Linerlock

Bolle

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Hallo zusammen!

Ich habe anläßlich eines Beitrags von freagle (Freagle hatte den dünnen Liner (1,2 mm bei 3mm Klingenrücken) moniert.) in meinem air ranger post eben dieses Messer mal genauer unter die Lupe genommen.

Was mich ein wenig erschreckt hatte war nun nicht die Dicke des liners an sich, sondern die Tatsache, daß auf der Rampe am Klingenfuß die Kratzer vom Liner nur etwa 3-4 mm lang waren. Also der Liner offen-sichtlich nicht in seiner vollen Länge auf der Rampe aufliegt.:mad:
Nun meine Frage: ist das bei Fabrikmessern üblich und damit hinzunehmen, oder handelt es sich um einen gravierenden Fehler der eine Reklamation nötig macht?

Anfügen möchte ich noch, daß der Lock ansonsten perfekt funktioniert, Sorgen macht mir aber der möglicherweise erhöhte Verschleiß durch die punktuelle Belastung.

Gruß Bolle

P.S. Ist jemandem bekannt, ob eingelegte Liner, so wie an dem Air Ranger auch als Ersatzteile bezogen werden können?
 

Andreas

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ich bin der meinung, in dem buch von bob terzuola gelesen/gesehen zuhaben, dass es eigentlich "absicht" ist, dass der liner nicht auf der ganzen fläche auf der klingenrampe aufliegt. somit wäre dies konstruktionsbedingt und kein reklamationsgrund. ich würde ja gerne noch mal nachschauen, aber ich habe das buch zur zeit verliehen (wenn ich noch wüßte an wen!?!?! :) ).
 

zorro_43

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Jep,
Zitat:"The blade/spring contact should not be a sharp point but rather a small surface of about .090-.125" with clearance at the top of the lock."
Das wären dann vielleicht 2,5mm!
Ist ja auch logisch, je weiter man von der Achse entfernt ist, desto grössere Kräfte kann die Feder aufnehmen.
Nahe an der Achse kann die Feder kaum noch was bewirken.

Zorro