Magnesit-Stein, wie behandeln

marvvin

Mitglied
Hallo Forum,

ich habe seit kurzem einen Magnesit-gebundenen Schleifstein und baue gerade einen Schleifbock dafür (Durchmessewr 400, 70 breit, langsamlaufend und wassergekühlt).

Leider konnte ich nicht so recht schlau aus der Sufu werden, kennt sich jemand mit dieser Bindung aus?

- Abrichten >>womit?
- Trockenlaufen nach Gebrauch soll nötig sein, wie lange?
- Lagerung?

Danke Martin
 

sanjuro

Mitglied
Wie muss ich einen Magnesit-Schleifstein behandeln?

......ich habe seit kurzem einen Magnesit-gebundenen Schleifstein.....
- Abrichten > womit?
- Trockenlaufen nach Gebrauch soll nötig sein, wie lange?
- Lagerung?....
Ich vermute, dass DER Hersteller (oder ein anderer, z.B. Müller in Ransweiler oder Lapport, Enkenbach-Alsenborn) dir da detaillierte Auskunft geben könnte.

Das Abrichten wird nach meiner Kenntnis so wie bei anderen Steinen auch gehandhabt, bei der Aufbewahrung ist die trockene Lagerung immer am sichersten.

Das Trockenlaufen bezieht sich wohl daruf, dass der Stein nicht im Wasserbad stehen bleiben soll. Bei den geringen Drehzahlen kannst Du kapillar gebundenes Wasser ja kaum heraus zentrifugieren.

Gruß

sanjuro
 

Hephaestos

Mitglied
Hallo Martin,
...könntest du den Bau des Schleifbocks fotografisch dokumentieren? Ich wollte mir auch noch sowas bauen, weil ich einen großen Schleifstein geschenkt bekommen habe, und wäre dir da für ein paar Anregungen sehr dankbar.
Gruß
Hannes
 

marvvin

Mitglied
Details

Tja der Hersteller...

Bin da nicht soo glücklich, war zwar sehr günstig (110€) aber an sonsten eher kurz angebunden und Lieferzeiten einhalten ist auch nicht so deren Sache, am Telefon erwische ich nur die Sekretärin mit 0 Ahnung, die Herren der Schöpfung sind dann nicht zu haben.:mad:

Zur Maschine noch etwas Nachtrag:

650 W Drehstrommotor
Drehzahl Stein ca. 450/min,Durchmesser 400, Breite 70, ca. 20kg
Welle Durchmesser 30
Schnittgeschwindigkeit ca. 8m/s
Wassergekühlt.

Der Stein liegt, für wirklich planen Schliff. (Wird dann beim nächsten Stein wohl ein Topfstein).

Soo langsamlaufend ist das ganze also nicht, sonst hätte es auch die Tormek getan. Habe heute zum ersten mal damit geschliffen und bin sehr begeistert. Der Abtrag ist trotz Korn 120 und (noch) Wasserversorgung via nassem Handfeger gefühlt mindestens 5 mal schneller als die Tormek, das Schleifbild aber viel feiner. Wohl auch weil ich mit sehr wenig Druck arbeiten kann. Der Stein muß vor Arbeitsbeginn nur minimal gewässert werden und schlämmt bei wenig Wasserauftrag etwas.

Trotzdem möchte ich alle warnen mal eben in dieser Grössenordnung von Steingewicht und Drehzahl einen Eigenbau loszutreten. Hatte die Letzte Woche einige schlaflose Nächte, das Schätzchen will nähmlich alles nur nicht stillhalten, sprich: Unwuchten sind in diesen Durchmessern, Gewichten und Drehzahlen ein riesen Problem, wenn man nicht alle drehenden Teile komplett auf der Drehmaschine erstellt (bei mir: Normteile).

Meine Frage hierzu: Wie sieht eine Industriemaschine für einen solchen Stein aus? 300kg Gussgehäuse? Betonfundament?
Ist es normal, dass der Stein ab Werk in der Dicke ca. 1mm und im Rundlauf ca. 1.5mm ungleich ist?

Ich denke dass sich hier auch die Anordung liegender Stein, Welle vertikal (sieht aus wie eine Töpferscheibe) rächt, die klassische Anordnung wie beim Schleifbock neigt sicher weniger zum Schaukeln bei kleinen Unwuchten.
 

marvvin

Mitglied
Hersteller

Hi Sanjuro,

ich handhabe das so:

ENTWEDER kotze ich mich über jemanden aus, dann aber ohne Namen zu nennen, ODER ich wende mich direkt an denjenigen welchen.

Grüsse Martin
 

sanjuro

Mitglied
Hersteller

......ich handhabe das so:

ENTWEDER kotze ich mich über jemanden aus, dann aber ohne Namen zu nennen, ODER ich wende mich direkt an denjenigen welchen......
Das ist ja völlig in Ordnung. Mich hätte nur das Gerät für meinen eigenen Bedarf interessiert. Der Preis scheint erschwinglich, die Toleranzen gering, das weckte mein Interesse.

Wenn Du es nicht als Geheimnis mit ins Grab nehmen willst, freue ich mich über eine Mail.

Gruß

sanjuro