Richthammer

Tierlieb

Mitglied
Kann man ganz sicher kaufen, aber ich plädiere bei Hämmern für das selbermachen.
Als Basis einen dieser Sicherheitshämmer, die nicht gehärtet sind (die pilzen nach ein paar mal Benutzung auf, weiß der Teufel, wozu man das braucht), lustig in Form kloppen und dem Dorfschmied on nebenan zum härten in die Hand drücken, wenn er mal wieder seine halbjährige Handwerksvorführung macht (oder man kennt ihn so, ist bei uns Bastlern hier wohl wahrscheinlicher).

Vielleicht erklärt auch einer hier, auf welche Härte man einen Hammer bringen muß, um damit zu arbeiten (und wie man das macht - Wasser, Öl?) - denn seit mir einmal ein stück Hammerspitze durch die Schürze geflogen ist, bin ich vorsichtig beim Härten (naja, und dann gibt es noch die Grundregeln "niemals mit dem Hammer auf den Amboß hauen", jaja...)

MfG, Tierlieb
 

Moppekopp

Mitglied
Hi!

Kann man nicht alternativ zu einem Richthammer auch eine Meißel nehmen? Der müsste doch entsprechen gehärtet sein. Der einzige Nachteil wäre, dass ich das Werkstück einspannen oder von jemand Anderem halten lassen müsste. De vorteil wäre, dass ich den Schlag sehr genau platzieren könnte.

Gruß Tobi
 

freagle

Mitglied
Also der Richthammer von Wolf, sieht auch selbstgemacht aus, ich hab vor mir so einen Hammer zu bauen.

Ich werd dazu so einen ca 300 gramm schweren Hammer nehmen und hab vor an der Finne entlang ein Stück Hartmetall anzulöten (´HM lässt sich hartlöten), werd da wohl so nen kleinen 3mm HM Bohrer nehmen (da hab ich genug abgebrochene von) davon werd ich dann ein Stück vom Schaft anlöten und es dann zurecht schleifen. Das sollte nicht schwer sein.

freagle
 

Ralle

Mitglied
@freagle
Wenn die Hammerfinne verwendet wird, ist der Hammer im Händling schlecht. Mit der Flex einen Schlitz in die Hammerbahn schleifen und einen HM-Drehling einlöten und zur Achse finnenartig verschleifen.

Gruss Ralf
 

Ralle

Mitglied
@Zorro
Das meinte ich mit HM-Drehling. Beim hartlöten bitte sehr gut die HM-Oberfläche reinigen, weil die üblichen Flussmittel ein HM-Oxidschicht nicht entfernen können. Also auch vor dem "Anwärmen" das Flussmittel reichlich auftragen.

Gruss Ralf
 

kababear

Mitglied
also mit dem schleifen von hartmetall wäre ich an eurer stelle SEHR vorsichtig, da die schleifstäube soweit ich weis krebserregend sind...
 

freagle

Mitglied
freagle
da die schleifstäube soweit ich weis krebserregend sind...

da zieht man halt wie beim Schleifen üblich einen Schutz auf, im Werkzeugbau ists üblich dass man mal nen Drehmeisel nachschleifen muss, macht man das am Schleifbock ist es sicher nicht so tragisch mit dem Staub.

freagle
 

kababear

Mitglied
normalerweise sind die nachschleifbaren drehmeissel aber aus HSS...
hartmetall ist ja wie der name schon sagt irrsinnig hart und daher nur sehr aufwendig zu bearbeiten.
cu
benedict

p.s.: wenn die stäube nicht problematisch wären, würdest du nicht immer die anweisung bekommen, wegen krebsgefahr keinesfalls nachzuschleifen
 

freagle

Mitglied
HSS Drehmeisel, benutz ich auch noch gerne aber üblich sind auch hartmetallbestückte Drehmeisel (nicht die mit Wendeplatten, sondern mit aufgelöteter HM Platte), die müssen auch nachgeschliffen werden, was mit speziellen Schleifscheiben überhaupt kein Próblem ist. In jeder Werkstatt mit Drehbänken steht ein Schleifbock mit Scheiben speziell für HM. Aber auch mit der serienmäßigen Scheibe meines EBs lässt es sich schleifen nur der Abtrag ist nicht so hoch.

freagle
 

kababear

Mitglied
ich hab ja acuh nicht gesagt, dass es nicht geht... ;)
allerdings kann ich nur sagen, ist deine lunge...
cu
kaba

p.s.: ich glaub irgendwie nicht, dass die gefahr der stäube beseitigt ist, wenn man beim schleifen einen atemschutz trägt, da die stäube sich ja in dem raum als schicht ablagern und jederzeit wieder aufgewirbelt werden können:angst:
lösung: staubsaugen :D