robuste und wasserdichte Schüttel-/Kurbel-/Twist-Taschenlampe ohne Batterien

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equest

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Hallo,

gibt es eine empfehlenswerte, robuste und wasserdichte Schüttel-/Kurbel-/Twist-Taschenlampe ohne Batterien, oder sind das alles nur Spielzeuge?

Den Fragenkatalog hoffe ich in diesem Fall mal weglassen zu dürfen. Das Gewicht der Lampe soll bloß 300 g nicht übersteigen (deutlich weniger wäre schön), und im Nahbereich einigermaßen leuchten soll sie. Dazu wie oben gesagt robust und wasserdicht.

Irgendwas passendes auf dem Markt? Oder gar nicht großartig weiter drüber nachdenken und für 3 Euro was in der Bucht ordern und in einer wasserdichten Box verstauen, was denkt ihr?
 

joe_sixpack

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Hi!

Ich hatte schon diverse Schüttel- und Kurbellampen ind der Hand - allerdings ist die Bezeichnung "Lampe" arg irreführend. Selbst 'ne WF-501 von DX (und der wird schon so einiges mieses an Qualität nachgesagt) ist dagegen extrem stabil/massiv/durchdacht.
Vernünftige LEDs gibt's gar nicht, nur "superhelle weiße LEDs" im Vollplastik-Gehäuse.
Die Lampengehäuse an sich sind nur eine Bruchstelle, so etwas aus Alu scheint es nicht zu geben. Bei den Kurbellampen ist die Übersetzung zum Dynamo/Generator im Allgemeinen eine Schwachstelle, nur filigrane Plastik-Zahnrädchen. Über eventuelle Lager möchte ich mich jetzt nicht auslassen.
Wasserdicht gibt es gar nicht, die Schüttellampen waren laut Hersteller wasserdicht, allerdings macht ein Einwegfeuerzeug schon mehr Licht und ist kleiner (und auch mehrfach verwendbar: Feuer machen, Flaschen öffnen...).
Die zwei Schüttel-Exemplare in meinem Besitz waren wasserdicht: Wasser rein in die Lampe - JA, Wasser raus aus der Lampe - NEIN?!:jammer:
Fazit: Als Kinderspielzeug für kurze Zeit verwendbar, aber wenn du so etwas brauchst, ist es kaputt. Einen normalen Campingeinsatz (2 Wochen Zeltplatz) hat bisher bei uns im Freundes- und Bekanntenkreis noch keine ohne Schäden überstanden.

Viele Grüße, Torsten
 

Profi58

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Ich habe mir vor Jahren so eine Schüttellampe von einer Automesse mitgebracht. Als der eingebaute und vorgeladene Akku leer war, konnte ich schütteln wie ich wollte, aber aus der Lampe kam kein einziges Photon mehr heraus. Das Drama endete dann mit einem Wurf in den Mülleimer.
 

tomberger

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Aus tschechischem Militärfundus habe ich mal eine russische Dynamolampe besessen. Man hat durch Drücken eines Hebels mit den Fingern einen Dynamo betrieben, dieser ein Schwungrad und jenes einen Dynamo. Und dann kam ein Bißchen Licht aus der Glühbirne. Das Schwungrad hat genug Bums gehabt, damit mit einmal Drücken die Lampe max 5 Sekunden leuchtete.

Das Ding war komplett aus Metall und ich habe es als letzte Backuplösung beim Höhlenklettern dabei gehabt. Das Teil war nicht wasserdicht - aber offenbar wasserfest, weil Wasser dem nichts ausgemacht hat. Beim Höhlenklettern habe ich das Teil zum Glück nie gebraucht. Aber beim Campen hat es ein paar Mal Verwendung gefunden, ist nicht pfleglich behandelt worden und hat so lange funktioniert, bis ich irgendwann vergessen habe, wo es ist. Vielleicht funktionierts immer noch...
 

Seitenwind

Mitglied
Als der eingebaute und vorgeladene Akku leer war, konnte ich schütteln wie ich wollte, aber aus der Lampe kam kein einziges Photon mehr heraus. Das Drama endete dann mit einem Wurf in den Mülleimer.

Kann ich bestätigen. Meine Eltern hatten sowas als Werbegschenk. Licht (falls wir hier das überhaupt so bezeichnen würden...) nur direkt beim Schütteln. Egal wie dolle man gerödelt hat. Ist dann auch der "Wertstoffsammlung" zugeführt worden - wenigstens noch etwas :steirer:
 

equest

Mitglied
Ich hab's fast befürchtet. Aber ich dachte, wenn jemand mehr weiss als ich, dann ihr hier an dieser Stelle.

Danke euch allen für eure Antworten. Ich denke, wenn ich nicht so ein tschechisches Militärdings auf dem Flohmarkt finde, sind ausreichend Ersatzbatterien doch die sinnvollere Lösung. Vielleicht gibt's in ein paar Jahren ja was besseres ...
 

Mr.Mag

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Ok ich hoffe es passt so weit ganz gut zum Thema!

Ich habe mir aus einer alten Aldi-Kurbellampe ein mobiles Ladegerät für meine 18650 gebaut. Da der eingebaute Akku auch ein Li-ion Akku ist habe ich den Strom und sonstiges gemessen, kam soweit ganz gut hin, messbarer Strom von 400mA. Natürlich entspricht das nicht den ideal Ladevorschriften eines 18650 aber ganz schlecht ist es auch nicht.

Zur Umsetzung habe ich einfach eine Doppelaufbewahrungsbox für 18650 genommen und auf ein Ende geschraubt, mit Kontakten versehen und diese anstelle des interen Akkus geschaltet.

Um zwischen durch dem Akku wieder ein bisschen Energie zu geben hilfst.

LG Mr.Mag


PS.: Sehr robust und wasserdicht ist das natürlich nicht.
 
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