Messerbörse Oberhausen 2 fällt aus

TL

Mitglied
We are so sorry!!!

Aus organisatorischen Gründen fällt leider auch die zweite Messerbörse in Oberhausen (26. und 27. Oktober) aus.

Ihr seid die ersten, die es erfahren - auf www.messerboerse.de muß es erst noch gepostet werden.

Thomas
 

mactheknife

Mitglied
Warum wundert mich das nicht?
Zum einem hatte mich die -nach vielen Jahren mehr oder weniger Totenstille in BRD was Messerausstellungen betrifft - geradezu inflationäre Zunahme von Messerbörsen erstaunt.
Zum anderen hat einer der Hauptveranstalter -H.Silk, dem ja wohl sein ganzes Verkaufssortiment gestohlen wurde - vielleicht nicht genug Ware für die Ausstellung. Und wie ich von verschiedenen Austellern der letzten Jahre weis, sind die Tischpreise inzwischen bei der Marktlage wohl zu teuer. Auch in Frankfurt wird wohl der eine oder andere Tisch dieses Jaht nicht verkauft.:(
Vielleicht muss der Veranstalter mal über das Konzept nachdenken?
 

Freedo

Mitglied
Schade, schade,

hatten mich so auf eine "vernünftige" Veranstaltung in Wohnortnähe gefreut!
Hoffentlich wird die Realisierung für nächstes Jahr in Angriff genommen.
:(

Freedo
 

Musashi

Mitglied
MIST!

Ich hatte mich auf meine erste Messerbörse in Wohnortnähe sehr gefreut. :boes:
Vielleicht habe ich mehr Glück beim nächsten Termin.

Gruss
Andreas
 

TL

Mitglied
Hallo Mac,
sorry, daß diese Antwort etwas gedauert hat aber wir – die Messerbörse GbR – wollten uns natürlich Zeit nehmen auf deine Kritik auch einzugehen und darüber nachzudenken.

Zum einen hast du völlig recht:
mit 5 Börsen haben wir uns tatsächlich vergaloppiert. Mit unseren ist ja auch nicht getan, es gibt schließlich noch die IMA, die Messermachermesse, Sindelfingen ...
Um es schlicht und einfach zu sagen: wir haben sowohl unsere (!) als auch die Kapazitäten der Aussteller überschätzt. Schließlich arbeiten die meisten Messermacher und auch einige der Messerhändler "nur" nebenberuflich. Und 5 Börsen sind 5 Wochenenden weniger im Jahr, die man mit Freizeitaktivitäten und Familie und Freunden verbringen kann. Bei den Messermachern bleibt auch noch das Problem, daß sie erst einmal genug Ware für die Börsen produzieren müssen.
Fazit: 5 Börsen sind einfach zuviel, das müssen wir für 2003 berücksichtigen.

Ein anderes Problem ist, daß bei den neuen Orten – d.h. allen außer Frankfurt – die Aussteller auch erst einmal vorsichtig waren. Wir bekamen oft zu hören "In diesem Jahr komm' ich nur als Besucher. Vielleicht bin ich dann beim nächsten Mal dabei." Das ist sicher ein berechtigter Standpunkt – aber wenn alle so denken, wird es kein nächstes Mal geben (und im Fall von Oberhausen auch kein erstes Mal). Man muß auch bedenken, daß wir als Veranstalter ein beträchtliches finanzielles Risiko dabei eingehen.

Was den Diebstahl beim Biber betrifft: dieses Unglück trug sicherlich dazu bei, daß Oberhausen I im April abgesagt wurde. Neben dem finanziellen Verlust war Harvey mit der Widerbeschaffung der Ware beschäftigt (teilweise verkauft er jetzt Sahnestückchen aus seiner Privatsammlung). Mit Oberhausen II hat der Diebstahl nichts zu tun – sonst könnten wir ja auch die anderen Börsen nicht durchführen. Nein, Oberhausen ist für die Aussteller, obwohl es mitten in der Republik liegt, einfach unattraktiv. Das war unsererseits eine echte Fehlkalkulation.
Des weiteren sind wir mit den anderen Börsen auch gut beschäftigt – und wir haben schließlich noch andere Dinge zu tun.

Wie die Kommentare hier im Forum (auch in diesem Thread) und auch die Anzahl und Reaktionen unserer Besucher zeigen, ist genug Bedarf für die Börsen vorhanden. In dieser Hinsicht sind wir zu 100 % auf dem richtigen Weg. Aber die Aussteller haben einfach nicht genug Kapazitäten. Das sind alles Faktoren, die es für 2003 zu berücksichtigen gibt. Es scheint so, als wäre es nicht möglich, die Börsen über das Land zu verteilen.

Was die Preise angeht, habe ich inzwischen persönlich mit einigen unserer Aussteller gesprochen – sowohl mit Händlern als auch mit Messermachern – und sie auf deine Kritik hin befragt. Unser Preis-Leistungs-Verhältnis wurde (verglichen beispielsweise mit Messermachermesse und Sindelfingen) als günstig bis normal empfunden. Immerhin bieten wir solchen Service wie 24-Stunden-Security gegen Diebstahl und großzügig Platz in der Halle.
Das Problem scheint eher daran zu liegen, daß die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands auch innerhalb der Messerbranche deutlich zu spüren ist und auch die Aussteller jeden (T)Euro zweimal umdrehen – und wie du völlig zu Recht kritisierst, daß es in diesem Jahr einfach zu viel war.

Abschließend bleibt nur noch festzustellen, daß wir in der Tat über das Konzept nachdenken werden, bzw. dies schon getan haben.
 

mactheknife

Mitglied
Sicher wäre es ein grosser Verlust, wenn die Börse in Frankfurt auch noch kippen würde.
Aber vielleicht sind "kleinere Brötchen in Zeiten der Dürre" besser als gar keine.
Damit meine ich, dass bei Verlegung einer derartigen Veranataltung in eine eventuelle billigere Location -sprich andere Halle etc. -
doch bestimmt die Kosten so reduziert werden könnten, dass sich die Tischpreise für den einen oder anderen Händler erschwinglicher darstellen. Ich denke auch, dass für den Durchschnittsaussteller ein Wegfall der Security -wie bei Messen in Solingen
und andersort sichtbar - vertretbar ist. Die meisten Austeller packen abends ihre Ware ins Köfferlein und gut ist. Wenn man wie H.Silk natürlich das halbe Messer- Museum mitschleppt, wirds natürlich eng. Auch das "Bewachen der eigenen Ware" sollte jeder Austeller in Eigenverantwotung lösen können.
Bei aller gut gemeinten Kritik, keep up the good work!
 

bladeshop

Mitglied
Der Sparfimmel am Sicherheitsdienst wär auf jeden Fall die schlechteste Lösung.
Nein es ist ganz einfach, der Markt selber reguliert sich, wie immer und überall. Es ist so, angenommen in HH am 24und25 brummt der Bär und die wenigen Aussteller verdienen sich eine goldene Nase dann kannst Du davon ausgehen, daß im nächsten Jahr die Bude gerammelt voll mit Ausstellern ist. Na und so funkt das eben auch anders rum.
So lange der Deutsche sein Geld in der Tasche halten muß wird er es zu letzt fürs Hobby ausgeben. Das ist der Nachteil dieser Branche, wir handeln mit Sachen die eigentlich kein Mensch braucht:hintern:
und da spart man halt zuerst.
 

TL

Mitglied
Hi Mac,
gerade der Diebstahl bei Wolf Borger während der Messermachermesse zeigt, daß das mit der Security sehr wichtig ist. Falko hat da vollkommen recht. Zudem wird von einigen hallen eine Security verlangt.

Thomas
 

Kevin Wilkins

Moderator Forum Kevin Wilkins
Neben die Kosten für die Ausstellungselber (Tisch) kommen dazu, die Kosten für Reisen, Essen und Übernachten, welche erheblich sind. Man muß wirklich verkaufen, oder man macht Verlust... schliesslich ist Umsatz nicht gleich Gewinn ;-) Für mich z.B. war die Messe in Solingen sehr erfolgreich, dies zum Teil weil wir bei der Schwester meiner Freindin in Dortmund übernachtet haben... wenn wir Hotel bezahlen mußten, wäre es etwas dunn gewesen... obwohl der Verkauf sehr gut war!

Ich war in Frankfurt bei der 1. Messe dabei und dies war auch erfolgreich für mich. Ich wäre gern dieses Jahr auch da, aber ich glaube nicht, das ich genur Ware dafür fertig kriege, um auch bei vollem Ausverkauf (unwahrscheinich) mit Gewinn wegzukommen... also ich kann die Messe nicht machen... die wirtschaftliche Gesetze sind leider erbahrmungslos...

wenn ich nur mit Spaß die Miete bezahlen können...