

luftauge

Mitglied
Re: Danke

Original geschrieben von sbulazel

Nur ist die Frage: ist auf dem Klingenrücken wirklich zu gefährlich?

Gegenfrage:
Ist die Sägezahnung auf der "richtigen" Klingenseite sicherer ? - dann wäre es ja kein Messer mehr, sondern eher eine richtige Säge...

IMO kann man den Sägerücken sicherer gestalten, indem man eine betonte, geriffelte Daumenrampe vor die Säge einarbeitet, und darauf achtet, dass die Zähne nach vorn gerichtet sind, was bei der Säge- /Hack- Diskussion ein Hauptkritikpunkt war - nur kann man dann fast ausschliesslich "überkopf", d.h. Säge unten Schneide oben, einigermaßen bequem sägen.

Das Problem der Zahnstellung:
Normale Holzsägeprofile mit Spitzzahnung sind wohl kaum geeignet, nicht nur wegen der Schränkung - ein(e) Zahnstellung/-profil/-winkel wie beim Kreissägeblatt wäre vielleicht günstiger, bei gegeneinander ausgerichteten Schneiden (links-rechts) mit entsprechenden Freiwinkeln könnte man den Freigang der Säge evtl. sogar gut hinbekommen, und dass auch bei recht niedrigen Zähnen - Nachschärfen dürfte auch recht einfach sein.

Gruß Andreas
 

sbulazel

Mitglied
Sägen

Hallo,
ich habe mich (vorerst) für einen aggressiven (und relativ groben) Wellenschliff auf dem Griffrücken entschieden. Da mein Griff in etwa so wie bei einem "Mad Dog" gearbeitet sein wird (man kann also eigentlich nicht mit der Hand auf die Klinge rutschen) wird man wohl relativ sicher schneiden und "sägen" können. Ich will ja keinem Waldarbeiter Konkurrenz machen, sondern einfach nur dafür gerüstet sein mal z.B. ein dickeres Tau oder einen etwas stärkeren Ast "durchzusägen".

Danke und Grüße, Sascha