messer von der polizei eingezogen!

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uff.......
leute, euer mitgefühl macht mich ganz verlegen!
danke für all die tipps & ratschläge!
:) :) :)

PS. werde dann mal wieder das POLICE mitschleppen,
solange mein MILITARY verhindert ist.....
 

Blackhawk

Mitglied
Leite doch mal ne Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Polizisten,
der dir dein Military abgenommen hatt ein.
Denn, das Einziehen war in deinem Fall ja deutlich illegal.
Ich hätte dem Polizisten gleich gesagt, wenn ich das Messer nicht sofort wiederbekomme: Dienstaufsichtsbeschwerde und/oder Anzeige!
Dann hätte man auch einen Richter rufen können, um die Angelegenheit zu Klähren! Der weiss dan sicher, das dein Messer Legal ist.
Wenn nicht, giebt es bei Gericht eine riesige Auswahl an Gesetzbüchern, da könnte man den Polizisten auffordern reinzusehen.
Und wenn er das Teil nicht rausrücken würde: wirklich Anzeigen usw.
Es wird echt mal Zeit, das Polizisten ihre akute Amnesie bezüglich der
Gesetze verlieren!

Richard
 

HankEr

Super Moderator
Naja, man muß es ja nicht übertreiben. Irren ist menschlich und wenn man gleich selbstbewußt (nicht überheblich oder laut) auftritt, sofort eine Quittung, Namen (oder Dienstnummer) und Dienststelle verlangt, ggf. einen Zeugen hinzuzieht, dann kommt es i.d.R. gar nicht soweit.

INAL
 
naja, ich werde mich gedulden müssen....
hauptsache, ich kriege dieses traum - messer wieder!
wäre es `n billigpiecker, wäre es mir egal. dann würde
ich einfach ein neues kaufen & gut ist. aber ein MILITARY
ist nunmal weit davon entfernt, ein billigmesser zu sein.
ausserdem hängt man gerade an den dingen, die man
schon immer mit sich rumführte.....
ich denke, gerade ihr "messerforumiten" habt da mehr als
nur verständnis!
:) :) :)
 

exilant

Mitglied
Ich weiß es gar nicht mehr so genau, aber früher habe ich oft mein Messer vorne abgegeben. Also wirst Du wirklich nichts mehr fürchten müssen, als den lahmen Amtsschimmel.

In einer ganz anderen Geschichte hab ich mal was von der STA gebraucht (Info zu nem Verfahren gegen mich, ohne dass ich Anwalt war). Mit Fingerspitzengefühl und der Taktik "Mensch als Waffe" ging das. Also: Vorsichtig abchecken, wer für die Geschichte zuständig ist. Vorsichtig aber beharrlich. Dann wird das nicht auf die Lange Bank geschoben.

Und merk Dir den Heini. Das ist mein Graus, eine blöde Diskussion mit einem, der meint den Staat zu vertreten. Gott nee.
 

rebdie

Mitglied
@blackhawk: Deine Vorschläge finde ich auch etwas überzogen. Es sind zunächst mal keine Polizisten, an den Eingangskontrollen, sondern "zivile" Gerichtsangestellte, ohne waffenrechtliche Ausbildungen. Einen Richter zu finden, der sich der Sache sofort annimmt, dürfte auch schwierig/unmöglich sein. Schwieriger stelle ich es mir vor, einen Richter zu finden, der sich in der Sache auskennt (ein Zivil- oder Familienrichter wird das Waffenrecht genauso schlecht kennen, wie Lieschen Müller von nebenan). Eine Dienstaufsichtsbeschwerde landet sowieso in Ablage "P"(apierkorb) und wäre hier imho unangebracht. Einem Laien gestehe ich schon zu, bei einem Spydi Military ins Grübeln zu kommen und sich mal zu irren.

Ich schließe mich der Empfehlung an, telefonisch bei der StA den Sachbearbeiter ausfindig zu machen und zu versuchen, die Angelegenheit im Gespräch voran zu bringen. Erfahrungsgemäß sind leider gerade die StA´s ziemlich überlastet und schon im normalen Behördengang (ohne Ferien) ist eine Woche die kleinste Zeiteinheit. Auch ein Anwalt wird hier imho kaum/keine Zeitersparnis bringen. Anwaltsschreiben sind dort täglich Brot und beeindrucken keinen mehr sonderlich. Im höflichen telefonischen Kontakt kommt man meist weiter - dort arbeiten auch nur Menschen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich hatte in einem früheren thread schon mal gepostet, dass man bei Gerichten mit Messern zurückhaltend sein sollte. Man ist dort sehr vorsichtig und kassiert im Zweifel lieber mal ein. Mir wollten sie mal mein Gerbertool abnehmen, das ich immer in der Aktenmappe habe. Ich hatte meinen Anwaltsausweis vergessen und musste durch die Schleuse. Hätte sich nicht ein Kollege für mich "verbürgt", hätte man es kassiert. Mein Vergleich mit einem großen Schweizer Messer führte zu dem Hinweis, dass man auch ein großes Schweizer nicht durchgelassen hätte.

@immy666: Kopf hoch und durch ! Ich habe keinen Zweifel, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihr wieder vereint seid.

Dieter
 
Bei solchen Kontrollen ist es hilfreich, wenn man die Bestimmungen des Waffengesetzes kennt und glaubhaft vermitteln kann. Bekommt der Kontrolleur Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner Maßnahme, wird er sich erst einmal rückversichern. Zumindest tagsüber während der normalen Bürozeiten.
Am besten stellst du fernmündlich fest, wo das Messer jetzt gerade ist und wer für den Fall zuständig ist. Dann rufst du den Bearbeiter an und verlangst dein Messer freundlich und bestimmt S O F O R T zurück. Andernfalls kann es noch Monate dauern, bis deine Akte von irgendeinem Kripobeamten oder Staatsanwalt angefasst wird.
 
leutchen, das kann was dauern....
habe eben nochmal die sachbearbeiterin angerufen.
auf meine frage hin, WANN ich denn mein absolut LEGALES
messer wiederbekomme, sagte sie nur: "was tragen sie auch sowas mit sich rum!"
es ist zum haare raufen...
 

HankEr

Super Moderator
"was tragen sie auch sowas mit sich rum!"
Damit man sich sowas nicht anzuhören braucht => schriftlich.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit fordere ich Sie auf mir mein Messer "[Hersteller, Bezeichnung, Typennummer]" welches mir am XXXX-XX-XX von Herrn XXXX an der Zugangskontrolle nach dem Besuch des XXX-gebäudes nicht wieder zurückgegeben worden ist (siehe Quittungskopie im Anhang) bis spätestens XXXX-XX-XX [heute +15 Tage] auszuhändigen oder mir schriftlich die Rechtgrundlage für den Einbehalt mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

Kurz, prägnant und als Einschreiben.

... so würde ich das zumindest in so einem natürlich rein theoretischem Fall machen.
 

Oliver Mendl

Mitglied
zitat:
Original geschrieben von rebdie
Einem Laien gestehe ich schon zu, bei einem Spydi Military ins Grübeln zu kommen und sich mal zu irren.

Original geschrieben von ineluki
Eine Beschlagnahme rein auf Verdacht kann aber IMHO auch nicht das Wahre sein.

Was mich viel mehr interessieren würde, ist das überahuptlegal ein Messer auf Gutdenken einzuziehen ?

Und jetzt folgt ein riesiges IMO :
Ich weiß das wir ne Rechtsschutzversicherung haben, und wenn mir das passiert wäre, Ich glaube ich hätte das bis in die letzte Instanz durchgeklagt wenn es sein müsste. Es ginge mir nichtnmal um den beamten ders eingezogen hat, rein aus prinzip!

Es kann einafch nicht sein Das diese Pappnasen von Sicherheitspersonal sich nicht mit dem Waffengesetz auskennen.
Sie sollen für meine Sicherheit sorgen, wissen aber nichtmal was nun erlaubt ist und was nicht...

So mancher Türsteher kennt wenigstens die Grundprinzipien im Waffg.
Diese Sicherheitstypen, egal wo, müssen endlich mal merken das ihre worte nicht das Gesetz sind, sondern auch sie sich an Vorschriften halten müssen. Dieses untergraben von festgesetzten Autoritäten kann in einem Rechtsstaat einafch nicht sein.

Alles nur IMO !!

Gruß
Olli
 

Hocker

Mitglied
Original geschrieben von immi666
wäre es `n billigpiecker, wäre es mir egal. dann würde
ich einfach ein neues kaufen & gut ist.

Darum geht's gar nicht. Völlig egal ob Billigpieker oder Luxuscustom.

Von Dir wird verlangt das Du nur führst was Dir erlaubt ist.Also sollst Du zumindest rudimentäre Kenntnis des Waffengesetzes besitzen,... bei dem Hobby....

Beim "Gesetzeshüter" ist Unkenntnis deselben wohl nicht so schlimm...., ist ja nur sein Beruf....:mad: :mad: :mad:
 
Zuletzt bearbeitet:

HankEr

Super Moderator
Wenn eine Hausdurchsuchungstrupp vor Deiner Haustüre steht, dann mußt Du das auch erst mal über Dich ergehen lassen, was Du aber halt schon jetzt machen kannst ist Zeugen hinzuziehen, Quittung(en) verlangen, Kopie des Durchsuchungsbefehls besorgen (bei Gefahr im Verzug halt nur Dienstnummern, Dienststellen, etc.), Notizen machen, .... Stellt sich dann die Unrechtmäßigkeit heraus kannst Du ja dann klagen, so ist es im Rechtsstaat.
 

Beisser

Mitglied
genau olli, ´ne rechtschutzversicherung ist dafür da alles und jeden scheiß vor gericht zu zerren und durchzuboxen.:hehe:

gruß
Arne:cool:
 

WalterH

Mitglied
@Olli: Nu komm mal wieder runter. Locker bleiben. Sind alles nur Menschen.

Ein Polizist ist kein wandelnder Gesetzeskommentar und in sehr vielen Situationen müssen die halt schnell entscheiden und bestimmt auftreten. Kann sein, dass man da mal daneben liegt.

Reaktion darauf: Höflich bleiben, erklären. Ihn evtl bitten, erst mal mit Kollegen zu sprechen. Wenn er ein bisschen Grips hat, weiss er das nächste Mal Bescheid.

Ich z.B. halte mich immer streng an den Leitspruch "Wie man in den Wald reinruft ..." und wenn mir einer blöd kommt merke ich mir das auch. Dann dauert eine einfache Dienstleistung halt schon mal 10 Tage ...

Was das auf das konfiszierte Messer bezogen bedeutet kannst du Dir ja ausrechnen ...

-Walter
 

Oliver Mendl

Mitglied
genau olli, ´ne rechtschutzversicherung ist dafür da alles und jeden scheiß vor gericht zu zerren und durchzuboxen.

Hi,

Ich wusste genau das dieser Einwand kommt.

Ich will ja nicht alles und jeden scheiß vor Gericht zerren, geschweige denn das ich ein Messer mitnehmen würde wenn ich zum Gericht muss.
Aber diese unwissenheit der leute die für meine Sicherheit sorgen sollen die kotzt mich an :rolleyes: ! Und da wäre es imo mal bitternötig das diese Nichtswisser mal ordentlich auf die schnauzefallen!

@Hanker, Bei gefahr im verzug oder bei ner Hausdurchsuchung basiert aber nix auf unwissen heit - für eine ofizielle durchsuchung müssen ja fakten gegeben sein, bei gefahr im verzug sieht das natürlich wieder anders aus, wobei es hier in diesem fall auch nicht zum tragen kommt da das Messer abgegeben wurde.

Gruß
Olli
 

Hocker

Mitglied
Original geschrieben von WalterH
@Olli: Nu komm mal wieder runter. Locker bleiben. Sind alles nur Menschen.

Ein Polizist ist kein wandelnder Gesetzeskommentar und in sehr vielen Situationen müssen die halt schnell entscheiden und bestimmt auftreten. Kann sein, dass man da mal daneben liegt.

Reaktion darauf: Höflich bleiben, erklären. Ihn evtl bitten, erst mal mit Kollegen zu sprechen. Wenn er ein bisschen Grips hat, weiss er das nächste Mal Bescheid.

Ich z.B. halte mich immer streng an den Leitspruch "Wie man in den Wald reinruft ..." und wenn mir einer blöd kommt merke ich mir das auch. Dann dauert eine einfache Dienstleistung halt schon mal 10 Tage ...

Was das auf das konfiszierte Messer bezogen bedeutet kannst du Dir ja ausrechnen ...

-Walter

Ja, schon klar. Aber nach dem Motto "erst mal einsacken, soll sich die Judikative 'drum kümmern", kann auch nicht sein ....
 

exilant

Mitglied
Original geschrieben von Beisser
genau olli, ´ne rechtschutzversicherung ist dafür da alles und jeden scheiß vor gericht zu zerren und durchzuboxen.:hehe:

gruß
Arne:cool:

Bist Du Dir da ganz sicher? Meines Wissens hast Du nur dann Schutz, wenn er Dir zugesichert wurde. Stell Dir mal vor, die von der Versicherung haben kein Verständnis für Dein Hobby und Du mußt Dir den selben Scheis.. anhören....



immi666,

ja, ich könnte auch den Berserkergang kriegen, wenn ich so was höre. Frag se doch mal, ob ihr klar ist, das Du das Opfer bist, nicht der Täter.

Diese Unverschämtheit, das Opfer für die Tat verantwortlich zu machen. Aus Respekt bitte keine Vergleiche. Es geht hier nur um Messer und gekillte Nerven.
 

Hocker

Mitglied
Original geschrieben von exilant
Bist Du Dir da ganz sicher? Meines Wissens hast Du nur dann Schutz, wenn er Dir zugesichert wurde. Stell Dir mal vor, die von der Versicherung haben kein Verständnis für Dein Hobby und Du mußt Dir den selben Scheis.. anhören....


...der wahrscheinliche fall, vor allem wenn er dazu führt das die Brüder dann nicht zahlen müssen.....:haemisch:
 

Oliver Mendl

Mitglied
Hi,

@WaltherH,

ich bin ganz Locker, ich rede nicht von der Polizei da mag es was anderes sein, da würde ich mich auch ganz anders geben als bei einem Zivilen Sicherheitsbeamten der wie schon so oft gesagt für meine sicherheit sorgen soll aber die regeln nachch denen ers tunsoll nicht kennt.

Ne andere Sache noch, Es gibt doch die Sog, Hausordung, wäre es anhand dieser nicht möglich jegliches mitführen eines Messers zu verbieten ?
In demfalle hätte ich vorschnell geurteilt und der Beamte recht ?!

Gruß
Olli
 
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Für weitere Antworten geschlossen.