Messerführerschein? Eine Alternative zum WaffG-Kleingedruckten

Geonohl

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Re: AW: Re: AW: Messerführerschein? Eine Alternative zum WaffG-Kleingedruckten

Wo kommt das denn her? Facebook? Twitter? Trump?


Ernsthaft?

Ensthaft.
Du muss dich schon umsehen wo deine Daten herkommen. Statistiken gibt es auch z.B. vom FBI.

Es gibte viele Seiten die sich mit Statistiken befassen, aber vielleicht schreibst Du dann immer,
das nur die Statistiken richtig sind die mit deinem Empfinden übereinstimmen.
Wie währs mit der EU Untersuchung, zum Zusammenhang von Waffengesetzen und Straftaten mit Waffen.
Die waren sehr für strengere Regelungen eingestellt haben aber keinen Zusammenhang gefunden:
Nur das die Menge der Straftaten genau proportional zur Kindersteblichkeit ist.
Es gäbe nur einen leichten Hinweis (war bei denen unter 1%), das eine größere Verfügbarkeit von legalen Waffen,
einen Zusammenhang mit weniger Schweren Straftaten in jenem Land ergibt.
Aber vielleicht glaubst du denen auch nicht?
 

dirkb

Super Moderator
AW: Re: AW: Re: AW: Messerführerschein? Eine Alternative zum WaffG-Kleingedruckten

Aber vielleicht glaubst du denen auch nicht?

Es geht doch nicht um Glauben. Das überlass ich dem Papst und seinen Gesinnungsgenossen.

Ich habe auf Statistiken verwiesen. Du antwortest: „Es gibt aber Statistiken zu anderen Themen, die zwar mit meinen ursprünglichen Behauptungen nichts zu tun haben, mir aber sehr gut gefallen.“

Ernsthaft?

P.S.: Dir ist das offensichtlich zu kompliziert, weil es ja auch nicht zu deinem Standpunkt passt, aber laut FBI hat beispielsweise Murder (Übersetzung lautet Mord, ist aber nicht identisch mit der Definition gemäß StGB, sondern umfasst auch Totschlagdelikte) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Oder glaubst du dem von dir selbst ins Spiel gebrachten FBI nicht? Dann sind wir wieder bei Trump: „Was ich nicht getwittert habe, sind Fake News.“ Ja, dann …

Hier der Link: https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/
 
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polaris1977

Mitglied
Was Messerangriffe angeht, kann ich mir das schon vorstellen, dass die Zahl davon nach dem Messergesetz sinkt.
Das Schlüsselwort für mich ist dabei nicht Messerangriff sondern „Angriff mit einem Gegenstand“.

Sicher merken die Angreifer schnell, dass die Angriffe (und vor allem Bedrohungen) mit anderen „Gebrauchsgegenständen“ von Polizei anders beurteilt werden als mit einem Messer. Und nachdem man jemanden mit einem Schraubenzieher bedroht, ist man dann binnen ca. 1-2 Stunden wieder „freigesprochen“.
Die Statistik wird zeigen, dass die Zahl von Messerangriffe sinkt. Dabei die Zahl von Schraubenzieher-, Scheren-, Fahrrad-Bügelschlossangriffe interessiert niemanden.

Üblicherweise hat die Einführung von zusätzlichen Tatbeständen im Haupt- oder Nebenstrafrecht eher den gegenteiligen Effekt, nämlich langfristig wachsende Zahlen, weil das vorher halt nicht erfaßt wurde. Dieses Wachstum wird dann ja auch gerne als Argument für weitere Verschärfungsforderungen verwendet. Exemplarisch nenne ich mal die "Große Strafrechtsreform" Ende der 90er im Bereich qualifizierter Körperverletzungsdelikte und "bewaffnete Eigentums+BTM-Handlesdelikte.

Einen Lenkungseffekt haben solche Details bei Rechtsvorschriften zu solchen Deliktsfeldern auch eher selten, schon alleine deshalb, weil diese bei den Haupttätergruppen kaum bekannt sind bzw. kaum verstanden werden oder es den potentiellen Tätern auch völlig Banane ist.



Über Statisktikzahlen zu "den USA" zu debattieren bringt imo wenig, da in den US-Staaten nicht nur die Straf- und Waffengesetze völlig heterogen sind, sondern auch die Kriminalitätsentwicklungen und auch die Dunkelziffern.
 

Unheard

Mitglied
AW: Re: AW: Re: AW: Messerführerschein? Eine Alternative zum WaffG-Kleingedruckten

Es geht doch nicht um Glauben. Das überlass ich dem Papst und seinen Gesinnungsgenossen.

Ich habe auf Statistiken verwiesen. Du antwortest: „Es gibt aber Statistiken zu anderen Themen, die zwar mit meinen ursprünglichen Behauptungen nichts zu tun haben, mir aber sehr gut gefallen.“

Ernsthaft?
Ich hab's nicht nachgeprüft. Die dargestellten Zahlen stammen aus den im Dokument angegebenen Link:

http://triebel.de/2010/Waffenbesitz-und-Mordraten.pdf

Wie gesagt, keine Ahnung, ob das valide und sinnvoll ist.

Mir erschließt sich nur nicht, warum ein Anstieg legaler Waffen zu mehr Gewaltverbrechen führen sollten. Das ist eher eine Sache von Ghettos, illegalen Waffen, Strukturen.
 

thommy_l

Premium Mitglied
Hallo,

also Schraubendreher gehören verboten! Ich habe da einen im Auto als Hebel für den Wagenheber, der ist 40cm lang, die Klinge vorn 17mm breit, der Schaft etwa 14mm dick und der Griff 45mm stark aus Hartholz. Eine gefährliche Waffe allerdings nicht Stich- sondern Hiebwaffe alla Totschläger. Wiegt gute 1,5 Kilo.

Stammt aus Opas Werkzeugkiste, der Opa war vor seinem Einsatz als Leiter des Gerichtsdienstes eine Amtsgerichts u.a. der Leiter der Schlosserei des Knasts Hohenasperg.
 
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pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Hat jemand die Möglichkeit diese Triebelstatistik zu kontrollieren?

Triebel verkauft Waffen, keine Statistiken. Deswegen liegts nahe, dass die Daten/Links aussuchen, die eher nicht einen Zusammenhang zwischen schärferen Waffengesetzen und einer sinkenden Raten an Kriminalität herstellen. Die wollen Waffen verkaufen. Eine Zusammenstellung der GdP würde ich eher anders bewerten, die wollen mehr Stellen besetzen.

Meiner Ansicht nach kommt man mit solchen länderübergreifenden Statistiken auch nicht weiter. Die kann man verwenden, wenn man mit Zahlen um sich schmeissen und Leute mundtot machen will. Aber sie vermitteln nur eine Scheinobjektivität. Egal, in welche Richtung man seine Schlüsse ziehen will. Dazu sind alle einflussnehmenden Parameter viel zu inhomogen - Berlin ist halt nicht Nürnberg und Frankfurt nicht Düsseldorf. Abgesehen davon, dass man die Paramater ja nicht alle kennt. Natürlich kann man trotzdem Statistiken erstellen (mache ich jeden Tag), aber man darf die Ergebnisse dann halt nicht als festgenagelte Wahrheit verkaufen.

Man kann ja mal Statistiken weglassen und frei nachdenken. In Österreich - halte ich für einigermassen vergleichbar mit D - ist das WaffG liberaler; was Messer angeht, viel liberaler. Dass Österreich durch eine besonders hohe Quote an Gewaltverbrechen auffällt, weiss ich jetzt nicht. In D war das WaffG vor der RAF auch liberaler. Wurden damals deutlich mehr Leute erschossen? Mir auch nicht bekannt.

Pitter
 

Dimm

Mitglied
Die Menschen, die Scheren und co. für Bedrohungen benutzen, werden schnell freigelassen. Ich bin mir nicht sicher, dass die Fälle statistisch erfasst werden.

Irgendwann später werden solche Wiederholungstäter "auf der Straße liegend" aufgefunden.

Meistens nur die davon, die ein Schlag von OBEN aufs Kopf bekommen haben, werden bei Polizei angemeldet. Die Anderen... wie viele davon aufs Gesicht gestürzt sind und wie viele aufs Gesicht bekommen haben bleibt unbekannt.

Zum Schluss nach, gelegentlich, mehreren schweren Hirnkontusionen landen die in einer oder anderer Pflegeeinrichtung. Soviel zu Statistik...
 

Abu

Premium Mitglied
Es geht doch nicht um Glauben. Das überlass ich dem Papst und seinen Gesinnungsgenossen...

Irrtum! Genau darum geht es in der postfaktischen Zeit. Schon die Auswahl der Quellen folgt dem „Vertrauen/Glauben“ und jeder findet Daten, Belege, Beweise für seine Annahmen, Hypothesen - wenn man das Muster nur kleinkariert genug setzt. Deshalb ist eine Diskussion darüber auch müßig.

Manche glauben auch an die USA als Paradies des freien Waffenerwerbs, -besitzes, -führens. Bei rund 20.000 Gesetzen zum Waffenrecht spricht einiges dagegen. Ok, Quelle ist Wikipedia, muss man ja nicht glauben..... Ich empfehle dann einfach mal einen Test-Gang mit einem „legalen“ Bowie auf der 5th Avenue, im Rucksack einen verdeckten Flipper, und dann glaube ich auch mal was: dass der Proband von seinem Glauben abfällt.

Hat jemand die Möglichkeit diese Triebelstatistik zu kontrollieren?

Gruß Ralf

Meine Antwort hat sich etwas mit Pitters überschnitten und ich verweise auch auf seinen #18 „Die Welt ist nicht so einfach....“
Heißt bei der heutigen Infoflut: wer steckt dahinter, was sind die Absichten.
Legt er seine Quellen offen. Hat Triebel gemacht.....zu GB lande ich auf einer Museumswebsite, scheint überholt. Triebel ist aus 2010, die Statistiken wären noch älter.

Geht aber auch aktueller, Link der USA-Statistik klicken und dann mit ein bisschen Mühe im Suchfeld der FBI „Crime statistic“ eingeben und man erhält das...-viel aktueller

https://www.fbi.gov/news/stories/2016-crime-statistics-released

Schon die erste Zeile sollte einem zu denken geben! Nunja, wem es nicht passt wird dann Statistiken suchen, finden, zitieren, dass die Gewaltverbrechen ja auf wenige Großstädte, Straßenzüge und Milieus beschränkt sind, und der Rest brave Bürger... Womit wir wieder am Anfang wären...

Aber zum Ausgangspunkt des Themas: Ich bin gegen Führerschein, weil..
1. jedes Aufgreifen des Themas in der Politik zu Einschränkungen führen wird, weil das populistischer Mainstream ist
2. wir genug Gesetze und Verordnungen haben.

Exekutive und Judikative stärken, aber nicht die oft zitierten freiheitlichen Werte immer und für alle weiter einschnüren, weil man mit Gesetzesbrechern nicht fertig wird.

Musste ich mal loswerden!

Abu
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Aber zum Ausgangspunkt des Themas: Ich bin gegen Führerschein, weil..

Also ich auch :) weil ...

Wenn man schon meint, grosse Probleme herbeireden zu müssen, dann haben wir in D tatsächlich welche. Ich sach mal Rente - wie soll das mit +/- 45% funktionieren? Gar nicht, weiss jeder, über Steuern wird aufgestockt. Oder Einkommen. Warum steigt das Einkommen vieler Beschäftigter nicht mit der Produktivität/EBITA der Bude, in der sie arbeiten? Und auf Kapitalistenniveau schwafelt man von +20% Rendite. Wie kann es sein, das Firmen aus der Tarifgemeinschaft aussteigen? Warum gilt für Renten- und Krankenversicherung kein durchgängiges Solidarprinzip? Warum glauben tatsächlich immer noch Leute, die nicht vorhandene, aber herbeigeredete Asylantenflut nimmt ihnen irgendwas weg? Warum lebt man als Pfleger/Krankenschwester am Existenzminimum, Leute mit kleinen Einkommen kaufen aber mal locker 65' Fernseher, neue Autos und ne Bude auf Pump und ihnen ist nicht klar, dass ein Invest in Pflege vielleicht sinnvoller wäre und dass sie - und nicht irgendwelche unbekannten Anderen - auch dazu beitragen müssten (dann halt ohne neue Alufelgen). Warum rennen (im Moment nur) im Osten hirngehemmte Gröler durch die Strassen und schwallen was von "Widerstand" (gegen wen, gegen was und warum?). Ach, wir hätten gerne was gegen Ausländer? OK, wie kanns sein, dass mafiöse Familien und Clans jahrelang die Exekutive verarschen, ne S Klasse fahren und dabei Sozialleistungen kassieren.

And so on. Es *gibt* genug Themen, über die es sich lohnt lang und breit und ehrlich zu diskutieren. Weil sie auf lange Sicht eine Gesellschaft formen.

Ob der Maier den Huber mit einem Einhandmesser ersticht, ist eher kein relevantes Thema. Ausser man ist der Huber. Der hat dann halt Pech. Kein (ernstzunehmendes) Schwein kommt auf die Idee, wegen der paar Toten im Jahr, ein Tempolimit einzuführen.

Pitter
 

Unheard

Mitglied
Aber zum Ausgangspunkt des Themas: Ich bin gegen Führerschein, weil..
1. jedes Aufgreifen des Themas in der Politik zu Einschränkungen führen wird, weil das populistischer Mainstream ist
2. wir genug Gesetze und Verordnungen haben.

Exekutive und Judikative stärken, aber nicht die oft zitierten freiheitlichen Werte immer und für alle weiter einschnüren, weil man mit Gesetzesbrechern nicht fertig wird.
Finde ich grundsätzlich auch, aber das beißt sich ein wenig. Die Polizei hätte gerne das Großkaliber und bewegliche Ziele aus den Schützenhäusern verbannt. Halte ich für nicht zielführend, aber so wird es vermutlich irgendwann kommen. Der einzelne Polizist mag sich dann sicherer fühlen, evtl. auch zu recht, da ja das Großkaliber nicht mehr öffentlich geschossen werden darf und die Übung darin fehlt. Aber wieviele Polizisten werden denn damit überhaupt bedroht? Oder ist das so eine Scheindiskussion wie die um tödliche Hundebisse, die so extrem selten sind, dass man nicht das ganze Volk dafür büßen lassen sollte.

@Pitter, danke für den Beitrag zu den tatsächlichen Problemen, insb. deiner Anspielung auf das unsolidarische Solidarsystem. Mir schon lange ein Anliegen, aber von Profiteuren erfolgreich abgebügelt.
 

luftauge

Mitglied
Nein, warum? Die Wünsche der Polizei und die vielfältigen Vorstellungen ihres obersten Lobbyisten sind ja noch kein Gesetz.
Die Wünsche der Polizei sind nicht zwangsläufig deckungsgleich mit denen ihres (?) obersten Lobbyisten. Wer soll das sein? Etwa der aktuelle BMI?
Der ganz sicher nicht, der verfolgt andere Ziele. Der eine, auf den "Lobbyist" zutrifft, ist leider immer noch gelegentlich auf den Bildschirmen zu sehen und in Wahrheit nichts anderes, als ein Brandstifter, der immer neue Ziele findet, auf die er mit dem Finger zeigt und die Zuschauer beschäftigt hält. Erst zündelt er hier und da, und wenn es brennt kommt er und sagt "da seht Ihr sind die Brandstifter, vor denen ich immer gewarnt habe!" Zudem ist er selbst in Polizeikreisen alles andere, als unumstritten.

Gruß Andreas
 

cugar

Super Moderator
AW: Re: AW: Messerführerschein? Eine Alternative zum WaffG-Kleingedruckten

Wo kommt das denn her?

Hi Dirk, das ist nicht sonderlich schwer herzustellen.

Die Staaten mit laxen Waffengesetzen sind häufig auch die mit sehr dünner Besiedlung
und gleichzeitig hoher Anzahl von Schusswaffen pro Einwohner.

Richtig ist das die Verbrechen ansteigen, das aber fast ausschliesslich in den Städten.

Ich such dir jetzt auch nicht alle Statistiken raus, das geht nach Bundesstaaten gar nicht so einfach
weil jeder Staat da anders erfasst und veröffentlicht.

Beispielhaft nur mal: https://ovc.ncjrs.gov/ncvrw2016/content/section-6/PDF/2016NCVRW_6_UrbanRural-508.pdf

Jetzt nimm dir alle Bundesstaaten die gar keine Metropolen haben, z.b Montana, die grösste Stadt dort ist Billings mit ca 105.000 Einwohnern
Wyoming mit Cheyenne und 60.000 oder wenn du es kleiner und im Osten möchtest Vermont, die grösste Stadt dort ist Burlington mit 42.000 Einwohnern.


Daraus zimmerst du dir dann eben den Umstand das laxer Umgang mit Waffen zu weniger Gewalt führt
als die weniger laxen in D.C. oder Baltimore, 2 Städte die seit Jahren bei Morden vorne liegen.


Ja, das ist albern und taugt nicht als Argument.

Aber du wolltest ja wissen wo das herkommt.

Ach ja Nürnberg ...
35 Fälle von Mord und Totschlag. Schlaf gut. ;) :)
 

cugar

Super Moderator
... obersten Lobbyisten. Wer soll das sein? ...
... Der eine, auf den "Lobbyist" zutrifft, ist leider immer noch gelegentlich auf den Bildschirmen zu sehen und in Wahrheit nichts anderes,

Also ich trau mich den Wendt auch Wendt zu nennen, oder ist das wie bei Voldemort? :D

Ich kenn nur Zwicker und Grinsefalle als Polizisten, keine Ahnung was die sich Wünschen.
Ich denke aber nicht das die sich wünschen noch mehr Bürokratie noch mehr Vorschriften prüfen zu müssen.

Führerschein für Messer? Bitte nicht.
Der Führerschein für Autos hält ja Idioten auch nicht vom illegalen Rennen ab, vom rücksichtslosen Fahren
vom drängeln, schneiden oder sonstigen verkehrsgefährdenden Verhalten.

Ich habe mehr Messer als der durchschnittliche Kriminelle, ( so wie wohl viele hier)
trotzdem begehe ich damit keine Straftaten, weil ich eben kein Krimineller bin und mir auch nicht vorstellen kann
Konflikte mit Gewalt oder gar einem Messer zu lösen.

Wer das nicht kann oder will, dem wird auch kein Messerführerschein daran hindern, ebensowenig wie ein Verbot.
 

luftauge

Mitglied
Also ich trau mich den Wendt auch Wendt zu nennen, oder ist das wie bei Voldemort? :D
Ich prinzipiell auch, aber ich verwende manche Namen nicht mehr auf der Tastatur, weil ich Angst habe, dass mir die Finger abfaulen oder die Tastatur spontan abraucht... Bei einem gewissen Sportler mache ich das auch nicht mehr, aber das hat andere Gründe... :hmpf:
Aber ist gut zu wissen, dass der eine Brandstifter nicht nur von mir als solcher so gesehen wird :cool:

Gruß Andreas
 

Simple Blades

Premium Mitglied
Servus.

Nach allen Beiträgen, die ich jetzt gelesen habe, ist mir auch aufgefallen, dass meine Idee ein paar Lücken aufweist. Wie es mit vielen Ideen so ist, klingen die anfangs besser, als sie es dann tatsächlich sind.

Gerade wenn ich an einen Nachrichtenbeitrag vorhin ( gegen 19:00 ) im ZDF denke macht so etwas auch relativ wenig Sinn. Ebensowenig nutzen aber auch generelle Waffenverbotszonen, die im Beitrag erwähnt wurden. Was sollen die nützen, wenn es nicht genug Polizisten gibt, die im Bedarfsfall eingreifen können?

Ich habe vor einiger Zeit mal Kontakt zur Bundespolizei aufgenommen, da ich mich wegen der Gründe für die Waffenverbotszonen - befristet wohlgemerkt - an manchen Bahnhöfen erkundigen wollte.

Die Begründung laut der Antwort-Mail der Bundespolizei war in den Monaten zuvor eine erhebliche lokale Zunahme von Gewaltdelikten und anderer Straftaten in den betreffenden Stationen.

Da kann ich es natürlich nachvollziehen, wenn dort verstärkt kontrolliert und ggf. waffentaugliche Gegenstände eingezogen werden.

Ein generelles Verbot, wie es vereinzelt schon wieder gefordert wird, bringt auf Dauer aber nicht viel, wenn die generelle Hemmschwelle zur Gewaltanwendung weiter sinkt. Wenn jemand auf mich oder meine Familie losgeht, ist mir die Art und Weise wie derjenige das macht egal. Entscheidend ist der Punkt, DASS diese Person an sich eine Gefahr darstellt.

Insgesamt mache ich mir momentan wesentlich mehr Sorgen, dass mich vielleicht mal jemand am Bahnhof vor den Zug, oder an der Straße vor ein Auto,... schubst. Dafür braucht es gar keine Waffen und es gibt praktisch keine Vorwarnung. Für so einen Irrsinn braucht ea beim Täter nur den Willen ( oder den Sprung in der Schüssel ) und die Gelegenheit.

Ich hoffe im Moment darauf, dass es genug vernünftige Menschen gibt, die den weiteren Verlauf beeinflussen können und auch von Seiten der Hersteller alles unternommen wird, damit das legale Führen und die zweckmässige Benutzung eines simplen Werkzeugs weiterhin möglich bleibt.