Olight M2R Warrior - Kaltweiß

cylindrica

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Die Olight M2R - in meinem Falle das Modell mit kaltweißer LED - kommt mitsamt einer Handschlaufe, einem Holster und einem magnetischen USB-Ladekabel. Der doppelte Clip ist bereits angebracht und kann mit etwas Kraft frei gedreht werden. Der 3500mAh starke Akku befindet sich bereits im Inneren der Taschenlampe und ist durch eine Kunststofffolie gesichert. Bevor man jedoch vor lauter Freude die Taschenlampe direkt verwendet, sei darauf hingewiesen, dass der Akku laut Olight vor der ersten Benutzung vollständig aufgeladen werden sollte, was beim Laden in der Lampe durchaus mehrere Stunden in Anspruch nimmt.


- - - Funktionsmodi und Bedienung - - -

Die M2R hat neben vier regulären Helligkeitsstufen noch einen Turbo-, einen Moonlight- und einen Strobemodus.

Mit dem seitlich angebrachten Taster können folgende Betriebsmodi ausgewählt werden:
- Moonlight: 25 Tage Laufzeit bei 1 Lumen
- Low: 70 Stunden Laufzeit bei 15 Lumen
- Med 2: 20 Stunden Laufzeit bei 60 Lumen
- Med 1: 6:15 Stunden Laufzeit bei 250 Lumen
- High: 2 Stunden Laufzeit bei 700 Lumen
- Turbo: 3 Minuten auf 1000 Lumen, danach auf High reduziert (700 Lumen)

Bei ausgeschalteter Taschenlampe wird der Moonlight-Modus durch das Gedrückthalten des Tasters aktiviert. Wenn der Taster weiterhin gedrückt gehalten wird, gelangt man in den Lockout. Die M2R kann dann nicht mehr versehentlich eingeschaltet werden und signalisiert dies durch ein rotes Leuchten des Seitenschalters.
Wenn man die Taschenlampe über den Taster einschaltet, wird die zuletzt aktive Stufe ausgewählt, sofern man diese durch das Gedrückt halten des seitlichen Tasters gewählt hat. Dabei wird relativ schnell zwischen den Stufen Low > Med 2 > Med 1 > High geschaltet.
Wenn man doppelt bei ausgeschalteter Taschenlampe oder im Moonlight-, Low- oder Medium-Modus klickt, wird direkt in den High-Modus geschaltet, ein weiterer Doppelklick aktiviert den Turbo-Modus.
Der Strobe-Modus kann jederzeit durch dreifaches Drücken des Seitenschalters aktiviert werden. Wenn die Leuchtstufe durch Doppel- oder Dreifachklick ausgewählt wird, wird diese nicht gespeichert, sondern die Lampe geht beim nächsten Einschalten in den vorherigen Modus.

Der hintere Taster dient insbesondere zum taktischen Einsatz. Es kann zwischen zwei Betriebsmodi gewählt werden:
- Normaler Modus: Beim leichten Drücken gibt es 1000 Lumen Momentanlicht, beim Durchdrücken bleibt die Lampe im Turbo-Modus mit 1000 Lumen.
- Taktischer Modus: Beim leichten Drücken gibt es 1500 Lumen Momentanlicht, beim Durchdrücken geht die Lampe in den Strobe-Modus.


- - - Optik und Verarbeitung - - -
Das Gehäuse ist nahezu vollständig in schwarz gehalten und besteht vollständig aus Metall. Der hintere Schalter ist silbern, vorne am Reflektor ist ein blauer Ring mit regelmäßigen Einkerbungen eingesetzt. Des Weiteren ist der seitliche Gummischalter mit einem blauen Akzenzring versehen.
Die M2R ist am Schaft geriffelt und hat am Lampenkopf an mehreren Stellen Lamellen zur Kühlung (im Turbo-Modus wird die Lampe aber niemals so heiß, dass ich mir Gedanken machen würde).
Auf mich macht die M2R einen sehr hochwertigen Eindruck, wie ich es schon von der S30R II gewohnt bin. Die Oberfläche ist ziemlich kratzresistent und steckt einiges weg.


- - - Meine Meinung und Vergleich zur S30R II - - -
Die M2R hat meine S30R II als „Lampe für alles“ abgelöst. Sie ist zwar etwas größer und schwerer, liegt für meinen Geschmack aber auch etwas besser in der Hand und hat eine Handschlaufe. Was die Helligkeit angeht, kann ich subjektiv keinen Unterschied zwischen den beiden Lampen ausmachen.
Drei Dinge stören mich an der M2R jedoch:

1. Wenn ich die Taschenlampe am seitlichen Taster ausschalte, dauert es etwa eine halbe Sekunde, bis sie sich dann auch ausschaltet. Das bin ich so von meinen anderen Lampen nicht gewohnt und ich sehe darin auch keinen Sinn. Insbesondere bei einer taktischen Lampe, bei der der hintere Schalter extra leise ist, sollte es doch selbstverständlich sein, dass sie im Falle des Falles sofort aus ist, wenn ich es brauche.

2. Die maximale Helligkeit, mit der immer so schön geworben wird, lässt sich nur im speziellen Taktischen Modus abrufen und das auch nur als Momentanlicht. Warum? So bringt das oftmals nichts und ich fühle mich ehrlich gesagt etwas veräppelt.
 

JoSch

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HAllo,

Danke für deine Vorstellung.

Das mit den maximalen Lumen ist immer so ne Sache, einerseits Marketing andererseits ist das mit den taktischenlampe wohl so ne Sache..
Da empfiehlt sich vielleicht der Leitfaden für Einsatzlampen.Da sind die Einsatzkriterien wohl etwas anders als bei zivilen Lampen für Haus und Hof.


Gruss