Messer mit Rückensäge, sägen oder hacken ?

hagrid

Mitglied
Nichts

Hallo sharky,

meine persönliche Meinung dazu, sehr wenig. Warum?
1; ich halte Rückensägen für ein zusätzliches Verletzungsrisiko
2; eine Bandsäge ist klein, leicht und sicherlich besser zum Sägen geeignet
3; wenn schon Säge am Messer dann doch lieber Viktorinox oder ähnliches, die bringen ganz gute Ergebnisse beim Sägen und danach kann ich sie wieder zumachen
4; beim Versuch Kraft auf die Klinge zu bringen und dabei auf den Klingenrücken zu drücken muß ich mir mit einer Rückensäge erst mal irgendwas suchen um die Säge abzudecken


Gruß

Hagrid
 
R

Rebell

Gast
Hallo zusammen,

Messer mit Rückensäge können meiner Meinung nach schon gut sein und man kann eine Menge Spaß damit haben. Wenn ich da an das Al-Mar Green Beret Überlebensmesser denke: Super Verarbeitung, rasiermesserscharfe Klinge und ebenso die Rückensäge. Liegt super in der Hand und sieht super aus.

Gruß


Rebell
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Ich halt da eigentlich gar nix davon. Lieber noch ne Säge mitnehmen. Andererseits hab ich zwei Bügelsamstage mit einmal Rambo 1 und gestern Rambo2 hinter mir.:irre: Ueber den Film braucht man sich nicht auslassen, aber das Rambo2 Messer ist halt scho geil. Mit Säge ;). Und die schneidet ja auf einen Rutsch einen Drahtzaun durch, wie Rambo bewiesen hat :anbet:
Als reines Funobjekt würde mich das Ding, als handmade natuerlich, schon reizen. Muss ja nicht alles wahnsinnig praktisch sein. Zum Campen würde ich aber was anderes mitnehmen.

Gruesse
Pitter
 

luftauge

Mitglied
Hacken:
Wie wäre es mit dem "Ulu(t)chet" ?
Ich weis den Hersteller gerade nicht,
ist ein Skinner und Hackebeilchen mit Verlängerungsgriff in einem, stand in einer Jagdzeitschrift - oder das Ratchet.

Sägen:
Zur Not LST oder Klappsäge.

Gruß Andreas
 

jangs

Mitglied
Also wenn schon Säge, dann auf der richtigen Seite des Messers. :ahaa:
Mit Rückensäge hast du ein Verletzungsrisiko beim normalen Schneiden (an der Säge) und auch bein Sägen (Verletzungsgefahr an der Schneide.
Bei Tauchmessern findet sich ziemlich oft eine Rückensäge. Aber aus den genannten Gründen will ich auch kein solches Tauchmesser.
Einziger Vorteil, die Optik :staaun: (wenn man's mag ;) )
 
R

Rebell

Gast
Hi

das Rambo 2 Messer von United hatte ich auch mal , aber ich war enttäuscht. Es war stumpf. Als ich es schleifen ließ und damit einen Ast köpfen wollte, ist mir die Schneide am Messer umgebogen. Möchte nicht wissen was das für ein Scheißstahl ist. Nie wieder. Aber wie gesagt das Green Bertet hat 440 c Stahl und ich will es mir holen. Zudem wird es in Seki hergestellt. Und soviel wie ihr bestimmt wisst habens die da mords drauf.

Gruß

Daniel
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Rebell
Hi

das Rambo 2 Messer von United hatte ich auch mal , aber ich war enttäuscht. Es war stumpf. Als ich es schleifen ließ und damit einen Ast köpfen wollte, ist mir die Schneide am Messer umgebogen.

Ach? :steirer: Das sind ja auch keine Gebrauchsmesser, sondern Vitrinendinger und gehoeren - wie alle anderen Billich Survivaldinger - zur Grundausstattung jedes Magnum/Armee/Gaswaffen/Schreckusswaffen/Handschellen Shops. Nene, wenn schon, dann ab Almar aufwärts oder halt machen lassen. Das Original Lile ist leider a bisserl selten und a bisserl teuer :D Janu, Säge wäre schon witzig. Auf den Hohlgriff verzichte ich aber gerne, auch bei Handmades. Das ist mir dann doch zu wackelig. Was da reinpasst, kann ich auch in die Hosentasche stecken. Wer rennt schon nackerd nur mit Messer bekleidet tum.

Zu Seki: Das ist aber wirklich kein Qualitätskriterium, das ist wie Solingen, halt ne traditionelle Messerstadt. Da gibts alles, von billig Ramsch bis gut. Das Almar ist sicher ok. Wäre auch meine erste Wahl in der "günstigeren" Preisklasse.

Gruesse
Pitter
 

sharky

Mitglied
Original geschrieben von pitter
... Andererseits hab ich zwei Bügelsamstage mit einmal Rambo 1 und gestern Rambo2 hinter mir.:irre:
LOL, kommt mir bekannt vor, ähem ... hüstel, war zugegebenermaßen auch der Grund für mein Posting ... :rolleyes:

Grüsse,
sharky
 
R

Rebell

Gast
Ja O.K. vielleicht ist das Rambomesser ja ein Vitrinenstück, aber dann hätte das irgendwie in der Gebrauchsanleitung stehen müssen oder ähnliches. Wenn ich ein Messer kaufe (und was sagtest du plitter? billig????? 399 DM für so ein scheiß??) dann muß es so mindestanforderungen erfüllen. Aber nix für ungut, wer es denn nun will. Ich habe gehört das Rambo 1 Messer wäre besser, jedenfalls nach Messer-Magazin wird es als tauglich beschrieben. Zu Seki hast du recht Plitter da gibts bestimmt auch Mist. Ich habe bis jetzt halt nur gute Erfahrungen gemacht. Die Klingen sind schnitthaltig und gut. Und die Verarbeitung ist halt super. Aber wie gesagt, die haben bestimmt auch Mist im Sortiment.

Bis dann

Daniel
 

Rage

Mitglied
Die Rückensäge ist imo nur was für die Optik. Ein robustes Messer und
ne extra Säge oder ein Beil sind für mich die bessere Wahl.
 
Bei 90% - 95% der Messer mit Rückensäge taugt die Säge nichts. Sie dient nur als Verzierung. Deswegen ist es besser ist es eine kleine, zerlegbare, aber taugliche Säge zusätzlich zum Messer mitzunehmen, falls man sein Messer nicht einsetzen will oder kann.

Gruß
MP
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von Rebell
Wenn ich ein Messer kaufe (und was sagtest du plitter? billig????? 399 DM für so ein scheiß??)

Aua das tut weh, seh ich ein :(
Normaler Preis fuer die Dinger sind halt um die 80USD. Im MM steht auch was von 399 Märker, das ist einfach zu viel. Und das Rambo1 Messer ist der gleiche Dreck aus 420er Billigstahl. Alleine was doie Grundkonstriktion von Messern mit Hohlgriff angeht, wäre ich vorsichtig. Die Reeves mal ausgenommen, sitzt da die Klinge nur mit einem Mini Erl im Griff. Das ist eh nicht so der Hit, wenn das auf länger halten soll, muss das schon sehr sauber angefertigt werden.


Gruesse
Pitter
 

P.K.Hansen

Mitglied
Ich hatte auch mal ein Rambo 1 Messer. Mann konnte mit der Säge prima Brot schneiden, aber für andere Zwecke war sie nicht zu gebrauchen. :hintern:
Ich habe das Ding einen Grif aus Hirschhorn verpasst, und es hängt jetzt an der Wand und sieht toll aus - nur verwenden kann mann es nicht :fack:
 

coolcat

Mitglied
Zu dem Ganzen sollte man noch anmerken, dass die meisten Rückensägen falsch konstruiert sind, so dass sie zum Sägen nicht geeignet sind.
Eine funktionierende Säge setzt voraus, dass die Sägezähne verschränkt sind. D.h. ein Sägezahn ist leicht nach links gebogen, der nächste nach rechts, der nächste wieder nach links usw. Nur so können die Spänne aus den Schnittgut herausbefördert werden, ohne das was klemmt. Ausserdem ist es wichtig, dass die "Scheide" breiter ist, als das Blatt ... sonst verkeilt sich das Blatt schnell in Material (Holz).
Also nur gut um kleine Kinder zu erschrecken, aber sonst zu nix.
 

dave

Mitglied
Messer mit Säge

Nachdem ich schon seit geraumer Zeit zum Schluß gekommen bin, daß man zwei Messer braucht,
und eines davon ein Victorinox ist, bin ich der Meinung, daß eine Säge am Victorinox ua. durch ihre geringe Stärke wesentlich effektiver ist, als eine 5 mm breite Rückensäge, mit der man die doppelte Zerspanungsarbeit leisten muß.
 

dave

Mitglied
ps:
Außerdem habe ich seinerzeit Remarques "Im Westen nichts Neues" gelesen und habe seither eine Aversion gegen Waffenähnliches mit Rückensäge..