Lederscheiden mit Holzkern

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gast

Gast
Mich würde mal interessieren, ob so eine Holzscheide mit der Zeit ausleiert. Schließlich ist die ja auch dem Verschleiß unterworfen, oder ist das zu vernachlässigen?

Falls doch, würde mich mal interessieren, wie lange eine Holzscheide etwa hält.
 

robbytobby

Mitglied
Hallo Zusammen,

@ David

Vielen Dank!

Einen weiteren Vorteil bei der Benutzung eines Holzkerns sehe ich darin, dass man die Naht nicht versenken muss, da der ummantelte Holzkern quasi übersteht und die Naht nirgends mit etwas anderem in Berührung kommen kann.

Außerdem lässt er die Scheide in jedem Fall richtig prall aussehen.
Ich habe ja auch Scheiden ohne Kern gemacht, eben mit eingesetztem Keder. Da war manchmal die Tendenz zum "schrumpeln" festzustellen, wenn das Leder getrocknet war. Im Klingenbereich macht das einen etwas eingefallenen Eindruck

Man muss auch nicht so aufpassen, wenn man das Messer in die Scheide steckt, solange das Leder noch feucht ist. Es entfällt also das Schützen des Messers mit Klarsichtfolie o. ä..

@ Hobbit

Falls doch, würde mich mal interessieren, wie lange eine Holzscheide etwa hält.

Ich habe Holzscheiden gesehen, die in den 80-ern gefertigt worden sind und noch keine erheblichen Ermüdungserscheinungen aufwiesen.
Ich vermute, dass die Lebenserwartung keinesfalls unter der reiner Lederscheiden anzusiedeln ist. Es sei denn, sie würde vom Holzwurm befallen. Die Funktion kann man sicher sehr lange gewährleisten, wenn das Messer nicht ständig in der Scheide steckt.

@ Luftauge

DANKE!

@ bwe und Thorsten

Der größte Teil der von mir im "Vorläuferthread" vorgestellten Scheiden ist in Rahmenbauweise entstanden. Diese Bauweise bietet fertigungstechnisch einige Vorteile. Die komplette Schnitzarbeit entfällt und man kann auf vorkonfektioniertes Holz zurückgreifen (Arkowood). Dem Ergebnis sieht man das nicht an.
Die liefern Brettchen in Stärken ab wenigen Millimetern um 1 mm steigend. Und nicht einmal teuer. Habe ich eine 4 mm Klinge, baue ich den Rahmen aus 4 mm Holz. Damit wird es auch an der Schneidenseite nicht zu dünn. Leder ginge sicher auch, aber das Problem ist wahrscheinlich, es in den benötigten Dicken zu bekommen
 
Zuletzt bearbeitet:

Matthias

Mitglied
Warte ungeduldig auf die Fortsetzung!

Eine sehr gute und prof. gemachte Doku, muß ich schon sagen! Alle Achtung!
Aber....(siehe Titel):irre:

Beste Grüße
und allzeit frohes Schaffen.
Matthias
 

JL-Jokke

Mitglied
Schönes Thema und gut gemachte Anleitung!!!
Arbeite schon seit Jahren mit Holzkern, da ich das in Finnland gesehen hatte und auch Vorkriegsmesser noch in einem super Zustand waren.
etwas einfacher wird die Herstellung, wenn Du Pappelschichtholz aus dem Baumarkt (oder von O..) nimmsr:hmpf:
das hab ich mit einem Trupp jungen Pfadis benutzt und die kamen gut damit klar, da es sich sehr leicht bearbeiten ließ und billig ist!
ob es allerdings bei einer sehr scharfen Klinge länger hält als ein gutes Walkleder mit Spiess, glaub ich persönlich nicht.
ich nehme auch Elchhorn, das, wenn gut poliert, keinerlei Macken auf den Klingen hinterlässt -zum Auspolstern hab ich auch mal Birkenrinde genutzt.
Ich hatte mehr probs mit dem Korrodieren des Messings, mit dem Leder, als bei den Stählen, der grünspan hat mich, bei älteren Modellen schon öfter genervt.
Bei Gelegenheit schick ich mal ein paar Bilder mit...

Messer-Jokke
 

Feile

Mitglied
Hallo Eukalypt,

dank Deiner ausführlichen Erklärung, hab ich mich nun auch erfolgreich an eine Holzscheide gewagt. :super: :super: :super:
Bin schon gespannt wie es weitergeht. :D

Vielen Dank
Klaus
 

derPeter

Mitglied
Lederscheiden mit Holzkern oder Holzscheiden mit Lederschlaufen....das eröffnet wieder ungeahnte Möglichkeiten in der Gestaltung.
In einem anderen "Fred" hatte ich ein Foto, in der eine Flachfeile in der Esseschmorte.....
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47243
das ist daraus geworden.
Die Klinge, aus einer Flachfeile geschmiedet, ist ca. 160mm lang und hat eine Rückenstärke von ca. 3,5mm.
Der Griff besteht aus Ebenholz mit Messing-Endstück und ist vernietet.
Der Hieb der feile ist auf einigen Flächen noch zu sehen.
Die sehr rustikale Optik (ich habe den Feilenhieb an einigen Stellen belassen) ist bewußt so gewählt. Man soll sehen, woraus die Klinge besteht!

Die Holzscheide habe ich aus unregelmäßigem Riegelahorn hergestellt, ähnlich wie Eukalypt das sehr schön in diesem Beitrag beschrieben hat.
Nach dem Feinschleifen habe ich ein Inlay aus Abalone-Perlmutt in Form einer Eidechse hergestellt und ins Holz eingelegt.
(Ich kann meine Herkunft aus dem Gitarrenbau nicht leugnen:) )

Die komplette Scheide wurde dann nochmals feinst geschliffen, leicht schwarz angebeizt und mit hartöl versiegelt und poliert.
Durch das Beizen und erneute Schleifen kommt die Maserung sehr schön zur Geltung.

Um die Messerscheide am Gürtel tragen zu können, wurden am Holzkern 2 umlaufende Nuten gefeilt, die Lederschlaufe naß herumgeformt, genäht und mit 2 naßen Lederriemen geschnürt.
Das ergibt eine gute Verbindung zwischen Holz und Schlaufe, da sich das Leder noch etwas zusammenzieht.

Was natürlich auch prima aussähe, das wäre eine Holzscheide und ein Messergriff aus dem gleichen Material. ich denke, das kommt als nächstes dran.
Geplant ist ein kleines Jagdmesser mit Olivenholzgriff und entsprechender Holzscheide.
Wenn es denn mal fertig ist, kommen auch davon Bilder.
 
Zuletzt bearbeitet:

Geonohl

Mitglied
Hallo zusammen.
Ich will eine Schwertscheide aus Holz herstellen und habe erfahren das man als Innenfutter zum Schutz der Klinge und gegen zu leichtes ziehen Fell, mit dem Strich in richtung Ort, eingesetzt hat. Das Fell war meist Robbenfell. Wo bekomme ich nun Fell das nicht durchs gerben Salzig ist:( (ist doch wohl meist Weißgerbung?) oder kann man das auswaschen:confused:? Hat Jemand schon sowas gemacht? Worauf soll ich achten?
Ich habe nun schon seit drei Jahren Ast freies, ganz gerades Lindenholz in passender Größe herumliegen und habe mich noch nicht dran getraut.
Ich wollte Knochen- oder Hautleim verwenden weil es "Orginal" ist und auch wieder lösbar.
Ob da ein Lederbezug drüber kommt oder die Scheide durch Kerbschnitzen verziert wird weis ich immer noch nicht, gab es bei solchen nordischen Schwertern aus dem 9. Jarh. wohl beides.
Oder muß man zu besseren Wasserfestigkeit doch Kalk-Kaseinleim nehmen, wenn man keinen Lederbezug verwendet? Reichte ein Ort- und Mundblech zum zusammenhalten, bei Hautleim, wenn es regnet? Wie bekommt man die Scheide zum Reinigen auseinander? Bei den Japanern wird ja Reisbrei zum Leimen verwendet der nicht soo fest ist, das das Holz zerbricht. Hier zu Lande wurde an diesen Stellen (wo es nicht so fest und lösbar sein sollte) Roggenmehl verwendet. Soll ich Roggenmehl nehmen:rolleyes:?

Aber woher blos die ungesalzene Robbe nehmen?:steirer:?

Gruß
Geonohl
 

Eukalypt

Mitglied
Hallo Zusammen,

die Fertigstellung der Lederscheide hat sich etwas verzögert, bitte entschuldigt das, es wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt weitergehen.

Wie ich sehe entwickelt sich das ganze zu einem ineressanten Beitag, mit einigen Fragen und vielen Anregungen und Variationsmöglichkeiten.

@ Geonohl, ich konnte bis jetzt erst 2 Schwertscheidenrekonstuktionen mit einenen Augen begutachten, beide wahren mit Fellfutter und Lederbezug. Als Fell wurde damals wohl Robbe und Seehund verwendet, im Süddeutschen Raum scheinbar auch Hasenfell. Bezugsquellen für Felle habe ich leider keine aber bei einer Vegitabilen Fellgerbung oder Medizinischen Gerbung solten keine Salzrückstände verbleiben, zudem kann es auch leicht eingefettet werden.
Zusätzlich zu den Metallbeschlägen am Spitze und Scheidenmund kann ich mir Vorstellen das ein paar Nieten an den Seiten ein aufgehen der Klebefugen verhindern könnten.

Auf Jake Powning`s Webseite habe ich einige sehr schöne geschnitzte Schwertscheiden entdeckt die ich euch nicht vorenthalten möchte.
http://www.powning.com/jake/commish/swords.shtml


Schöne Grüße, David
 

Radhulbh

Mitglied
Ein schönes Thema !

Hatte schon den Gedanken, statt eines Holzkeders einfach ein Lederkeder zu machen.

Werd ich auch mal versuche, geht auch zwischen Hornschalen und da kommen mir auch schon wieder ein paar Ideen, ...
Aber, - bin gerade am Basteln,

Gruss, Ralf.
 

Geonohl

Mitglied
@ Geonohl, [...]Zusätzlich zu den Metallbeschlägen am Spitze und Scheidenmund kann ich mir Vorstellen das ein paar Nieten an den Seiten ein aufgehen der Klebefugen verhindern könnten.

Auf Jake Powning`s Webseite habe ich einige sehr schöne geschnitzte Schwertscheiden entdeckt die ich euch nicht vorenthalten möchte.
http://www.powning.com/jake/commish/swords.shtml


Schöne Grüße, David

An Niete mit netten Unterlegscheiben hatte ich auch schon gedacht. Ich hoffe das werden keine Nieten:steirer:(das konnte ich mir nicht verkneifen).
Ich habe aber leider selbst noch keine Scheiden aus der Zeit gesehen.

Jake Powning hat da schöne Sachen, aber Mooreiche ist ja wohl das sauerste Holz was man sich denken kann:argw:. Ob das lange gutgeht??
 

JL-Jokke

Mitglied
Hallo,
so hier wie versprochen ein paar Bilder -
hab meinen kleinen Skinner (MB Leo I Damast, 320 wilde Lagen :D) - ist für Paul Savage -Ontario- versprochen-, in eine Scheide gesteckt.....
hier der Werdegang:
Pappelschichtholz -eingepasst - dann ein Fitting draufgesetzt aus Elchhorn, das Holz ist mir sonst zu weich, dachte ich, außerdem klingt es einfach gut, wenn das Messserchen einrastet,
das Leder, Walkleder mit Spiess, eingeweicht, mit Soda (Natriumcarbonat!!!) zum zusätzlichen Härten (2 EL), ganz brav wie in den Büchern empfohlen, Löcher geaalt und dann mit zwei Nadeln fleißig genäht - inzwischen denke ich zwar, ich hätte die Naht ganz um den Keder legen können, naja, mach ich nur dann nochmal neu, wenns trocken wirklich blöd aussehen sollte ^:rolleyes:^
ist noch nicht trocken, hier kommen die Bilder
bislang 8:3 für den server:glgl::glgl::glgl:

Jokke

hab noch ein Bild mit Elchhornscheide zugelegt, macht -glaub ich-das Prinzip klar
@ Geonohl: Mooreiche ist nicht sooo sauer wie Du denkst! Sonst würde sie nicht so oft für Messergriffe genutzt werden :lach:
hab im anderen Tutorial noch vier Bilder eingestellt, da ich die Scheide doch anders gemacht habe als hier gezeigt, hat mir nicht gefallen...
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=52274 #22
 

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Geonohl

Mitglied
Die Mooreiche ist aber wohl doch das sauerste? Für Griffe hätte ich da keine Bedenken, nicht umsonst gibt es Hinweise wie:"Giße einige Tropfen Essig in des vorgebohrte Nagelloch, dann wird der Nagel in einer Woche sicher festgerostet sein und nicht mehr leicht heraus gehen.":p (was für die Montage von Schlössern und Beschlägen).

Nun, ich binn der Schwertscheide etwas näher gekommen da ich einen alten Robbenfellmantel günstig bekommen habe. Ich weis aber immer noch nicht wie man die Einzelteile orginal zusammenfügen sollte. Und ob das Fell des Mantels Salzig ist weis ich auch nicht recht, da ich nicht hineinbeißen will:glgl:. Das Ding ist eben schon etwas älter, villeicht an einer Flammenfärbung wenn ich mal ein kleines Stückchen verbrenne? Oder wie stellt man das sicher fest? Ich habe mittlerweise herausgefunden das für Robbenfelle die Hirngerbung häufig war oder ebeben, nur durchkauen, durch Eingeborenen Frauen. Heute wird häufig eine Chromgerbung verwendet da das nicht so belastend für die Zähne ist;).
Gruß
Geonohl
 

sanjuro

Mitglied
Die Mooreiche ist aber wohl doch das sauerste? Für Griffe hätte ich da keine Bedenke.....
Nun, ich bin der Schwertscheide etwas näher gekommen, da ich einen alten Robbenfellmantel günstig bekommen habe.....Und ob das Fell des Mantels salzig ist, weiß ich auch nicht.... vielleicht an einer Flammenfärbung, wenn ich mal ein kleines Stückchen verbrenne? .....
Das Eichenholz ist zwar für längere Zeit einer sauerstoffarmen Umgebung ausgesetzt gewesen, und wenn es sehr dunkel geworden ist, kann man auch davon ausgehen, dass die Huminsäuren es kräftig gefärbt haben. Aber Eichenholz enthält auch so schon viel Gerbsäure, da glaube ich nicht, dass Mooreiche da schlimmer ist. Reaktionen kann es ohnehin nur bei Gegenwart von Wasser/Feuchtigkeit geben.

Ein salziger Robbenfellmantel? Das wird doch alles gewaschen und gereinigt, bevor und nachdem es verarbeitet wird - oder ist das ein Inuit-Bekleidungsstück, das direkt nach dem Abhäuten angezogen wurde?

Im Labor erkennt man Natrium-Ionen (NaCl/Kochsalz) an einer leuchtend gelben Färbung der Gasflamme. Aber das kannst Du Dir sparen, da ist natürlich kein Salz mehr drin!

Gruß
sanjuro
 

Geonohl

Mitglied
Befasse dich mal etwas mit Weißgerben. Kochsalz wird eher zum konservieren der Rohenhäute benutzt, bei der Gerbung hauptsächlich Alaun. Die Chromsalze sind noch etwas schlimmer für Stahl aber auch Messing (das hatte ich bei der Ersten Scheide die ich gebaut habe). In der Scheide sind kleine Messingschusternägel, am Stoß des Fells (außen für das rustikale aussehen:steirer:) und die Nägel fallen nun ganzschön als grüne Klekse auf. Das Salz bleibt natürlich im Leder zur Konservierung sonst bringt das ja nichts und man könnte genauso gut Rohhaut verwenden.
Gruß
Geonohl

PS Wenn das Fell wie alle Felle vor 1950 (stand wenigstens auf der Seite eines Isländischen Robbenfellhändlers) von Frauen gekaut wurde ist wohl kein Salz drinn oder eben bei der Hirngerbung die aber seit der Zeit auch kaum noch verwendet wurde. Wieviel Salz und welche Salze bei den Methoden enthalten sind weis ich allerdings auch nicht genau.

PPS Die färbung im Moorholz entstammt den Eisenoxiden, nicht den Säuren, die sind dafür nur notwendig.
 
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Eukalypt

Mitglied
Hallo Zusammen,

gestern hatte ich endlich Zeit die Scheide fertig zu bauen.

Und so gehts weiter:


Die Holzscheide hat an der Spitze noch ein Luftloch bekommen für den Fall das mal Wasser reinkommt und ablaufen möchte. Die Obeneren Kanten am Hals sind leicht gerundet worden.

22. Das Schnittmuster wird entworfen.

23. Das Schnittmuster wird aufs Lederübertragen und ausgeschnitten.

24. Am Scheidenmund wird eine Ziernut geschnitten und die Kanten gerundet und versäubert.

25. Auf der Innenseite des Leders werden Positionierungslinien für das spätere Verleben des Holzkerns mit dem Leder aufgezeichnet.

26. Als Gürtelschlaufe wird ein Riemen geschnitten und entsprechend zugerichtet, mit Ziernut versehen, Kanten gerundet und versäubert.

27. Die Gürtelschlaufe wird verklebt.

28. Als Oberschenkelfixierung werden 2 Löcher ausgestanzt und mit einer leichten Nut verbunden. Hir wird später der Oberschenkelriemen durchgezogen.

29. Die Gürtellasche wird positioniert und festgeklebt.

30. Löcher für die Naht werden mit dem Zirkel aufgezeichnet und mit der Schwertahle gestochen. Auf der Rückseite wird die Naht ebenfals versenkt.

31. Die Gürtelschlaufe wird angenäht und die enden auf der Innenseite verschweißt.


Viel Spaß beim anschaun, heut nachmittag volgt die Fortsetztung.


Schöne Grüße, David
 

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Eukalypt

Mitglied
Und es geht weiter:


32. Die Kolzscheide wird auf dem Rücken und der Unterseite mit Klebstoff eingestrichen. Das Leder auf der Innenseite ebenfals.

33. Nach dem Ablüften des Kontaktklebers wird das Leder angefeuchtet. Die Holzscheide wird positioniert und angedrückt.

34. Nun wird die Oberseite ebenfals mit Kontaktkleber bestichen und nach dem ablüften der rest des Holzkerns mit dem Leder bezogen.

35. An der Vorderseite wird mit hilfe eines Knochens die Kontur des Holzkerns anmodelliert.

36. Die Locher für die Naht werden mit der Schwertahle gestochen.

37. Mit Kunstsehne wird das ganze mit einem Sattlerstich vernäht und auf der Rückseite verschweißt.

38. Nun noch die Kanten zugeschnitten, gerundet und versäubert.

39. Die Lederscheide eingefärbt.

40. Vorderansicht der Lederscheide nach dem Kantenversiegeln und Finishen.

41. Rückseite der Lederscheide mit angenähter Gürtelschlaufe und Oberschenkelriemen.


Viel Spaß damit, schöne Grüße, David
 

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Eukalypt

Mitglied
Und noch ein paar Variationsmöglichkeiten zur Inspiration;)


Schöne Grüße, David
 

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Grüß´ Dich David,

da hast Du Dir sehr viel Mühe gemacht und uns vieles zum lernen und anschauen mitgegeben.
Für einen Praktiker kostet es manchmal viel Überwindung, während der Arbeit auch noch zu fotografieren und die Bilder sollen dann eben auch noch vorzeigbar werden ....
Vielen Dank und weiter viel Spaß bei Deiner Arbeit.

Servus - Reinhold.