Mein erster Versuch

HorstW

Mitglied
Hallo,

bin vor einigen Wochen auf dieses Forum gestoßen und habe mit Interesse die Beiträge gelesen. Das Forum finde ich einfach klasse. Dadurch angespornt habe ich mich an meinen ersten Versuch gewagt. Entstanden ist ein LinerLock Messer. Die Griffteile sind aus V2A Blech, die Klinge aus ATS34, die Backen aus Neusilber und für die Griffschalen habe ich ein Stück Aquariumholz verwendet.


Zum Härten hätte ich einige Fragen, da ich keinen Härteofen besitze habe ich die Klinge mit dem Autogenschweißbrenner gehärtet.Wie macht ihr das oder gebt ihr eure Klingen zum Härten? Welche Möglichkeiten hat man um die jetzige Härte zu bestimmen?(Mit Feile oder Bohrer lies sich die Klinge nicht mehr bearbeiten)
09280002.JPG
 

zorro_43

Mitglied
Hi,

deine Nr.1 gefällt mir richtig gut. Toll das du sofort ein Linerlock
gebaut hast. Ich habe meine beiden bisherigen Klingen (aus RWL 34)
härten lassen. Ich werde aber die Nächste, aus einer alten Feile, mal
selber versuchen.
Ich denke, bei hochlegierten Stählen wie ATS 34 sollte man unter Luftabschluss, also nicht mit dem Brenner härten.
Aber ich bin kein Experte.

Andreas
 

spyderbug

Mitglied
Hallo HorstW!

Ich habe da mal ne kurze Frage an Dich...

Äh, was bitte ist denn Aquariumholz??? Auch auf die Gefahr hin, daß jetzt einige was zu lachen haben, aber hat das wirklich was mit Aquarien und Fischen zu tun??? Hab ich echt noch nie gehört....

Da ich momentan selbst an meinen ersten Messerchen :hehe: herumbastle, überlege ich natürlich an einem einigermaßen günstigen und leicht zu beschaffenden Griffmaterial und suche natürlich nach Ideen, deshalb die vielleicht etwas doofe frage. :irre:

Man lernt echt nie aus....

Grüße, Robert

P.S.: Ich hätte micht nicht getraut, gleich am anfang nen Folder zu bauen. Gute Leistung, finde ich!!!!:super:
 

HorstW

Mitglied
Aquariumholz

Hallo,

es handelt sich wirklich um Holz aus dem Zoofachhandel.
Hatte noch ein Stück rumliegen von einem alten Aquarium.
Von welcher Baumart das ist -- keinen Schimmer.

Ansonsten vielen Dank für die positive Ressonanz.
Motiviert einen gleich zu neuen Daten.

Ciao Horst
 

HankEr

Super Moderator
War es Moorkienwurzel? Diese sind relativ dicht und durch ihre tausende Jahre lange Lagerung im Moor sehr dunkel und gerbstoffreich, sollten also weder leicht verwittern noch sich allzustark verziehen.
 

spyderbug

Mitglied
Hallo Horst!

Hmmm... Ich habe glücklicherweise einen Zoo-Bedarf nahe meiner Arbeit und habe mich dort in der Mittagspause etwas umgesehen.:hehe:

Ich finde die Idee nämlich echt genial...:super:

Das holz, das sie dort haben hat für mich etwas porös ausgesehen. Hast Du das Holz irgendwie behandelt, bzw. war es schon von anfang an so schwarz (aha, HankEr war schneller... somit hätte sich die Farbe geklärt...)? Bis auf die Verschnittmenge würde es sich ja echt auszahlen das mal auszuprobieren, denn dieses Holz ist SEHR preiswert.

Für meinen Geschmack sieht es auch wirklich gut aus. Ist halt nur die Frage, ob man das Zeug irgendwie behandeln muß um zu solch einem Ergebnis wie Du zu kommen.

Danke schon mal für Deine Tips...

Grüße, Robert
 
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HorstW

Mitglied
Behandlung von Holz

Hallo,

das Holz habe ich nicht behandelt. Das mit dem Verschnitt stimmt, mußte viel sägen um zwei Stüche ohne Löcher oder sonstiges zu bekommen. Die dunkele Farbe kam erst so richtig nach dem schleifen raus.
 

HankEr

Super Moderator
Das mit der Moorkienwurzel muß ich jetzt, nachdem ich ein paar Stücke untersucht habe, doch relativieren. Einge Stücke sind im trockenen Zustand sehr leicht, also kaum dicht, andere sind dagegen recht schwer. Das hängt wohl auch etwas damit zusammen was für ein Baum das einmal war und kann nicht pauschalisiert werden.
 

HankEr

Super Moderator
... oder war es Mangroovenholz/-wurzel? Dieses ist allerdings im trockenen und unbehandeltem Zustand recht hell (aber auch recht dicht und beständig)?