Messermagazin 3/2001 - was mir so auffällt

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Vorab: Ich lese ja das MM recht gerne und weiss es zu würdigen, dass jemand das Risiko eingeht, ein entsprechendes Magazin in D herauszubringen. Und da ich im Vertrieb arbeite, kann ich auch die Wichtigkeit von Anzeigenkunden und denen, die kostenlos Testmesser zur Verfügung stellen, einschätzen. Aber ein wenig mehr "Fleisch an der Suppe" wünsche ich mir ja schon manchmal.

1.Neck Knives.

Thema Busse, hatten wir hier ja schonmal. Dass ein Messer mit so schmaler Klinge und 6.8mm(!) Klingenstärke nicht der Schärfe letzte Weisheit sein kann und das Ding dadurch auch noch ziemlich schwer wird ist bekannt. Wer ein kleines Brecheisen braucht, darf zugreifen, das ist IMO wirklich Ansichtssache. Aber dass solche Dimensionen für den normalen Gebrauch auch Nachteile haben, sollte man schon erwähnen.
Der Preis wird auch als zu hoch erachtet - ich finds auch viel zu teuer fuer ein Stueck Stahl. Aber das ist Ansichtssache. Funktionale Einschränkungen aber weniger. Wenn ich bös wäre, würde ich auf die vorletze Heftseite verweisen. Tu ich aber nicht ;-)

Herbertz Neck Knife für 44 Märker. Angeblich gute Leistung fürs Geld. Bei dem Ding ist die Hälfte der Klingenbreite durchbrochen. Damit wird das Messer zwar leicht - wer hätte es gedacht - , nur alles was fester wie eine Butterstulle ist, möchte ich damit nicht schneiden. Wofuer soll das taugen?

Cold Steel Mini Tac: American tanto, 100% Welle. Fazit MM: "Viel Nutzwert am Hals." Fragt sich für welchen Einsatz.

2. Vörös & Schätz.

Ich hab ja schonmal was dazu geschrieben. Ich finde den Mechanismus sehr interessant und gut gemacht,keine Frage. Das Design gefällt mir nicht so sehr, ok, Geschmacksache. Das der Klingenanschliff aber einfach nicht hoch genug geht, um eine ordentliche Schneide zu formen, fällt schon auf. Und der 4034 Stahl mag leicht zu schärfen sein, letztlich ist er einfach billig.

Gut, das Ding kostet auch nur 198 Mark, was wirklich günstig ist. Aber warum weint das MM nicht endlich mal einem 1A gefertigtem Springer aus erstklassigem Material mit modernem Design aus deutschen Landen nach, um MT und Konsorten mal was entgegenzusetzten. Soll das Ding halt 600 Mark kosten. Und es erzähle mir keiner, das liese sich nicht verkaufen. Wenns so wäre, warum bietet dann Magnum MTs zu Fantasiepreisen jenseits der 700 oder 800 Mark an? Manuelle Version wohlgemerkt. Sicher nicht, weils keiner kauft ;)

Schad drum, wäre ne Chance gewesen. Vielleicht greift ein wirklich professioneller Hersteller das Patent auf. Und nicht nur die, die auf Stanzautomaten tausend Messer/Stunde fertigen können.

3. Eickorn Slimcut.

MM hat recht. Der Liner ist zu duenn :) Tamtam um ein 100 Mark Messer mit 420er Klinge, Spezialschlüssel für die Einstellung des Klingengangs. Und das soll sich, laut Bericht, mit BM und CRKT messen? q.e.d., aber warum sollte es auch. Warum bringen die nicht ein Messer, das besser, hübscher, moderner was weiss ich ist, als die US Konkurrenz. und dafür auch 300 Mark kostet? Können die nicht, wollen die nicht? Klötzli kanns ja auch.


Mein Fazit: Für Fans hochwertiger Serienmesser ist nach wie vor ziemlich wenig im Heft. Auch eine Auseinandersetzung mit dem Markt speziell in D fehlt mir. Sind die Kunden andere, ist der Vertrieb anders, oder schlechter geschult, warum bekommt man an jeder Ecke Magnum Pruegelmesser aber selten was vernünftiges. Warum haben Böker und Co eine Produktpalette, die von billigem Müll bis mittelteuere 0815 Qualität reicht, aber das dafuer in tausend Varianten, während BM und Konsorten mit vielleicht 10 oder 20 Messern auskommen. Wer verdient sich an wackeligen 50Mark Messern eine goldene Nase? Fragen über Fragen, aber vielleicht interessiert das ja auch nur mich :)

Gruesse
Pitter
 

HankEr

Super Moderator
Tja, komischer Tag heute im Messerforum. Mir bleibt kaum was zu sagen, außer meinem Vorredner zuzustimmen. :irre:

Was mir bei ersten überfliegen dieses Heftes auch noch aufgefallen ist, ist die Sache bei den Rasiermessern.
Zum einen, daß eien Schneide angeblich Stunden bis Tage braucht um sich wieder aufzurichten und zum anderen dieser Magnethockus-pockus zum scharfhalten von Rasierklingen. Das klingt mir doch alles recht nach "aus dem Werbeprospekt" abgeschrieben.
 

HJWieland

Mitglied
Rasierklingen-Schärfer

Also das mit dem magnetischen Rasierklingen-Schärfer hört sich zwar ein wenig abenteuerlich an, funktioniert aber tatsächlich. Ich habe das kleine Teil selber über Monate hinweg ausprobiert und zum Vergleich mit zwei Klingen "gearbeitet" - eine Klinge ungeschärft, die andere mit dem "Blade-Master". Ergebnis: Das Ding bringt wirklich eine spürbare Verlängerung der Lebensdauer. Ich lege den Rasierer einfach über Nacht drauf. Wer´s nicht glaubt, sollte es ausprobieren.

Mit Gruß

Hans J. Wieland:)
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von HankEr
Zum einen, daß eien Schneide angeblich Stunden bis Tage braucht um sich wieder aufzurichten und zum anderen dieser Magnethockus-pockus zum scharfhalten von Rasierklingen. Das klingt mir doch alles recht nach "aus dem Werbeprospekt" abgeschrieben.

Fand ich auch komisch, aber ich habs noch nie probiert. Klappt das auch bei meinem Braun ;). Im Ernst, den Bericht fand ich wiederum sehr interessant, wo kann man sowas schon nachlesen, ebenso den Bericht über Solingen. IIRC hab ich auch Günter auf den Bildern rumschleichen sehen.

Nochwas generelles. Die Bilder/Beschreibungen von handgemachten Messern sind auch Klasse. Ich frag mich nur, ob vielleicht mal einer der hiesigen Messermacher nicht das 4764ste Jagdmesser in 200 Lagen Damast, tordierten Backen und Wüsteneisenholz anbietet :( Die Qualität ist unbestritten, aber leider wenig innovativ. Ich weiss, es gibt Ausnahmen, aber in der Mehrzahl kommt mir das zumindest so vor, besonders bei den Machern, die schon lange im Geschaeft sind. Was mich halt zu meiner Frage zurückkommen lässt - wer sind in D die Kunden? Wirklich nur/fast Jäger? Oder ist das traditionell so, oder warum?


Gruesse
Pitter
 

HankEr

Super Moderator
Damit alles nicht zu negativ klingt und ich bei meinem scheinbaren Trend des Tages bleibe (der Zustimmung :glgl: ) Die Messerbilder der Messeberichte sind wirklich toll, sie sind wohl der eigentliche Grund warum ich mir das Heft doch immer wieder kaufe (neben dem Umstand, daß es nur ein paar mal im Jahr raußkommt und lange genug im Regal liegt, daß man irgendwann dann doch zuschlägt).

Den Punkt mit dem Magneten, bei solchen Sachen würde ich mir halt doch etwas mehr dazu wünschen und eben nicht nur die Wirkung wie aus dem Werbeprospekt wiedergeben, sondern etwas zu dem Wieso und Warum.
 
Zuletzt bearbeitet:

coolcat

Mitglied
Mir ist heute beim Durchlesen ähnliches wie Pitter und HankEr durch den Kopf gegangen.
Zuerst las ich den IMHO recht oberflächlichen Vergleichstest der Neckies und war ziemlich enttäuscht (obwohl ich mich gerade auf den so gefreut hatte). Anschliessend der Vergleich zwischen Schanz und Reeve - toll, einfach nur toll. Recht detailliert und mit vielen passenden Bildern. So stelle ich mir Berichte für, wie Pitter es ausdrückt, Fans hochwertiger Messer vor. Ein bißchen schade, dass nicht alle Berichte ein solches Niveau haben.
 
was mir beim neck knife test noch aufgefallen ist:
beim böker nealy specialist wird gelobt, daß die scheide das messer sicher festhält....:confused: da muß ich wohl 5 bis 6 montagsmodelle nacheinander in der hand gehabt haben. bei kopfübertragweise sollten nur sicherheitsschuhe mit stahlkappen getragen werden, da sich das messer bei geringster erschütterung richtung erdanziehung verabschiedet!!!
beim original nealy sind x magneten in der scheide, böker hat mal wieder am falschen ende gespart.
 

smaragd

Mitglied
Original geschrieben von pitter


Ich frag mich nur, ob vielleicht mal einer der hiesigen Messermacher nicht das 4764ste Jagdmesser in 200 Lagen Damast, tordierten Backen und Wüsteneisenholz anbietet :( Die Qualität ist unbestritten, aber leider wenig innovativ.


wie wahr, wie wahr.

ROFLMAO
smaragd
 

bigbore

Mitglied
positiv

Ein kleiner Tip:
Schaut mal bei den "zu verkaufen" Anzeigen gleich auf die Erste:
>>verkaufe Customsammlung<< Ten Nr mit Vorwahl 08431-.....

Da ich zufällig nur 5 Minuten entfernt war hab ich mir das gleich angeschaut, da sind echt tolle Sachen dabei:
2 Bo Randall
Loveless (war schon weg)
noch ein paar fixed Customs
Western W49
Folder z.Teil Sonderausgaben Coca-Cola knife
Case Damascus usw. usw...
Jep, auch paar Böker :)

Anrufen lohnt sich

Bild von dem daß ich gekauft hab gibts auch bald.
Handmade aus einer Feile mit Knochengriffschalen von einem Maker aud New Mexico, Initialen DB, etwa 1980.
Kennt jemand den Namen?? :lechz:
 

Mime

Mitglied
...sehr interessant finde ich auch den Praxistest zum Victorinox Swisstool. Um eines gleich klarzustellen: Auch ich finde das Tool nicht schlecht - finde jedoch sehr erstaunlich, dass sich dieser Artikel ein Stück weit wie reines Marketing liest (hat das ein Schweizer geschrieben?) und das es ein Victorinox Messer für alle neuen Abonennten des Messermagazins gibt - bei nur 5,00 DM Zuzahlung.
Da liegt meiner Meinung nach der Verdacht nahe: Eine Hand wäscht die Andere.
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Mime
Da liegt meiner Meinung nach der Verdacht nahe: Eine Hand wäscht die Andere.

Das ist sicher so, das ist halt ein schmaler Grat. Ohne zahlungskräftige Anzeigenkunden wird ein Magazin extrem teuer, und das will dann auch kein Leser mehr bezahlen. Die einzige Zeitschrift, die ich kenne, die Ihre Meinung offen ausspricht, Anzeigen hin oder her, ist die c´t - ich warte schon auf die nächsten Test von Waibels Wannsee Sprinter mit den Gegenanzeigen des Herstellers in der nächsten Asugabe :teuflisch.

Grundsätzlich ist das fuer mich schon nachvollziehbar, nur irgendwo hoerts halt auf. Und Gleichmacherei ist IMO langweilig. Klar schneidet jedes Messer. Und fuer 90% der Anwendungen tuts auch ein Herbertz fuer 20 Mark. Nur ich glaub nicht, dass sich wer ein Messermagazin kauft, um dann nen Plastikfolder fuer 100 Mark zu kaufen. Egal ob das Ding gut schneidet und der Liner hält oder nicht. Das ist mir doch schnurz, ich will was vernünftiges in der Hand.

Noe, was mir z.B. fehlt ist ein kritischer Bericht zur derzeitigen Lage der deutschen Messerindustrie. Egal wieviele Teile die produzieren, am Ende kommt nix vernünftiges raus. Und das finde ich schade, ich will eigentlich nicht US Messer kaufen müssen, wenn ich gute Qualitaet haben will. Hab ich das schonmal gesagt? :irre:

Habs ja hier live wieder vor mir. Böker tactical Liner G10. Super Design, eigentlich auch recht gut vearbeitet. Und wennde das Ding offen mal feste drückst, schiebts den Liner weg und beim Schliessen schabt die Klinge über den Liner. Nur weil die zu doof sind, beim Stanzen ihre Toleranzen einzuhalten. Und das kostet dann fast 200 Mark - auwehauweh.

Gruesse
Peter
 
Hallo,

schaut mal auf Seite 8 unten links und bewerbt euch!

Kann ja nur besser werden wenn man euch so liest.Es kann nicht immer
alles perfekt sein. Messer sind auch nie PERFEKT.

Ich habe noch keins gesehen und so ist es halt auch mit Zeitschriften.

Grüße aus Karlsruhe
Micha


P.S. Danke Herr Wieland für Ihre schnelle Antwort wegen der Adresse.
 

HankEr

Super Moderator
... und genau die c't zeigt, daß man unbestechlich auch bestehen kann. Ich kann mich z.B. nicht erinnern, daß darin je ein gutes Wort über Sn*gard verloren worden wäre und trotzdem schalten sie seit Jahren mehrseitige Anzeigen und das obwohl es noch genug andere Computer Zeitungen am deutschen Markt gibt. Keine generelle Computerzeitung schreibt soviel negatives über Microsoft (deren Produkte, deren Politk, deren Ethik) und trotzdem an der wohl teuersten Stelle im Heft eine doppelseitige Anzeige von Microsoft. Die c't (DM5,5 das Heft) kann es sich halt erlauben, weil sie eine bestimmte Zielgruppe anspricht an die die Anzeigenkunden auch herankommen wollen; das Messer Magazin, als einziges (?) themenspezifische Printmedium am dt. Markt, sollte doch auch mit kritischen (= konstruktiven) Beiträgen aus dieser Situation heraus ihren Teil vom Kuchen am Werbeetat derer die mit Messern Geld verdienen bekommen können.

Um den Kreis zu den Computer Zeitungen zurück zu schlagen, Chip ("Windows XP, noch besser noch bunter, das Betriebssystem des neuen Jahrtausends + 10 Vollversionen auf der Heft-CD"), PC Praxis ("die 10000 besten undokumentierten Features in Windows ME, noch schneller, noch stabiler, noch bunter + die neuesten Treiber auf der Heft-CD") und Computer Bild gibt es schon genug. So schön und begrüßenswert es ist, daß es wieder ein dt. Messer Magazin gibt, es wäre halt noch schöner wenn dies sich weiterentwickeln würde (von einem Wettbewerb in diesem kleinen Markt wage ich gar nicht zu träumen) und zu einer Zeitung reifen würde die auch mal den Finger in die Wunde legt.
 

bladeshop

Mitglied
@Tante Modi
Jens das mit dem Medallion ist ungerecht, selbst Du hättest nicht rechtzeitig zum Test liefern können.
Also wie etwas testen was man nicht da hat?
Ich glaub wir waren die ersten, die in D liefern konnten und haben trotzdem leider den Drucktermin überschritten.

Zu den 20.- Messern und den konservativen Jagdgeräten- so etwas läuft nun mal wesentlich besser als das Benchmade für mehrere hundert Mark.
Der Markt geht aber meiner Meinung nach langsam zu hochwertigen Messern über.
Allerdings wird der Handel nie auf den kleinen Normalokäufer verzichten können und dem entsprechend gibt es von 0815 nun auch mal ein Riesenangebot.
Für Pitter nochmal im Klartext:irre: ob Du Einzelner einen Linerfimmel hast interessiert eine Firma wie Böker nicht, Du bist nicht die Masse.
 

luftauge

Mitglied
Tach auch!

Mir fällt bei der Diskussion auf, dass über manche Hersteller bevorzugt gelästert wird (Böker - war wohl jahrzehntelang unter US-Regie).
Wenn man dem MM glauben darf (ich weiß es ja nicht besser), entstammen die USA-Edelteile ursprünglich aus der Zusammenarbeit von Messerfans und Praktikern, die ihre Ideen mit Hartnäckigkeit zum Erfolg brachten. :hmpf:
Warum geht das bei Uns nicht? :confused:

Kaum wird etwas Neues vorgestellt, wird es zerredet. Lasst sie doch erstmal machen, verbessern kann man sich immer noch (Vörös-Schätz)!
Ist das Zerreden von Neuheiten oder Ideen durch Uns/bei Uns nicht auch ein Grund für den Erfolg amerikanischer Produkte?
In den USA wurde auch ein anderes Produkt erfunden, nämlich PR - was wohl auch ein Faktor für Erfolg ist!

Gruß Luftauge
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
@Falko: Dass Firmen in der Regel mit Masse mehr Umsatz machen als mit Qualitaet weiss ich, das ist klar. Kann aber auch ins Auge gehen, muss nicht, kann aber. Nur warum leben Firmen wie BM, Spyderco, Gerber, CRKT, Klötzli und Konsorten, wenn eigentlich jeder mit billigem Kram zufrieden ist? Und warum gibts in Solingen nicht wirklich eine deutsche Messer/Blankwaffenindustrie mehr. IMO sitzen da keine technischen Idioten, das ist meistens veraltete und verbohrte Geschäftspolitik. Ist meine Erfahrung, auch von meinem Beruf her. Ewig blind alte Zöpfe reiten bis das Ding den Bach runter ist.

Egal, der Punkt ist, dass meiner Meinung nach Leser eines Messermagazins nicht Kunden für Billigmesser sind. Letzte gehen in einen Laden um die Ecke und kaufen das nächtsbeste Teil, was ihnen aufgeschwatzt wird und lesen nicht vorher Tests. Mir fehlen halt im MM mehr Beschreibungen/Vergleiche hochwertiger Serienmesser.

@Luftauge. Du verstehst mich da falsch. Wenn ich über den Böker Tactical Liner herziehe, dann, weil der, der vor mir liegt, einfach schlampig ist - wenn nicht sogar gefährlich, weil das Ding halt zu leicht schliesst. Ich will damit nicht Böker schlechtreden, das Ding ist schlecht, leider. Mir gefällts nämlich ansonsten sehr gut. Nebenbei, ein Emerson CQC7 Serie ist genauso scheisse, egal ob von ihm oder von BM, nedd dassde denkst ich mag nur Böker nicht :irre:

Und wenn das so ist, dann muss das unter Messer Sammlern auf den Tisch.

Vörös: Dito. Ich will eben nicht auf dem Ding rumhacken, weil ich es etwa schlecht fände. Im Gegenteil, das was Herr Vörös da entwickelt hat ist ausgesprochen pfiffig. Es ist nur - fuer meinen Geschmack - eben nicht konsequent zu Ende gedacht worden (Design/Material). Und das wäre Aufgabe dessen gewesen, der das Ding in Serie fertigt. Aber nein, da baut man um eine gute Idee einen Klumpen als Griff und schlampt bei der Klinge. Wenn es marktgerecht gemacht wäre, hätten wohl alleine im Forum einige das Ding gekauft. So halt nicht. Vielleicht triffts ja den Geschmack von tausend anderen, man wird sehen.

Zum Thema PR/USA: Absolut, so sehe ich das auch. Und dazu noch ein marktgerechtes modernes Design samt Seals Aufpapper. Wenn das, was rauskommt, stimmig ist, ist das ja auch wunderbar.

Gruesse
Pitter
 

luftauge

Mitglied
MM

Sooo stelle ich mir konstruktive Kritik auch vor! :super:

Da ich durch dieses Suuuperforum allmählich einen Überblick in der Messerszene bekomme, bin ich beim Lesen plötzlich eingeknickt! :eek:

Kritik an Herstellern ist OK - es geht definitiv nicht ohne!
Vielleicht sollte man sich mit den Herstellern (besser: Vermarktern) genauso hartnäckig auseinandersetzen, wie die Amis es anscheinend tun!

Wenn ein Hersteller/Vermarkter absolut nicht bereit ist, auf berechtigte Einwände oder Verbesserungsvorschläge einzugehen, kann man ihn immer noch auf 'ner stumpfen Klinge über den Jordan reiten lassen, oder? (nicht quer, sondern längs !):teuflisch :fack: :super:

Gruß Luftauge

PS:
Habe bei meiner Kritik völlig ausser Acht gelassen, dass Viele von Euch selbst hochwertige Messer herstellen, und/oder damit handeln!
 
Zuletzt bearbeitet:

HankEr

Super Moderator
... und genau die c't zeigt, daß man unbestechlich auch bestehen kann.
Ich zitiere mich mal selber :p

Als kleiner Nachtrag zum Thema kritische Testberichte hier einmal ein kleiner Artikel wie es bei amerikanischen Waffenzeitungen so läuft.

"Cherry-Picked" Test & Evaluation Samples? HAH!

"and he is of the school, if you don't drool over a gun. it should never make its way into print."

Viel anders wird es bei den meisten dt. Zeitungen auch nicht zugehen. :argw:
 

Elakazam

Mitglied
PRIMA PITTER, einfach prima!!!

Klasse, daß Du hier mit fachmännischem Auge ein wirklich interessantes und leider wahres Bild des deutschen Marktes beschreibst. Ich stimme Dir voll zu!

Da ich nocht nicht ewig lange Forumianer bin, bzw. nicht alles hier im Forum gelesen habe... ---also, ich hab da sonne Idee:hehe: , vielleicht gabs diese ja hier noch nicht, who knows, also:

Stellt euch vor, wir tuen uns alle zusammen (diejenigen welche Interesse daran haben-is klar ne)und setzen mal einen netten Brief mit unseren Gedanken,Meinungen, Wünschen an die deutsche Messerindustrie auf.

Hier im Forum gab es doch auch mal ´ne Umfrage, wie man sich das ideale Messer vorstellt...diese noch dazu, hunderte von Unterschriften von potentiellen Messerkäufern und dann ab die Post.

Meint Ihr nicht, daß (Vorraussetzung: hohe Teilnahme)dies eine entsprechende Reaktion verursachen müßte!?:irre:

Grüße