Messer-Dealer in den USA

Paddy

Mitglied
Hallo,
ich möchte mir in den USA ein Al Mar Messer online bestellen.
Ich habe nun schon einige Händler mit attraktiven Angeboten ausfindig gemacht, wollte aber mal nachhören, ob mir vielleicht hier jemand einen speziellen Händler empfehlen kann.
Hat vielleicht schon mal jemand Erfahrungen mit www. newgraham.com gemacht ?
Schon mal vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Paddy
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Noe sorry, kenne ich nicht.
Aber zur Info: Dein Preis hier wird sein:

(US Preis + Shipping)*1.08 Zoll *1.16% Einfuhrumsatzsteuer.

Rechne das mal durch bevor Du es bestellst und ob das wirklich billiger kommt, als bei Händlern in D. Ich bestelle kein Serienmesser in den USA, das rechnet sich nicht. Ausser ich bekomme es hier nicht, klar. Bei Customs siehts wieder ganz anders aus.

Welches willste denn? Frag halt mal im Messer-Suche Forum nach was es hier kostet.

Gruesse
Pitter
 
Kauf in den U.S.

Hallo Paddy,

ich habe nur gute Erfahrungen mit Bestellungen in den U.S. Bezueglich der Kosten fuer Einfuhr, Zoll usw. hatte ich noch nie etwas zu zahlen. Alle Pakete trugen einen Stempel "von Zollbehandlung befreit". Ich denke es ist abhaengig davon, ob man privat oder gewerblich kauft.Fuer den Versand kannst Du etwa mit 20$ rechnen (Global Priority, dauert ca. 14 Tage).

Als konkretes Beispiel kann ich Dir folgendes sagen: Ich habe mir ein Cold Steel Trailmaster stag fuer 249$ (Preis in Deutschland DM 1000-1200)und ein Cold Steel Black Bear Classic fuer 184$ (Preis Deutschland DM 750-900)bei knifecenter.com bestellt. Ob sich das rechnet kannst Du ja selber beurteilen.

Gruss,

Marco
 

Andreas

Mitglied
die deutschen behörden unterscheiden beim import nicht zwischen privatem oder gewerblichem import!
ist der warenwert inkl. versandkosten über 45 € wird sowohl zoll als auch einfuhrumsatzsteuer erhoben.
liegt der warenwert inkl. versandkosten darunter, fällt kein zoll oder steuer an.
nützlicher link bei fragen!
 
Kauf in U.S.

Wie schon gesagt, ich habe noch nie was bei der Abholung meiner Pakete bezahlt (letztes Mal gestern, 2 alte Blackjack-Messer von Knifeware.com). Vielleicht bin ich aber einfach nur ein Glueckskind.

Gruesse,

Marco
 

lorbas

Mitglied
@ Marco:

Welche Zahlungsweise benutzt Du bei Deals mit den Staaten ?

Gruß

Lorbas

P.S.: Hat jemand im Forum schon mal Erfahrungen mit bladeauction.com gemacht ?
 

Tom B

Mitglied
Hallo,

ich habe schon öffters in den USA bestellt. Meist habe ich ordentlich Steuergebühren dazu gezahlt. Man sollte sich das schon ganz genau durchrechnen. Zumal auch ein höheres Risiko dazukommt, wenn an der Ware etwas nicht stimmt und diese getauscht werden soll.
Vor allen Dingen, sollte man sich die Versandgebühren der Firma ansehen!!! Die haben manchmal ganz "nette" Tarife z.B. US Cavalry 25$.
Übrigens muessen ggf. Porto und Verpackung in der Steuer mitgezahlt werden.

Ich habe eigentlich nur gute Erfahrung mit der Bezahlung per Creditkarte gemacht. Das ist wohl der einfachste Weg.

Bei der Messerbestellung habe ich gute Erfahrung mit Skylandcutlery gemacht. Man kann ja auch Fragen ob man eine "Spezialrechnung" bekommt die im Packet liegt.:haemisch: :haemisch: :haemisch:


Viel Erfolg!
Gruss

Tom
 

lorbas

Mitglied
Nochmals nachgefragt:

Man bezahlt bei der Einfuhr also 8% Zoll und 16% Einfuhrumsatzsteuer ? Bzw. die Steuer dann auf den bereits verzollten Betrag ?
In den Instrumenten-Sammler-Kreisen wird die Sache meistens so geregelt daß man den Verkäufer dazu bringt die Sacha als 'gift' und 'low value/unter 100 $ zu deklarieren, dann kann man sich wohl den ganzen Steuer-und Zoll-Mist sparen.

Gruß

Lorbas
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von lorbas
Nochmals nachgefragt:

Man bezahlt bei der Einfuhr also 8% Zoll und 16% Einfuhrumsatzsteuer ? Bzw. die Steuer dann auf den bereits verzollten Betrag ?

jepp. Steuer auf Warenwert+Versand+Zoll

In den Instrumenten-Sammler-Kreisen wird die Sache meistens so geregelt daß man den Verkäufer dazu bringt die Sacha als 'gift' und 'low value/unter 100 $ zu deklarieren, dann kann man sich wohl den ganzen Steuer-und Zoll-Mist sparen.

Ganz neuer Trick ;) Es ist halt nur so, dass Zöllner nedd unbedingt total deppert sind und nicht wuessten, was so gemacht wird. Die wiesse, was eine proforma invoice ist. Und dann geht halt das ganze Geschiss los, dann muss Du nachweisen, das das Zeugs wirklich soviel kostet. Nebenbei gibt es Messermacher/Dealer, die wollen nicht unterdeklarieren. und nebebei ist unterdeklarierter Krempel natürlich auch nur bis zu diesem Wert versichert.

*Mir* ist es das in der Regel nicht wert, wenn ich oft gerade mal 50 Märker bei nem Messer spar. Da kauf ich lieber hier im Forum, da hab ich ka Geschiss. Gut, nen Sebenza fuer 1500 Mark wuerde ich mir nicht in D kaufen :) :)

Gruesse
Peter
 

Andreas

Mitglied
1. die jungs vom zoll haben, was messer betrifft, zum teil einen böker- oder herbertz-katalog vor ort. da schauen die fix mal rein, wenn die das messer zu einem wesentlich höheren betrag als auf der US-rechnung drin finden, dann herrscht schon mal klärungsbedarf (persönlich bei den jungs).
2. kennzeichnung mit 100US$/Gift ist je nach zöllner schon zu hoch. 45 EURO warenwert inkl. versand sind frei. egal ob geschenk oder gekaufte ware. alles über die 45 Euro muß eigentlich verzollt und versteuert werden (egal ob geschenk oder gekaufte ware).
ZITAT:
45 EUR: Freimenge für Sendungen von Privat an Privat;
wenn keine Verbote oder Beschränkungen zu beachten sind, dürfen diese Sendungen durch Kurierdienste oder die Post direkt zugestellt werden. Einfuhrabgaben werden nicht erhoben.
ZITATENDE
die reden von sendung! keine unterscheidung von geschenk und gekaufter ware.
3. wenn's mal gut gegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass es immer so funktioniert (mich hat es bisher immer "erwischt" :(

und hier gibt es den rechner um fix mal die kosten für den import auszurechnen -> Importrechner 2.0