Mayo am Boden

HankEr

Super Moderator
Nachdem mir Raimunds gewickelter Griff an seinem NeckKnife in München so gut gefallen hat, mußte ich das auch mal ausprobieren. Und da ich es extrem fesch finde will ich euch das natürlich nicht vorenthalten. :)

Mayo.jpg

Das Messer in seiner Gesamtheit
Mayo-Griff.jpg

Die Griffwickelung
Mayo-Griff-rechts.jpg

Wicklungsdetail, rechts
Mayo-Griff-links.jpg

Wickelungsdetails, links

Die Griffwickelung ist --- auch wenn das auf den Bildern nicht so herauskommt --- aus olivem Paracord 550. Das schöne an Talonite ist ja, daß man sich weiter keine Sorgen brauchen mache muß wenn sich Wasser, Säfte, Salz, Blut oder sonstwas unter der Schnur ansammeln.
 

pick-up

Mitglied
man das ding sieht gut aus. besonders gefällt mir die klinge. mit der wicklung am griff ist das meiner meinung nach auch super. das einfachste ist oft das beste.
ein tolles teil. glückwunsch dazu
wie ist denn die handlage?
 

teachdair

Mitglied
Wicklung

Normalerweise mag ich MAyo eher auf Pommes, aber in dem Fall kann ich ja mal ne ausnahme machen:p

Wie wickelt man den sowas???
 

HankEr

Super Moderator
wie ist denn die handlage?
Ganz gut, wesentlich angenehmer als mit dem nackten Griff.
Wie wickelt man den sowas???
Also angefangen habe ich so wie unter How to rewrap your handle nur, daß ich auf eine Unterschicht verzichtet habe, die beiden Enden gleich mal durch die beiden vordersten der bei Messern von Tom Mayo meist reichlich vorhandenen Löcher geführt habe. Danach einfach beide Enden auf den Seiten kreuzend herumgewickelt. Am Ende habe ich etwas herumexperimentiert wie sich der Abschluß am besten realisieren läßt (sollte auf den beiden unteren Bildern erkennbar sein).
 

pick-up

Mitglied
hast du auch mal die original striderwicklung probiert? damit geht der griff noch etwas in die breite und liegt wahrscheinlich noch besser in der hand.
man das ding sieht echt gut aus. ich kann mich gar nicht sattsehen. die klinge spiegelt so schön
 

tolegen

Mitglied
Hallo HanKer

So wie ich das verstanden habe hast Du diese Klinge so wie se is von Mayo aus den USA bestellt??
Tolle Idee!

So etwas würde mich auch interessieren. Ich hätte nicht schlecht Lust mir auch so ein "Talonite-Strider" zu wickeln!

Was kostet denn so eine Klinge?

Und ist das für Dich ein echtes Gebrauchsmesser(Outdoorfähigkeit von Talonite?) oder nur ein Designervitrinenstück?

Interessant, interessant.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

HankEr

Super Moderator
hast du auch mal die original striderwicklung probiert? damit geht der griff noch etwas in die breite und liegt wahrscheinlich noch besser in der hand.
Nein, habe ich nicht, ich habe sie extra nicht so gemacht, da der Griff ja trotzdem flach bleiben soll (NeckKnife). Die Strider Wickelung wäre mir insbesondere durch die umeinander geschlungenen Stränge an den Seiten dafür einfach zu fett.

So wie ich sie gemacht habe hält sie denke ich sehr gut (Belastungstests stehen noch aus) ganz ohne zusätzliche Unterschicht, Verklebung oder sonstwas. Wenn der Griff zu sehr versifft ist, oder die Schnur beschädigt, dann kommt er wieder herunter und ein neuer wird gewickelt. Wenn man sich erst einmal auf eine Wickelung festgelegt hat geht das in ein paar Minuten.
 

HankEr

Super Moderator
So wie ich das verstanden habe hast Du diese Klinge so wie se is von Mayo aus den USA bestellt??
Nein, ich habe die Klinge die eigentlich keine Klinge sondern ein vollwertiges NeckKnife darstellen soll von einem Grazer abgekauft, der ein deutschsprachiges Internetforum zum Thema Messer betreibt :steirer:

Was kostet denn so eine Klinge?
Was so eine Teil neu kostet? Da habe ich nicht so die genaue Vorstellung, Raimund wird da eher was dazu sagen können.

Und ist das für Dich ein echtes Gebrauchsmesser(Outdoorfähigkeit von Talonite?) oder nur ein Designervitrinenstück?
:angst: Schauder, Vitrinenstück, iiiieh, das ist ja Messerschändung, eingesperrt in einem Glaskasten :ack: Nein, es ist natürlich ein Gebrauchsmesser, sein volles Potential habe ich aber wohl noch nicht ausgeschöpft. Noch ist der Bereich hinter der Schneide verhältnismäßig dick (um die weiche Schneide zu unterstützen), aber ich denke da geht noch was und bin schon seit einiger Zeit dabei die Schneide Schritt-für-Schritt schnittiger zu machen. Ich bin bei meinen Messer immer bemüht den Punkt zu erreichen an dem ich eine Büroklammer aus Kupfer senkrecht noch durchschneiden kann ohne, daß die Schneide verbiegt oder ausbricht. Noch geht das, eine Klammer aus Eisen hinterläßt aber einen Abdruck, was bei meinem Avatarmesser (RWL-34, 60Hrc) mit feinerer Schneidengeometrie z.B. nicht der Fall ist.
 

luftauge

Mitglied
Vermutlich kann man so eine Wicklung gar nicht ohne Anleitung anlegen ;)
Aber Klasse Fotos hast Du gemacht, ich hoffe, irgendwann auch mal so eine Qualität hinzukriegen :super:
Welche Kamera/Bearbeitungsprogramm benutzt Du ?

Gruß Andreas/L
 

HankEr

Super Moderator
Klasse Fotos hast Du gemacht, ich hoffe, irgendwann auch mal so eine Qualität hinzukriegen :super:
Welche Kamera/Bearbeitungsprogramm benutzt Du ?
Äh, hüstel :rolleyes:

Die Kamera ist eine Fuji MX-1700 Zoom, also nicht gerade das neueste Teil, auch nichts was durch besonders viele Einstellmöglichkeiten oder gar mit (hoher) Lichtempfindlichkeit glänzt :hmpf:

Alle Aufnahmen sind mit dem Messer auf einer hellen Kachel am Fußboden liegend gemacht worden, 3 normale Halogenstrahler mit zusammen 105 Watt (sic!) :glgl: beleuchten Decke und Wände (weiß). Das restliche Licht stammt aus dem eingebauten Blitz. Bis auf die unteren beiden Aufnahmen (diese mit Makro) alles im Automatikmodus (Weißabgleich, Fokus, Belichtung, ...) mit 640x480.

Also halt einfach das Messer auf den Boden gelegt und geknipst. Insgesamt habe ich 5 Aufnahmen gemacht, 4 davon siehst Du oben, eine ist nichts geworden. Das Messer hat durch die Satinierung einen recht matten Ton und ist von daher auch leichter zu photographieren als eines mit Hochglanzfinish.

Berabeitet habe ich gar nichts nur mit The Gimp die Bereich ausgeschnitten und auf 0.75 komprimiert. Die Bilder sind also zu 100% ohne Verwendung von Microsoft-Produkten entstanden :).
 

luftauge

Mitglied
Wieso Hüstel ?

Hab ich was verpasst ? Die Bilder sind wirklich Spitze.

Mein letztes Bild hab ich 15x aufgenommen (einige threads weiter), hab ich auch nicht bearbeitet, war wohl ein zu dunkler Untergrund bei gedämpftem Tageslicht, draussen war es zu hell.

Gruß Andreas/L
 

HankEr

Super Moderator
Naja Hüstel deshalb weil eigentlich nicht viel dahinter steht. Nur Deckenlicht und ein Digitalknipser, kein Stativ, kein Lichtzelt, kein 1000W Strahler, ...

Ein paar Tipps für alle mit nahezu rein automatischen Kameras (wobei das jetzt in keinster so erscheinen soll, als ob ich da ein Experte wäre):
  • Nie senkrecht auf die Klinge blitzen
  • Licht ist gut, sehr viel indirektes Licht ist besser
  • Nicht auf die Klinge fokusieren, im Zwiefelsfall ein Stück Tageszeitung daneben legen auf diese vorfokusieren (dabei darauf achten, daß die Schrift auch scharf auf dem Display ist) und erst dann die Kamera auf die in gleicher Entfernung liegende Klinge schwenken

Hier mal zum Vergleich noch eine Aufnahme ohne Blitz, dafür mit einem zusätzlichen 300W Deckenfluter.
 

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luftauge

Mitglied
Ich habe mit 4 billigen 20W Strahlern von Praktiker brauchbare Ergebnisse erzielt:
- je 20W rund ums Messer plaziert
- Teleskopstiele je nach Bedarf mehr oder weniger ausgefahren
- Reflektor evtl. abgewinkelt
- und natürlich den Belichtungsmodus auf Halogen, bzw. Kunstlicht oder die aktuelle Lichtquelle einstellen, man sieht den Unterschied bereits auf dem LCD-Display
- der Unter-/Hintergrund ist auch nicht unwichtig, weil der viel oder wenig schluckt/reflektiert und dem Belichtungsmesser die Arbeit schwer machen kann !

Aber ich gebe zu, dass ich mir mit dem letzten Bild auch keine Mühe gegeben habe, das Messer sieht wirklich so aus !
Die Versuche gingen mir um den Hintergrund (Turbinenschaufel) und das gedämpfte/ungedämpfte Tageslicht.
Mit dem AF komme ich noch nicht so ganz gut klar.
Ist übrigens eine Ricoh RDC 6000 + ArcSoft.

Gruß Andreas/L