Reviews vom CMG (Chamenos Messer Gürtel)

williw

Super Moderator
Moin,

dann mache ich mal den Anfang :)
Da betriebliche Umstellungen mit weniger körperlicher Arbeit und gut zwei Monate als Ex-Raucher nach über 20 Jahren Abhängigkeit ihren Tribut in Form von 5kg forderten, war eh mal ein neuer Gürtel dran :steirer:

Also habe ich den Gürtel kurzerhand bestellt und darf ihn behalten, während die PA-Teilnehmer ihn leider wieder weiter schicken müssen :p

Nun zum Gürtel.
Warum dat Dingens Messer Gürtel heißt, weiß ich nicht.
Ne Klinge ist nicht dran und schneiden tuts auch nicht.
Aber egal ;)

Für mich ist so ein Gürtel erst mal sehr ungewohnt, da ich normalerweise leichte Cordura Gürtel trage:
http://globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=ec_47701&GTID=9452665bc1940f959676e6b0bddc520ca39
Billig, das Geldfach lässt sich problemlos raustrennen und gut.

Da ist der CMG ein ganz anderes Kaliber.
Er ist schwer, stinkt noch leicht nach Chemie, ist dick und fühlt sich stumpf an, fast so wie Gummi.
Somit war das Einfädeln in die Gürtelschlaufen meiner Sommer-Arbeitshosen mit dem kompletten Behang (Handytasche, Fixed, SOG Powerlock) etwas mühsam, zumal 38mm Gürtelhöhe doch etwas mehr sind als die gewohnten 32mm. Und fast 4mm Dicke sind auch ein Wort.

Irgendwann passte aber alles und es ging nach der Mittagspause wieder auf den Acker.
Bei fast 30° ist AC was Feines :)
Allerdings kommt man durch die Sonneneinstrahlung von allen Seiten in der Hütte doch ins Schwitzen und besonders die Sitzfläche und Rückenlehne wärmen auch ganz gut.
Somit hatte ich nach einigen Stunden Arbeit einen hübsch nass geschwitzten Hosenbund.
Also habe ich nach der Kaffeepause den CMG wieder durch Cordura ersetzt, da es offensichtlich doch um einiges luftdurchlässiger ist.

Der CMG ist nun in meiner Feierabendjeans montiert, sieht gut aus und alles ist gut :)

Nun noch ein paar Bildchen:
Die Schnalle ist einfach, aber funktionell und passt zu diesem Männergürtel.
CMG1.jpg


Auch wenns dick aussieht und auch dick ist. Beim Tragen merkt man davon nix.
CMG2.jpg


Die Verarbeitung ist sauber gemacht.
CMG4.jpg


Und mit einer Schere, etwas Geschick und einer Lochzange lässt sich der Gürtel wohl problemlos kürzen.
CMG3.jpg


Auch am Abschluss gibts nix zu meckern.
CMG5.jpg


Mein Fazit:
Ein schöner Männergürtel, der sein Geld wert ist :super:
Auch wenn ich bei der Arbeit lieber beim alten Gürtel bleibe.

Willi
 
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Gecko

Mitglied
Moin,
schließe mich da gleich mal an,
Willi hat alles geschrieben:super:

Bei meinem war allerdings ein Grat am Röllchen, da kann man sich kratzen.
Schnell mit dem Maniküreset drüber, und jetzt sind meine zarten Bürohände ausser Gefahr.:lach:

Wenn ich weiter so abnehme, werd ich wohl noch in die andere Richtung als Willi Löcher machen müssen....cool:
Kann ich ja machen, der bleibt ja auch hier....:D.

Grüße,
Pit
 
Zuletzt bearbeitet:

ihn

Mitglied
Der Gürtel ist aus Gewebeband mit Gummi aussenrum, oder ?
Entweder habe ich es überlesen oder Du hast es nicht erwähnt.

Servus aus MUC
 

Kanif

Mitglied
Wie testet man einen Gürtel? Schleppt man ein Auto damit ab? Das ginge wohl als Missbrauch durch, ich habe mich aufs Tragen beschränkt. Ein interessante Erfahrung, Gürtel trägt man ja normalerweise unbewusst.
Das Material wirkt relativ natürlich, zumindest auf den ersten Blick. Mein Frollein identifizierte ihn erst bei näherem Hinsehen eindeutig als "Gummi!". Der Gürtel fühlt sich natürlich etwas stumpf an, aber angenehm und nicht übermäßig künstlich, zumindest habe ich, der normalerweise einen Ledergürtel trägt, es so empfunden. Er ist auch flexibler und weniger dick als erwartet gewesen.
Sport gemacht und körperlich gearbeitet habe ich auch damit. Das mit dem Schweiß ist schon so ne Sache. Allerdings, wenn man so schwitzt das einen der Gürtel stört, ist man wohl sowieso patschnass. Ich trage Feststehende IWB, da stört mich das schwitzen unter der Scheide mehr als beim Gürtel, und ich mach's trotzdem.

Mir hat an diesem Gürtel sehr gut gefallen:
- Das klassische Design
- Die tadellose Verarbeitung
- Die Haptik, die angenehmer als erwartet war
- Er verrutscht nicht, wenn man (z.B. auf Toilette) die Hose vorübergehend aufmacht.
- Gürteltaschen, Messer, Mobiltelefonholster etc verrutschen auch nur sehr wenig.
- Er ist definitiv Hosenträgern vorzuziehen :D

Was mir nicht so gut gefallen hat:
- Er ist im Vergleich zu Leder- oder Textilgürteln relativ schwer einzufädeln und auch zu entfernen. Ihn mit einem Zug rausziehen und jemanden demütigen funktioniert nicht :D Das ist insofern zu vernachlässigen, als dass ein Hosenwechsel wohl maximal einmal pro Tag anfällt, und hat mich während des Testzeitraumes auch nicht gestört.
- Ich hätte die Schließe wohl anders angebracht, so dass der Gurt an der Schließe nicht zum Körper hin, sondern weggeklappt verschraubt ist. Siehe williws 2tes Bild. Einen logischen Grund dafür habe ich allerdings nicht ;)

Wäge ich ab, gewinnt der Gürtel. 35 € sind ein ordentlicher Preis für einen guten Gürtel, und der hier ist für die Ewigkeit gemacht.
 

dirkb

Super Moderator
Wie soll man Willis Bericht und die tollen Fotos toppen?

(Und jetzt kommt mir beim Schreiben auch noch Kanif zuvor :mad:)

Aber im Ernst: Der Gürtel macht einen durchaus gediegenen und vor allem soliden Eindruck. Und genau diese Solidität - der größte Vorzug des Gürtels - erweist sich auch als ein gewisses Manko.

Zum einen kommt es zu der bereits beschriebenen Schweißbildung bei körperlichen Aktivitäten, zumindest bei mir. Ich habe mit einem anderen Träger gesprochen, der das Problem gar nicht hat.
Zum anderen bringt die Solidität eine gewissen Unflexibilität mit sich, was je nach Wanstform bzw. tagesaktuellem Bierkonsum den Wunsch nach zusätzlichen Löchern aufkommen lassen kann. (Vielleicht sollte man beim Standardabstand von 2,5 cm auf 2 cm runtergehen?)

Mein eigenes Fazit ist deshalb etwas unentschieden, schlägt aber - preisunabhängig, vollständig subjektiv und anders als bei Kanif - eher in Richtung Ledergürtel aus.
 

Saletti

Mitglied
Ich habe an dem PA nicht teilgenommen, deswegen ersatzweise eine kurze Stellungnahme zu meinem Kaufgürtel. ;)

Zunächst einmal: Super Abwicklung! Schnelle Antworten auf Mails, Maßanfertigung kein Problem und prompte Erledigung. :super:

Frisch aus der Verpackung roch der Gürtel stark nach Gummi, dies läßt aber bereits nach ein paar Tagen nach. Optisch ist er sehr unauffällig. Ich finde auch nicht, daß er dicker ist oder aussieht as ein herkömmlicher Ledergürtel, wie man(n) ihn in Jeans trägt. Die Schnalle habe ich allerdings gleich ausgetauscht, die sah mir zu billig aus. Da die Gürtelschnalle aber sowieso Geschmackssache ist und es daher unmöglich sein dürfte, die "richtige" Schnalle für alle anzubieten, ist es wahrscheinlich wirklich am sinnvollsten, hier eine einfache Schnalle zu verwenden, die der Nutzer ja problemlos wechseln kann. Der Gürtel ist etwas flexibler als ein gleich starker Ledergürtel.
Ich habe den Gürtel jetzt seit 10 Tagen im Einsatz und bisher zeigt er noch keine Gebrauchsspuren. Bei Ledergürteln konnte ich nach dieser Zeit immer schon deutlich erkennen, welches Loch genutzt wurde und wo die mittlere hintere Gürtelschlaufe sitzt.
Die Schweißbildung empfinde ich nicht anders als bei einem Ledergürtel. Auch ein Ledergürtel ist nicht wirklich luftdurchlässig. Er nimmt zwar Feuchtigkeit auf und gibt diese irgendwann auch wieder an die Umgebungsluft ab, aber atmungsaktiv ist anders. Und außerdem habe ich zwischen Gürtel und Haut vier Lagen Baumwolle, die Feuchtigkeit aufnehmen, bevor der Gürtel überhaupt ins Spiel kommt.

Fazit: Ich bin absolut zufrieden. Ein vernünftiger Ledergürtel ist zwar etwas preiswerter, aber dafür verspricht dieser hier eine längere Haltbarkeit.
 
So,

ich habe den Gürtel jetzt auch 10 Tage getragen. Erstmal das Negative vorweg:

Als erstes fiel mir beim Auspacken auf, dass auf der Innenseite am vorderen Ende schon einige Schleifspuren/Kratzer waren. Das hat mich etwas verwirrt, sollte der Gürtel doch so wiederstandsfähig sein. Aber beim näheren Hinsehen wurde mir auch der Grund für diese Kratzer klar: Der Schlitz einer der beiden Schlitzschrauben hatte einen ordentlichen Grat von einem vermutlich verkanteten Schraubendreher. Nachdem ich den entfernt hatte, war auch dieses merkwürdige Schleifgeräusch beim Einfädeln des Gürtelendes verschwunden. :rolleyes: Bei so einem Grat wird wohl auch das beste Material Narben davontragen, also kein Grund zur Beanstandung des Gürtels an sich. Durch sauberes Anziehen der Schrauben sollte dieses vermieden werden können. Auch würde es helfen, wenn die Schlitze parallel zum Gürtel gestellt werden.

DSCF0806.jpg






Dann haben sich nach 20-tägigem Tragen durch mich und meinen Vorgänger schon leichte Druckstellen abgezeichnet, wo die Schnalle im geschlossenen Zustand auf den Gürtel drückt. Diese Abdrücke sind aber nur ganz leicht.

DSCF0803.jpg




Die Löcher für den Schließdorn sind etwas "unsauber" an den Kanten und die Gewebelage ist zu sehen, aber das ist wohl nicht anders zu machen. Chamenos schrieb ja, dass er die Kanten und die Lochinnenseiten versiegelt hätte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Gewebelage nicht doch anfängt, aufzuribbeln, wie auf diesen Bildern zu sehen:

DSCF0801.jpg

(Ich muss dazu auch sagen, dass ich den Gürtel einigermaßen stramm getragen habe, da er gerade so gepasst hat. Jedoch keineswegs übertrieben stramm, im Liegen hatte ich immer noch gut Luft zwischen Hose und Plautze. :))





Ich denke, dass ich durch die Beschreibung des Gürtels, er sei absolut formstabil und unkaputtbar etwas geblendet war. Leichte Druckstellen lassen sich wohl nicht vermeiden und ansonsten ist er immer noch schnurgerade.

Und nun zu den positiven Seiten des Gürtels:

Ich muss sagen, dass der Gürtel wirklich sehr angenehm zu tragen war. Von übermäßiger Schweißbildung habe ich nichts gemerkt. Ich hätte auch damit gerechnet, dass er viel gummiartiger und dadurch noch schwerer einzufädeln wäre. Ich finde aber die Oberfläche genau richtig, um einerseits nicht zu verrutschen und andererseits noch recht gut durch die Schlaufen der Hose gefädelt werden zu können. Außerdem finde ich den Punkt, den Kanif schon angesprochen hat, ganz gut: Ein aufgeschlauftes Holster oder TekLok bleibt an Ort und Stelle. Selbst am äußeren Ende des Gürtels angebracht fällt nix auf die Kacheln, wenn man mal aus der Hose muss. :glgl:

Wie gesagt, der Gürtel ist immer noch total gerade. Jeder Ledergürtel hätte schon die typische Bananenform angenommen. Das gefällt mir sehr gut, hat was von "Dauerhaftigkeit". Trotzdem finde ich ihn sehr flexibel, er ist kein bisschen steif und biegsamer als mancher Ledergürtel in dieser Stärke.

Optisch finde ich den Gürtel, bzw. das Material sehr ansprechend. Auch meine Liebste hat erst auf den zweiten Blick erkannt, dass es kein Leder ist. Meiner Meinung nach passt das gute Stück zu jeder Art von Hose, von Deutschleder bis zu feinem Zwirn.

Insgeamt überwiegen für mich die Vorteile dieses "Kleidungsstückes". Momentan überlege ich noch, ob ich mir gleich einen bestelle oder erstmal die Verlosung am Ende des PA´s abwarte. :super:

PS: Einen kleineren Lochabstand von vielleicht 2cm fände ich auch gut.
 

chamenos

Super Moderator
.....wurde mir auch der Grund für diese Kratzer klar: Der Schlitz einer der beiden Schlitzschrauben hatte einen ordentlichen Grat von einem vermutlich verkanteten Schraubendreher. ....Durch sauberes Anziehen der Schrauben sollte dieses vermieden werden können. Auch würde es helfen, wenn die Schlitze parallel zum Gürtel gestellt werden.

:teuflisch
Der Gürtel würde von mir mit garantiert einwandfreien Schrauben, deren Schlitze exakt parallel standen in den Passaround gegeben.

Für die kommenden Tester: Wenn ihr die Schnalle austauscht, dann nehmt bitte erstens einen passenden Schraubendreher und zweitens: Die Schrauben müssen nicht bis zum Anschlag reingedreht werden.

Da nun schon zweimal angefragt wurde:
In die Gürtel macht ihr bitte keine weiteren Löcher.
Was die Gewinner dann machen ist mir egal, aber bis dahin bleiben die Gürtel bitte so, wie ich sie abgeschickt habe.

Gruß
chamenos
 

dirkb

Super Moderator
:teuflisch
Der Gürtel würde von mir mit garantiert einwandfreien Schrauben, deren Schlitze exakt parallel standen in den Passaround gegeben.

Ich habe keine Fotos gemacht und auf den Stand der Schrauben nicht geachtet, aber ich bin dem Gürtel auch nicht mit dem Schraubenzieher zu Leibe gerückt! Die bemängelten Kratzer habe ich zwar gesehen, aber auf der Innenseite für völlig irrelevant gehalten.
 

giovanni

Super Moderator
Funktion: einwandfrei – die Hose hält.

Vorteil: unzerstörbar, formstabil, unauffällige Optik, Rutschsicherheit von Gürtel und Behang

Nachteil: Deutlich schwerer als mein vergleichbar dimensionierter Ledergürtel, etwas störrisch, etwas großzügig dimensioniert (in meine Sommerhosen hat er nicht gepasst, in Jeans geht er rein); Rutschsicherheit geht zu Lasten des Komforts beim Einfädeln

Mir hat der Gürtel gerade in der schlichten Optik gut gefallen. Die Formstabilität ist beeindruckend, hat aber auch Auswirkungen auf das Schließen des Gürtels: Das Ende will eher geradeaus als um den Bauch; macht aber keine echten Probleme, das hat man schnell raus. Für Jeans und Arbeitshosen gut geeignet, für Outdoor würde auch ich Corduragürtel vorziehen wegen Gewicht, Schweißdurchlässigkeit und stufenloser Einstellmöglichkeit.

Fazit:
Netter MÄNNERgürtel, auf jeden Fall sein Geld wert (da ich den Angaben zur Haltbarkeit mal vertraue, das lässt sich im Passaround nicht testen ;))
 

chaos_66

Mitglied
Hallo,

nach dem ich den Gürtel auch eine Woche am Leib hatte, kommt hier mein Bericht:

Optik:
Der Gürtel ist genauso wie ich es mag: schlicht und einfach, ohne Schnörkel. Nur die Rolle an der Schließe ist nicht so mein Ding. Außerdem klappert sie im geöffneten Zustand. Aber das ist nicht wirklich ein Problem. Da der Gürtel verschraubt ist, ist der Schließenwechsel auch für den Laien kein Problem. Wegen den bereits angesprochenen Problemen (Schrauben verhunzt und Gürtel dadurch geschädigt) habe ich aber darauf verzichtet, dies zu testen.
Der Abschluss und die Löcher sind (wenn man ganz genauen hinsieht) etwas ausgefranzt. Ich weiß nicht, ob man das etwas besser hinbekommen kann.
Die Schlaufe, an der die Schließe befestigt ist, ist etwas größer als bei einem „normalen“ Gürtel. Dies hat aber in der Praxis nicht gestört.

Gebrauch:
Wie erwartet hat mich der Gürtel nicht im Stich gelassen und immer seinen Zweck erfüllt: Die Hose hält dank CMG.
Während der Testzeit musste ich zum Glück kein Auto abschleppen. Ob der Gürtel tatsächlich 750 kg aushält, kann ich daher nicht bestätigen, aber ein oder zwei Mopeds gehen sicherlich.
Für die eine oder andere Hose hätte der Gürtel ein paar Millimeter schmäler sein können, gepasst hat er aber immer.
Es würde bereits erwähnt, dass das „gummiähnliche“ Material etwas schlechter zum einfädeln ist. Ich fand die „Rutschfähigkeit“ aber perfekt: geringer Mehraufwand bei Anziehen, aber das Gerödel blieb dafür meistens an Ort und Stelle.
Einen leichten Geruch konnte ich nur noch feststellen, wenn ich mir das Teil direkt unter die Nase gehalten habe. Dies ist aber eine untypische Tragweise.
Auch ich hatte den Eindruck, dass man mit dem Gürtel etwas mehr schwitzt.

(subjektives) Fazit:
Ein weiteres Männerspielzeug mit kleinen Macken, dass ich mir sicherlich zulegen werden (falls ich es nicht gewinne) und zumindest immer an meinen „John-Wayne-Tagen“ tragen werde.

Heinz
 

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schwartzbunt

Mitglied
Früher hatte ich meist billige "Leder-"Gürtel. Die haben meist nach 1/2 Jahr die Funktion eingestellt, die Schnalle versagte, und hinten wuchs der "Halbmond"...
Dann hab' ich mir Anfang des Jahres 'nen Liger-Belt gegönnt. Das war schon ein Sprung nach oben. Der hält seine Form, die "Schnalle" hält bis jetzt, obwohl ich den Gürtel recht stramm trage.
Nun kam der CMG...
Erst dachte ich, naja, viel weicher wie der Liger, ob das taugt?
Mit dem einfädeln gab's keine Probleme, da ist der Liger störrischer. Und mal wieder 'ne richtige Gürtelschnalle, eine wohltat gegenüber dem Liger. Bei letzterem mußte ich immer etwas fuckeln, um die Schnalle einzuhaken.
Der CMG hielt, obwohl deutlich weicher, super. Kein Halbmond. Er trug sich auch viel angenehmer als der Liger.

Die Verarbeitung machte 'nen sauberen Eindruck, die von den Vorgängern genannten Spuren hätten sich sicher vermeiden lassen, aber es ist ja schließlich ein Gebrauchsteil.
Das sich die Schnalle wechseln läßt ist ein weiterer Pluspunkt.
Von den Löchern hät's für mich eins mehr (weiter) sein dürfen, aber gut, es war ja noch genug Material zum Erweiterrn da.

Also, mich hat der CMG, als günstigere und komfortable Alternative zum LigerBelt, überzeugt. Haben will :D

Danke für's Testen dürfen:super:


Nachtrag:

Was mir beim Testen nicht aufgefallen war, der Dorn der Schließe hat ein recht groben Grat, der seine Spuren auf der Unterseite des Gürtels hinterläßt.
Bei einem identischem Gürtel (mir hat der Gürtel gefallen, deshalb hatte ich mir mittlerweile einen gegönnt :hehe:) ist der Grat aber kaum zu spüren, dennoch sieht man auch hier leichte Spuren.
 

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WeißAuchNet

Premium Mitglied
Der Gürtel durfte sich in Jeans in der Freizeit und beim Heimarbeiten bewähren, ich fand den Gürtel bequem, er trug sich einfach angenehm; Ein verstärktes Schwitzen konnte ich nicht feststellen (ich habe bei ca. 28 Grad mein Dach zum Teil abgedeckt).
Das einzige Manko für mich war, dass der Abschluss nicht ganz so sauber wie bei Willis Gürtel (http://messerforum.net/fotoalbum/data/794/CMG5.jpg )gearbeitet war, da waren noch Schnittspuren zu sehen.
Da der Gürtel gut formstabil ist war es auch nicht störend wenn ich mir ausnahmsweise mal ein Multitool anschnallte.
Also quasi nix zu meckern; Der Gürtel passte.


Claus.
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Ich habe seit letzter Woche auch einen CMG, danke noch mal, chamenos für die rasante Bedienung. Ich habe mir auch noch eine schöne Schließe dafür aussuchen können, und noch einen Extrabügel für den "Schniepel"
Seitdem ist er (der Gürtel, nicht der Schniepel :D) im Dauergebrauch. Er paßt nämlich auch durch die Schlaufen meiner Anzugshosen. Die Schlaufen sind wohl neuerdings größer als früher.

Der Gürtel hat mich auch jetzt nach Paris und nach Südafrika begleitet, da war es warm (33°), und in Paris war es nasskalt.
Übermäßiges Schwitzen habe ich nicht bemerkt, der Gürtel ist sehr bequem, und nach der Sicherheitskontrolle im Flughafen kann man ihn auch mal eben über die Hose schnallen, damit man von dem Trubel wegkommt. Dank seiner Haptik hält er auch dort.

Und in der Tat, keine Bananenform, superformstabil.

In der Körperwärme ist er sehr flexibel, ohne dabei labberig zu werden.
Es verrutscht auch nichts. Hab ich gemerkt, als ich versuchte, den an der Sicherheitskontrolle gewohnt lässig einfach mit einem Ruck aus der Hose zu ziehen. Hose verdrillt, Gürtel noch drin. Ist eigentlich gut, denn der Hauptzweck ist Hosenhalt, nicht Rausgezogen werden.

Bei Jeans ist er natürlich ebenso sehr tauglich, und egal, wie hoch man den Hosenbund trägt, der Gürtel hält (Paris,.... Rom....Sydney...die Frisur äh der gürtel hält :D).

Ich bin von dem CMG jedenfalls sehr angetan, zumal auch keine Etuis oder Scheiden herumrutschen.

an meinem "Lieblingsloch" ist nur eine gaaaanz leichte Eindellung von der Schließe, aber das ist normal, und deutlich weniger als bei Leder.

:super::super::super::super:


Ach ja, unten ein Bild.
 

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Schnibbler

Mitglied
Auch ich hatte das Vergnügen den CMG, im Rahmen des Passaround testen zu dürfen.

Fazit kurz und knapp: Der CMG ist echt OK!:super:

Fazit kurz und nicht gaanz so knapp ;) : Verglichen mit Ledergürteln herkömmlicher Art(in etwa der selben Preisklasse wie der CMG), die ich sonst trage, hat der CMG zwei große Vorteile:
  • die Formstabilität(keine 'Bananenform' mehr)
  • die Antirutsch-Eigenschaften des CMG(der Gürtel rutscht geöffnet weder aus den Schlaufen, noch wandert am Gürtel getragene Ausrüstung herum)

Nachteile konnte ich keine feststellen.
Kein vermehrtes schwitzen, und die 'Einfädelbarkeit' fand ich auch nicht erwähnenswert schwerer.(habe den CMG ausschließlich in Jeans getragen)

Wenn ich unbedingt was nennen sollte, was der CMG aus meiner Sicht noch besser machen könnte:
  • sauberere Kanten(vorne am Gürtel, und an den Löchern)

Der CMG entscheidet den Vergleich mit meinen Ledergürteln klar für sich!

Gruß, und Danke fürs testen dürfen
Björn
 

lacis

Mitglied
Ich trage seit Jahren in allen Freizeithosen den gleichen Gürtel aus dickem, schwarzem Leder. Ja, er ist verformt. Aber bisher habe ich das weder ästhetisch noch funktional als Problem wahrgenommen. Die Hose hält und die Krümmung des Gürtels sieht man am Körper nicht – nur wenn er der Länge nach vor einem liegt.

Aber wie man vielleicht schon in anderen Zusammenhängen feststellen konnte, lasse ich mich gern überzeugen bzw. bilde mir gern eine eigene Meinung zu angepriesenen Innovationen. Der CMG-Passaround kam da gerade recht und so habe ich den Gürtel über den gesamten Testzeitraum täglich getragen.

Das Funktionsprinzip überrascht dabei zunächst nicht ;-) – Zweck und eigentliche Aufgabe werden genauso gut erfüllt, wie von meinem Ledergürtel. Allerdings hat mich Florian darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine Gürtel weder durch Körperbau noch durch Job (Büro) besonderen Belastungen aussetze. Dennoch – die unbestritten höhere Stabilität des CMG merkt man direkt und jedesmal, wenn man den Gürtel beim Schließen in der Hand hält. Dicke, Steifigkeit und fehlende Dehnbarkeit des Materials vermitteln sofort ein sehr vertrauenserweckendes Gefühl. Andererseits büßt man die Flexibilität von Leder ein, die unter bestimmten Rahmenbedingungen ja ebenfalls sehr funktional sein kann (z.B. Anpassung an temporäre Veränderungen des Körperumfangs ;-) ).

Grundsätzlich ist Leder für mich das „sympathischere“, weil „lebendigere“ Material. Diese Einstellung hat sich durch den Test nicht verändert. Allerdings lassen die matte Struktur und die schwarze Farbe des CMG seinen Kunststoffcharakter angenehm in den Hintergrund treten. Auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass es sich um ein ungewöhnliches Material handelt. Nach zwei Wochen regelmäßigen Tragens ist zwar auch hier durch leichte Abdrücke der Schnalle erkennbar, in welchem Loch der Gürtel getragen wurde. Jede Verformung von Riemen oder Löchern unterbleibt jedoch.

Beim Prototyp, den wir zum Testen hatten, wirken Ende des Gürtel und Löcher noch etwas „zurecht geschnitzt“. Bei der Rückgabe des Testexemplars in seinem Laden sagte mir Florian, dass er die notwendigen Arbeitsschritte mittlerweile perfektioniert hat, so dass das Ergebnis jetzt gleichmäßiger ausfällt. Die Schnalle des Testexemplars war ebenfalls nicht mein Ding. Sie wirkte einfach etwas billig. Aber hier ist ja der Austausch möglich.

Mein vorläufiges Fazit: Trotz unbestreitbarer Vorzüge brauche ich den CMG nicht ;-) Weder trage ich im Alltag viel Ausrüstung am Gürtel, noch setze ich ihn sonst hohen Belastungen aus. Als ich dann aber nach 10 Tagen meinen alten Ledergürtel wieder durch die Schlaufen zog, kam er mir ungewohnt labbrig vor. Bei jedem Schließen habe ich das stabile Gefühl des CMG vermisst. Als Florian mir dann noch die Schnalle zeigt, die er auch an Herberts Gürtel verbaut hat, stand mein Entschluss spontan fest. Irgendwann demnächst kann ich meinen CMG abholen ;-) Ich habe dabei das Gefühl, mir etwas für’s ganze Leben anzuschaffen ;-) Diese Entscheidung fällt aber auch wegen des äußerst angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnisses so leicht. Die Preiskategorie eines Liger hätte mich da deutlich länger zögern lassen.
 

herbert

MF Ehrenmitglied
So, seit ca 14 Monaten (fast) täglich im Einsatz, und immer noch hält er die Form, und es sind keine Abdrücke oder Ähnliches zu sehen. Ich bin immer noch hochzufrieden.
Ich trage den Gürtel sowohl bei Außenarbeiten wie im Büro, und vor allem habe ich ihn auf leichten Anzugshosen, die irgendwie wie "nicht da" wirken, schätzen gelernt. Die verläßliche Bezugsgröße in der Körpermitte, hält und sitzt, und alles wichtige hängt verläßlich fest an dem Gürtel. Gern stecke ich auch mal ein Messer in Kydexscheide ohne Tecloc einfach in den Gürtel, das hält.
Dehnbarkeit bei Gürteln ist bei meiner Körperform, die ja eher, sagen wir mal, etwas stämmiger ist, nicht so ratsam wie verläßlicher Halt "auf Klemmung".
Das tut der CMG, und bleibt in Form dabei.
Erstaunlich, wie beständig das Teil ist.