Rüdiger Nehberg

neo

Mitglied
Hallo!
was haltete ihr von Rüdiger Nehberg und seiner Art des Survivals?
ich hab einige Bücher und eine Survival CD-Rom von ihm und eine Videodokumentation für Kinder.
Ich findes es einfach stark wie er mit dem thema umgeht: witzig, sinnvoll und pragmatisch!!
Auch seine "politischen" Aktionen finde ich sehr gut!

War bereits zweimal auf einem Diavortrag von ihm und war total begeistert, denn er versteht es seine Erlebnisse witzig und interssant darzubieten!!

Was meint ihr?!

Gruß neo
PS: wie sieht es eigentlich mit anderen Survivallehrern in der BRD (oder auch woanders) aus, wen könnt ihr empfehlen?
 
Zwar habe ich erst ein Buch von ihm gelesen, doch deiner Meinung schliesse ich mich an.

Was man alles so als Konditor machen kann... . :p
 

zorro_43

Mitglied
Hi,

ich hab neulich ein älteres Buch von ihm gelesen.
Danach war ich nicht mehr so angetan von ihm.
Er beschreibt da, wie er mit 2 Mitreisenden in ein Kriegsgebiet fährt um da eine bestimmte Wüste zu durchqueren. Ich glaube es war im Tschad oder Sudan. Dort herrschte Bürgerkrieg und er wurde mit mehreren bewaffneten Gruppen konfrontiert.
Er hat sich gegen die zum Teil gewehrt, aber auch selbst bewaffneten Geleitschutz angeheuert.

Insgesamt sah das ganze für mich ziemlich mutwillig aus. Für Survial muß man ja nicht unbedingt in den Krieg ziehen! :(

Zorro
 

bert

Mitglied
Nehberg,
ist spitze!
Ich habe früher etliche Touren im Nehberg-Style gemacht.
(Gut dass das vorbei ist) :)

Ein ist sehr engagiert.
Und er hat wirklich was auf dem Kasten.

Gruß
bert.
 

shindendojo

Mitglied
Nehberg ist klasse, die Vorträge sind sehr gut, die Bücher lesenswert.
Nehberg ist ehrlich und aufrichtig und steht für seine Ansichten 100%ig ein.

Ich hatte ihn im letzten Jahr für einen Vortrag in Osnabrück vermitteln können.
Dort hat er dann sein neueste Projekt vorgestellt:

http://www.target-human-rights.com/

Nach dem Vortrag waren wir noch essen, haben ein paar Messer angeschaut und ich durfte ihn so etwas näher kennen lernen - der ist authentisch!

Auf seiner Homepage sind die Vortragstermine, schaut doch mal, wann er bei Euch in der Nähe ist.
 

Cato

Mitglied
Nur soviel- der Mann ist eine one-man show!! :super:
Falls ihr Gelegenheit habt zu einem seiner Vorträge zu gehen, macht es!
Nehberg zog nie in den Krieg, aber er war eben nie so leichtsinnig unvorbereitet in eine Krisenregion (=Großteil von Afrika) zu gehen.. Im übrigen hatte jeder seiner späteren Touren einen höheren Sinn- Atlantiküberquerung & Amazonastour zum Schutz der Indianer, Australienmarsch um auf die Situation der Aborigines aufmerksam zu machen, etc.
 

TacHead

Mitglied
Na ja, er hat halt völlig einen an der Klatsche, aber jeder wie er mag - schlecht in dem, was er macht, ist er sicher nicht (sind ja oft genau die Leute, die was voranbringen).
 

TheLonestar

Mitglied
Der kleine Konditormeister hat eine unheimlich gute Ausstrahlung.
Ich wünschte, ich hätte soviel Power wie er.


Grüsse,
Lone
 

Major

Mitglied
Nehberg ist absolute Spitze. Ich war erst auf einem Vortrag, aber der hat mich echt umgehauen.

Meiner Meinung nach, gibt es zur Zeit auf diesem Sektor (also Extrem-Survival, oder wie man das nennen mag) nur eine handvoll Männer, die ihm das Wasser reichen können.

Da können sich sämtliche Elite-Einheiten, Dschungel-Kämpfer oder Guerilleros aber glatt verstecken. Denn der Mann hat eine Erfahrung und ein Wissen wie kein zweiter.

Besonders beeindruckend ist sein unglaubliches Engagement für die Menschenrechte. Einfach eine beeindruckende Persönlichkeit.

Rüdiger Nehberg:super: :super: :super:

Grüsse

Frank
 

Nidan

Mitglied
Hi Dirk,

also ich verkneif mir mal alle blöden Bemerkungen die mir zum Thema "Essen mit Rüdiger Nehberg" so einfallen :D

Was mich aber interessieren würd, ist was der für Messer auf seinen Touren dabei hat.
 

shindendojo

Mitglied
Original geschrieben von Nidan
Hi Dirk,

also ich verkneif mir mal alle blöden Bemerkungen die mir zum Thema "Essen mit Rüdiger Nehberg" so einfallen :D

Was mich aber interessieren würd, ist was der für Messer auf seinen Touren dabei hat.

Hi Nidan!

Wir hatten Pizza! Ohne die kleinen eiweißreichen Auflagen, an die Du wohl denkst. :lach2:

Er hat sich, glaube ich, von Daniel Jeremiah Boll Messer fertigen lassen.
 

Leonardo75

Mitglied
Nehbergs Messerphilosophie

Hallo Nidan!

Ich habe neulich in einem Nehberg Buch etwas über seine Messerphilosophie gelesen. Allerdings ging es dabei wohl eher um die Philosophie von den Messern für die Leser.

Das beste Messer laut diesem Buch soll das Glock Militärmesser für ca. 50 DM, respektive inzwischen bestimmt 30 Euro, sein. Warum man sich als Anwender teurere Messer konnte er wohl auch nie verstehen. Als er ein Survivalmesser für 300 DM testen sollte, da gefiel ihm das gar nicht und er hat es ohne Lobreden wieder zurückgesandt.

Dann stellt er noch zwei Möglichkeiten vor, sich ein Messer selber zu bauen:
1. Man nehme einen möglichst langen Zimmermannsnagel, erhitze ihn im Feuer und klopfe ihn flach mit einem Hammer. Danach nochmal heiß machen und ins Wasser schmeissen (dadurch sollte man aus Eisen Stahl machen :) ). Dann noch Griffschalen draufnieten und fertig ist das Messer.

2. Man nehme das berühmte billige Glock Messer, entferne den Griff durch absägen 2cm hinter der Klinge. Ein Kupferrohr wird über den kurzen Resterls gesteckt plattgeklopft. Dann schweisst (!!! nicht hartlötet) man das Kupferrohr fest, hinten kommt dann noch ein Gewindestück oder ein Sektkorken drauf und fertig ist das Survivalmesser mit Hohlgriff.

Ich denke mal diese Einstellung kommt aus der sehr ökonomischen Sichtweise Nehbergs. Wie pitter schon öfters angedeutet hat, schneiden tun die billigen Messer auch. Das Buch war übrigend Survival vor der Haustür, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht wird dem Messer in anderen Büchern ja mehr Bedeutung beigemessen. Das Messer schärfen kommt meiner Meinung nach in seinen Büchern sowieso immer etwas zu kurz.

Viel Spaß beim Nachbauen :) wünscht Euch der Leo.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rage

Mitglied
Hut ab vor diesem Mann. Rüdiger Nehberg ist einsame Spitze. Und das
in dem Alter. Laut seinen Büchern hat er jahrelang das Glock-Feldmesser benutzt.
Er hat jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen für seinen
Einsatz für Menschenrechte.
 

Andreas

Mitglied
homepage hat daniel leider nicht (oder eigentlich besser so, jockl's homepage ist schon "sabber-stoff" genug).
3 messer von daniel kannst aber auf meiner seite im web sehen (unter customs).
 

Hocker

Mitglied
Original geschrieben von Andreas
homepage hat daniel leider nicht (oder eigentlich besser so, jockl's homepage ist schon "sabber-stoff" genug).
3 messer von daniel kannst aber auf meiner seite im web sehen (unter customs).

Sag' mal die Lederscheiden bei #2 u.#3 sind da die Lederriemen die "Gürtelschlaufe" ?
Waagrechte Trageweise ?
 

ilten

Mitglied
Also ich hab auch fast alle Bücher von Rüdiger gelesen, und ihn auch schon mal auf 'nem Diavortrag gesehen (hier in seiner Geburtstadt Bielefeld..). Da ich Seine Einstellung zu Messern aus den Büchern kenne (siehe auch einen der Posts weiter oben) hab ich Ihn dann mal angemailt und gefragt wie er denn jetzt zu 'nem custom kommt (Visier Spezial Taschenmesser, S.11). Er war sehr erstaunt - davon wusste er noch gar nichts....
Bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt, aber zur Zeit ist er ja in Brasilien.
Gruß Ralf
 

Andreas

Mitglied
@hocker: bei #2 und #3 wird die lederscheide einfach in die hosen- oder nicker-tasche gesteckt. die beiden messer sind hübsch handlich.
für die #2 habe ich mir auch eine "normale" köcherlederscheide mit gürtelschlaufe gebaut.
 

neo

Mitglied
Danke Cato für die Korrektur: ja, er hat damals einen trip nach afrika gemacht ud dann ist dort der krieg ausgebrochen in dessen verlauf leider einer von rüdis begleitern erschossen worde. Auch darüber berichtet er in seinem diavortrag- sehr zu empfehlen!!:super:
Er wollte ja nicht in den Krieg ziehen. das überläßt er anderen und es paßt nicht zu seiner Einstellung!

@Major: vertue Dich da nicht mit den Eliteeinheiten!

neben seinen SurvivalBüchern ist auch das Buch : "Der selbstgemachte Häuptling" sehr zu empfehlen. Es ist eine Art Krimi, bei dem es um einen Hochstapler geht, welcher sich als Häuptling ausgibt. Es ist kein Roman, sondern Rüdis Erlebnisse!

besonders gut finde ich, daß er es geschafft hat, sein Survivaltraining mit sinnvollen Vorhaben zu verbinden!!

Auch wie er das Thema Survival für kinder aufgearbeitet hat und es mit umweltschutz verbindet ist schon toll!!:super: ;)

Gruß neo